Foto: KI-Bild (ChatGPT) aus Bildzitat: Video: https://youtu.be/1UumNAn0BUQ?si=Ogg4ONWgtQxr-ODz

2. Mai 2014: Der »MAS­SEN­BRANDMORD« von ODESSA – Lügen, Fakten, Fake News! (3)


2. Mai 2014: Über 40 Tote im Gewerk­schaftshaus von Odessa, ein Ereignis, das die Wahrheit zer­split­terte wie Glas. Während inter­na­tionale Medien von „Zusam­men­stößen“ sprachen, berich­teten andere von gezielter Gewalt, von bren­nenden Men­schen, von Panik und Tod. Schon damals zeigte sich ein Riss in der Bericht­erstattung – zwi­schen vor­sich­tiger For­mu­lierung und dras­ti­schen Schil­de­rungen. Was geschah wirklich an jenem denk­wür­digen Tag, der bis heute nach­hallt? Und wie ver­schlei­erten west­liche Poli­tiker und Medien die tat­säch­lichen Abläufe?


Ich war kurz vor und nach dem Inferno selbst in Odessa – sprach mit Jour­na­listen, recher­chierte vor Ort und berichtete direkt nach dem „Mas­sen­brandmord“ in ver­schie­denen Artikeln darüber:

3. Mai 2014:

Noch vor wenigen Wochen war ich selbst in der süd­ukrai­ni­schen Schwarzmeer-Stadt Odessa. Ich habe mich dort u.a. mit Jour­na­lis­tInnen des Landes getroffen und selbst recherchiert.

Nun ist die Gewalt auch dort ein­ge­zogen! Der Bür­ger­krieg, der bereits im Osten des Landes tobt.

Die grausame und kri­mi­nelle Brand­stiftung, als gestern über 40 Men­schen in einem Gewerk­schaftshaus starben – ver­brannt, größ­ten­teils aber am Rauch erstickt – teilt die deutsche Medienlandschaft.

Die rus­si­schen Medien berichten objektiv über den Sach­verhalt, bei­spiels­weise die Stimme Russ­lands:

Am ver­gan­genen Abend ist es in Odessa zu Zusam­men­stößen zwi­schen den Anhängern und den Gegnern der Föde­ra­li­sierung der Ukraine gekommen. Die meisten Opfer sind im Haus der Gewerk­schaften zu ver­zeichnen gewesen. Dort hatten sich pro­rus­sische Akti­visten ver­borgen, und das Gebäude ist zum Teil in Brand geraten. Laut Angaben des lokalen Fern­sehens ent­falle etwa die Hälfte der Todes­opfer auf Bürger Russ­lands und Ein­wohner Trans­nis­triens in Mol­dawien. Die Miliz hat erklärt, dass es noch zu keiner Iden­ti­fi­zierung der Leichen gekommen sei.

Quelle: http://german.ruvr.ru/news/2014_05_03/Mindestens-43-Tote-sind-in-Odessa-zu-beklagen-5613/

Der west­lichen Presse, allen voran der deut­schen, passt dieses grausame Ver­brechen gleich gar nicht in die bis­herige anti-rus­sische Bericht­erstattung. Denn es zeigt eines: Die ukrai­ni­schen Natio­na­listen ver­brennen nun schon ihre eigenen Landsleute!

Konkret:

Die BILD-Zeitung (online) berichtet heute:

Dort – im Süd­westen der Ukraine – waren Anhänger der Regierung in Kiew auf pro­rus­sische Demons­tranten gestoßen: Heftige Stra­ßen­schlachten, ein Gewerk­schafts­ge­bäude soll sogar gezielt ange­zündet worden sein – die Men­schen ver­brannten darin.

Und beim Nach­rich­ten­sender N24 habe ich gerade gehört (9.00 Nach­richten), dass es wohl noch nicht klar sei, welcher Seite die Opfer des Brand­an­schlags zuzu­rechnen seien – den pro­rus­si­schen oder den ukrainischen.

Hier offenbart sich die Medien-Vertuschung.

Wie bereits ange­deutet, es war gestern schon sicher, dass pro­rus­sische Demons­tranten in Odessa vor ukrai­ni­schen Natio­na­listen in das Gewerk­schaftshaus geflohen sind. Dann flogen Molo­tow­cock­tails, das Gebäude fing an zu brennen. Men­schen sprangen vor lauter Panik teils aus sechs Meter hohen Fenstern in den Tod.

Alles zu sehen auf youtube-Videos.

Inter­essant: Während ich diesen Blogg­ar­tikel schreibe, hat die BILD den oben zitierten Satz fol­gen­der­maßen abge­ändert (Her­vor­hebung durch mich):

Dort – im Süd­westen der Ukraine – waren Anhänger der Regierung in Kiew auf pro­rus­sische Demons­tranten gestoßen: Heftige Stra­ßen­schlachten, ein Gewerk­schafts­ge­bäude soll sogar gezielt ange­zündet worden sein – die Men­schen, vor allem angeblich pro-rus­sische Akti­visten ver­brannten darin.

http://www.bild.de/politik/ausland/ukraine/die-lage-in-der-ukraine-im-live-ticker-35786372.bild.html

Während also die BILD zunächst mit einem lapi­daren Satz davon schreibt “Men­schen ver­brannten” im Gewerk­schaftshaus, vermied sie die Gesinnung der Opfer zu benennen, die sie dann – als die Beweise zu erdrü­ckend wurden – dann doch erwähnen (musste). Aller­dings werden die wahren Täter wei­terhin nicht benannt: Die ukrai­ni­schen Nationalisten!

Und N24 wusch seine Hände gar in Unschuld, man wisse noch nicht, welcher Seite die Opfer zuzu­rechnen seien.

NATÜRLICH IST DAS BEKANNT! SCHON SEIT GESTERN!

Auch der Nach­rich­ten­sender n‑tv (online) berichtete heute morgen lediglich:

Der Kon­flikt griff auch auf die 500 Kilo­meter süd­westlich gelegene Hafen­me­tropole Odessa über. Anhänger und Gegner der Über­gangs­re­gierung in Kiew lie­ferten sich dort schwere Stra­ßen­schlachten. Dabei wurde das zen­trale Gewerk­schaftshaus in Brand gesetzt. Min­destens 31 Men­schen starben in den Flammen. Bei den Kra­wallen kamen zudem min­destens vier weitere Men­schen ums Leben. Ärzte berich­teten von mehr als 170 Ver­letzten in der Stadt.

http://www.n‑tv.de/politik/Blutiger-Freitag-verschaerft-Ukraine-Krise-article12760316.html

Bei der anschlie­ßenden TV-Bericht­erstattung ging n‑tv nicht auf die pro­rus­si­schen Opfer und die natio­na­lis­ti­schen ukrai­ni­schen Täter ein!

Im Stern ist heute morgen (5.45 Uhr) zunächst zu lesen:

Bei den schweren Stra­ßen­schlachten in Odessa gehen die Behörden indes von min­destens 37 Todes­opfern aus. Zudem seien bei den blu­tigen Kra­wallen zwi­schen pro­rus­si­schen Akti­visten sowie Anhängern der Über­gangs­re­gierung in Kiew etwa 200 Men­schen ver­letzt worden, teilte das Innen­mi­nis­terium der frü­heren Sowjet­re­publik mit. Rund 130 Betei­ligte der Aus­schrei­tungen am Frei­tag­abend, bei denen auch das ört­liche Gewerk­schaftshaus in Brand geraten war, wurden festgenommen.

Jetzt gerade wurde nach­ge­schoben (8.20 Uhr):

Im Zusam­menhang mit den schweren Unruhen am Freitag in Odessa hat die Polizei mehr als 130 Men­schen fest­ge­nommen. Ihnen drohten Anklagen wegen Betei­ligung am Aufruhr bis hin zu vor­sätz­lichem Mord, teilte der ört­liche Poli­zeichef Petro Luziuk mit. Bei den Aus­ein­an­der­set­zungen war ein Gewerk­schaftshaus, das von pro­rus­si­schen Sepa­ra­tisten besetzt wurde, in Brand gesetzt. Min­destens 37 Men­schen starben.

http://www.stern.de/politik/ausland/-ukraine-newsticker-130-festnahmen-nach-unruhen-in-odessa-2107719.html

Der Spiegel (online) hin­gegen berichtet – welch Wunder – weitaus objektiver.

Die genaue Zahl der Todes­opfer steigt noch immer, inzwi­schen sprechen die Behörden von 40 Men­schen, die am Freitag in der ukrai­ni­schen Schwarz­meer­stadt Odessa ums Leben kamen. Die meisten starben, als das von pro­rus­si­schen Sepa­ra­tisten besetzte Gebäude mit Molotow-Cock­tails in Brand gesetzt wurde … Im Unter­schied zum Donezker Becken im Osten sind in Odessa aber auch ukrai­nische Natio­na­listen und andere Gegner einer Annä­herung an Russland stark. Am Freitag mar­schierten sie mit ukrai­ni­schen Fahnen durch die Straßen der Schwarz­meer­stadt. Unter den Demons­tranten waren viele Anhänger des ört­lichen Fuß­ball­clubs Tsch­jor­no­morez. Der Verein empfing am Freitag die Mann­schaft von Metallist Charkiw. Die Fan­szene in der Ukraine, vor allem die der Ultras, ist stark natio­na­lis­tisch geprägt.

Und weiter: In der Innen­stadt von Odessa griffen pro­rus­sische Akti­visten den Demons­tra­ti­onszug an. Video­auf­nahmen zeigen, wie Ver­mummte eine Poli­zei­kette durch­brechen. Sie schlugen mit Knüppeln auf Demons­tranten ein, die ukrai­nische Fahnen schwenkten. Die Angreifer trugen Helme und Schilde. Aber auch ihre Gegner sind bereit zu Gewalt. Der Reporter Howard Amos berichtet, beide Seiten seien bewaffnet gewesen mit “Base­ball­schlägern, Steinen, Molotow-Cock­tails, selbst­ge­machten Gra­naten und Gas­pis­tolen”. Amos ist für den bri­ti­schen “Guardian” in Odessa im Einsatz.

Zudem: Am Nach­mittag ging ein Zelt­lager der pro­rus­si­schen Kräfte vor dem Gewerk­schaftshaus in Flammen auf, die Akti­visten ver­schanzten sich in dem umstellten Gebäude. Laut ukrai­ni­schen Medien wurde von pro­rus­si­schen Besetzern aus den Fenstern und vom Dach aus geschossen. Aus der Menge vor dem Gebäude flogen Steine und Molotow-Cock­tails. An meh­reren Stellen im Gewerk­schaftshaus brach Feuer aus. Zu diesem Zeit­punkt befanden sich wohl mehrere hundert Men­schen im Inneren. Manche ver­suchten, sich mit einem Sprung aus dem Fenster zu retten. Video­auf­nahmen zeigen einen Über­le­benden der Kata­strophe, der auf allen vieren aus der Ruine kriecht. Er wird von seinen Wider­sa­chern mit Knüppeln und Fuß­tritten traktiert.

Und der Spiegel offenbart Unglaub­liches: Ver­störend ist die Sprache, die Behörden und Medien ange­sichts der Kata­strophe wählen. Während in Odessa Men­schen ver­brannten, mel­deten ukrai­nische Medien geradezu tri­um­phierend, “Patrioten” hätten die “Sepa­ra­tisten zurück­ge­schlagen”. Man sei dabei, sie erfolg­reich “aus­zu­räu­chern” … Aus­ge­rechnet die Brand­stifter, deren Feuer Dut­zende Men­schen das Leben gekostet hat, nahm der Gou­verneur (gemeint ist Wla­dimir Nemirowsky/GG) aus­drücklich in Schutz: Um “bewaffnete Ter­ro­risten zu neu­tra­li­sieren” sei das Vor­gehen “legal” gewesen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-tote-bei-feuer-in-odessa-nach-brandstiftung-a-967340.html

Diese Worte sind mehr als ver­störend: Ukrai­nische “Patrioten” und Natio­na­listen ver­brennen Men­schen bei leben­digem Leib, die als “Ter­ro­risten” bezeichnet werden, weil sie pro­rus­sisch ein­ge­stellt sind und dieses Vor­gehen wird vom Gou­verneur des Landes auch noch als “legal” bezeichnet!

Inter­essant wäre auch, ob natio­na­lis­tische Fußball-Hoo­ligans der Trident-Gruppe bei dem Brand­an­schlag mit­ge­mischt haben.

Wann endlich ver­steht die west­liche Welt, was TAT­SÄCHLICH in der Ukraine geschieht? Dass Natio­na­listen alles Pro­rus­sische aus­rotten wollen und jetzt sogar Men­schen in einem Gebäude verbrennen?!

Welche Sank­tionen gibt es dafür? Sank­tionen gegen die ukrai­nische Regierung?

Man möge sich vor­stellen, wenn pro­rus­sische Kräfte ukrai­nische Men­schen in einem Haus ver­brannt hätten, dann wäre sicher schon die NATO auf dem Weg in die Ukraine.

Natürlich sind 130 Men­schen ver­haftet worden und die Staats­an­walt­schaft unter­sucht den Brand­an­schlag. Aber Gene­ral­staats­anwalt Oleh Mach­nitzkij gehört selbst der rechts­extremen, anti­se­mi­ti­schen und rus­so­phoben Partei Swoboda an, die mit in der Über­gangs­re­gierung sitzt und neben wich­tigen Minis­ter­posten auch den Stell­ver­tre­tenden Minis­ter­prä­si­denten des Landes stellt! Welche “Auf­klärung” kann man von ihm erwarten?

Die Schein­hei­ligkeit, das Ver­tu­schen und das Lügen der west­lichen Poli­tiker und Main­stream-Medien wird immer unerträglicher!

Und: Offen­sicht­licher!

FORT­SETZUNG FOLGT!

Der Artikel erschien zuerst auf dem Blog guidograndt.de.

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