Der ukrainische Justizminister Herman Haluschtschenko wurde suspendiert. Die Entscheidung fiel, nachdem die Antikorruptionsbehörde NABU gegen eine mutmaßlich hochrangige, organisierte Gruppe vorgegangen war, die angeblich hohe Summen durch Verträge mit dem staatlichen Atomkonzern Energoatom verdient hatte.
Groß angelegte Razzia
Die Suspendierung wurde von Ministerpräsidentin Julia Swyrdenko nach einer großangelegten Razzia bekannt gegeben. Medienberichten zufolge betrifft die Untersuchung ein weitverzweigtes Korruptionssystem, in dem Beamte und Lieferanten angeblich zur Zahlung von Bestechungsgeldern für Staatsaufträge gezwungen wurden. Sieben Personen, darunter Mittelsmänner und Energiebeamte, wurden angeklagt.
Enger Vertrauter von Selenskij betroffen
Ukrainische Medien sehen den Geschäftsmann Tymur Minditsch – der als enger Vertrauter von Selenskij gilt – als Schlüsselfigur. Er soll das Land kurz vor Ausstellung eines Durchsuchungsbefehls verlassen haben. Haluschtschenko war zuvor Energieminister. Der Fall betrifft unter anderem die Beschaffungsvorgänge des staatlichen Energiekonzerns Energoatom.
Politischer Druck auf korruptes Selenskij-Regime wächst
Die Opposition fordert nun den Rücktritt der gesamten Regierung von Swridenko und warnt, dass der Skandal die Unterstützung aus dem Westen gefährden könnte.
Zuerst erschienen bei freiewelt.net.


























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