Das bayrische LKA konnte einen bemerkenswerten Ermittlungserfolg verbuchen.
(ein Kollegenbeitrag von OLIVER GREYF — investigativer Journalist)
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Aus der Pressemitteilung:
Nach mehrjährigen und intensiven Ermittlungen des Dezernates Cybercrime beim Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) und des Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornographie und sexuellen Missbrauch im Internet gelang es, drei Darknet-Plattformen stillzulegen.
Bamberg/München. Im November 2019 wurde das BLKA aufgrund polizeilicher Ermittlungen auf drei kinderpornographische Plattformen im Darknet aufmerksam.
Bei den Darknet-Plattformen handelte es sich zum einen um zwei Chatseiten, auf die sehr unkompliziert und ohne Anmeldung oder Registrierung zugegriffen werden konnte. Auf der Seite „TorPedoChat“ wurde in englischer Sprache kommuniziert. Der „TorpedoChatDE“ richtete sich speziell an deutschsprachige User. In den Chats teilten die User kinderpornographische Inhalte und unterhielten sich über ihre Neigungen. Weiterhin fanden dort auch Rollenspiele bis hin zu Verabredungen zum sexuellen Missbrauch von Kindern statt.
Was den Fall besonders bemerkenswert macht, ist dass die Polizei explizit die Inhalte der Foren nennt. Sehr offen wird gesagt, dass es sich bei dem Material teilweise um extrem abstoßendes Material handelt.
Beispielsweise gab es einen speziellen Bereich für Bilder und Videos von Kleinkindern unter fünf Jahren oder ein „No Limits“ genannter Chat, in welchen z.B. Videos von getöteten und anschließend missbrauchten Kindern geteilt wurden.
Da davon auszugehen ist, dass die Kinder nur für den Zweck der Videoherstellung getötet wurden, sind wir im Bereich der „Snuff-Videos“, um genauer zu sein, der „Nekro-Snuffs“.
Bedauerlich ist, dass die bayerische Polizei diesen Umstand nicht näher beleuchtet hat, sonst hätte man einen weiteren unumstößlichen Beweis für die Existenz von Snuff Videos.
Die reale Existenz von Snuff Videos wird von sogenannten „Skeptikern“, trotz Beweise und einschlägiger Urteile, stets abgeleugnet.
Dass es bei Snuff Film-Produktionen, aber auch in satanistischen Netzwerken, zu nekrophilen Handlungen kommt, ist Insidern wohlbekannt, jedoch gibt bislang diesbezüglich noch keine rechtskräftigen Urteile.
Es ist zu hoffen, dass auf diesen Aspekt seitens der Ermittler und Justiz gesondert eingegangen wird.
Hier die Original-Text der oben genannten Pressemitteilung:
Quelle Screenshot/Bildzitat: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/043303/index.html
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Guido Grandt — Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors www.guidograndt.de
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