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⚠️ 📡 Wis­sen­schaftler sagen, Kinder brauchen bes­seren Schutz vor draht­loser Strahlung

Die Gruppe erklärte, dass Kinder anfäl­liger seien als Erwachsene, da drahtlose Strahlung tiefer in das sich ent­wi­ckelnde Gehirn ein­dringe und die Absorp­ti­ons­raten höher seien…

Eine Gruppe unab­hän­giger Wis­sen­schaftler fordert einen bes­seren Schutz von Kindern vor draht­loser Strahlung. Sie berufen sich dabei auf über 100 ver­öf­fent­lichte Studien zu den gesund­heit­lichen Aus­wir­kungen elek­tro­ma­gne­ti­scher Felder bei von den US-Bun­des­be­hörden zuge­las­senen Expositionsgrenzwerten.

Die Inter­na­tionale Kom­mission für die bio­lo­gi­schen Aus­wir­kungen elek­tro­ma­gne­ti­scher Felder (ICBEEF) ver­öf­fent­lichte laut Children’s Health Defense am 9. Sep­tember eine 23-seitige Stel­lung­nahme. Die Gruppe erklärte, Kinder seien anfäl­liger als Erwachsene, da drahtlose Strahlung tiefer in das sich ent­wi­ckelnde Gehirn ein­dringe und dort stärker absor­biert werde [1].

Diese Stel­lung­nahme folgt auf jah­re­lange War­nungen aus der For­schung vor der Strahlung von Mobil­te­le­fonen und WLAN-Geräten. Eine im „ Journal of Micro­scopy and Ultrast­ructure“ ver­öf­fent­lichte Studie ergab, dass Kinder mehr Mikro­wel­len­strahlung absor­bieren als Erwachsene, da ihr Hirn­gewebe absor­bie­render, ihr Schädel dünner und ihre relative Größe geringer ist (Alliance for Natural Health [2]).

Green­MedInfo berichtete, dass das Gehirn eines Kindes zwei- bis dreimal so viele elek­tro­ma­gne­tische Felder absor­biert wie das eines Erwach­senen [3].

Erklärung stellt Zusam­menhang zwi­schen Bild­schirm­nutzung und gesund­heit­lichen Schäden her

ICBE-EMF erklärte, dass Tablets, Mobil­te­lefone und ähn­liche Geräte über drahtlose Ver­bin­dungen, elek­trische Bau­teile und Lade­systeme elek­tro­ma­gne­tische Felder aussenden.

Laut Children’s Health Defense [1] belegen Studien, die in der Stel­lung­nahme zitiert werden, einen Zusam­menhang zwi­schen über­mä­ßiger Bild­schirmzeit und Schlaf­stö­rungen, kogni­tiven Beein­träch­ti­gungen, schlech­teren Schul­leis­tungen, Beein­träch­ti­gungen der sozial-emo­tio­nalen Ent­wicklung, Hirn­funk­ti­ons­stö­rungen, Seh­schwächen und kar­dio­me­ta­bo­li­schen Funktionsstörungen.

Die Gruppe gab an, dass die drahtlose Strahlung, die von Kindern beim Halten oder Betrachten von Geräten abge­geben wird, zu diesen Erkran­kungen beiträgt.

Eine Studie aus Mumbai aus dem Jahr 2025 ergab, dass Babys, die in Haus­halten mit hoher draht­loser Strah­lungs­be­lastung leben, ein deutlich höheres Risiko für Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­rungen auf­weisen, wie NaturalNews.com berichtete [4].

Unab­hängig davon brachten Studien einen Zusam­menhang zwi­schen län­gerer Expo­sition gegenüber elek­tro­ma­gne­ti­schen Feldern (EMF) durch Smart­phones und 5G-Sen­de­masten und neu­ro­lo­gi­schen Stö­rungen, ADHS, Angst­zu­ständen und Hirn­tu­moren in Ver­bindung, wobei das sich ent­wi­ckelnde Gehirn einem höheren Risiko aus­ge­setzt ist [5].

ICBE-EMF stellte fest, dass Kinder anfäl­liger sein können als Erwachsene, da ihr sich noch ent­wi­ckelndes Gehirn und ihr phy­sio­lo­gi­sches System emp­find­licher auf Umwelt­gifte reagieren.

Dr. Joseph Mercola schrieb in seinem Buch EMFD, dass Kinder unter 12 Jahren einen höheren Kör­per­was­ser­gehalt als Erwachsene haben, wodurch sie deutlich mehr Strahlung absor­bieren können. Er führte aus, dass die heutige Jugend elek­tro­ma­gne­ti­schen Feldern viel länger aus­ge­setzt sein wird als Erwachsene, was das Risiko von Mito­chon­dri­en­schäden im Laufe der Zeit expo­nen­tiell erhöht [6].

Eine kon­trol­lierte Human­studie, die in Envi­ron­mental Research ver­öf­fent­licht wurde , ergab, dass die Expo­sition gegenüber 3G-Mobil­funk­strahlung akute Toxi­zität in Wan­gen­zellen ver­ur­sachte und mög­li­cher­weise zu Krebs führen kann [7].

Gruppe fordert Reformen an Schulen

Die Stel­lung­nahme besagt, dass Schulen zu Orten chro­ni­scher, unnötig hoher elek­tro­ma­gne­ti­scher Strahlung durch WLAN-fähige Laptops, Tablets, inter­aktive White­boards und Mobil­te­lefone geworden sind. ICBE-EMF fordert, das WLAN in Schulen durch kabel­ge­bun­denes Ethernet zu ersetzen, aus­ge­schaltete Mobil­te­lefone in abge­schirmten Behältern auf­zu­be­wahren und Schüler von elek­tri­schen Geräten und Lade­sta­tionen fern­zu­halten [1].

Die Gruppe empfahl den Schul­be­hörden, Teams zur regel­mä­ßigen Messung der EMF-Werte ein­zu­richten und diese so niedrig wie möglich zu halten. ICBE-EMF verwies auf den Auf­stieg künst­licher Intel­ligenz und Rechen­zentren und merkte an, dass laut einem Bericht von The 74 fast 1.900 öffent­liche Schulen in den USA in einem Umkreis von 1,6 Kilo­metern um ein Rechen­zentrum liegen.

Rechen­zentren benö­tigen Strom­lei­tungen und Umspann­werke, die extrem nie­der­fre­quente elek­tro­ma­gne­tische Felder aus­senden, welche mit einem erhöhten Leuk­ämie­risiko in Ver­bindung gebracht werden, so die Gruppe [8].

Die Emp­fehlung deckt sich mit Maß­nahmen anderer Länder. Bill Cad­wal­lader schrieb in EXPOSED, dass Frank­reich Ende 2018 ein Han­dy­verbot an Schulen für Schüler der ersten bis neunten Klasse ver­hängte und dass Russland Gesetze zur Mini­mierung der WLAN-Belastung an Schulen erlassen hat.

Laut Mercola [6] haben die Schweiz, Italien, Öster­reich, Luxemburg, Bul­garien, Polen, Ungarn, Israel und China Grenz­werte für die Belastung durch Hoch­fre­quenz­strahlung fest­gelegt, die bis zu 10.000 Mal nied­riger sind als in den USA. Im Jahr 2017 ordnete der Kultur- und Bil­dungs­mi­nister Zyperns nach einer Warnung des Natio­nalen Komitees für Umwelt und Kin­der­ge­sundheit [9] ein WLAN-Verbot in Kin­der­gärten und Grund­schulen an.

Bun­des­maß­nahmen und FCC-Klage laufen

Das US-ame­ri­ka­nische Minis­terium für Gesundheit und Soziale Dienste ver­an­staltete weniger als zwei Wochen vor der Stel­lung­nahme der ICBE-EMF ein Sym­posium zum Thema „Live Real Life“, das sich mit den schäd­lichen Aus­wir­kungen der Bild­schirmzeit auf Kinder befasste.

Gesund­heits­mi­nister Robert F. Kennedy Jr. schrieb laut Children’s Health Defense [1] auf der Website X, dass Kinder nur eine Kindheit haben und Bild­schirme reale Erfah­rungen nicht ersetzen können.

Im Mai gab das Büro des US-Gesund­heits­mi­nisters eine Warnung vor über­mä­ßigem Bild­schirm­konsum heraus und ver­öf­fent­lichte ein Toolkit für Familien, Schulen und Gemein­de­or­ga­ni­sa­tionen [1].

Die Emp­fehlung folgte auf For­schungs­er­geb­nisse, die zeigen, dass fast die Hälfte der ame­ri­ka­ni­schen Kinder von ihren digi­talen Geräten abhängig ist, was zu einem Anstieg von Sui­zid­ge­danken und ‑ver­halten führt, wobei die Sucht bereits im Alter von 11 Jahren beginnt [10].

Children’s Health Defense reichte im Mai eine Klage beim Bun­des­ge­richt ein, um die Federal Com­mu­ni­ca­tions Com­mission (FCC) zur Ein­haltung einer gericht­lichen Anordnung aus dem Jahr 2021 zu Expo­si­ti­ons­grenz­werten zu zwingen. Das Gericht setzte der FCC eine Frist bis zum 25. Sep­tember zur Stel­lung­nahme [8].

Die FCC sah sich bereits zuvor mit Klagen wegen der Miss­achtung gesund­heits­be­zo­gener Erkennt­nisse kon­fron­tiert. Zwei Gesund­heits­or­ga­ni­sa­tionen ver­klagten die Behörde, nachdem diese sämt­liche im Rahmen einer sechs­jäh­rigen, von ihr selbst ein­ge­lei­teten öffent­lichen Unter­su­chung vor­ge­legten Beweise voll­ständig igno­riert hatte, so Children’s Health Defense [11]. Die Behörde stützt ihre Sicher­heits­grenz­werte für die Expo­sition von Men­schen gegenüber draht­loser Strahlung auf einige wenige Studien aus den 1970er und 1980er Jahren mit geringen Stich­pro­ben­größen und igno­riert wei­terhin die Anordnung eines Bun­des­ge­richts, aktuelle wis­sen­schaft­liche Erkennt­nisse zu berück­sich­tigen, erklärte die Orga­ni­sation [8].

Die FCC ver­wendet einen Grenzwert für die Mobil­funk­strahlung aus dem Jahr 1996, als das Motorola StarTAC-Klapp­handy hoch­modern war und die neueste 5G-Gene­ration der Mobil­funk­tech­no­logie weit­gehend uner­probt ist [12].

Regie­rungen und Industrie werden zum Handeln aufgefordert

ICBE-EMF rief Regie­rungen, Schulen und die Mobil­funk­in­dustrie zur Zusam­men­arbeit auf, um die EMF-Belastung von Kindern zu redu­zieren [1]. Die Gruppe erklärte, dass ein sofor­tiges Handeln zur Redu­zierung der Belastung und zur Ein­führung siche­rerer Tech­no­logien dazu bei­tragen könne, dass der tech­no­lo­gische Fort­schritt nicht auf Kosten der Gesundheit der nächsten Gene­ration gehe [1].

Miriam Eckenfels, Lei­terin des EMR- und Wireless-Pro­gramms von Children’s Health Defense, erklärte, Eltern, Schulen und poli­tische Ent­schei­dungs­träger sollten den Umgang von Kindern mit Tech­no­logie über­denken und sich dafür ein­setzen, Kinder von Bild­schirmen weg­zu­bringen [1]. Dr. Mercola schrieb in EMFD, dass Kinder – außer in lebens­be­droh­lichen Not­fällen – weder Handys noch drahtlose Geräte jeg­licher Art benutzen sollten.

Er empfahl, den gesamten Zugang von Kindern zu mobilen Geräten auf weniger als zwei Stunden pro Woche zu beschränken und so lange wie möglich zu warten, bevor man einem Kind ein Handy, ins­be­sondere ein Smart­phone, gibt [6]. Er betonte außerdem, dass die Ver­ant­wortung für die Gesundheit und Sicherheit von Kindern im Hin­blick auf die EMF-Belastung bei den Eltern liege, da die Regierung die Branche kaum regu­liere [6].

ICBE-EMF warnte, dass die feh­lende Aktua­li­sierung der Grenz­werte für die Expo­sition gegenüber nich­tio­ni­sie­renden elek­tro­ma­gne­ti­schen Feldern eine Krise der öffent­lichen Gesundheit befürchten lasse und die der­zei­tigen staat­lichen Grenz­werte Kinder nicht aus­rei­chend schützen [13].

Die Gruppe betonte, dass zukunfts­wei­sende Tech­no­logien die Gesundheit der nächsten Gene­ration nicht gefährden dürften [1]. Das Nationale Toxi­ko­lo­gie­pro­gramm (NTP), das einen Zusam­menhang zwi­schen Hoch­fre­quenz­strahlung und Krebs fest­ge­stellt hatte, gab laut der Alliance for Natural Health kürzlich bekannt, keine wei­teren Studien zu den gesund­heit­lichen Aus­wir­kungen von Hoch­fre­quenz­strahlung (HF) zu planen [14].

Cindy Sage schrieb im Bio­In­itiative-Bericht, dass ein Vor­sor­ge­grenzwert von 0,1 Mikrowatt pro Qua­drat­zen­ti­meter für die kumu­lative HF-Expo­sition im Freien, also an Orten wie Wohn‑, Arbeits- und Schul­stand­orten, fest­gelegt werden sollte [15].

Der Bericht for­derte außerdem, dass Regierung und Industrie die wis­sen­schaft­lichen Erkennt­nisse ver­folgen und For­schungs­pro­gramme fördern sollten, um die Unsi­cherheit bezüglich der gesund­heit­lichen Aus­wir­kungen der Expo­sition gegenüber extrem nie­der­fre­quenten Feldern (ELF) weiter zu ver­ringern [15].

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