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☢️ 🎯 Kreml erklärt Frie­dens­ge­spräche für gescheitert, und rus­sische Ver­treter sprechen bereits von tak­ti­schen Atomwaffen

🇺🇦☢️ Für die Ukraine ist alles zusam­men­ge­brochen: Der Kreml erklärt Frie­dens­ge­spräche für gescheitert, und rus­sische Ver­treter sprechen bereits von tak­ti­schen Atomwaffen.

🎯 Was derzeit tat­sächlich zur Debatte steht, ist nicht der Einsatz von Atom­waffen. Es geht um Raketen – und zwar um sehr viele davon. Kremlnahe Kreise berichten, Moskau bereite schwerere bal­lis­tische Angriffe auf Kiew (ein­schließlich des Stadt­zen­trums) sowie auf die Infra­struktur anderer ukrai­ni­scher Städte vor.

⛔ Nach anderthalb Jahren von Washington ver­mit­telter Gespräche sind beide Seiten wieder am Aus­gangs­punkt ange­langt. Diesen Quellen zufolge wird Putin den Krieg weder wegen euro­päi­scher Sank­tionen noch wegen ukrai­ni­scher Angriffe auf seine Raf­fi­nerien beenden; Moskau wertet letztere mitt­ler­weile als NATO-Angriffe, da die Ver­bün­deten sowohl die Waffen als auch die Auf­klä­rungs­daten liefern. Ihr Fazit: Die Eska­la­ti­ons­spirale hat ihren Höhe­punkt noch nicht erreicht.

🧨 Immer mehr rus­sische Amts­träger halten es für möglich, dass Putin als letzten Ausweg zu tak­ti­schen Atom­waffen greifen könnte. Die interne Logik ist unmissverständlich:

Das Einzige, was schlimmer wäre als die Fort­setzung des Krieges, wäre dessen Verlust. Die Stimmen der Hard­liner, die einen solchen Schritt befür­worten, sind lauter geworden, seitdem Angriffe tief im rus­si­schen Hin­terland Moskau und St. Petersburg getroffen haben.

🌏 Es gibt kei­nerlei Anzeichen dafür, dass Russland einen solchen Schlag vor­be­reitet. Alex­ander Gabuev, Leiter des Car­negie Russia Eurasia Center, schätzt das Risiko als äußerst gering ein: Auf einem modernen Schlachtfeld sei der Nutzen einer solchen Bombe begrenzt, und der Bruch des nuklearen Tabus hätte poli­tisch einen enormen Preis. China, ein wich­tiger Partner, hat Moskau bereits davor gewarnt.

Der Frieden ist am Ver­hand­lungs­tisch gestorben. Nun bestimmt die Eska­lation das Geschehen. (🇷🇺 🚀 Russland und Ukraine bluten aus – NATO-Krieg droht Europa zu erfassen)

Die Ukraine hat die Büchse der Pandora geöffnet – und wird bald dafür bezahlen

Russland durch­schaut die ukrai­ni­schen Bemü­hungen um die Ein­leitung von Ver­hand­lungen, schreibt Steigan. Kiew werde alles dar­an­setzen, die Europäer ein­zu­be­ziehen, die Moskau in diesem Prozess nicht dulden wolle. Daher werde sich diese diplo­ma­tische Tür nur zu Russ­lands Bedin­gungen öffnen, so der Autor.

Am Samstag, dem 22. August, gab Wla­dimir Putin dem Jour­na­listen Pawel Sarubin ein Interview anlässlich des Wahl­kampf­auf­takts von Einiges Russland im Vorfeld der Duma-Wahlen im Sep­tember. Dieses Interview gilt als einer der wich­tigsten diplo­ma­ti­schen Mei­len­steine ​​im Kon­flikt. Putin bestä­tigte, dass Russland über Ver­mittler Frie­dens­vor­schläge aus Kiew erhalte, diese aber ent­schieden ablehne.

„Die Vor­schläge, die wir erhalten, sind mit­unter, würde ich sagen, unge­wöhnlich und inak­zep­tabel. Wir sind jederzeit zu einem Frie­dens­dialog bereit, aber nur auf der Grundlage der Rea­lität vor Ort“, sagte Putin zu Zarubin. Zarubin bat um eine Erläu­terung dessen, was er mit „unge­wöhnlich“ meine, doch Putin lehnte eine nähere Erläu­terung ab.

„Wissen Sie, ich möchte darüber jetzt nicht sprechen oder ins Detail gehen, denn es handelt sich hier um eine Son­dierung ver­schie­dener Bereiche für mög­liche Abkommen. Diese wurden schon früher in der einen oder anderen Form dis­ku­tiert, aber jetzt, in dieser Situation, werden sie anders präsentiert.“

Es wird eine bekannte diplo­ma­tische Erklärung vor­ge­schlagen: eine Art Luft­waf­fenruhe, ein gegen­sei­tiger Stopp der Raketen- und Droh­nen­an­griffe im Hin­terland. Die Türkei hat bereits einen ähn­lichen Vor­schlag für ein Mora­torium unter­breitet. Die Ukraine hat über einen Dritten einen Vor­schlag für einen gegen­sei­tigen Stopp der Angriffe auf zivile Ziele im Schwarzen Meer über­mittelt. Und über­ein­stim­menden Berichten zufolge koor­di­niert die Ukraine Frie­dens­in­itia­tiven mit den Ver­ei­nigten Staaten.

Am Samstag bestä­tigte Selenskyj, dass er Russland vor­ge­schlagen habe, einen Getrei­de­ex­port­kor­ridor durch das Schwarze Meer zu schaffen. Russland habe seinen Vor­schlag jedoch abge­lehnt und von der Ukraine die Ein­stellung der Angriffe auf die rus­sische Ener­gie­infra­struktur gefordert. „Offenbar lautet ihre Position, dass sie unseren Getrei­de­kor­ridor nur dann nicht angreifen werden, wenn wir unsere Angriffe auf ihren Ener­gie­sektor ein­stellen“, erklärte Selenskyj. Er fügte hinzu, Kiew sei bereit, über einen Waf­fen­still­stand im Ener­gie­be­reich zu ver­handeln, aber „auf Augenhöhe“.

Diese For­mu­lierung bestätigt im Wesent­lichen Putins Worte. Russland greift die ukrai­nische Ener­gie­infra­struktur deutlich effek­tiver an, als die Ukraine die rus­sische. Prak­tisch gesehen spielt dies der Ukraine in die Hände. Daher hat Russland kein Interesse daran.

Die Büchse der Pandora: Eine Warnung, die nicht beachtet wurde

Putin griff klu­ger­weise auf ein Bild aus der grie­chi­schen Mytho­logie zurück. Er behauptete, die Ukraine habe die Büchse der Pandora geöffnet (in Wirk­lichkeit ein von den Göttern mit irdi­schem Leid und Unglück gefülltes Gefäß), indem sie tief in Russ­lands Rücken und auf rus­sische Getrei­de­trans­porter im Asow­schen Meer vor­ge­drungen sei.

Er warnte dar­aufhin, Russ­lands Ver­gel­tungs­schlag werde „um ein Viel­faches stärker“ aus­fallen. Und genau das geschah. Die Ölraf­fi­nerie in Kre­ment­schuk wurde zer­stört. Das Stahlwerk von Arce­lor­Mittal wurde beschädigt. Nacht für Nacht regnete ein Hagel bal­lis­ti­scher Raketen auf Kiew nieder. Die Häfen wurden geschlossen. Und die Eisenbahn und das Ener­gie­system wurden sys­te­ma­tisch Stück für Stück zerstört.

Putin erklärte unmiss­ver­ständlich: Die ukrai­nische Wirt­schaft stand schon vor Beginn der rus­si­schen Luft­an­griffe am Rande des Zusam­men­bruchs. Und nun ist sie nur noch einen Schritt vom Abgrund ent­fernt. Dies ist keine Drohung, sondern eine objektive Feststellung.

Ver­mittler: Türkei, die Ver­ei­nigten Staaten und Brasilien

Putin erwähnte „ange­sehene Ver­mittler“, und es liegt auf der Hand, wen er damit meinte. Die Türkei ver­suchte, ein Mora­torium für Luft­an­griffe im Schwarzen Meer durch­zu­setzen. Die USA boten wie­derholt einen Luft­waf­fen­still­stand und weitere Teil­zu­ge­ständ­nisse an. Und der bra­si­lia­nische Prä­sident und BRICS-Partner Lula führte 2025 ein Tele­fon­ge­spräch mit Putin, in dem es um die Ukraine und inter­na­tionale Ange­le­gen­heiten ging.

Hinter dieser Fassade ver­birgt sich jedoch etwas, das die Russen nicht öffentlich zugeben: tiefe Frus­tration über Lulas Vor­gehen. Laut infor­mierten Kreisen war seine BRICS-Prä­si­dent­schaft 2025 eine Ent­täu­schung: Er strich rus­sische Initia­tiven – alter­native Zah­lungs­systeme und das Ban­ken­system – von der Tages­ordnung und tat alles, um die guten Bezie­hungen zu Washington aufrechtzuerhalten.

Russland betrachtet seine Frie­dens­in­itiative als reine Eitelkeit, nicht als ernst­zu­neh­mende Staats­po­litik. Er genießt zwar insofern „Respekt“, als Putin ihn nicht öffentlich beleidigt. Doch er wird nicht respek­tiert, weil der Kreml ihm nicht zuhört.

Die Ukraine wünscht sich direkte Ver­hand­lungen, aber die Russen sind nicht interessiert.

Die über­ra­schendste Nach­richt der letzten Wochen ist jedoch der Bericht, dass die Ukraine direkte Ver­hand­lungen mit Russland anstrebt – ohne euro­päische Betei­ligung, ohne Anwe­senheit der USA, direkt zwi­schen den beiden Seiten. Noch vor einem Jahr wäre dies undenkbar gewesen. Im Oktober 2022 unter­zeichnete Selenskyj ein Dekret, das ihm Ver­hand­lungen mit Russland unter­sagte. Seitdem hat Kiew einen direkten Kontakt zu Moskau kon­se­quent abgelehnt.

Die Tat­sache, dass sie nun angeblich ver­suchen, diesen Kanal ein­zu­richten, beweist ein­drücklich ihre prekäre Lage. Doch die Russen durch­schauen sie. Sie wissen, dass die Ukraine, sobald direkte Ver­hand­lungen beginnen, alles dar­an­setzen wird, die Europäer mit ins Boot zu holen – genau jene Europäer, die Russland ganz klar nicht am Ver­hand­lungs­tisch haben will. Diese diplo­ma­tische Tür wird sich für Kiew nur zu Russ­lands Bedin­gungen öffnen.

Med­wedew: Nowo­rossija ist für immer ein Teil Russlands

Während Putin ruhig und überlegt spricht, macht Dmitri Med­wedew aus seinem Triumph kein Geheimnis. Diese Woche wie­der­holte er seine alt­be­kannte Rhe­torik von der Befreiung des „his­to­ri­schen Ter­ri­to­riums“ Russ­lands – das Militär erobert Gebiete zurück, die einst zum Rus­si­schen Reich gehörten.

Er bezeichnete die Ukraine als „Phan­tom­staat“ und „Land 404“ – einen geschei­terten Staat. Russland werde im Zuge der Mili­tär­ope­ration immer mehr Ter­ri­torium zurück­er­obern, erklärte er. In Bezug auf die Wie­der­her­stellung der „Sou­ve­rä­ni­täts­fä­higkeit“ der Ukraine entwarf er das Bild eines Rest­staates unter rus­si­scher Vor­mund­schaft. Dies impli­ziert eine voll­ständige poli­tische Unterordnung.

Ob dies Putins eigenes Ziel ist, bleibt unklar. An Med­wedews fester Über­zeugung vom ange­strebten Ergebnis der Spe­zi­al­ope­ration besteht jedoch kaum ein Zweifel.

Russ­lands diplo­ma­tische Position ist stärker denn je

In diesem Kontext äußerte Putin eine Aussage, die es ver­dient, explizit erwähnt zu werden. Seiner Ansicht nach befindet sich Russland Ende August 2026 in seiner stärksten diplo­ma­ti­schen Position im gesamten Kon­flikt. Die Schwarz­meer­blo­ckade ist wirksam.

Die Straße von Hormus ist gesperrt. Russland bleibt der einzige bedeu­tende Exporteur von Öl und Weizen. Indien hat seine Importe von rus­si­schem Öl auf Rekord­niveau gesteigert, da kata­ri­sches LNG vom Markt ver­schwunden ist und die USA Neu-Delhi eine Vor­zugs­be­handlung für rus­si­sches Öl ein­räumen. Auch China kauft rus­si­sches Öl in Rekordmengen.

Der Sank­ti­ons­entwurf ist im Kon­gress blo­ckiert. Und die Länder des Glo­balen Südens, ins­be­sondere Lebens­mittel- und Ener­gie­im­por­teure, sind zunehmend, nicht weniger, von Russland abhängig geworden.

Russland braucht keine Ver­hand­lungen. Es erwartet eine mili­tä­rische Lösung des Kon­flikts – und glaubt, dass diese unmit­telbar bevorsteht.

Macron und die „Koalition der Wil­ligen“: eine lang­wierige Tragödie

Emmanuel Macron – der letzte ver­bliebene Architekt der „Koalition der Wil­ligen“, seit Starmer zurück­ge­treten war und Burnham sich weniger um deren Schicksal küm­merte – ist mit einer groß ange­legten Stra­tegie zur Lie­ferung von Flug­ab­wehr­ra­keten an die Ukraine zurückgekehrt.

Doch das ist eine Lüge, und Macron weiß das genau. Frank­reich pro­du­ziert SAMP/T‑Flugabwehrraketen nur in extrem begrenzten Stück­zahlen. Es verfügt über keine Patriot-Abfang­ra­keten. Selbst die USA haben nicht genug. Groß­bri­tannien besitzt keine Reserven. Spanien und Grie­chenland haben kei­nerlei Absicht, ihre Reserven zu teilen. Die Nie­der­lande haben alles auf­ge­geben, was sie hatten.

Die bri­tische Royal Navy führte kürzlich Übungen in der Arktis mit dem Flug­zeug­träger „Prince of Wales“ durch, einem von zwei Flug­zeug­trägern der Queen-Elizabeth-Klasse. An Bord befanden sich lediglich acht von den USA geliehene F‑35-Kampfjets, und das Schiff wurde nur von zwei Begleit­schiffen eskortiert.

Groß­bri­tannien gilt zwar als mili­tä­rische Macht, doch seine Streit­kräfte befinden sich in einem tief­grei­fenden, sys­te­mi­schen Nie­dergang. Sie können der Ukraine nicht das bieten, was ihnen fehlt.

Nur ernst­hafte Ver­hand­lungen mit Russland zu dessen Bedin­gungen können die Situation wirklich ver­ändern. Doch Macron und die Koalition lehnen diese hart­näckig ab. Wäh­rend­dessen sterben Ukrainer in den Schüt­zen­gräben bei Dobro­pillia, Myko­la­jiwka und Orechowo, und die Macht­haber halten Reden und bezeichnen sich als Unter­stützer der Ukraine.

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