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Obama fordert Zensur-Minis­terium: Der alte Prä­sident und sein neuer Alb­traum — Die totale Kon­trolle wird als Rettung vor dem Chaos verkauft

Der ehe­malige US-Prä­sident Barack Obama macht sich erneut zum Sprachrohr einer glo­ba­lis­ti­schen Zen­su­ragenda. Hinter der Rhe­torik der Ver­ant­wortung lauert der alte auto­ritäre Reflex: Wer nicht dem linken Nar­rativ folgt, soll zum Schweigen gebracht werden.

Barack Obama will zurück in die Öffent­lichkeit – nicht als Kan­didat, sondern als Zensor. In einem Interview mit der His­to­ri­kerin Heather Cox Richardson for­derte der frühere US-Prä­sident nun ganz offen eine staat­liche Kon­trolle über soziale Medien. Zitat Obama: »Wir wollen Vielfalt der Mei­nungen, aber keine Vielfalt der Fakten.« Das klingt harmlos, doch wer defi­niert in diesem Sze­nario, was ein »Fakt« ist?

Die Antwort liegt auf der Hand: Die­selben ideo­lo­gi­schen Netz­werke, die seit Jahren jede abwei­chende Meinung zur Pan­demie, zur Gender-Ideo­logie, zum Ukraine-Krieg oder zum Kli­ma­wandel als »Des­in­for­mation« brand­marken. Obama behauptet zwar, die Mei­nungs­freiheit achten zu wollen – im selben Atemzug fordert er aber »Regu­lierung« jener Platt­formen, die angeblich »hass­erfüllte« oder »pola­ri­sie­rende« Stimmen zu stark hervorheben.

Besonders perfide ist Obamas Ver­gleich zwi­schen Donald Trumps Berater Steve Bannon und Wla­dimir Putin: Beide würden »die Infor­ma­ti­ons­kanäle mit Mist fluten« (»flood the zone with poop«), um die Men­schen zu ver­un­si­chern. Das Ziel: Die Bürger sollen am Ende gar nichts mehr glauben – außer dem, was auto­ri­sierte Stellen als Wahrheit präsentieren.

Es ist der bekannte Trick der Tech­no­kraten: Die totale Kon­trolle wird als Rettung vor dem Chaos ver­kauft. Doch das wahre Chaos kommt erst mit der Zensur. Denn die freie Gesell­schaft lebt nicht von einer staatlich geprüften Wahrheit, sondern von der Aus­ein­an­der­setzung mit ihr – im Streit, in der Rede, im Gegenargument.

Dass Obama aus­ge­rechnet in der „Stanford-Schule der digi­talen Zensur“ (Stichwort: Stanford Internet Obser­vatory) seine Zen­sur­pläne erstmals vor­stellte, spricht Bände. Und dass die­selbe Clique in der EU längst ähn­liche Vor­stöße unter­nimmt – siehe »Digital Ser­vices Act« und Co. – ist kein Zufall.

Donald Trump hin­gegen setzt in seiner zweiten Amtszeit auf Mei­nungs­freiheit. Bereits im Januar unter­zeichnete er eine Exe­cutive Order zur Stärkung der Rede­freiheit. Außen­mi­nister Marco Rubio schloss wenig später das berüch­tigte »Global Enga­gement Center« – eine Abteilung des US-Außen­mi­nis­te­riums, die mit staat­lichen Geldern Des­in­for­ma­tions-Nar­rative gegen die eigene Bevöl­kerung verteilte.

Obamas Worte sind keine rhe­to­rische Spie­lerei, sondern ein pro­gram­ma­ti­scher Angriff auf die letzte Bastion bür­ger­licher Freiheit: das freie Wort. Wer das Infor­ma­ti­ons­zeit­alter mit einem »Wahr­heits­mi­nis­terium« beant­worten will, braucht keine Gegner mehr – er ist bereits selbst einer der gefährlichsten.

Der Artikel erschien zuerst bei freiewelt.net.

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