Foto: KI-Bild (Magic Studio/canva.com) Bild aus Seite 064 in „Die Gartenlaube“. Bild von Seite 064 der Zeitschrift Die Gartenlaube , 1879 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Die_Gartenlaube_(1879)_b_064_2.jpg)

»Schlimmere Aus­wir­kungen als die Atom­bombe!« – Wie Chur­chill die Deut­schen mit »Todes­ba­zillen« aus­rotten wollte!


Gruinard – »die ver­gessene Todes­insel« – 1942 tes­teten bri­tische Militärs unter dem Code­namen »Ope­ration Vege­tarian« Milz­brand-Sporen, pro­du­ziert auf höchsten Befehl Winston Chur­chills, mit dem offenbar kal­ku­lierten Ziel, Deutschland in eine ver­seuchte Wüste zu ver­wandeln. Ein erschre­ckendes Kapitel moderner Krieg­führung: Bio­waffen-Pläne, die Mil­lionen Leben hätten aus­lö­schen und Land­striche für Jahr­zehnte unbe­wohnbar machen können. Warum ist diese Wahrheit so lange ver­schwiegen worden – und was sagt sie über den Mythos vom »Helden Chur­chill«? Lesen Sie jetzt die his­to­rische Aufarbeitung!


»Ich bin dafür, metho­disch bereitete Bazillen absichtlich auf Men­schen und Tiere los­zu­lassen (…) um damit nicht nur ganze Armeen, sondern auch die Bewohner weiter Gebiete zu töten.«

Winston Chur­chill

Fast nie­mandem kennt Gruinard Island, abge­sehen natürlich von jenen, die mittel- oder unmit­telbar mit der win­zigen Insel vor der Küste Schott­lands zu tun hatten oder noch haben. Der Schein der unbe­rührten Natur täuscht jedoch. Denn diese Insel spielte im Zweiten Welt­krieg eine unrühm­liche Rolle. Genauer in den Jahren 1942 und 1943.

In jener Zeit testete dort das bri­tische Militär unter dem Deck­namen Ope­ration Vege­tarian eine Bio­waffe für den Einsatz gegen das Deutsche Reich. Und zwar auf höchsten Geheiß: Pre­mier­mi­nister Winston Chur­chill selbst gab die Ent­wicklung von Bio­waffen in Auftrag. Zum einen zur eigenen Ver­tei­digung, zum anderen jedoch zum Angriff auf Deutschland.

Die bri­tische Abteilung für bio­lo­gische und Che­mische Kriegs­führung schlug zunächst vor, ent­weder Phos­phogen oder das Ner­vengas Lost gegen die Deut­schen ein­zu­setzen. Aller­dings hielten Experten bio­lo­gische Kampf­mittel für weitaus effektiver.

»Todes­ba­zillen« auf Deutsche

Bereits im Sep­tember 1924 schrieb Winston Chur­chill zu dieser The­matik: »Ich bin dafür, metho­disch bereitete Bazillen absichtlich auf Men­schen und Tiere los­zu­lassen. Mehltau, um die Ernte zu zer­stören, Anthrax, um Pferde und Vieh zu ver­tilgen, Pest, um damit nicht nur ganze Armeen, sondern auch die Bewohner weiter Gebiete zu töten.«

Statt Pest­er­reger wollte Chur­chill achtzehn Jahre später mit einer anderen Bio­waffe eine Hölle auf Erden bringen. Dazu stellten bri­tische Wis­sen­schaftler in großer Menge Milz­brand­sporen her. Aller­dings lief die Pro­duktion über die USA, weil die Briten befürch­teten, dass sich diese gefähr­lichen Erreger bei einem deut­schen Angriff womöglich in England ver­breiten könnten.

Deutschland soll zur »Wüste« werden

Chur­chill erklärte: »Wir werden Deutschland zu einer Wüste machen, ja zu einer Wüste.« Ebenso sprach er von »exter­mi­nation attacks«, also »Aus­rot­tungs­an­griffen« und: »Es gibt knapp 70 Mil­lionen bös­artige Hunnen (gemeint sind die Deutschen/GG), die einen sind heilbar und die anderen zum Schlachten.«[i]

Konkret wurden auf dem Test­ge­lände von Gruinard Island mit­hilfe kon­ta­mi­nierter Lein­samen Nutz­tiere mit den gefähr­lichen Milz­brand­sporen infi­ziert, über die dann eine Infektion auf Men­schen über­tragen werden sollte. Innerhalb kür­zester Zeit könnten mit dieser Bio­waffe Anthrax, die glück­li­cher­weise nie zum Einsatz kam, Mil­lionen Deutsche getötet werden!

Chur­chills wis­sen­schaft­licher Berater, Lord Cherwell (1886–1957), erläu­terte dazu: »Ein halbes Dutzend Lan­caster-Bomber könnte genug mit sich führen, um, im Falle einer gleich­mä­ßigen Ver­teilung, jeden zu töten, der sich in einem Umkreis von zwei­einhalb Qua­drat­ki­lo­metern aufhält.«[ii]

Der bri­tische Premier selbst erklärte 1944: »Es mögen noch einige Wochen oder Monate ver­gehen, bis ich Sie bitten werde, Deutschland mit Giftgas zu tränken. Und wenn wir es tun, lassen Sie es uns hun­dert­pro­zentig tun. Bis dahin möchte ich, dass die Sache kalt­blütig stu­diert wird, von ver­nünf­tigen Leuten und nicht von diesen Psalmen sin­genden Defä­tisten in Uniform, die man jetzt immer wieder trifft.«[iii]

Im selben Jahr gaben auch die Ame­ri­kaner (im Verbund mit den Briten) den Einsatz von – sage und schreibe – einer Million 2‑Ki­lo­gramm-Milz­brand­bomben in Auftrag. Diese sollten Stuttgart, Wil­helms­haven, Hamburg, Frankfurt und Aachen treffen. Schät­zungen nach wären dabei drei Mil­lionen Zivi­listen getötet worden und die betrof­fenen Städte bei durch­ge­führter Ver­seu­chung jahr­zehn­telang unbe­wohnbar gewesen.

Milz­brand gehört neben Pest, Pocken, Tularämie, Queens­land­fieber, Enze­phal­tizide, hämor­rha­gische Viren, Rizin, Botu­linum (von Bak­terien pro­du­ziertes Gift) und Sta­phy­lo­kokken zu den weltweit gefähr­lichsten Erregern, weil sie ent­weder hoch­gradig tödlich und hoch­in­fektiös sind oder sich leicht verbreiten.

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Für die bio­lo­gische Kriegs­führung, die die Briten gegen die Deut­schen planten, war gerade der Lun­gen­milz­brand inter­essant. Zum einen, weil er die töd­lichste Form der Krankheit dar­stellte und zum anderen, weil die Sporen sich über Aerosole von Flug­zeugen ver­breiten ließen. Nach dem Ein­atmen folgen in der Regel Fieber, Schüt­tel­frost­at­tacken, schwere Lun­gen­ent­zün­dungen ver­bunden mit blu­tigem Husten. Unbe­han­delte sterben in wenigen Tagen zu hundert Prozent …

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Quellen: Zitat: Patrick J. Buchanan: Chur­chill, Hitler und der unnötige Krieg, 2008; https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2477963699085043&type=3&comment_id=2477975115750568&_rdr; [i] „Erstickt, ver­kohlt, zer­stü­ckelt“ in: welt.de v. 6. Februar 2005 (https://www.welt.de/print-wams/article122846/Erstickt-verkohlt-zerstueckelt.html)/Zugriff: 06.05.21; [ii] „Erstickt, ver­kohlt, zer­stü­ckelt“ in: welt.de v. 6. Februar 2005 (https://www.welt.de/print-wams/article122846/Erstickt-verkohlt-zerstueckelt.html)/Zugriff: 06.05.21; [iii] „100 JAHRE GIFTGAS: ‚Die Gase hatten gut gewirkt‘“ in: faz.net v. 06.05. 2015 (https://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-mehr/100-jahre-giftgas-die-gase-hatten-gut-gewirkt-13571422.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2)/Zugriff: 05.04.21

Der Artikel erschien zuerst auf dem Blog von GuidoGrandt.de.

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