Portale oder Dimen­sionen: Die über­sinn­lichen Fälle von ver­schwun­denen und gefun­denen Kindern

Der älteste Bericht, den wir hierzu haben, soll sich im August 1897 ereignet haben, als ein 6‑jähriges Mädchen namens Lillian Carney im US-Bun­des­staat Maine ver­misst wurde, als sie mit ihren Eltern Blau­beeren pflückte.

Nach Angaben der Eltern war sie direkt vor ihren Augen ver­schwunden. Eine erste Durch­su­chung der Gegend sollte sich schnell auf über 200 hundert Sucher aus­dehnen, die die Gegend durch­kämmten, aber alles ver­geblich. Nach einer aus­ge­dehnten Suche wurde Lillian in einem benom­menen, tran­ce­ähn­lichen Zustand im Wald gefunden.

Auf die Frage, was mit ihr geschehen sei, ant­wortete das benommene Mädchen, dass sie sich an einem Ort im Wald befunden habe, wo die Sonne die ganze Zeit geschienen habe. Das war ziemlich merk­würdig, wenn man bedenkt, dass das Wetter zum Zeit­punkt ihres Ver­schwindens teil­weise bewölkt war, dass sie von einem dichten Baum­kro­nendach umgeben war, weit ent­fernt von jeder Stadt, und dass sie über Nacht, etwa 46 Stunden lang, ver­misst wurde.

Was war dieses ständige „Son­nen­licht“, das sie sah, und welche Bedeutung hat es für Lil­lians Ver­schwinden? Es bleibt bis heute unbekannt.

Ein wei­terer bizarrer Fall ereignete sich 1922 in der Wildnis in der Nähe des kleinen Dorfes Orsta, süd­westlich von Kolsva, in Schweden. Hier lebte der 8‑jährige Östen Engström mit seinen Eltern, und eines Tages ging er wie üblich zusammen mit einem Klas­sen­ka­me­raden von der Schule nach Hause, wobei die beiden beschlossen, zum Haus des Klas­sen­ka­me­raden zu gehen, um mit einigen anderen Kindern zu spielen.

Als sie fertig waren, war es etwa 15:30 Uhr, und Östen begann seinen Heimweg allein. Es war nicht allzu weit zu seinem Platz, und es war etwas, das er schon viele Male zuvor getan hatte.

Es hätte nicht lange dauern sollen, nach Hause zu kommen, aber er kam nie an, und als 19.30 Uhr kam und ging, machte sich die Familie große Sorgen und schickte Östens älteren Bruder Gustav, um ihn zu suchen. Gustav sprach mit dem Klas­sen­ka­me­raden, der ihm sagte, dass der Junge um 15.30 Uhr abge­reist sei und längst zu Hause sein müsste. 

Gustav schaute sich auf der gesamten Strecke um, sah aber keine Spur seines Bruders, aber als er mit der schlechten Nach­richt nach Hause kam, war Östen mit seinen Eltern dort, zit­ternd und mit einer selt­samen Geschichte, die er erzählen wollte.

Laut Östen war er auf dem Heimweg, als er einen Umweg durch ein Wald­gebiet machte und sich eine bizarre Serie von Ereig­nissen abspielte. Der Junge erklärte, wie der Wald plötzlich lebendig geworden sei, mit unzäh­ligen Wild­tieren, die aus den Bäumen und Büschen krab­belten und umher­huschten, und wie dies geschah, wurde der Tag dunkel, als ob es vor­bei­zie­hende Gewit­ter­wolken gäbe, aber der Himmel war immer noch klar. Dann bemerkte er einen selt­samen, bei­ßenden Geruch, der die Luft durch­drang, und als er wieder auf­blickte, sah er tat­sächlich etwas sehr Seltsames:

„Ich schaute auf und bemerkte drei graue Objekte, die schweigend über mir schwebten. Sie waren so nah, dass ich einen Stein auf sie hätte werfen können. Die Objekte pul­sierten, als ob sie atmen würden, und ich sah zwei dunkle Linien auf ihnen. Etwas weiter weg, über den Wäldern, schwebten zwei weitere Objekte. Sie waren größer und dunkler als die über mir.“

Er erklärte, dass das Nächste, woran er sich erinnere, sei, dass er im Dunkeln auf der Straße lag, nicht weit von seinem Zuhause ent­fernt, eiskalt und orientierungslos.

Am Himmel zog sich ein pul­sie­rendes Licht in die Nacht zurück, und alles um ihn herum war todes­still gewesen. Dann ging er zu seinem Haus, um seinen Eltern zu erzählen, was geschehen war, und sie dachten, es sei nur seine wilde Ein­bildung. Selt­sa­mer­weise sagte Gustav, er habe die Straße, auf der sein Bruder angeblich auf­ge­wacht sei, gründlich abge­sucht, ihn aber nir­gends gesehen.

An die vier Stunden, die zwi­schen dem Ver­lassen des Hauses seines Freundes und dem Stolpern bis zu seinem Zuhause ver­gingen, hatte er keine Erin­nerung. Der Junge sollte in spä­teren Jahren von den schwe­di­schen UFO-For­schern Clas Svahn und Andreas Ohlsson inter­viewt werden:

„Wo war ich während dieser Stunden? Ich schätze, dass ich etwa vier­einhalb Stunden weg war. Ich kam erst um halb acht oder acht Uhr abends nach Hause. Ich wurde beinahe geschlagen, weil sie glaubten, ich würde lügen. Sie schickten mich ins Bett, und ich vier Tagen bett­lä­gerig. Wahr­scheinlich hatte ich mir auf der Straße eine Erkältung eingefangen.

Es sah aus, als pul­sierten die Objekte alle drei gleich­zeitig. Genau wie Tin­ten­fische. Sie nehmen Wasser auf und bewegen sich, indem sie es aus­blasen. Es sah aus, als ob die Objekte die­selbe Technik ver­wen­deten. Sie bewegten sich auf sehr ele­gante Weise, wech­selten die Richtung und schienen mit diesem Pul­sieren zu lenken. Wo war ich? Gustav radelte in diese Richtung, während ich dort lag, ohne mich zu sehen. Ich habe so oft darüber nachgedacht.“

Was ist mit diesem Jungen geschehen? Wer weiß es? Aus den 1960er Jahre gibt es einen sehr selt­samen Fall und zwar von einem Zeugen, der behauptet, diese Geschichte sei ihm von seinem Vater erzählt worden. Es soll in Äthiopien pas­siert sein und dreht sich um seinen Vater, als er gerade 9 Jahre alt war. Eines Tages war der Vater mit einem Freund namens Gabriel nach der Schule im ein­ge­zäunten Hin­terhof des Vaterhauses:

„Mein Vater dreht sich für eine Sekunde um, dann dreht er sich um, um auf seinen Freund zurück­zu­blicken, und Gabriel war weg… Es ist wichtig zu wissen, dass mein Vater und Gabriel zu den obersten 1 % der äthio­pi­schen Regie­rungs­elite gehörten, der Vater meines Vaters war Innen­mi­nister Äthio­piens und Gabriels Vater war ein 4‑S­terne-General Äthiopiens.

Der Hin­terhof, aus dem Gabriel ver­schwand, hatte 10 Fuß hohe gemauerte Wände mit bewaff­neten Wachen, die außen patrouil­lierten. Ein paar Stunden ver­gehen, seine Eltern, die Eltern meines Vaters und Wachen suchen, aber keiner findet Gabriel. 48 Stunden ver­gehen, jetzt wird lan­desweit nach dem Kind dieses wich­tigen Generals gesucht, es ist in den Nach­richten, die Polizei durch­sucht Tür an Tür und beschreibt ihn und was er anhatte, als er verschwand.

Hub­schrauber haben sogar das ganze Land nach ihm abge­sucht, immer noch nichts. Ein Monat vergeht, dann zwei, dann vier, die Men­schen ver­lieren die Hoffnung, dass er jemals gefunden wird, und denken das Schlimmste.„

Das war es für Monate, und keine weitere Spur wurde ent­deckt, bis genau 6 Monate später Gabriel im selben ein­ge­zäunten Hin­terhof gefunden wurde, in der­selben Kleidung, die er getragen hatte, als er ver­schwunden war. Der Junge schien benommen und ver­wirrt zu sein und schien nur zu denken, dass eher ein paar Stunden als ein ganzes halbes Jahr ver­gangen waren:

„An dieser Stelle wird es seltsam, denn sobald sie bestä­tigten, dass es ihm gut ging, fingen sie an zu fragen, wo er gewesen war. Er sagte, ein paar nette Männer hätten ihn auf eine Reise mit­ge­nommen, er sei in einem weißen Raum, der leuchtete, und andere Kinder aus ver­schie­denen Ländern seien dort gewesen.

Er sagte, er sei über­rascht, dass die netten Männer, die wie Weiße aus­sahen, Äthio­pisch sprechen konnten, und er konnte ver­stehen, was die anderen Kinder sagten, obwohl sie keine Äthiopier waren.“

„Der weiß glü­hende Raum hatte keine Fenster, und die Türen ver­schwanden in den Wänden, es gab Knöpfe an den Wänden, und wenn ein Kind sie drückte, kam ein Bett aus der Wand. Er sagte, er befand sich dann plötzlich in einer Stadt, die glühte, sauber war, und Autos flogen um ihn herum. Er sagte, dass dort Leute waren, aber sie sahen seltsam aus, wie wir, aber anders.

Ein netter Mann war immer noch bei ihm und brachte ihn in ein hohes Gebäude, wo er sagte, er müsse dort eine Weile bleiben, zeigte ihm aber einen Raum, den er zur Unter­haltung nutzen könne.

Gabriel sagte, er konnte einen Knopf drücken, und der Raum selbst fliegt, ein offenes Feld, der Strand, der Raum selbst fliegt sogar. Er sagte, nach ein paar Stunden sei er zurück nach Äthiopien gebracht worden und im Hin­terhof erschienen, er dachte, er sei ins­gesamt nur ein paar Stunden weg. Niemand glaubte ihm, und da Äthiopien ein super­re­li­giöses Land ist, dachten die meisten Erwach­senen um ihn herum, er sei vom Teufel besessen, Gabriel war sogar gezwungen, einen Priester auf­zu­suchen, um die bösen Geister aus ihm her­aus­zu­holen. Mein Vater blieb sein ganzes Leben lang mit ihm in Kontakt, Gabriel pro­mo­vierte in Physik.“

In spä­teren Jahren, im Sommer 2013, ver­schwand die 2‑jährige Amber Rose Smith direkt vor ihrem Haus in Newaygo County in Michigan. Nach Angaben des Vaters hatte er ihr beim Spielen mit den beiden Hunden der Familie zuge­sehen, als er für einen Moment ins Haus ging, um sich zu erleichtern. Als er wieder nach draußen gegangen war, war sie nir­gendwo zu sehen und reagierte nicht auf ihren Namen.

Die Hunde erschienen nicht lange danach ohne Amber. Eine intensive Suche, an der Hun­derte von Frei­wil­ligen und Not­fall­helfern beteiligt waren, wurde ver­geblich begonnen, und am nächsten Tag fand man sie etwa 2 Meilen von ihrem Zuhause ent­fernt, mitten auf einer bereits durch­suchten Straße stehend und ins Leere starrend. Sie war nicht in der Lage, das Geschehene aus­zu­drücken, schien sich aber defi­nitiv in einem Zustand des Schocks und der Des­ori­en­tierung zu befinden.

Es war merk­würdig, da es sich um ein zwei­jäh­riges Mädchen han­delte und sie es irgendwie geschafft hatte, sich bei den eisigen Tem­pe­ra­turen, die in dieser Nacht das Gebiet erfasst hatten, ihren Weg durch die dichte Wildnis zu bahnen. Ein Sheriff namens Brian Boyd berichtete vom selt­samen Vorfall:

„Es ist schwer vor­stellbar, wie ein 2 1/2‑Jähriger diese Distanz durch den Wald bei solchen Tem­pe­ra­turen über­leben kann. Es gibt einige, die nicht davon über­zeugt sind, dass sie die ganze Strecke zu Fuss zurück­gelegt hat. Viel­leicht wurde sie abge­setzt. Das sind Dinge, die wir viel­leicht in der Zukunft bestimmen müssen.“

Was ist mit diesen Men­schen geschehen? Lauert da draußen in der Wildnis irgendeine Kraft, die die Men­schen anzieht? Wie können wir zu irgend­welchen Ant­worten kommen, wenn die Ein­zel­heiten so undurch­sichtig erscheinen?

Handelt es sich bei diesen Fällen um UFOs, um Portale in andere Dimen­sionen, über­triebene Phan­tasie oder um etwas noch Selt­sa­meres? Es gibt viele seltsame Ver­schwin­dens­weisen, wie sie Leonard Löwe in seinem Buch „Ver­schwundene Men­schen“ behandelt und sie ent­ziehen sich jeder wirk­lichen Antwort…


Quelle: pravda-tv.com