Nur einen Tag, nachdem Blinken, der Außenminister der Biden-Administration, Selenskij ein Militärpaket im Wert von 175 Millionen US-Dollar geschenkt hat, zieht Bidens Verteidigungsministerium nicht nur nach, sondern packt noch ordentlich drauf: sein Geschenk an Selenskij umfasst 600 Millionen US-Dollar.

Biden dürfte einen erheblichen Erklärungsnotstand erleiden, wenn das ganze schöne Geld, das er Selenskij überlassen hat, nicht den erwünschten Effekt erzielt. Davon aber ist Selenskij mit seinen Soldaten weit entfernt.
Zur Erinnerung: im Frühjahr 2014 sagten sich die überwiegend von einer russischstämmigen Bevölkerung bewohnten Republiken Luhansk und Donezk von der Ukraine los und erklärten in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht ihre Unabhängigkeit. Daraufhin setzte Kiew die ukrainische Armee in Bewegung, überfiel im Frühsommer 2014 die beiden Nachbarländer und besetzte weite Teile der beiden Republiken. Lediglich im äußersten Südosten von Luhansk und im Osten von Donezk konnten die Kämpfer der Unabhängigkeitsbewegungen der beiden Republiken einen kleinen Landstrich halten.
Im Februar des vergangenen Jahres entsandte Putin seine Armee, um diesen Unabhängigkeitskämpfern zur Seite zu stehen. Seitdem musste sich die ukrainische Invasionsarmee nahezu vollständig aus Luhansk und zu drei Vierteln aus Donezk zurückziehen. Selenskijs Soldaten mussten sich außerdem von der Küste des Asowschen Meers und aus den Südteilen der Oblaste Saporischschja und Cherson zurückziehen. Sie verloren in diesen vergangenen rund 18 Monaten eine Fläche, die etwa drei Mal so groß ist wie das von den Separatisten nach der Invasion 2014 gehaltene Gebiet. Da machen die jetzt von Selenskijs Armee »befreiten« vier oder fünf Dörfer im Süden Saporischschjas nicht wirklich viel aus.
Selenskij MUSS gewinnen, auf Teufel komm raus. Und Biden mit ihm. Sonst ist für beide bald die politische Messe gelesen.
Quelle: freiewelt.net

























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