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Ukraine und Moldau sollen in die EU, mehr mili­tä­rische Eigen­stän­digkeit Europas — Ursula von der Leyen: EU werde »das nächste, große euro­päische Projekt verwirklichen«

Es sei ihrer Meinung nach »an der Zeit, dass Europa erneut auf­steht und das nächste, große euro­päische Projekt ver­wirk­licht«. Es werde sich eine »neue inter­na­tionale Ordnung herausschälen«.

[Siehe Video mit der Rede von Ursula von der Leyen auf YouTube HIER]

Die Euro­päische Union solle »das nächste, große euro­päische Projekt ver­wirk­lichen«, erklärte die EU-Kom­mis­sions-Prä­si­dentin Ursula von der Leyen bei ihrer Rede zur Ent­ge­gen­nahme des Karls­preises [siehe Bericht »n‑tv«].

Welches Projekt meint sie genau? Sie gibt dem Projekt keinen Namen. Sie umreißt es nur. Es sei ihrer Meinung nach »an der Zeit, dass Europa erneut auf­steht und das nächste, große euro­päische Projekt verwirklicht«.

Dann erklärt sie: »Die nächste große Ära, unser nächstes großes, einendes Projekt muss von einem unab­hän­gigen Europa handeln.«

Was meint sie damit? Man kann nur einen logi­schen Schluss ziehen: Europa solle unab­hän­giger von den USA werden. Das hätte sie zur Regie­rungszeit von Joe Biden oder Barack Obama sicherlich nicht gesagt. Aber meinen tut sie, dass Europa bzw. die EU mehr Geld in die Rüstung steckt und sich selbst­be­wusst mili­tä­risch gegen Russland aufbaut.

Dazu spricht sie konkret den Ukrai­ne­krieg an, nennt ihn einen »impe­rialen Krieg« und spricht vom bru­talen Angriffs­krieg Putins. Sie lobt, dass Europa 800 Mil­li­arden Euro zusätzlich in die Rüstung pumpt.

Es werde sich eine »neue neue inter­na­tionale Ordnung her­aus­schälen«, erkärte von der Leyen.

Sie spricht auch von einer wei­teren Wie­der­ver­ei­nigung Europas. Sie nennt dann die Staaten Ukraine und Moldau, die in die EU auf­ge­nommen werden sollen.

Dann kommt Merz zu Wort und wie­derholt seine Phrasen, Deutschland werde »weiter mit aller Kraft die Ukraine unter­stützen — mili­tä­risch, aber auch wirt­schaftlich und politisch.«

Zusam­men­fassung der Reden von Ursula von der Leyen und Friedrich Merz in wenigen Worten: EU gut. Putin böse. Ukraine wichtig. Mehr Geld für Rüstung.

Der Artikel erschien zuerst bei freiewelt.net.

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