Zutiefst ver­störend: Wie Brummtöne, Infra­schall und ELF-Wellen unsere Gesundheit rui­nieren (+Video)

Immer wieder berichten Betroffene in Deutschland und anderen Ländern von rät­sel­haften Brumm­tönen, die ihnen den Schlaf rauben und sie schier in den Wahnsinn treiben, aber selbst unhörbare Fre­quenzen scheinen Men­schen krank zu machen, wenn sie in aus­rei­chender Stärke auftreten.

Doch was hat es damit auf sich? Ist alles nur Ein­bildung, ein harm­loses Phä­nomen oder steckt mehr dahinter?

Tat­sächlich fühlen sich nicht nur ein­zelne Betroffene durch die unan­ge­nehmen Geräusche und unbe­kannten Ein­flüsse gestört, sondern solche Phä­nomene betreffen in der Regel ganze Ort­schaften, was bereits gegen ein rein sub­jek­tives Emp­finden – also Ein­bildung – spricht. Zudem sind die tiefen Fre­quenzen auch phy­si­ka­lisch messbar, das Phä­nomen ist also real.

Die Frage ist damit nur: Wer oder was ist dafür ver­ant­wortlich, ist es natür­lichen oder tech­ni­schen Ursprungs und wer ist Schuld daran?

Rät­sel­hafte Brummtöne in Deutschland

Erstmals auf­ge­taucht ist das Brummton-Phä­nomen bereits in den 1950er Jahren in Groß­bri­tannien, wo in den natio­nalen Medien darüber berichtet wurde.

1989 tauchte dieses Phä­nomen dann in Taos (New Mexico) auf und wird seitdem auf Eng­lisch als „Taos Hum“ oder „The Hum“ bezeichnet, das min­destens 2% der ört­lichen Ein­wohner wahr­ge­nommen haben sollen.

In Deutschland wird seit 2000 gele­gentlich in den Medien über ähn­liche Fälle berichtet. 2001 stellten wegen des Phä­nomens in Baden-Würt­temberg 200 Betroffene Straf­an­zeige gegen unbe­kannt wegen Kör­per­ver­letzung. Es wurden mit einer Spe­zi­al­aus­rüstung Mes­sungen an 13 Orten durch­ge­führt, jedoch keine gemeinsame Ursache gefunden.

Heute enga­giert sich der Verein zur Erfor­schung und Ver­hin­derung des Brummtons zur Lösung des Problems.

Auch 2016 brummt es noch in Lein­felden-Ech­ter­dingen bei Stuttgart, wo 10.000 Euro für eine Messung berappt werden müssen und mitt­ler­weile 70 Opfer des Phä­nomens bekannt sind, die die tiefen Schall­fre­quenzen auch als Vibra­tionen spüren.

Prof. Detlef Krahé vom „Lehr­stuhl für Nach­rich­ten­technik, Audio­si­gnal­ver­ar­beitung und InCar Noise Control“ an der Uni­ver­sität Wup­pertal hat in meh­reren Woh­nungen vor Ort Mes­sungen durch­ge­führt, auf denen das Signal ein­deutig zu erkennen ist. Ange­sichts dessen sind somit Ver­suche, das Phä­nomen allein mit sub­jek­tiven Emp­fin­dungen wie Tin­nitus erklären zu wollen, hah­ne­bü­chener Unsinn.

Weitere Schwer­punkte des Brummton-Phä­nomens sind z.B. in Stein­höring im Land­kreis Ebersberg bei München, wo eben­falls seit Jahren nach der Her­kunft der stö­renden Geräusche gesucht wird, die z.B. bei Mobil­funk­masten oder Gas­ver­dich­ter­sta­tionen ver­mutet wird.

Weitere Erklä­rungs­an­sätze reichen von elek­tro­ma­gne­ti­schen Feldern über Vibra­tionen der Erde bis hin zu mili­tä­ri­schen Geheim­pro­jekten und außer­ir­di­scher Strahlung, doch dazu später mehr.

Im ver­gan­genen Jahr wurde auch aus Hamburg berichtet, dass das dort bereits acht Jahre zuvor zu hörende Stör­ge­räusch erneut zurück­ge­kehrt sei, dessen Klang in den meisten Schil­de­rungen der Brummton-Opfer mit einem LKW ver­glichen wird, der vor dem Haus im Standgas seinen Die­sel­motor laufen lässt.

Dort habe eine 2007 von der Umwelt­be­hörde durch­ge­führte Messung eine Laut­stärke von 17,5 Dezibel erreicht, die somit unterhalb des Grenz­wertes von 20 dB liege, weshalb das Brummen laut eines Spre­chers der ört­lichen Umwelt­be­hörde „mess­tech­nisch nicht erfassbar sei“ und somit von öffentlich-recht­licher Seite nicht ein­ge­griffen werden könne.

Ein Betrof­fener aus dem Ham­burger Stadtteil Rissen ver­mutet in der „Welt“, dass die Quelle des Brummens in diesem Fall der neu in Betrieb genommene Teil­chen­be­schleu­niger „Petra III“ vom Deut­schen Elek­tronen-Syn­chrotron (DESY) sei. Seinen Angaben zufolge sei ein dumpfes Dröhnen zu hören, seit dieser im April hoch­ge­fahren wurde, doch hält es ein DESY-Sprecher für unwahr­scheinlich, dass ein Zusam­menhang mit dem Brummton-Phä­nomen bestehe, nachdem eine Über­prüfung durch eigene Experten statt­ge­funden habe.

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Zwar seien laut Experten nur 5–10% der Men­schen für die Geräusche sen­sibel, die aber dennoch auch nach Auf­fassung des Umwelt­amtes von Lein­felden-Ech­ter­dingen gefährlich seien, indem es erklärt: „Es geht um die Gesundheit der Leute“.

Infra­schall: Zwar unhörbar, aber nicht ungefährlich

Laut Rüdiger Borgmann vom Baye­ri­schen Lan­desamt für Umwelt­schutz liegen über Infra­schall nur wenige fun­dierte Kennt­nisse vor, obwohl es sich dabei um alles andere als ein sel­tenes Phä­nomen handelt: Mee­res­bran­dungen, Was­ser­fälle, Donner, Lawinen, Erd­beben, Vul­kan­aus­brüche und Meteore können natür­liche Quellen von unhörbar tiefen Fre­quenzen sein.

Eine der häu­figsten natür­lichen Ursachen ist jedoch der Wind, durch den bei Sturm über 135 dB im unhör­baren Bereich erreicht werden können – aber auch durch ein offenes Fenster oder Schie­bedach bei einer Autofahrt.

Ins­be­sondere in Ver­kehrs­mitteln, unter Brücken oder Tunnels können die Pegel besonders hoch sein; weit ver­breitet wird Infra­schall aber auch durch Heizungs‑, Klima- oder Lüftungsanlagen.

Im Gegensatz zu hör­barem Schall gibt es übrigens keine gesetz­lichen Grenz­werte für Infra­schall, was es erschwert, hier­gegen juris­tisch vor­zu­gehen, z.B. bei Pro­blemen am Arbeits­platz oder durch Beläs­ti­gungen nahe gele­gener Industriebetriebe.

Während Infra­schall übli­cher­weise aus nahe lie­genden Gründen uner­wünscht ist, wird er mit­unter aber auch absichtlich erzeugt, z.B. beim „Sensurround“-System, das erstmals 1974 beim Spielfilm „Ear­th­quake (Erd­beben)“ ein­ge­setzt wurde und für eine so rea­lis­tische Geräusch­ku­lisse gesorgt haben soll, dass die Zuschauer in manchen Gegenden gedacht haben, dass sie zu einem echten Erd­beben gehört.

Durch den großen Schall­druck von 100–120 dB stürzten in einem Kino in den USA sogar Teile der Decke her­unter, wodurch zum Glück aber niemand ver­letzt wurde.

Außerdem geht das Gerücht um, dass auch bei Kir­chen­orgeln so genannte „Demut­s­pfeifen“ im Infra­schall­be­reich Kirch­gänger in besonders andächtige Stimmung ver­setzen sollen, was jedoch nicht belegbar zu sein scheint.

Beim mensch­lichen Körper wirken sich die tiefen Fre­quenzen neben dem Ohr besonders auf gas­ge­füllte Hohl­räume wie Lunge, Nasen- und Stirn­höhlen und Darm aus. Obwohl eigentlich unhörbar, lassen sie sich aber doch vom Körper wahr­nehmen, wobei der Pegel jedoch derart hoch sein muss, dass bei ver­gleich­baren Pegeln hör­barer Fre­quenzen bereits Schutz­maß­nahmen zur Ver­meidung von Gehör­schäden ergriffen werden müssten.

Die genauen Aus­wir­kungen auf den mensch­lichen Körper lie­ferten – ins­be­sondere bei schwä­cheren Pegeln – kaum gesi­cherte Erkennt­nisse, aber laut Rüdiger Borgmann sollen Werte von 160 dB die Ohren mecha­nisch beschä­digen, während 170 dB bereits nach zehn­mi­nü­tiger Ein­wirkung tödlich seien, indem sie die Lun­gen­bläschen zum Reißen bringen.

Zu den typi­schen kör­per­lichen Reak­tionen bei 140 bis 155 dB gehören Atem- und Kopf­schmerzen, Abnahme des Leis­tungs- und Kon­zen­tra­ti­ons­ver­mögens, all­ge­meine Stress­re­ak­tionen, Ohren­klingeln und –rau­schen sowie Benom­menheit. Kein Wunder also, dass Militärs bereits an die Ent­wicklung von Waffen gedacht haben, mit der sich eine künst­liche „See­krankheit“ aus­lösen lässt.

Tat­sächlich sollen während des Zweiten Welt­krieges in England und Japan sowie 20 Jahre später in Frank­reich so genannte „Todes­po­saunen“ ent­wi­ckelt worden sein, mit deren Hilfe ver­sucht wurde, Infra­schall als töd­liche Waffe oder zumindest als Stress­kanone ein­zu­setzen. Eine töd­liche Wirkung im Umkreis von 250 Metern setzte aber derart hohe Schall­pegel voraus, dass eine solche Waffe etwa im Ver­gleich zur Neu­tro­nen­bombe zu unprak­ti­kabel erschien.

 

(Modell der „Todes­po­saune“)

Expe­ri­mente fran­zö­si­scher For­scher mit Infraschallwaffen

Bereits 1968 berichtete „Die Zeit“, dass die Fran­zosen Gerüchten zufolge im Besitz eines schreck­lichen Gerätes seien, mit dem sich auf der Basis von unhör­barem Infra­schall im Umkreis von zehn Kilo­metern alles Leben aus­lö­schen lasse und dass das Militär die Waffe für ihre Eignung für Kriegs­ein­sätze teste. Das fran­zö­sische Patentamt habe dem in den Labo­ra­torien für Auto­mation und Elek­tro­akustik am „Centre National de la Recherche Sci­en­ti­fique“ arbei­tenden Prof. Wla­dimir Gavreau für seine Ent­wicklung sogar Patente mit den Nummern 131 551 und 437 460 erteilt.

Im Heft des „Science Journal“ vom Januar 1968 äußerte sich Prof. Gavreau selbst zu dem Thema und bürgte mit seinem Namen dafür, dass die Gerüchte den Tat­sachen ent­sprechen und dass er und sein Team aus Phy­sikern und Inge­nieuren eine Reihe ver­schie­dener Infra­schall-Vor­rich­tungen ent­wi­ckelt haben, zu denen starke lautlose „Tril­ler­pfeifen“, „Schall­ka­nonen“ und ein „Akustik-Laser“ gehörten. Bei Letz­terem lasse sich ein gebün­delter Schall­strahl fokus­sieren und „auf jedes nicht durch Erd­krümmung ver­deckte Ziel treff­sicher ausrichten“.

 

(Wla­dimir Gavreau mit einer seiner Erfindungen)

Erste mili­tä­rische For­schungen über Anwen­dungen im Infra­schall-Fre­quenz­be­reich gehen bis in die Zeit des Ersten Welt­krieges von 1914–1918 zurück, bei denen man ver­suchte, feind­liche Geschütze akus­tisch zu orten. In den 1930er Jahren sollen US-For­scher ver­geblich ver­sucht haben, eine gigan­tische Orgel­pfeife zu kon­stru­ieren, die lautlose Fre­quenzen her­vor­bringen sollte, jedoch die Fran­zosen sollen auf diesem Gebiet erstmals große Erfolge erzielt haben.

Aus­schlag­gebend hierfür soll eine tech­nische Panne gewesen sein, da eines Tages die Ein­rich­tungs­ge­gen­stände in den Labo­ra­torien zu wackeln anfingen und die For­scher um Prof. Gavreau einen rhyth­mi­schen Druck auf den Ohren spürten, der sehr schmerzhaft und poten­tiell gefährlich gewesen sei. Wie sich her­aus­stellte, war hierfür ein defekter Ven­ti­lator auf dem Dach eines benach­barten Fabrik­ge­bäudes ursächlich, der Schall­wellen von 7 Hz erzeugte.

Einer der For­scher namens Levav­asseur konnte bei Expe­ri­menten mit einer durch einen „Reso­nanz­boden“ ver­se­henen Poli­zei­pfeife deren Laut­stärke um das Vier­hun­dert­fache steigern, was ihn laut Gavreau zu einem Krüppel gemacht habe, ohne jedoch die kör­per­liche Schä­digung seines Kol­legen näher zu erläutern.

Gavreau selbst ent­wi­ckelte eine Sirene mit Schwin­gungen von 37 Hz, die ganze Gebäude in Schwin­gungen ver­setzen konnte und sogar Risse in den Wänden hin­terließ, wobei sich her­aus­stellte, dass das Haus wie ein Reso­nator wirkte und dabei laut Gavreau mit Schwin­gungen von 7 Hz „vibrierte wie eine riesige Orgelpfeife“.

Der „Akustik-Laser“ hin­gegen besteht aus einer großen Anzahl von mit einem Laut­sprecher ver­bun­denen Röhren, durch die ein gebün­delter Schall­strahl erzeugt werden kann und in der Lage ist, kör­per­liche Schäden her­vor­zu­rufen, indem er die „Reso­nanz­fre­quenz“ bestimmter Organe erschüttern kann.

Laut Gavreau haben deutsche Unter­su­chungen ergeben, dass man durch Infra­schall See­krankheit, Übelkeit, Schrecken und Panik aus­lösen kann, während ame­ri­ka­nische Studien zeigten, dass mit Hilfe extrem tiefer Schall­wellen Brust und Bauch zum erzittern gebracht, die Seh­kraft getrübt sowie Schwindel und Schlappheit ver­ur­sacht werden können. Er selbst ver­mutete, dass Infra­schall von Schwer­ma­schinen, Ven­ti­la­toren oder anderen Geräten für All­ergien, Ner­ven­zu­sam­men­brüche oder andere unge­wollte Neben­wir­kungen des Groß­stadt­lebens ver­ant­wortlich sein könnte.

Laut des „Zeit“-Artikels sei es leicht vor­stellbar, dass eine Infra­schall-Anlage bei ent­spre­chender Leis­tungs­stärke auch eine töd­liche Wirkung haben könne, aller­dings müsse die Maschi­nerie umso größer sein, je tiefer die zu erzeu­genden Fre­quenzen sein sollen. Die fran­zö­si­schen For­scher waren daher der Meinung, dass eine solche Waffe zu klobig und auf­fällig sei.

Codename „Ted­dybär“: Geheime Mili­tär­anlage am Ber­liner Flug­hafen Tempelhof

Dies gilt jedoch nicht für eine mili­tä­rische Anlage, bei der man zwar nicht im eigent­lichen Sinn von einer „Waffe“ sprechen kann und deren Existenz in dieser Form zwar offi­ziell bestritten wird, deren phy­si­ka­lische Aus­wir­kungen jedoch ein­deutig nach­ge­wiesen werden können und mit den tech­no­lo­gi­schen Mög­lich­keiten einer Infra­schall­waffe ver­gleichbar sind.

So exis­tiert nach Unter­su­chungen der Ber­liner Autoren Grazyna Fosar und Franz Bludorf auf dem Gelände des ehe­ma­ligen Ber­liner Flug­hafen Tem­pelhof – dem bis zur Fer­tig­stellung des Pen­tagons größten Gebäudes der Welt – eine mili­tä­rische „Längst­wel­len­anlage“, die während der Teilung Berlins von der ame­ri­ka­ni­schen Besat­zungs­macht instal­liert worden war. Teil dieser Anlage ist eine Radar­kugel, deren Funktion unab­hängig vom Flug­ha­fen­be­trieb ist, einer weit­räu­migen Luft­über­wa­chung dient und Teil der unter­ir­di­schen Längst­wel­len­anlage ist.

 

(Die Radar­kugel auf dem Gelände des Flug­hafen Tempelhof)

Der Betrieb der Anlage war ursprünglich streng geheim, wird heute noch streng bewacht und ist nicht für Besucher zugänglich. Auf­grund phy­si­ka­li­scher Mes­sungen der Autoren ist bewiesen, dass die Anlage elek­tro­ma­gne­tische Wellen aus­strahlt, die auf­grund ihrer Fre­quenz und Modu­lation als gesund­heits­schädlich ein­ge­stuft werden können und in den USA bei Schall­waffen ein­ge­setzt werden. Sie werden außerdem als Aus­löser für das chro­nische Müdig­keits- und Immun­schwä­che­syndrom (Chro­nical Fatigue and Immune Dys­function Syndrome/CFIDS) gehandelt.

Die Autoren Fosar und Bludorf wurden nach eigener Aussage von einem ehe­ma­ligen Mit­ar­beiter am Flug­hafen-Tem­pelhof kon­tak­tiert, der sich aus ihrem Buch „Zau­ber­gesang“ über das „HAARP-Projekt“ in Alaska infor­miert habe und in Bezug auf die Tem­pel­hofer Längst­wel­len­an­tenne von einer ver­wandten Anlage sprach.

Der Informant hatte Zugang zu einigen der unter­ir­di­schen Geschosse des Flug­hafens, wo er eine aus gewal­tigen Kabeln bzw. Hohl­leitern bestehende Anlage sah, deren Funktion er sich nicht erklären konnte und Nach­for­schungen anstellte. Dar­aufhin wurde ihm von Mit­ar­beitern des Flug­hafens mit­ge­teilt, dass es sich um eine geheime mili­tä­rische Anlage der „7350 Air Base Group/LGC“ der US Air Force handele, wie das ame­ri­ka­nische Militär das Gelände auf dem Flug­hafen Tem­pelhof nennt.

 

(Vogel­per­spektive auf das Flug­ha­fen­ge­lände, unter dem sich eine „Längst­wel­len­an­tenne“ befinden soll)

Unter „Längst­wellen“ bzw. ELF(extremely low frequency)-Wellen ver­steht man elek­tro­ma­gne­tische Wellen unter 100 Hertz (Schwin­gungen pro Sekunde). Auf­grund ihrer geringen Fre­quenz haben besonders die tiefsten davon ab 10 Hz abwärts eine extrem große Wel­len­länge, die mehrere tausend Kilo­meter betragen kann und sie sollen auf­grund­dessen für mili­tä­rische Anwen­dungen geeignet sein.

Längst­wellen kommen in der Natur vor – so etwa die Erd­re­so­nanz­fre­quenz bzw. Schumann-Fre­quenz von 7,83 Hz –, aber es gibt auch zwei Mög­lich­keiten, diese künstlich zu erzeugen: einmal, indem man (wie bei der HAARP-Anlage in Alaska) normale Radio­strahlung in die obere Schicht der Atmo­sphäre (Iono­sphäre) schießt, und zum anderen, indem mit Hilfe einer extrem großen, d.h. mehrere Qua­drat­ki­lo­meter umfas­senden, Ring­an­tenne solche Wellen aus­gelöst werden. Im letzten Fall dient eine unter­ir­dische Ver­legung nicht nur der Geheim­haltung, sondern auch der Abschirmung von Störeinflüssen.

Solche ELF-Trans­mitter sind z.B. durch eine Anlage im Rahmen des Project San­guine im US-Bun­des­staat Wis­consin bekannt:

 

(ELF-Trans­mitter „Clam Lake“ in Wisconsin)

Die Ver­mutung, dass es sich bei der Ber­liner Anlage um eine „kon­ven­tio­nelle“ mili­tä­rische Anwendung als Über­wa­chungs­radar für weit ent­fernte Objekte ist aller­dings nicht sehr über­zeugend, weil bereits seit den 1960er Jahren die gewaltige Luft­raum­über­wa­chungs­anlage NORAD im Innern von Che­yenne Mountain in Colorado exis­tiert, von wo aus der gesamte irdische Luftraum und erdnahe Weltraum mit Hilfe von Satel­liten über­wacht werden kann.

Der Grund, warum ins­be­sondere die extrem tief­fre­quenten Längst­wellen so pro­ble­ma­tisch für die Gesundheit sind, liegt daran, dass sie zwar unterhalb des mensch­lichen Hör­spek­trums liegen, das bis etwa 16 Hz reicht, sich dafür aber im gleichen Fre­quenz­be­reich wie die vom Gehirn erzeugten elek­tro­ma­gne­ti­schen Wellen befinden, die mit Hilfe eines Elek­tro­en­ze­pha­lographen (EEG) gemessen werden und unter­schied­lichen Bewusst­seins­zu­ständen zuge­ordnet werden können:

Gehirn­wel­lenband Fre­quenz­be­reich Bewusst­seins­zu­stand
Beta 14–40 nor­maler Wachzustand
Alpha 8–13 ent­spannter Wach­zu­stand, Meditation
Theta 4–7 Traum­schlaf, Hypnose, Trance
Delta 1–3 Tief­schlaf, Koma

Dadurch kann es zu einer Über­la­gerung bzw. Anglei­chung ver­schie­dener Fre­quenz­be­reiche kommen, wodurch die Hirn­tä­tigkeit ent­weder angeregt oder ver­ringert werden kann. Der aus­ge­strahlte Fre­quenz­be­reich einer Längst­wel­len­an­tenne ent­spricht etwa dem Bereich der Schumann-Fre­quenz bzw. dem Theta-Spektrum des Gehirns, was bedeutet, dass er eine schläfrig machende Wirkung hat und das Gehirn in einen Zustand erhöhter Beein­fluss­barkeit ver­setzt – ähnlich wie bei einer Hypnose.

Der Informant über die Ber­liner Längst­wel­len­an­tenne leidet nach eigener Aussage seit Jahren am chro­ni­schen Müdig­keits­syndrom CFIDS, von dem auch bereits über zwei Mil­lionen Men­schen in Deutschland betroffen sind und wofür u.a. auch Elek­trosmog ver­ant­wortlich gemacht wird. Neben Müdigkeit und Antriebs­lo­sigkeit kann CFIDS auch zu Immun­schwäche, Infek­tionen und anderen gesund­heit­lichen Pro­blemen führen, in Extrem­fällen sogar zu Krebs und AIDS.

Der Informant war zwar der Ansicht, dass die Anlage seit dem Abzug der Ame­ri­kaner nicht mehr in Betrieb sei, aller­dings erfuhren Fosar und Bludorf, dass sie an die Bun­deswehr über­geben wurde und ihr Betrieb heute nicht mehr geheim ist.

Aller­dings gilt dies nur für den Betrieb der Radar­kugel, während die Existenz der Längst­wel­len­an­tenne abge­stritten wird – und das, obwohl sie durch die Mes­sungen der Autoren der ein­deutig nach­weisbar ist.

 

(ELF-Signal vom Flug­hafen Tempelhof)

Expe­ri­mente des US-Militärs mit nicht-töd­lichen ELF-Waffen

Laut des Nach­rich­ten­ma­gazins „US News“ vom 7.7.1997 können außer Laser­strahlen und Mikro­wellen auch ELF-Wellen als nicht-töd­liche Waf­fen­systeme ein­ge­setzt werden und sind nicht nur für den Kriegs­einsatz vor­ge­sehen, sondern werden in den USA auch bereits von der Polizei und den Jus­tiz­be­hörden zur zivilen Auf­ruhr­be­kämpfung und zu Selbst­ver­tei­di­gungs­zwecken eingesetzt.

Wie es der Zufall so will, ist aus­ge­rechnet das „Directed Energy Direc­torate“ auf der „Kirtland Air Force Base“ in Albu­querque (New Mexico) bei der Erfor­schung „gerich­teter Energien“ feder­führend – und somit genau die­jenige Mili­tär­basis, die für das Taos-Hum-Signal ver­ant­wortlich gemacht wird, durch das das Brummton-Phä­nomen erstmals größere Bekanntheit erlangte.

 

(Die „Kirtland Air Force Base“ liegt unweit von Taos)

Laut „US News“ erklärte das Pen­tagon zu den Aus­wir­kungen von akus­ti­schen Waffen auf Men­schen, deren Impulse nicht unbe­dingt hörbar sein müssen: „Akus­tische oder Sound­waffen … können das Innere von Men­schen in Vibration ver­setzen, um sie zu betäuben, Übelkeit aus­zu­lösen oder sogar den Darm­inhalt zu ver­flüs­sigen und sie [d.h. die poten­ti­ellen Gegner] damit auf ein zit­terndes Durch­fall­problem zu reduzieren.“

Von 1980 bis 1983 fand am „Armed Forces Radio­biology Research Institute“ in Bethesda, Maryland, ein ELF-Schall­waf­fen­projekt statt, über das der For­schungs­leiter Elron Byrd gegenüber „US News“ berichtete, dass bei Tier­ver­suchen erfolg­reich eine geballte Aus­schüttung von Endor­phinen, d.h. natür­licher Opiate, im Gehirn aus­gelöst werden konnte. Hier­durch konnten die Tiere in einen Zustand kör­per­licher Erstarrung (Stupor-Zustand) bzw. ver­stärkter Histamin-Pro­duktion ver­setzt werden, wie Byrd erklärte:

„Beim Men­schen würde dies grip­pe­ähn­liche Sym­ptome aus­lösen und Übelkeit pro­du­zieren. Die Felder waren extrem schwach. Sie waren nicht nach­weisbar. Die Effekte waren nicht tödlich und rever­sibel. Man konnte eine Person tem­porär aus­schalten. Es wirkte wie ein Betäu­bungs­gewehr.“ Und er fuhr fort: „Wir schauten auf die elek­trische Akti­vität des Gehirns und wie man sie beein­flussen konnte.“ Ein anderes seiner Pro­jekte in diesem Zusam­menhang war: „Ver­setze den Feind in Schlaf oder ver­hindere, dass der Feind schläft.“

Obwohl das Projekt ursprünglich vier Jahre dauern sollte, wurde es trotz erfolg­reicher Tests bereits 1983 nach nur zwei Jahren und kurz vor der Erstellung waf­fen­fä­higer Systeme abge­setzt. Byrd wurde kein Feld­versuch im großen Stil erlaubt, aber es wurde ihm nach eigener Aussage mit­ge­teilt, dass sein Projekt keiner Geheim­hal­tungs­stufe unter­liege, „es sei denn, es funk­tio­niert“. Und da es funk­tio­nierte, ver­mutet er, dass seine Arbeit als „schwarzes Projekt“ wei­ter­ge­führt wurde – just zu dem Zeit­punkt, als in Tem­pelhof die Radar­anlage gebaut wurde.

Zwar ist es nicht beweisbar, doch spricht einiges dafür, dass es sich bei diesem schwarzen Projekt um die Anlage in Tem­pelhof handeln könnte und dass an der Ber­liner Bevöl­kerung ein „Feld­versuch“ durch­ge­führt wurde bzw. wird.

Zwar sind die her­vor­ruf­baren Krank­heits­sym­ptome eher unspe­zi­fisch, es gibt jedoch Anhalts­punkte dafür, dass von der Radar­kugel eine Gesund­heits­gefahr für die Ber­liner Bevöl­kerung ausgeht, indem beim direkt gegenüber gele­genen Kraft­ver­kehrsamt ein über­durch­schnittlich hoher Kran­ken­stand fest­stellbar ist. Außerdem sind bei der Ber­liner Ver­waltung ins­gesamt wesentlich mehr Krank­schrei­bungen regis­triert als bei anderen Städten Deutschlands.

Und obwohl auch das chro­nische Müdig­keits­syndrom CFIDS im Ein­zelfall schwer dia­gnos­ti­zierbar ist, kann eben­falls sta­tis­tisch belegt werden, dass in Berlin wesentlich mehr Men­schen an Schlaf­lo­sigkeit leiden als im Bevölkerungsdurchschnitt.

Das hierfür vor­ge­brachte Stan­dard­ar­gument des „Groß­stadt­lärms“ greift zu kurz, weil die meisten Ber­liner nicht an Haupt­ver­kehrs­adern wohnen, sondern in ruhiger gele­genen Wohn­ge­bieten, wo es sogar leiser ist als an viel befah­renen Landstraßen..


Quelle: pravda-tv.com