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ENT­HÜLLT: »VER­SCHWIEGENE MAS­SAKER DURCH DIE ROTE ARMEE 1944/45« (Teil 3)


Als die Front 1944/45 in Ost­preußen zusam­men­brach, begann für Hun­dert­tau­sende deutsche Zivi­listen ein Inferno, das bis heute im Schatten der Geschichte steht. Bereits 1944 kam es – noch vor dem eigent­lichen Vorstoß auf das Kern­gebiet Preußens – zu ersten bru­talen Über­griffen der Roten Armee in deut­schen Gebieten. Unter dem Banner der »Befreiung« ver­übten sowje­tische Truppen Mas­saker, deren Grau­samkeit kaum vor­stellbar ist – ein Kapitel, das bis heute ver­schwiegen, tabui­siert oder ver­zerrt dar­ge­stellt wird. Dieser Blog­ar­tikel reißt die ver­schlossene Tür zur ver­drängten Wahrheit auf.

TEIL 3


Mas­saker in der Nähe von Tollnicken

Vorfall:

Eine sie­ben­köpfige Familie ein­schließlich kleiner Kinder wurde erschossen, weil sich die Eltern einer Ver­ge­wal­tigung ihrer beiden Töchter wider­setzt hatten. Und eben­falls wurden ein junger Mann, ein Landwirt und drei deutsche Sol­daten erschossen.

Ver­ant­wort­liche:

3. Gar­de­ka­val­le­rie­korps.

Quelle: BA-MA, RH2/2687, 73 c 1, o. D.. Ermitt­lungen von SD von ört­licher Polizei nach der Befreiung ost­preu­ßi­scher Dörfer durch die Wehrmacht.

Kreis Preu­ßisch Holland

Mas­saker der Ort­schaften um Pr. Holland am 28. und 30. Januar 1945

Vorfall:

Die Hee­res­gruppe Nord meldete am 2. Februar 1945, dass bei Gött­chendorf, Döbern und Bor­dehnen Ein­wohner erschlagen oder erschossen wurden. „In Gött­chendorf bei Pr. Holland liegen in einem Zimmer allein 7 erschlagene Zivi­listen, dar­unter 2 ältere Frauen, 2 Männer, ein etwa 14-jäh­riger Junge. In die Ecke gekauert ein 9‑jähriger Junge mit völlig zer­schla­genem Schädel und über diesem ein 15-jäh­riges Mädel mit zer­sto­chenen Hals und zer­kratztem Gesicht, Bajo­nett­stichen in Brust und Unterleib, mit völlig ent­blößtem Unter­körper. Ein 80-jäh­riger Groß­vater lag erschossen vor der Türe. Kriegs­ge­fangene deutsche Sol­daten und Wehr­mach­tur­lauber wurden auf der erschossen.“

Ver­ant­wort­liche:

10. Pan­zer­korps der 5. Gardepanzerarmee.

Quelle: BA-MA, RH2/2687, 73 c 1, 3.2.1945. In: Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945, 269.

Kreis Preu­ßisch Eylau

Mas­saker bei Landsberg

Vorfall:

Deutsche Sol­daten und Zivil­per­sonen wurden durch Bajo­nett­stiche, Kol­ben­hiebe und Nah­schüsse getötet und zum Teil massakriert.

In Landsberg ver­brannten im Keller ein­ge­sperrte Frauen und Kinder bei leben­digen Leibe und Flie­hende wurden erschossen.

ln einem Dorf an der Straße Landsberg – Heilsberg wurden 37 Frauen und Mädchen sechs Tage und Nächte lang in einen Keller gesperrt, dort zum Teil ange­kettet und unter Betei­ligung der Offi­ziere täglich mehrfach ver­ge­waltigt. Zwei dieser Sowjet­of­fi­ziere schnitten „mit einem halb­runden Messer“ zwei Frauen der ent­setzten Schreie wegen vor aller Augen die Zungen heraus. Zwei anderen Frauen waren die auf­ein­an­der­ge­legten Hände mit einem Bajonett auf dem Fuß­boden fest­ge­nagelt worden. Nur wenige der Unglück­lichen konnten schließlich von deut­schen Pan­zer­sol­daten befreit werden, 20 Frauen waren den Miß­hand­lungen erlegen.

Ver­ant­wort­liche:

1. Gar­de­pan­zer­armee.

Quelle: Nament­liche Erfassung sowje­ti­scher Kriegs­ver­brecher, 17.3.1945, BA-MA, RH 2/2685.

Mas­saker von Hans­hagen bei Pr. Eylau

Es wurden zwei Mütter, die sich der Ver­ge­wal­tigung ihrer Töchter wider­setzten, erschossen und ein Vater, dessen Tochter zu gleicher Zeit aus der Küche geschleppt und von einem sowje­ti­schen Offizier ver­ge­waltigt wurde. Ermordet wurden ferner das Leh­rer­ehepaar mit drei Kindern, ein unbe­kanntes Flücht­lings­mädchen, der Gastwirt und ein Landwirt, dessen 21-jährige Tochter ver­ge­waltigt wurde.

Ver­ant­wort­liche:

331. Schüt­zen­di­vision.

Quelle: Nament­liche Erfassung sowje­ti­scher Kriegs­ver­brecher, 17.3.1945, BA-MA, RH 2/2685.

Mas­saker von Peters­hagen bei Pr. Eylau

Es wurden zwei Männer und ein Junge im Alter von 16 Jahren namens Richard von Hoffmann erschossen, während sie den Frauen und Mädchen brutale Gewalt antaten.

Ver­ant­wort­liche:

331. Schüt­zen­di­vision.

Quelle: Nament­liche Erfassung sowje­ti­scher Kriegs­ver­brecher, 17.3.1945, BA-MA, RH 2/2685. In: Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945, 284.

Kreis Samland im Februar 1945

Quelle: Das Ober­kom­mando der Armee­ab­teilung Samland/ Hee­res­gruppe Nord führte mit Hilfe der Polizei Unter­su­chungen über das Schicksal der Bevöl­kerung in den wieder befreiten Gebieten durch.

Quelle: Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945, 285.

Mas­saker von Georgenswalde

Vorfall:

Es wurden vier Zivil­per­sonen ermordet und die Leichen wurden in das Feuer des ange­zün­deten Gutes geworfen. Die Rot­ar­misten und die Offi­ziere ver­ge­wal­tigten Frauen und Mädchen im Kindesalter.

Ver­ant­wort­liche:

271. besonders Moto­ri­sierte Bat­talion (Krad­schützen) der 39. Armee.

Quelle: Das Ober­kom­mando der Armee­ab­teilung Samland/ Hee­res­gruppe Nord.

Mas­saker von Kragau

Vorfall:

Zwei junge Frauen wurden ver­ge­waltigt und erwürgt.

Ver­ant­wort­liche:

91. Gar­de­schüt­zen­di­vision.

Quelle: Das Ober­kom­mando der Armee­ab­teilung Samland/ Hee­res­gruppe Nord.


Anmerkung: Quellen: Gene­ral­major Gehlen, Chef der Abteilung Fremde Heere Ost sam­melte erbeutete sowje­tische Doku­mente, wertete abge­fangene Funk­sprüche und Post­karten aus und ließ Täter­listen nach den Ver­hören gefan­gener Rot­ar­misten erstellen. Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945, 284–285. Die Abteilung Fremde Heere Ost sam­melte Mel­dungen der Feld­kom­man­do­be­hörden über sowje­tische Kriegsverbrechen.

Alles zitiert nach: https://ostpreussen1945.wordpress.com/kriegsverbrechen-in-den-ostpreussischen-landkreisen/

Zuerst erschienen bei GuidoGrandt.de.
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