„DATEN-LEAK in Groß­bri­tannien“: So kann eine Regierung die Öffent­lichkeit kontrollieren!

Ein für die bri­tische Regierung erstellter Bericht ent­hüllt, wie die staat­liche Obrigkeit Bürger dazu bringen kann, eine bestimmte Politik zu akzeptieren.

Darin wird die Stra­tegie der erfolg­reichen Kon­trolle der Öffent­lichkeit in der Corona-Krise angeführt.

Zwi­schen­zeitlich ist dieses For­schungs­papier gelöscht. Dennoch sind einige bri­sante Fakten bekannt geworden, die hell­hörig machen.

Dass der Bürger eine tief ver­wur­zelte Ehr­furcht vor der Obrigkeit, vor der Regierung, vor der staat­lichen Auto­rität hat, ist nun wis­sen­schaftlich bewiesen. Das jeden­falls besagt der Bericht Net Zero: principles for suc­cessful beha­viour change initia­tives. Auf Deutsch: Netto Null: Prin­zipien für Initia­tiven zur erfolg­reichen Verhaltensänderung.

Die Ergeb­nisse dieses For­schungs­be­richts zeigen auf, wie die Regierung die von ihr betriebene grüne Politik den Bürgern so schmackhaft macht, dass diese sie akzep­tieren und gleich­zeitig auch noch kon­trol­liert werden können.

Konkret heißt es dazu: „Erklä­rungen, Maß­nahmen und Gesetze der Regierung haben einen großen Ein­fluss auf die Wahr­nehmung von nor­ma­tivem und akzep­tablem Ver­halten. Selbst wenn die öffent­liche Kritik groß war, sahen bei­spiels­weise viele die Zustimmung der Regierung als den Maßstab für sicheres Ver­halten während COVID-19 an (…) Dies offenbart bei vielen eine tief ver­wur­zelte Ehr­furcht vor der legi­timen Auto­rität der Regierung, unab­hängig von den per­sön­lichen poli­ti­schen Ansichten.“

Zu dieser Stra­tegie gehört auch das „gute Bei­spiel“: So ließen sich etwa in der Corona-Pan­demie füh­rende Poli­tiker live im Fern­sehen impfen. Bezüglich des Kli­ma­wahns ersetzten sie ihr umwelt­schäd­liches Fahrzeug medi­en­wirksam durch ein E‑Auto.

Trotz dieser Schein-Bemü­hungen tauchten jedoch immer wieder Bilder von poli­ti­schen Auto­ri­täts­per­sonen auf, die die selbst auf­er­legten Lockdown-Regeln missachteten.

Dem­entspre­chend heißt es in dem For­schungs­be­richt: „Ver­halten, das als Heu­chelei wahr­ge­nommen wird, kann die Bemü­hungen um ein Mit­machen und Unter­stützung in der Öffent­lichkeit erheblich unter­graben. Dies wurde während der COVID-19-Pan­demie beob­achtet, als pro­mi­nente Behör­den­ver­treter gegen die Richt­linien ver­stießen, was in der Öffent­lichkeit zu einem mess­baren Rückgang im Hin­blick auf das Ein­halten der Vor­schriften führte und zu einer mess­baren Änderung der Einstellungen.“

Auf­ge­zählt wird dies­be­züglich etwa Neil Fer­guson, der füh­rende COVID-Berater der Regierung, der wie­derholt seine mit einem anderen Mann ver­hei­ratete und in Qua­rantäne befind­liche Geliebte besuchte.

Oder der bri­tische Gesund­heits­mi­nister Matt Hancock, der eine Affäre mit einer Mit­ar­bei­terin hatte, während es der nor­malen Öffent­lichkeit durch die Lockdown-Regeln fak­tisch ver­boten war, mit Per­sonen Sex zu haben, mit denen sie nicht zusammenlebten.

Nicht zu ver­gessen die „Par­tygate-Affäre“ um ver­botene Feiern im bri­ti­schen Regie­rungssitz Whitehall während des Corona-Lock­downs, wegen der Pre­mier­mi­nister Boris Johnson mona­telang unter poli­ti­schen Beschuss der Oppo­sition stand.

Hinzu kommt die Heu­chelei in der Kli­ma­po­litik, bei der das Fliegen oder das Eigenheim geradezu geächtet werden. Dennoch reisten hoch­ka­rätige Teil­nehmer von Kli­ma­gipfeln, die zudem in rie­sigen Villen wohnen, mit Privat- oder Regie­rungsjets an.

Als Resümee stellt das bri­sante For­schungs­papier Net Zero: principles for suc­cessful beha­viour change initia­tives fest, dass die Briten in der Regel das tun, was die Regierung ihnen sagt.

Dass die Bürger „eine starke Tendenz zur Kon­for­mität“ besitzen, sie beein­flusst werden können, damit sie die von der Regierung gebil­ligten Ent­schei­dungen treffen. Ebenso, dass sie dazu neigen, den neuen Status quo durch erzwungene Ver­än­de­rungen zu akzep­tieren, selbst wenn diese von der Öffent­lichkeit eigentlich uner­wünscht sind.

Ein wahrlich ent­lar­vender Bericht über Ver­hal­tens­öko­nomie, der para­do­xer­weise im Auftrag des bri­ti­schen Minis­te­riums für Wirt­schaft, Energie und Indus­trie­stra­tegie erstellt wurde.

Aus diesem Grund war er wohl auch nur kurz auf deren Web­seite zu sehen. Gleich darauf wurde er nämlich gelöscht und poli­tisch heruntergespielt.

Ein Regie­rungs­sprecher erklärte, dass es sich lediglich um ein „aka­de­mi­sches For­schungs­papier“ und nicht etwa um Regie­rungs­po­litik handeln würde.

Letztlich geht es darum, den Bürger Angst zu machen: Angst vor dem Corona-Virus oder vor der angeblich dro­henden Klimakatastrophe.

Dazu heißt es in einer Unter­su­chung des Sci­en­tific Pan­demic Insights Group on Beha­viours Team: „Das Gefühl der per­sön­lichen Bedrohung muss bei den­je­nigen, die nach­lässig sind, durch ein­dring­liche emo­tionale Bot­schaften ver­stärkt werden. Um wirksam zu sein, müssen die Men­schen auch zum Handeln ermutigt werden, indem ihnen klar gemacht wird, welche Maß­nahmen sie ergreifen können, um die Bedrohung zu verringern.“

Dass diese poli­tische Angst­ma­cherei funk­tio­niert, zeigte sich vor allem in Deutschland und in Öster­reich. Denn dort wurden längst schon auf dieser Basis auto­ritäre Corona-Dik­ta­turen errichtet!

Quellen: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/515350/Geloeschter-Regierungsbericht-belegt-die-Bereitschaft-der-Buerger-zum-Gehorsam?utm_content=link_10&utm_medium=email&utm_campaign=dwn_telegramm&utm_source=mid903&f_tid=16719880b14087ff01ec40dae02cf403///https://www.theguardian.com/environment/2021/oct/20/meat-tax-and-frequent-flyer-levy-advice-dropped-from-uk-net-zero-strategy///https://www.breitbart.com/europe/2021/10/22/report-corona-shows-public-have-deep-set-reverence-for-govt////https://www.nzz.ch/international/partys-an-der-downing-street-der-britische-premierminister-boris-johnson-kaempft-um-sein-politisches-ueberleben-ld.1666133


Guido Grandt — Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors www.guidograndt.de