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Kulturmarxismus und politische Korrektheit sind Verbrechen – Putin: »Westliche Politiker agieren wie Bolschewisten«

24. November 2021

Westliche Herrscher sind gefährlich nahe daran, Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen, wenn sie aus ideologischen Gründen das Geschlecht der Kinder ändern. Dieser Versuch, die Kernfamilie zu zerschlagen und die Beziehungen zwischen Männern und Frauen zu erschweren, ist laut Russlands Präsident Wladimir Putin nicht im Geringsten neu und erinnert an den Bolschewismus.

In einer Pressekonferenz äußerte sich der russische Präsident Wladimir Putin sehr kritisch über die politische Ausrichtung vieler westlicher Regierungen. »In den Vereinigten Staaten und Teilen Europas glauben einige, dass es eine gute Sache ist, sich auf umgekehrte Diskriminierung einzulassen, die eigene Geschichte neu zu schreiben und zu leugnen, dass Kinder eine Mutter und einen Vater haben oder sogar die Existenz biologischen Geschlechts zu leugnen«, sagte er.

Diese kulturmarxistischen Experimente setzten jene Politiker gerne fort. Sie haben in ihren Ländern die Macht übernommen und glauben offensichtlich, dass sie etwas Neues und Positives beitragen, sagt Putin. Er selbst aber ist kein Unterstützer dessen, was sie tun.

»Wir werden sehen, wie erfolgreich sie werden. Aber ihre Rezepte sind nicht neu. All dies – was einige überraschen mag – ist etwas, das wir in Russland erkennen, in unserer Geschichte, wo die bolschewistische Revolution von 1917 auf dem Dogma von Marx und Engels beruhte, dass die sozialen und politischen Strukturen der Gesellschaft umgestaltet, Traditionen und menschliche Beziehungen zerstört würden und dass man sogar die Kernfamilie zermalmen würde« erklärte Putin.

» Und genau wie heute präsentierten sie ihre Arbeit als „Entwicklung“ und haben es tatsächlich geschafft, weltweit viel Unterstützung zu bekommen. Aber es gibt mehr Ähnlichkeiten zwischen den politisch Korrekten von heute und den traditionellen Kommunisten.«

»Die Bolschewiki waren gegenüber Dissidenten völlig intolerant, in einer Weise, die an das erinnert, was wir heute im Westen sehen. Die heute dort angewandten Methoden sind etwas, das wir gerne weit hinter uns gelassen hätten. Es ist schmerzlich zu sehen, wie klassische westliche Werke wie Shakespeare nicht mehr in den Schulen gelehrt werden, da sie als veraltet gelten und nicht in der Lage sind, Geschlechterfragen und andere Probleme zu beleuchten, in denen Hollywood und Filme viel besser sind, wie zum Beispiel genug Farbige zu lassen und Frauen sind in jedem Film vertreten.«

»Aber diese neue Missbrauchskultur führt zu umgekehrter Diskriminierung. Es sei ein Rassismus, der in die andere Richtung gehe«, sagte Putin.

Während es den meisten Russen egal ist, welche Hautfarbe oder welches Geschlecht jemand hat, sei die Gleichstellungsdebatte in einigen westlichen Ländern laut dem russischen Präsidenten im reinen Wahnsinn entgleist. Dort will man die ganze Vorstellung, dass es Männer und Frauen gibt, zerstören oder demontieren. »Sie sprechen über Eltern 1 und 2 und „Geburtseltern“ anstelle von Mutter und so weiter. Sie wollen das Wort Stillen durch „Ernähren mit Muttermilch“ und dergleichen ersetzen. Es ist völlig verrückt. Mit dieser neuen Sprache haben sie sich vorgestellt, dass sie das Bewusstsein der Menschen beeinflussen können. Manchmal wird Kindern schon in jungen Jahren gesagt, dass sie die Wahl haben, ob sie ein Junge oder ein Mädchen sein wollen. Ist ein Kind wirklich in der Lage, eine solche Entscheidung zu treffen? Es ist fast wie ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, und alles geschieht unter dem Motto „Entwicklung“. Aber wenn sie das jetzt gerne machen, dann lass sie es machen und wir werden sehen, was passiert.«


Quelle: freiewelt.net