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Harvard-Wis­sen­schaftler wirft der NASA vor, ent­schei­dende Beweise über den Kometen 3I/ATLAS von der Größe Man­hattans zu „ver­heim­lichen“

Er fand, sie ver­hielten sich wie richtige NAS-Idioten.

Der Wis­sen­schaftler Avi Loeb hat die NASA beschuldigt, wichtige Infor­ma­tionen über 3I/ATLAS – einen inter­stel­laren Kometen von der Größe Man­hattans, der seiner Ansicht nach außer­ir­di­schen Ursprungs sein könnte – zurück­zu­halten. Der Astro­phy­siker der Harvard-Uni­ver­sität erhob diese Vor­würfe kürzlich in der Talkshow „The Joe Rogan Experience“.

Loeb erör­terte, wie das inter­ga­lak­tische Objekt dem Ver­halten von Kometen zu trotzen schien, und beschrieb, wie die jet­artige Emission zur Sonne hin und nicht von ihr weg gerichtet war, wie es übli­cher­weise der Fall ist, und dass er „hier keinen Kome­ten­schweif“ erkennen konnte.

Dann ließ er die soge­nannte NASA-Bombe platzen. „Erstaun­li­cher­weise wurde das beste Bild am 2. Oktober 2025 auf­ge­nommen, als 3I/ATLAS sich dem Mars bis auf 30 Mil­lionen Kilo­meter genähert hatte“, sagte der Wissenschaftler.

Er erklärte, das besagte Bild sei von der HiRISE-Kamera der NASA an Bord des Mars Recon­nais­sance Orbiter auf­ge­nommen worden, aber das Bild sei „nie ver­öf­fent­licht worden“.

„Ich habe den Haupt­for­scher von HiRISE ange­schrieben und gefragt: ‚Kann ich die Daten bekommen? Ich bin Wis­sen­schaftler‘“, behauptete Loeb, der angab, keine Antwort erhalten zu haben.

Er behauptete, er sei gefragt worden, ob dies ein Beweis dafür sei, dass die NASA einige sen­sa­tio­nelle Daten zurückhält, worauf er ant­wortete: „Es ist viel wahr­schein­licher, dass es nicht mit außer­ir­di­scher Intel­ligenz, sondern mit irdi­scher Dummheit zu tun hat.“

Bislang hat die NASA weder die Existenz eines solchen Fotos noch die Zurück­haltung des besagten Bildes bestätigt.

Die Washington Post hat die NASA um eine Stel­lung­nahme gebeten. (Das Inter­na­tionale Aste­roiden-Warn­netzwerk hat eine Kam­pagne zur Über­wa­chung von 3I/ATLAS gestartet)

An anderer Stelle im Rogan-Interview deutete Loeb an, dass das Foto mög­li­cher­weise Gegen­be­weise für die Behauptung der Raum­fahrt­be­hörde liefert, dass sich ein aty­pi­scher Jet im letzten Monat in einen typi­schen Kome­ten­schweif ver­wandelt habe.

Der Welt­raum­ex­perte ver­glich das Sze­nario mit einem Tier, das in Ihren Garten kommt, und Ihrer Familie, die behauptet, es sei eine „Stra­ßen­katze“, obwohl ihm ein Schwanz aus der Stirn wächst.

Loeb hat zuvor spe­ku­liert, dass 3I/ATLAS, das dritte beob­achtete inter­stellare Objekt, das jemals in unser Son­nen­system ein­ge­treten ist, aus meh­reren Gründen außer­ir­di­schen Ursprungs sein könnte.

Neben der unge­wöhn­lichen Aus­richtung seines Schweifs bemerkte Loeb, dass der Komet eine Wolke von vier Gramm Nickel pro Sekunde aus­stieß, ohne dass Anzeichen von Eisen vor­lagen – ein Phä­nomen, das bei Kometen noch nie beob­achtet wurde.

Er äußerte zudem Bedenken hin­sichtlich der nicht­gra­vi­ta­tiven Beschleu­nigung von ATLAS und der anomalen Flugbahn, die das Raum­schiff ver­dächtig nahe an Jupiter, Venus und Mars her­an­führen wird, was mög­li­cher­weise darauf hin­deutet, dass es sich um eine feind­selige außer­ir­dische Sonde handelt, die zur Auf­klärung auf die Erde geschickt wurde.

Die offi­zielle Position der NASA lautet, dass 3I/ATLAS keine Bedrohung für die Erde dar­stellt und sogar wert­volle Infor­ma­tionen liefern könnte, die uns helfen würden, den Pla­neten in Zukunft zu schützen.

Vom 27. November 2025 bis zum 27. Januar 2026 wird das von der NASA unter­stützte Inter­na­tionale Aste­ro­iden­warn­netzwerk eine „Kome­ten­kam­pagne“ durch­führen, um die Methoden zur genauen Bestimmung seiner Position zu verfeinern.

Die soge­nannte welt­weite Koalition von Welt­raum­ex­perten wird außerdem einen Workshop über Tech­niken zur kor­rekten Messung der Kome­ten­a­stro­metrie abhalten – eine Trans­for­mation ohne Ver­än­derung der Form oder Größe einer Figur, wie zum Bei­spiel Rotation oder Spiegelung.

Die Daten sollen uns wie­derum ermög­lichen, einen Plan für die Über­wa­chung anderer poten­ziell gefähr­licher Aste­roiden und Kometen zu entwickeln.

 

Fragen und Ant­worten zu 3I/ATLAS im Perihelion

Von Avi Loeb

Wann genau erreichte 3I/ATLAS seine größte Annä­herung an die Sonne?

Laut der Anpassung der Flugbahn durch JPL Horizons erreichte 3I/ATLAS heute, am 29. Oktober 2025, um 7:47 Uhr Eastern Time seinen Peri­hel­punkt. Die Zeit­un­si­cherheit beträgt nur wenige Minuten.

Ist 3I/ATLAS im Perihel irgend­etwas zugestoßen?

Wir wissen es nicht, da es für unsere ter­res­tri­schen Tele­skope hinter der Sonne ver­borgen ist.

Können wir 3I/ATLAS mög­li­cher­weise mit einem Radar­system kartieren?

In der Ver­gan­genheit wurden Aste­roiden und Kometen aus dem Son­nen­system mit­hilfe eines Radar­systems und eines Radio­te­le­skops abge­bildet. Die­selbe Technik lässt sich auch auf große inter­stellare Objekte wie 3I/ATLAS anwenden. Die erste Radar­be­ob­achtung erfolgte 1968 am Aste­roiden 1566 Ikarus.

Ich habe heute berechnet, dass wir 3I/ATLAS mit den bestehenden Radar­sys­temen hätten abbilden können, wenn sich die Erde auf der gegen­über­lie­genden Seite ihrer Umlaufbahn um die Sonne befunden hätte – also dort, wo sie sich vor sechs Monaten befand oder in sechs Monaten wieder befinden wird. An dieser Position wäre 3I/ATLAS in einem Abstand von 54 Mil­lionen Kilo­metern an der Erde vorbeigeflogen.

Bei einem ange­nom­menen Min­dest­durch­messer von 5 Kilo­metern für 3I/ATLAS (wie hier her­ge­leitet) wäre das inter­stellare Objekt mit den bestehenden Radar­sys­temen auf der Erde detek­tierbar gewesen. Dies hätte uns eine direkte Messung seiner Größe und Bilder seiner drei­di­men­sio­nalen Form durch mehrere Auf­nahmen ermög­licht, die während seiner Rotation alle 16,2 Stunden ent­standen wären. Der beob­achtete Radio­fluss ska­liert pro­por­tional zum Quadrat des Objekt­durch­messers und umge­kehrt pro­por­tional zur vierten Potenz seiner Entfernung.

Letztere Abhän­gigkeit beruht darauf, dass der auf die Ober­fläche auf­tref­fende Radio­fluss umge­kehrt pro­por­tional zum Quadrat der Ent­fernung abnimmt und der von der reflek­tie­renden Ober­fläche beob­achtete Fluss zusätzlich eine weitere umge­kehrt pro­por­tionale Abhän­gigkeit vom Quadrat der Ent­fernung auf­weist. Auf­grund dieser starken Ent­fer­nungs­ab­hän­gigkeit ist die Radar­er­fassung von 3I/ATLAS selbst bei der erd­nächsten Annä­herung von 269 Mil­lionen Kilo­metern am 19. Dezember 2025 unmöglich.

Wissen wir, ob es sich tat­sächlich um einen natür­lichen Kometen handelt oder um etwas anderes?

3I/ATLAS ist höchst­wahr­scheinlich ein Komet natür­lichen Ursprungs, aber es gibt 8 Anomalien, die ihm den Rang 4 auf der Liste der größten Kometen ein­bringen, siehe die Loeb-Skala (hier und hier quan­ti­fi­ziert), wobei ein Rang von 0 für ein ein­deutig natür­liches inter­stel­lares Objekt und ein Rang von 10 für ein ein­deutig tech­no­lo­gi­sches Objekt steht. Die 8 über­ra­schenden Eigen­schaften von 3I/ATLAS sind folgende:

  • Seine Bahn ist mit einer Wahr­schein­lichkeit von 0,2 % bis auf 5 Grad an die Eklip­tik­ebene der Pla­neten um die Sonne aus­ge­richtet (siehe hier).
  • Im Juli und August 2025 zeigte er einen son­nen­wärts gerich­teten Strahl (Anti-Schweif), der aus geo­me­tri­scher Sicht keine optische Täu­schung ist, anders als bei bekannten Kometen (siehe hier).
  • Sein Kern ist etwa eine Million Mal mas­se­reicher als 1I/‘Oumuamuaund tausend Mal mas­se­reicher als 2I/Borisov, während er sich schneller bewegt als beide, und das alles mit einer Wahr­schein­lichkeit von weniger als 0,1 % (siehe hierund hier).
  • Der Zeit­punkt seiner Ankunft wurde so fein abge­stimmt, dass er sich Mars, Venus und Jupiter bis auf zehn Mil­lionen Kilo­meter nähert und im Perihel von der Erde aus nicht mehr sichtbar ist, mit einer Wahr­schein­lichkeit von 0,005 % (siehe hier).
  • Die Gas­wolke um 3I/ATLAS enthält viel mehr Nickel als Eisen (wie es in indus­triell her­ge­stellten Nickel­le­gie­rungen vor­kommt) und ein Nickel-Cyanid-Ver­hältnis, das um Grö­ßen­ord­nungen größer ist als das aller bekannten Kometen, ein­schließlich 2I/Borisov, mit einer Wahr­schein­lichkeit von unter 1 % (siehe hier).
  • Die Gas­wolke von 3I/ATLAS enthält nur 4 % Wasser nach Masse, einen Haupt­be­standteil bekannter Kometen (siehe hier).
  • Bei 3I/ATLAS wurde eine extrem negative Pola­ri­sation beob­achtet, die für alle bekannten Kometen, ein­schließlich 2I/Borisov, bei­spiellos ist und bei der die Wahr­schein­lichkeit unter 1 % liegt (siehe hier).
  • 3I/ATLAS kam aus einer Richtung, die mit dem Funk­signal „Wow! Signal“ über­ein­stimmte, bis auf 9 Grad genau, mit einer Wahr­schein­lichkeit von 0,6 % (siehe hier).

Mul­ti­pli­ziert man diese kleinen Wahr­schein­lich­keiten, erhält man eine kumu­lative Wahr­schein­lichkeit, die kleiner als ein Teil von zehn Bil­li­arden (10^{16}) ist.

Nachdem ich auf­grund der letzten Anomalie Radio­be­ob­achter gebeten hatte, 3I/ATLAS zu über­wachen, wurde mir gestern ver­si­chert, dass dies geschieht. Die Kon­gress­ab­ge­ordnete Anna Paulina Luna unter­stützt freund­li­cher­weise die Ver­öf­fent­li­chung der HiRISE-Bilder von 3I/ATLAS vom 2. Oktober 2025 für die wis­sen­schaft­liche Gemeinschaft.

Wenn 3I/ATLAS Manöver durch­führt, Mini­sonden aus­setzt oder Funk­si­gnale sendet, wissen wir, dass es sich um einen tech­no­lo­gi­schen Kometen handelt.

Weitere tech­no­lo­gische Merkmale sind künst­liches Licht oder die Abwärme eines Trieb­werks. Falls 3I/ATLAS ein natür­licher Komet ist, der durch schwache Kräfte zusam­men­ge­halten wird, könnte die Erhitzung um 770 Watt pro Qua­drat­meter im Perihel ihn in Frag­mente zer­brechen, die schneller ver­dampfen. Das ent­ste­hende Feu­erwerk könnte eine deutlich hellere Kome­ten­wolke aus Gas und Staub erzeugen.

Was glaubst du, was es ist?

Wir müssen so viele Daten wie möglich sammeln, um die Natur dieses unge­wöhn­lichen Objekts zu ergründen. Die Impli­ka­tionen außer­ir­di­scher Tech­no­logie wären enorm, daher müssen wir diese Mög­lichkeit ernst nehmen.

Unsere größte Rakete, Raum­schiff, ist hun­dertmal kleiner als 3I/ATLAS. Sollte 3I/ATLAS also über eigene Tech­no­logie ver­fügen, müssten deren Absender Fähig­keiten beherr­schen, die unsere weit übersteigen.

Wie verhält sich das tech­no­lo­gische Sze­nario im Ver­gleich zu Science-Fiction-Filmen?

Die Wis­sen­schaft ist besser als die Fiktion, denn die Natur ist womöglich fan­ta­sie­voller als die besten Dreh­buch­au­toren für Science-Fiction-Filme in Hollywood.

Anstatt uns aus­zu­malen, wer unser Partner sein könnte, sollten wir ihn einfach beobachten.

Quellen: PublicDomain/nypost.com/avi-loeb.medium.com am 30.10.2025

Der Artikel erschien zuerst bei pravda-tv.com.
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