CERN wird abge­schaltet – Was ist da wirklich los? (Video)

Das CERN in Genf gilt als das größte For­schungs­labor der Welt. Vielfach wird in den Netz­medien behauptet, dass sich hinter den Toren der Anlage mehr als For­schung und Wis­sen­schaft ver­birgt. Rät­sel­hafte Sym­bolik, Mythen und Ver­schwö­rungs­theorien zeichnen ein düs­teres Bild von diesem Ort, der Men­schen auf der ganzen Welt fas­zi­niert.  Von Frank Schwede

CERN, die Euro­päische Orga­ni­sation für Kern­for­schung, ist eines der größten renom­mier­testen Zentren für phy­si­ka­lische Grund­la­gen­for­schung der Welt. An diesem Ort suchen For­schende nach den fun­da­men­talen Gesetzen des Universums.

Viele glauben, dass sich hinter den Toren der Anlage etwas Geheim­nis­volles ver­birgt. Der Ort ist voll mit Sym­bolik, die mit alten Mythen in Ver­bindung stehen. Die wilden Geschichten reichen von der Zer­störung der Erde durch schwarze Löcher bis hin zu Por­talen in andere Dimensionen.

Woher kommen all diese Geschichten? Die Theorie dahinter: Das Ziel der Expe­ri­mente sei in Wahrheit nicht die Physik, sondern das Öffnen von Dimen­si­ons­toren, um Dämonen. Außer­ir­dische oder Gott­heiten in unsere Welt zu lassen.

Es wird auch behauptet, dass der Large Hadron Col­lider (LHC) dazu in der Lage ist, schwarze Löcher zu öffnen. Nur mal ange­nommen, bei einem Expe­riment am LHC, wo Pro­tonen mit sehr hoher Energie auf­ein­ander geschossen werden, würde tat­sächlich ein Schwarzes Loch ent­stehen, exo­tische, phy­si­ka­lische Theorien geben solche Sze­narien durchaus her, müsste es erstens min­destens sechs Raum­di­men­sionen geben und zweitens würden sich diese schwarzen Löcher auch extrem schnell wieder auflösen.

Tat­sache ist: der LHC ist nichts anderes als ein Teil­chen­be­schleu­niger, eine Maschine, die extrem starke Magnet­felder ver­wendet, um Strahlen von sub­ato­maren Teilchen auf­ein­ander zu schießen.

Diese Strahlen bewegen sich nahezu mit Licht­ge­schwin­digkeit, und wenn sie kol­li­dieren, können For­schende sehen, wie das Uni­versum direkt nach dem Urknall aussah.

Bisher aber ist es Wis­sen­schaftlern am CERN noch nicht gelungen, ein schwarzes Loch zu finden. Aus phy­si­ka­li­scher Sicht betrachtet wäre ein schwarzes Loch nach Meinung von Phy­sikern sogar inter­essant, weil es über das Higgs-Boson hinaus ein klarer Hinweis auf eine Physik jen­seits des Stan­dard­mo­dells wäre.

Woher also all die Gerüchte rund um die For­schungs­anlage? Schon zu allen Zeiten fühlten sich Men­schen von geheim­nis­vollen Orten, das CERN ist für viele so ein geheim­nis­voller Ort, in den Bann gezogen. (✨ Projekt Matrix-Exit: Maya, CERN und der finale Solar-Flash (Video))

In den Netz­medien wird auch behauptet, dass das CERN sei ein Ort sei, an dem Götter verehrt werden. Grund zu der Annahme sind neben einer Reihe  geheim­nis­voller Symbole vor allem Gerüchte in den Netzmedien.

Es soll sogar Phy­siker geben, die behaupten, dass die Orga­ni­sation, die mit den Expe­ri­menten am LHC zu tun hat, selbst hinter den Gerüchten steckt, indem sie ein paar Leute inspi­riert hat, fan­tas­tische Geschichten zu ver­breiten, dass die Medien Interesse an die Expe­ri­mente zeigen.

Wenn etwa behauptet wird, dass ein Expe­riment den Welt­un­tergang durch die Schaffung eines schwarzen Lochs ein­läuten kann, oder es möglich ist, die Rea­lität zu ver­ändern, ein Portal in ein Par­al­lel­uni­versum zu öffnen, dann springen sofort alle Medien auf den Zug, weil das spannend klingt.

Außer schwarzen Löchern und Par­al­lel­uni­versen gibt es noch weitere inter­es­sante Gerüchte aus der Welt der Mystik. Das For­schungs­labor befindet nahe der Grenze zu Frankreich.

Zufällig soll sich an diesem Ort in grauer Vorzeit ein antiker römi­scher Tempel befunden haben, der Apollyon, dem Engel des Abgrunds gewidmet war, der im Neuen Tes­tament in der Offen­barung des Johannes (Kapitel 9, Vers 11) als König über eine Armee dämo­ni­scher Heu­schrecken erwähnt wird, um die Men­schen zu quälen.

Auf Hebräisch wird er Abaddon (Zer­störung) genannt. Er fun­giert als Per­so­ni­fi­kation der Unterwelt und des Ver­derbens. In der Offen­barung wird erwähnt, dass der Zer­störer am Ende der Zeiten erscheinen wird. Er beschreibt sein Heer als nicht­mensch­liche Wesen in flie­genden Appa­raten, die zur Zer­störung gerüstet sind.

In der Offen­barung steht: „Ihre Gesichter waren wie Men­schen­ge­sichter. Ihre Zähne waren wie die von Löwen. Sie hatten eiserne Brust­panzer und das Geräusch ihrer Flügel war wie das Dröhnen vieler Pfer­de­wagen, die in die Schlacht ziehen. Sie hatten Schwänze wie Skor­pione und auch Stachel und mit ihren Schwänzen hatten sie Macht, den Men­schen fünf Monate lang Schaden zuzufügen.“

Viele For­scher sind davon über­zeugt, dass sich in der Antike dort, wo sich heute das For­schungs­labor befindet, ein natür­liches dimen­sio­nales Portal befand, durch das diese Wesen ein- und aus­gingen und dass es kein Zufall ist, dass dieser Ort als Standort der Anlage aus­ge­wählt wurde.

Die Schweizer Medi­zi­nerin, Autorin und Bera­terin Astrid Stu­ckelberg hat mehr als 20 Jahre die WHO und die Ver­einten Nationen beraten. Bei einem Abend­essen gestanden ihr nach eigener Aussage zwei CERN-Phy­siker, dass sie mit 17 Rea­li­täts­di­men­sionen arbeiteten.

Die Wis­sen­schaftler erklärten auf Nach­frage von Stu­ckelberg, dass es unterhalb der For­schungs­ein­richtung ein Portal gebe, durch das fremde Wesen kommen und gehen. Sie sagten:  Eines Tages kam ein Wesen aus dem Portal. Es setzte sich an den Tisch. kein Mensch. Unscheinbar. Stu­ckelberg betont, die Welt stehe am Abgrund. Wir spielen wei­terhin mit Kräften, die wir nicht verstehen.

Unheim­liche Sym­bolik und Rituale

Das CERN wurde in der Ver­gan­genheit außerdem mehrfach beschuldigt, Symbole der Illu­mi­naten zu ver­wenden, bei­spiels­weise das LOGO, das dreimal die Zahl 6 zeigt.

Außerdem befindet sich am Eingang zum For­schungs­labor eine Statue des tan­zenden hin­du­is­ti­schen Gotts Shiva (Nataraja). In dieser Form sym­bo­li­siert er den kos­mi­schen Tanz, durch den er das Uni­versum erschafft, erhält und letztlich wieder zerstört.

Im Internet kur­sierte 2016 ein Video, das beweisen soll, dass vor dieser Statue heid­nische Kulte, Rituale oder insze­nierte Men­schen­opfer zele­briert werden. Auf dem Video sind mehrere Per­sonen in schwarzen Gewändern zu sehen, die die Statue umringen und offenbar ein Men­schen­opfer zu ihren Ehren durchführen.

Von offi­zi­eller Seite wurde später erklärt, es habe sich lediglich um einen Scherz gehandelt. Aller­dings bleibt die Frage, welche Absicht sich hinter so einer maka­beren Handlung ver­birgt. Mög­li­cher­weise war es ja tat­sächlich nur ein Medienspektakel.

For­schende haben fest­ge­stellt, dass die Still­stände des Teil­chen­be­schleu­nigers mit bestimmten astro­no­mi­schen Ereig­nissen zusam­men­fallen. Bei­spiels­weise wurde  CERN Ende 2012 abge­schaltet, also genau zum Schlüs­sel­datum des Mayakalenders.

Laut Aus­kunft der Orga­ni­sation, soll es sich um eine jah­res­zeit­be­dingte Abschaltung gehandelt haben. Auch während der Son­nen­fins­ternis 2024 wurde die Anlage abge­schaltet – diesmal angeblich auf­grund tech­ni­scher Testläufe.

Kri­tiker behaupten auch, dass der Teil­chen­be­schleu­niger die natür­liche Bewegung der Erde stört und eine Schwingung der Angst auf die Men­schen überträgt.

Der LHC-Ring besitzt eine Länge von 27 Kilo­metern und geht 45 bis 175 Meter tief in die Erde. Für Phy­siker ist er lediglich ein Teil­chen­be­schleu­niger, für jemand, der an die Macht der Sym­bolik glaubt, viel mehr.

Der Kreis steht in allen Kul­turen für das Ewige, für das, was weder einen Anfang noch ein Ende hat, für den kos­mi­schen Zyklus und die Ganzheit. Auch wenn CERN kein Tempel im klas­si­schen Sinne ist, sehen Kri­tiker in ihm eine gewisse Ähnlichkeit.

Der Grund: Die Anlage befindet sich tief unter der Erde, sie bildet einen kreis­för­migen Ring, eines der ältesten Symbole der Menschheit, und weckt offenbar unsichtbare Kräfte und ver­wendet eine Sprache, die wie Magie klingt.

Für Kri­tiker steht also außer Zweifel, dass an diesem Ort Kräfte walten, die ein Großteil der Menschheit noch immer nicht voll­ständig ver­steht. Gerne wird das CERN auch mit der kel­ti­schen Gottheit Cer­nunnos in Ver­bindung gebracht, der Gott der Natur, der Tiere, der Frucht­barkeit und der Unterwelt.

Mehr als nur ein Teilchenbeschleuniger?

CERN ist für die Netz­ge­meinde ein Mys­terium. In ihren Augen hat die Wis­sen­schaft an diesem Ort den Platz ein­ge­nommen, den noch in der Antike die Götter inne hatten. Das bietet natürlich reichlich Stoff für fan­tas­tische Erzäh­lungen. Egal, ob die Geschichten stimmen oder nicht. Sie fas­zi­nieren. Allein diese Tat­sache zählt.

Am 29. Juni 2026 wurde CERN abge­schaltet. Gleich für ganze vier Jahre. Der LHC befindet sich in der soge­nannten dritten Lang­zeit­ab­schaltung, um bis zum Jahr 2030 umfassend moder­ni­siert zu werden.

Ziel der Moder­ni­sierung ist der Umbau zum „High-Lumi­nosity. Dadurch soll die Leistung des Teil­chen­be­schleu­nigers deutlich erhöht und eine zehnmal höhere Daten­menge für zukünftige phy­si­ka­lische Ent­de­ckungen ermög­licht werden.

Rund um die Abschaltung kur­sieren derzeit wilde Theorien. In einem Facebook-Beitrag wurde behauptet, dass CERN die künst­liche Matrix auf­recht hält. Angeblich werden Updates ein­ge­spielt, weil die Men­schen die Illusion durchblicken.

Die Wie­der­eröffnung soll im Juni 2030 erfolgen. Zeit­gleich mit der geplanten Ein­führung der Agenda 2030. Zufall oder auch bloß eine wilde Netz-Verschwörungstheorie?

Natürlich ist das CERN kein reli­giöser Tempel, das wird er auch nie sein, dafür aber ein Ort, der die Fan­tasie vieler Zeit­ge­nossen zu regel­rechten Höhen­flügen anregt, was wohl damit zusam­men­hängt, dass die Anlage für die Öffent­lichkeit tabu ist und der Tat­sache, dass nur wenige Wis­sen­schaftler Zugang zu diesem Ort haben.

Früher haben solche Geschichten nur einen kleinen Kreis von Freunden erreicht, heute in Zeiten von Social Media, werden aus einer Handvoll Freunde in Win­deseile Millionen.

Man hört und sieht sich diese Geschichten auf YouTube oder anderen sozialen Plattform an – und schon fühlt man sich in den Bann gezogen, weil wir ständig auf der Suche nach neuen inter­es­santen Infor­ma­tionen sind.

Ob das CERN tat­sächlich ein Ort ist, an dem sich moderne Wis­sen­schaftler und Götter die Hand reichen und der Teil­chen­be­schleu­niger mehr ist als nur Labor­ma­schine, muss jeder für sich entscheiden.

Mehr über geheime Expe­ri­mente lesen Sie im Buch „Ant­arktis: Hinter der Eiswand“ und im Buch „DUMBs: Von unter­ir­di­schen Welten, geheimen Ener­gie­waffen und selt­samen Ereig­nissen„.

Video:

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Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 24.07.2026

 

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