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Verrat am Bürger: Nach Bekannt­werden des Pfizer-Ver­trags – EU-Kom­mission rekla­miert Opfer­rolle (Video)

Die EU-Kom­mission hat mit Pfizer/Biontech einen Vertrag über die Abnahme von zunächst 200 Mil­lionen Dosen COVID-19 “Impf”stoff zu einem Preis von 17,50 Euro pro Dosis für die ersten 100 Mil­lionen Dosen COVID-19 “Impf”stoff geschlossen, und zwar am 20. November 2020. Der ent­spre­chende Vertrag wurde lange Zeit geheim­ge­halten, dann in geschwärzter und somit unbrauch­barer Form ver­öf­fent­licht. Vor wenigen Tagen wurde der unge­schwärzte Vertrag geleakt. Wir haben hier darüber berichtet.

Es ist nach unserer Ansicht ein sit­ten­wid­riger Vertrag, der im Wesent­lichen die Inter­essen von Pfizer/Biontech schützt, während die Inter­essen der EU-Bürger ver­raten werden.

Die EU-Kom­mission ver­pflichtet sich, einen “Impf­stoff” zu erwerben, der bis spä­testens 15. August 2021 eine Zulassung durch die EMA erhalten haben muss, einen “Impf­stoff” von dem (a) nicht bekannt ist, ob er effektiv ist, (b) nicht bekannt ist, wenn er effektiv ist, wie lange er effektiv ist, © nicht bekannt ist, welche unbe­ab­sich­tigten gesund­heit­lichen Folgen durch seine Anwendung ent­stehen, weder was kurz- noch was lang­fristige Neben­wir­kungen der COVID-19 Shots angeht. Auf Basis dieser Unbe­kannten ver­pflichtet sich die EU nicht nur zur Abnahme von 200 Mil­lionen Impf­dosen (mit wei­teren 100 Mil­lionen in der Pipeline), sie stellt Pfizer auch voll­kommen von jeder Form von Haftung frei. Egal, ob ein mit Pfizer/Biontechs COVID-19 Shot Comirnaty/BNT162b2 Trak­tierter an den Folgen seiner “Impfung” verstirbt, egal, ob seine kör­per­liche Unver­sehrtheit geschädigt wird, egal, ob er ein dau­er­haftes Leiden ent­wi­ckelt, egal, wann sich die Schäden ein­stellen, welche wirt­schaft­lichen Kosten sie ver­ur­sachen, immer ist Pfizer/Biontech von jeder Haftung frei­ge­stellt. Die EU ver­pflichtet sich für die Mit­glieds­staaten, die diese Ver­pflichtung mit jeder Bestellung unter Benutzung eines vor­ge­fer­tigten Bestell­scheins bekräf­tigen, kei­nerlei Haftung bei Pfizer/Biontech zu belassen, sofern die Unter­nehmen die EU im Rahmen des Zulas­sungs­pro­zesses nicht betrogen haben.

Nun stellt sich die Frage, wie sich die EU-Kom­mission dazu stellt, dass diese ganze unap­pe­tit­liche Wahrheit an die Öffent­lichkeit gelangt ist. Und damit sich diese Frage nicht nur stellt, sondern auch gestellt wird, haben sich Stefan Magnet und sein AUF1 an die EU-Kom­mission mit der Bitte um eine Antwort gewendet. Erhalten haben Sie den kur­so­ri­schen Hinweis, dass man geleakte Ver­träge nicht kom­men­tiere, was insofern falsch ist, als die gele­akten Ver­träge im Rahmen eines Press Brie­fings, das bereits am 16. Oktober statt­ge­funden hat, ange­sprochen wurden, implizit jeden­falls, denn Eric Mamer und Stefan de Keers­maecker, beide Sprecher der EU-Kom­mission, haben sich mit einer – mehr oder minder — harm­losen Frage danach, wie es denn bei geheim­ge­hal­tenen Ver­trägen mit der Trans­parenz aussehe, kon­fron­tiert gesehen.

Wir haben die rund 8 Minuten, in denen es um diese Frage und eine ent­spre­chende Nach­frage geht, aus dem Video des press briefing her­aus­ge­schnitten. Hier sind Sie:

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Das Erstaun­lichste an diesem Video, ist das, was an keiner Stelle zur Sprache kommt: Die Inter­essen euro­päi­scher Bürger. Im ersten Statement von Stefan de Keers­maecker wird betont, dass man ja, bei aller Geheim­haltung, stets trans­parent gewesen sei und dem Euro­päi­schen Par­lament stets den Stand der Dinge mit­ge­teilt habe [nur eben nicht die Kon­di­tionen des Ver­trags, wie man ergänzen muss]. Nur habe es eben Grenzen gegeben, und es sei ja bekannt, dass Ver­trags­par­teien haftbar seien, wenn sie gegen Ver­trags­kon­di­tionen ver­stoßen würden.

Indes muss man die Ver­trags­kon­di­tionen erst einmal ver­ein­baren, ehe man gegen sie ver­stoßen und dafür haftbar sein kann. Insofern ist der Verrat an euro­päi­schen Bürgern und die voll­um­fäng­liche Akzeptanz der Geschäfts­in­ter­essen von Pfizer die Grundlage, auf der die von de Keers­maecker als bindend behauptete Haftung erst ent­stehen kann. Der Aus­verkauf der Inter­essen euro­päi­scher Bürger ist Vor­aus­setzung dafür, dass mans ich hin­terher hin­stellen kann und darauf ver­weisen kann, dass man sich gegenüber Pfizer zur Geheim­haltung dieses Verrats ver­pflichtet habe. Und warums sollte man das tun.

Ver­mutlich ist Eric Mamer nach der Antwort von Stefan de Keers­maecker etwas mulmig geworden, ob der Prä­missen, auf denen sie basiert, weshalb er die Nach­frage nach dem Ver­hältnis von Trans­parenz und Geheim­haltung zum Anlass nimmt, eine weit­schweifige Erklärung zur Balance, die man zwi­schen dem Anspruch der Öffent­lichkeit auf Unter­richtung und dem Anspruch von in diesem Fall Pfizer auf Wahrung von Geschäfts­in­ter­essen halten müsse, anzufügen.

Indes, kaum etwas von dem, was geleakt wurde, betrifft die Geschäfts­in­ter­essen von Pfizer, fast alles hat den Verrat an euro­päi­schen Bürgern, die zu Ver­suchs­ka­ninchen ohne Anspruch auf Kom­pen­sation degra­diert werden, zum Gegenstand.

Dessen unge­achtet sal­badert Mamer darüber, dass man das Ganze in der dama­ligen Situation ana­ly­sieren müsse, die Situation, die geprägt gewesen sei von drän­genden Ver­tretern der Presse, die wissen wollten, wann es endlich Impf­stoffe gebe, eine Situation, in der sehr schnell ein Impf­stoff ent­wi­ckelt werden musste und den Unter­nehmen, die dazu in der Lage gewesen seien, spe­zielle Kon­di­tionen zuge­si­chert werden mussten, um dieses wichtige Ziel zu erreichen. Der geleakte Vertrag zeigt übrigens, dass erheb­liche Zweifel daran bestanden [selbst bei Pfizer], ob dieses “wichtige Ziel” erreicht werden kann, eben aus diesem Grund werden Pfizer/Biontech von jeder Haftung freigestellt.

Kurz: Die EU-Kom­mission sieht sich als von Sach­zwängen getrieben. 

  • Sach­zwänge haben die EU-Kom­mission wohl dazu getrieben, Vor­schüsse an Pfizer zu über­weisen (700 Mil­lionen Euro), lange bevor ein COVID-19 “Impf­stoff” zuge­lassen wurde.
  • Sach­zwänge haben die EU-Kom­mission wohl dazu getrieben, die “Impf”stoffe von Pfizer gegenüber anderen Her­stellern zu priorisieren.
  • Sach­zwängen haben die EU-Kom­mission wohl dazu getrieben, die Wirk­samkeit der zu ent­wi­ckelnden “Impf”stoffe als zweit­ran­giges Problem, ebenso wie die von diesen “Impf”stoffen aus­ge­hende Gefahr für Leib und Leben der euro­päi­schen Bürger anzusehen.
  • Sach­zwäng haben diesen ein­ma­ligen Schwer­punkt bei den Inter­essen von Pfizer/Biontech gesetzt, den Unter­nehmen, die im Vertrag mit der Euro­päi­schen Union in Watte gepackt wurden, so dass sie sich bar jeder Ver­pflichtung, die mit ihrem Produkt ver­bunden sein könnte, auf ihren Gewinn kon­zen­trieren konnten.

Sie sehen, die EU-Kom­mission ist ein Opfer der Sach­zwänge, Getrie­bener der Umstände, in jedem Fall unverantwortlich.

Indes, ein Sach­zwang kommt Mamer nicht einmal in den Sinn: Die Gesundheit der euro­päi­schen Bürger zu sichern, ihre Inter­essen gegen die Gewinn­in­ter­essen von Pfizer/Biontech zu ver­tei­digen, ihre kör­per­liche Unver­sehrtheit zum wich­tigsten Gut zu erklären. Nein, die Inter­essen euro­päi­scher Bürger haben in den Ver­trags­ver­hand­lungen mit Pfizer über­haupt keine Rolle gespielt. Der EU-Kom­mission ging es darum, sich mit “Impf”stoffen pro­fi­lieren zu können, koste es, was es wolle.

Das ist Verrat am Bürger.

Der Artikel erschien zuerst hier: sciencefiles.org