Bild: https://cdn.pixabay.com/photo/2016/11/22/14/41/astronaut-1849401_1280.jpg

Beweise aus der Zeit der Astro­nauten: Flie­gende Götter in ver­schie­denen Kulturen

Zeug­nisse der antiken Astro­nauten werden oft mit Bildern „flie­gender Götter“ in Ver­bindung gebracht, die in der gesamten antiken Welt zu finden sind.

Ver­schiedene Kul­turen – von Meso­amerika über Ägypten bis hin zum Pazifik – zeigen sit­zende Gott­heiten, umrahmt von Schlangen oder Vögeln oder vom Himmel her­ab­steigend. Weisen diese Szenen auf Raum­schiffe und Cockpits hin oder pro­ji­zieren wir moderne Tech­no­logie auf sakrale Kunst?

Gemeinsame Motive, ferne Welten

Antike Mythen beschreiben immer wieder Him­mels­wesen, die mit Wissen erscheinen. Schlangen mit Federn, Wel­ten­bäume und gött­liche Boten tauchen in vielen Tra­di­tionen auf. Diese Über­schnei­dungen nähren die Annahme, dass weit von­ein­ander ent­fernte Kul­turen die­selben Besucher verzeichneten.

Neue Zusam­men­fas­sungen von Archäo­logen und indi­genen Gelehrten betonen jedoch, dass ähn­liche Symbole unab­hängig von­ein­ander ent­stehen können, um Macht, Frucht­barkeit, Himmel oder Kosmos auszudrücken.

 

Olmec: La Ventas Monument 19 und die gefie­derte Schlange

In La Venta (Tabasco, Mexiko) zeigt Monument 19 eine sit­zende Figur, die mit einer großen gefie­derten Schlange inter­agiert – eine der frü­hesten bekannten Dar­stel­lungen dieses Wesens in Meso­amerika. Spätere Kul­turen nannten die Gottheit Quetz­al­coatl oder Kukulkan. Manche sehen darin ein „Cockpit mit nied­riger Decke“.

Die meisten Gelehrten inter­pre­tieren es als einen Herr­scher oder Scha­manen, der mit einer Him­mels­schlange inter­agiert, einem Symbol der Auto­rität und des Himmels, und nicht als eine Maschine.

 

 

Maya: Pakals Sar­ko­phag­deckel in Palenque

Der berühmte Deckel in Palenque zeigt König Pakal in einer kom­plexen kos­mi­schen Szene. Bücher über antike Astro­nauten machten die Inter­pre­tation als „Rakete“ populär.

Die aktuelle Kunst­ge­schichte der Maya erklärt die Schnit­zerei so, dass Pakal am kos­mi­schen Wel­tenbaum steht , ein­ge­rahmt von einer Toten­schlange und himm­li­schen Sym­bolen – ein Bild von Tod, Wie­der­geburt und Herr­schaft, nicht eines Raumschiffs.

 

Māori: Pur­an­gahua und „Hawaiki“

Neu­see­län­dische Tra­di­tionen erzählen von Pur­an­gahua , der auf der Suche nach der wert­vollen Kūmara (Süß­kar­toffel) reiste. Online-Über­lie­fe­rungen besagen manchmal, er sei „auf einem sil­bernen Boot geritten“.

In Māori-Quellen ist Hawaiki die Heimat des Ursprungs und des Jen­seits – kein Fahrzeug – und Pur­an­gahua reist mit Hilfe von Vögeln oder gött­lichen Boten, was mit der poly­ne­si­schen Rei­se­sym­bolik übereinstimmt.

 

Ägypten: Hapi und das Motiv des „Schlan­gen­sitzes“

Auch in der ägyp­ti­schen Kunst sind Gott­heiten in schlan­gen­för­migen Rahmen zu sehen. Der Nilgott Hapi ist typi­scher­weise androgyn, blau oder grün und wird mit Lotus und Papyrus in Ver­bindung gebracht, die Ober- und Unter­ägypten sym­bo­lisch verbinden.

Was auf manchen Reliefs wie „Hebel“ aus­sieht, sind meist Pflanzen oder rituelle Symbole, die mit Flut, Frucht­barkeit und poli­ti­scher Einheit in Ver­bindung stehen – auch hier eher reli­giöse Iko­no­graphie als Kontrolle.

 

Also … antike Flug­geräte – oder mächtige Symbole?

Anhänger des Paläo­kon­takts ver­weisen auf geduckte Figuren, helm­artige Kopf­be­de­ckungen und „Paneele“ unter den Händen. Sie argu­men­tieren, es handele sich um Piloten in engen Kabinen.

Aktua­li­sierte Muse­ums­führer und von Experten begut­achtete Arbeiten erklären diese Szenen jedoch als kos­mische Erzäh­lungen: Herr­scher, die mit Schlan­gen­göttern kom­mu­ni­zieren, Könige, die auf dem Wel­tenbaum wie­der­ge­boren werden, Rei­sende, die von Vögeln unter­stützt werden, und Fluss­götter, die für Über­fluss sorgen.

Die Ähn­lich­keiten zwi­schen den Kul­turen spiegeln wahr­scheinlich uni­ver­selle Themen wider – Himmel, Unterwelt, Leben, Tod, Wie­der­geburt –, die eher durch Tiere, Bäume und Schlangen aus­ge­drückt werden, als durch gemeinsame Technologie.

  • Top Artikel

  • Service-Hotline:
    0179-6695802

  • Servicezeiten:
    Mo. und Do.: 10:00 - 12:00 Uhr
    Mi.: 15:00 - 18:00 Uhr