Weil die Konjunktur nicht in Schwung kommt, stagniert auch die Lage am Arbeitsmarkt. Besonders junge Berufsanfänger haben es schwer.
Derzeit gibt es rund 3,07 Millionen Menschen in offizieller Arbeitslosigkeit. Dazu kommen noch viele Menschen, die durch statistische Tricks nicht gelistet sind (Arbeitslose in Maßnahmen, etc.).
Im Februar 2026 ist die Zahl der Arbeitslosen um rund 81.000 höher als im Jahr zuvor, im Februar 2025 [siehe Bericht “n‑tv”]. Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), die ehemalige SPD-Politikerin Andrea Nahles, erklärt und gibt zu: “Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über drei Millionen.”
Wie soll sich die Lage am Arbeitsmarkt bessern?
Die entscheidende Frage ist: Wie kann man die Lage bessern? Solange sich die Unternehmen mit ihren Investitionen und Neu-Einstellungen zurückhalten und solange die Konjunktur schwach bleibt, wird sich in der Wirtschaft nicht viel tun.

Automatisierungen in der Produktion sorgen dafür, dass auch in der Industrie immer weniger Personal benötigt wird. Selbst in Ländern wie China wird auf Automatisierung gesetzt, obwohl dort die Arbeitskräfte viel weniger kosten als hierzulande.
Dann kommt hinzu, dass durch Migration viele Jobs an Zuwanderer gegeben werden, die bereit sind, für weniger Geld zu arbeiten und somit die Löhne drücken. Ganze Branchen sind in den Händen bestimmter Zuwanderer-Gruppen (z.B. Inder bei Lieferdiensten in Berlin).
Energiekosten und Steuerlasten müssen runter
Um die Unternehmen zu mehr Investitionen in Deutschland zu ermuntern müssen die Energiekosten, die Steuern und Abgaben und die zusätzlichen Kosten für das Personal heruntergefahren werden. Auch müssen bürokratische Hemmnisse abgebaut werden.
Der Sozialstaat und die Rentenkasse sowie das Krankenversicherungssystem sind darauf angewiesen, so viele Beitragszahler wie möglich zu haben. Daher ist es wichtig, den Arbeitsmarkt wieder in Schwung zu bekommen. Doch die Merz-Klingbeil-Regierung setzt den Kurs der Merkel- und Ampel-Regierung fort. Es fehlt an durchgreifenden Strukturreformen.
Der Artikel erschien zuerst hier: freiewelt.net

























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