Die Diäten der 630 Bundestagsabgeordneten steigen zum 1. Juli automatisch um 4,2 Prozent auf 12.330 Euro. Grundlage ist die Lohnentwicklung laut Statistischem Bundesamt. Eine gesonderte Abstimmung war nicht mehr nötig. Das Parlament hatte die Sitzungen um die Diätenerhöhungen mit großer Mehrheit abgeschafft.
Anstieg der Bezüge ab Juli um 497 Euro
Die Diäten der 630 Bundestagsabgeordneten werden zum 1. Juli 2026 voraussichtlich um 497 Euro monatlich steigen, was einer Erhöhung von 4,2 Prozent entspricht. Die Bundestagspressestelle bestätigte die Korrektheit dieser Steigerung, abhängig davon, dass die Gehälter tatsächlich um den angegebenen Prozentsatz steigen. Allerdings muss für eine definitive Bestätigung der Höhe der erhöhten Abgeordnetenentschädigung ein Schreiben der Präsidentin des Statistischen Bundesamtes abgewartet werden, das bis zum 31. März 2026 erwartet wird.
Nominaler Anstieg der Bruttomonatslöhne im Vorjahr angeblich bei 4,2 Prozent
Das Statistische Bundesamt hatte zuvor berichtet, dass die Bruttomonatslöhne im Jahr 2025 nominal um etwa 4,2 Prozent gestiegen sind. Die Anpassung der Abgeordnetenentschädigung erfolgt jährlich zum 1. Juli und richtet sich nach der Entwicklung der Durchschnittslöhne, unabhängig davon, ob diese steigen oder fallen. Dieser Anpassungsmechanismus gilt seit 2014 und wurde vom Bundestag einmal für die laufende Wahlperiode beschlossen, zuletzt im Juni 2025.
“Diät” dann bei 12.330 Euro pro Parlamentarier
Die Erhöhung bedeutet, dass die steuerpflichtigen Bezüge der Abgeordneten von derzeit 11.833,47 Euro pro Monat auf etwa 12.330 Euro ansteigen. Dies markiert die dritte bedeutende Diätenerhöhung seit 2022, nachdem die Bezüge im Jahr 2024 bereits um 5,4 Prozent und 2023 um sechs Prozent angehoben wurden.
Der Artikel erschien zuerst hier: freiewelt.net


























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