Bild: Symbolbild. KI.

Einigung mit der US-ame­ri­ka­ni­schen Rüs­tungs­in­dustrie — Trump fordert mas­siven Ausbau der US-Waffenproduktion

Der Iran-Krieg lässt die Muni­ti­ons­vorräte schrumpfen. Die Rüs­tungs­in­dustrie soll nach­helfen. Lockheed Martin, Nor­throp Grumman, Ray­theon und BAE Systems können sich freuen: Sie sollen nun ihre Waf­fen­pro­duktion vervierfachen.

 

Ange­sichts des eska­lie­renden Kon­flikts mit dem Iran hat US-Prä­sident Donald Trump eine Ver­ein­barung mit füh­renden Rüs­tungs­kon­zernen getroffen, um die Her­stellung bestimmter Waf­fen­systeme zu ver­vier­fachen und dro­hende Eng­pässe zu vermeiden.

Einigung mit der Rüstungsindustrie

US-Prä­sident Donald Trump hat nach einem Treffen mit Ver­tretern der größten ame­ri­ka­ni­schen Rüs­tungs­un­ter­nehmen eine deut­liche Stei­gerung der Waf­fen­pro­duktion ange­kündigt. Die Kon­zerne, dar­unter Lockheed Martin, Nor­throp Grumman, Ray­theon und BAE Systems, haben sich ver­pflichtet, die Fer­tigung von Waffen der soge­nannten exqui­siten Klasse zu vervierfachen.

Trump teilte dies in einer Erklärung mit, die er nach dem Gespräch im Weißen Haus ver­öf­fent­lichte. Die genaue Defi­nition dieser Waf­fen­ka­te­gorie blieb zunächst offen, doch Experten ver­muten, dass es sich um hoch­präzise Systeme handelt, die im aktu­ellen Kon­flikt eine zen­trale Rolle spielen.

Hin­ter­grund: Der Iran-Krieg und schwin­dende Vorräte

Der Ausbau der Pro­duktion erfolgt vor dem Hin­ter­grund des lau­fenden Mili­tär­ein­satzes gegen den Iran, der vor etwa einer Woche begonnen hat. Das US-Zen­tral­kom­mando Centcom berichtete von mehr als 3000 getrof­fenen Zielen, ein­schließlich Luft­ab­wehr­an­lagen, Kriegs­schiffen und U‑Booten. Regie­rungs­ver­treter äußerten Bedenken, dass die Waf­fen­lager durch den inten­siven Einsatz rasch erschöpft sein könnten. Trump betonte in seiner Mit­teilung, die USA ver­fügten über nahezu unbe­grenzte Reserven an Mittel- und Lang­stre­cken­waffen, die derzeit im Iran und kürzlich auch in Vene­zuela zum Einsatz kamen, wo US-Truppen den Prä­si­denten Nicolás Maduro fest­ge­nommen hatten.

Ein Sprecher des Weißen Hauses rela­ti­vierte diese Aussage jedoch und erklärte, die Vorräte seien begrenzt, und Trumps Begriffe bezögen sich auf die Reich­weite der Systeme.

Mög­liche gesetz­liche Maßnahmen

Statt sofort auf Zwangs­maß­nahmen zurück­zu­greifen, setzt die Regierung zunächst auf frei­willige Zusagen der Industrie. Dennoch wurde in Kon­gress­ge­sprächen dis­ku­tiert, ob Trump den Defense Pro­duction Act aus der Zeit des Kalten Krieges akti­vieren könnte, um die Pro­duktion gesetzlich zu for­cieren. Dieser Schritt würde es ermög­lichen, Res­sourcen prio­ri­siert der Rüstung zuzuweisen.

Die Rüs­tungs­un­ter­nehmen signa­li­sierten Bereit­schaft zur Koope­ration, um Eng­pässe in der Lie­fer­kette zu ver­meiden und die mili­tä­rische Schlag­kraft aufrechtzuerhalten.

Die Ankün­digung stößt in den USA auf gemischte Reak­tionen. Befür­worter sehen darin eine not­wendige Stärkung der natio­nalen Sicherheit inmitten glo­baler Span­nungen, während Kri­tiker vor einer wei­teren Eska­lation warnen. Inter­na­tionale Beob­achter, ins­be­sondere in Europa, äußern Sorge über die Aus­wir­kungen auf den glo­balen Rüs­tungs­markt. Trump plant offenbar bereits weitere Schritte, da er in jüngsten Äuße­rungen Kuba als poten­zi­elles nächstes Ziel andeutete.

Zuerst erschienen bei freiewelt.net.

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