Foto: Bildschirmfoto YouTube

König Charles III. ruft zum Dritten Welt­krieg auf

Am Montag, dem 27. April, traf der bri­tische König Charles III. zu einem vier­tä­gigen Staats­besuch in den Ver­ei­nigten Staaten in Washington ein, zu dem Prä­sident Donald Trump ihn ein­ge­laden hatte.

Seine „Majestät“ ist seinen Fans auch als bester Freund des ver­stor­benen Jimmy Saville und als Bruder von Jeffrey Epsteins bestem Freund Andrew bekannt, der früher als Prinz bekannt war.

Gestern beehrte Charles die gemeinsame Sitzung des US-Kon­gresses mit einer inspi­rie­renden Rede, in der er es für ange­bracht hielt, sein ame­ri­ka­ni­sches Publikum dazu auf­zu­rufen, endlich mit dem Dritten Welt­krieg wei­ter­zu­machen. So sprach seine Majestät:

„Unmit­telbar nach dem 11. Sep­tember, als die NATO zum ersten Mal Artikel 5 anrief und der Sicher­heitsrat der Ver­einten Nationen ange­sichts des Terrors geeint auftrat, folgten wir gemeinsam dem Ruf, wie es unser Volk seit mehr als einem Jahr­hundert getan hat – Schulter an Schulter durch zwei Welt­kriege, den Kalten Krieg, Afgha­nistan und Momente, die unsere gemeinsame Sicherheit geprägt haben. 

Heute, Herr Sprecher, ist die­selbe uner­schüt­ter­liche Ent­schlos­senheit für die Ver­tei­digung der Ukraine und ihres mutigsten Volkes erforderlich.“

Die Ver­herr­li­chung ver­gan­gener Kriege, ins­be­sondere des Afgha­nistan-Kriegs, und die Berufung auf NATO-Artikel 5, der „für die Ver­tei­digung der Ukraine und ihres mutigsten Volkes erfor­derlich“ sei, war ein unver­hoh­lener Aufruf an die Ver­ei­nigten Staaten, sich auf einen Krieg gegen Russland ein­zu­lassen: einen wei­teren großen Krieg auf dem euro­päi­schen Kontinent.

Ange­sichts der Tat­sache, dass die letzten beiden Welt­kriege rund 70 Mil­lionen Opfer for­derten, könnte man meinen, dass Kings Kriegs­trei­berei die gewählten Ver­treter der USA dazu ver­an­lassen würde, den bri­ti­schen König mit Teer und Federn zu über­gießen und ihn auf einer Eisenbahn aus der Stadt zu jagen, aber natürlich würde man sich irren.

Kings Aufruf zum Dritten Welt­krieg löste begeis­terten Beifall bei den Poli­tikern aus, die ansonsten die „No Kings“-Proteste in ihrem Land lei­den­schaftlich unter­stützen. (Der Iran hat den USA gerade einen Frie­dens­vor­schlag geschickt: Es ist die raf­fi­nier­teste Falle, die ich je gesehen habe!)

Groß­bri­tan­niens unheilbare Russland-Wahnvorstellung

Die bri­tische poli­tische Klasse hat seit fast zwei Jahr­hun­derten eine patho­lo­gische Beses­senheit von Russland und schmiedet zumindest seit dem Krim­krieg von 1853 Pläne, Kriege gegen das Land zu führen.

In allen Fällen ist Groß­bri­tannien stets bestrebt, solche Kriege aus dem Hin­ter­grund zu führen und andere Mächte dazu anzu­sta­cheln, die eigent­liche Kampf­arbeit zu leisten.

Eines der ekla­tan­testen Bei­spiele war die Instru­men­ta­li­sierung von Hitlers Deutschland zur Vor­be­reitung der größten Inva­si­ons­streit­macht aller Zeiten im Jahr 1941, die über 3,8 Mil­lionen Sol­daten zählte. Dies war nicht wirklich eine „deutsche Invasion“, wie unser Geschichts­un­ter­richt sug­ge­riert; es war eine von Deutschland ange­führte Invasion.

Die 3,8 Mil­lionen Mann starke Inva­si­ons­streit­macht (die innerhalb des ersten Kriegs­jahres auf sechs Mil­lionen anwuchs) stammte aus fast allen euro­päi­schen Ländern.

Die Sowjet­union schlug diese Invasion unter dem Preis von 27 Mil­lionen Opfern zurück. Jeder neunte Russe starb, und fast jede rus­sische Familie verlor in diesem Krieg einen Angehörigen.

Als klar wurde, dass die Invasion gescheitert war und Hitlers Armee besiegt werden würde, ent­wi­ckelte der bri­tische Gemeinsame Pla­nungsstab das „Projekt Unthinkable“: einen neuen und ver­bes­serten Plan für einen Angriff auf Russland.

Projekt Unthinkable

Das Dokument wurde Winston Chur­chill am 22. Mai 1945 vor­gelegt (es ist unter diesem Link ver­fügbar) und schlug einen Über­ra­schungs­an­griff auf Russland vor, der für den 1. Juli 1945 durch die ver­einten Streit­kräfte Groß­bri­tan­niens und der USA geplant war, unter­stützt von pol­ni­schen und deut­schen Truppen. Das poli­tische Ziel des Pro­jekts bestand darin, Russland „unserem Willen zu unterwerfen“:

„Ein schneller Erfolg könnte die Russen dazu bewegen, sich zumindest vor­läufig unserem Willen zu unter­werfen; aber viel­leicht auch nicht. … Wenn sie einen totalen Krieg wollen, sind sie in der Lage, ihn zu führen.“

Die „Eliten“ in London träumten von einem neuen Krieg gegen Russland, noch während der Zweite Welt­krieg tobte und die Sowjet­union Hitlers Wehr­macht an der Ost­front vernichtete.

Groß­bri­tannien war zu dieser Zeit vor­der­gründig mit der UdSSR ver­bündet, doch der König und die „Kabale“, wie Winston Chur­chill sie nannte, drückten heimlich Hitler die Daumen.

Ein totaler Krieg ist notwendig

Der bri­tische Gemeinsame Pla­nungsstab stellte zwei Hypo­thesen auf: (1) dass „ein totaler Krieg not­wendig ist“ und (2) dass „ein schneller Erfolg aus­reichen würde, um unser poli­ti­sches Ziel zu erreichen“.

Ein schneller Sieg durch einen Über­ra­schungs­an­griff würde jedoch mög­li­cher­weise nur ein vor­über­ge­hendes Ergebnis bringen. Ein dau­er­hafter Erfolg würde einen Sieg in einem totalen Krieg erfordern:

„Der einzige Weg, wie wir unser Ziel mit Sicherheit und dau­er­haften Ergeb­nissen erreichen können, ist der Sieg in einem totalen Krieg.“

Dieser „totale Krieg“ wäre jedoch, wie sie sehr wohl ver­standen, ein sehr lang­fris­tiges Projekt:

Um die ent­schei­dende Nie­derlage Russ­lands in einem totalen Krieg zu erreichen, wäre ins­be­sondere die Mobi­li­sierung von Arbeits­kräften erfor­derlich, um den der­zei­tigen enormen Per­so­nal­res­sourcen des Landes entgegenzuwirken. 

Dies ist ein sehr lang­fris­tiges Projekt und würde Fol­gendes beinhalten: den Einsatz eines großen Teils der enormen Res­sourcen der Ver­ei­nigten Staaten in Europa sowie die Neu­aus­rüstung und Reor­ga­ni­sation der deut­schen Arbeits­kräfte und aller west­lichen Verbündeten.

Es wäre inter­essant zu wissen, was den Gemein­samen Pla­nungsstab zu der Annahme ver­an­lasste, dass sie die deut­schen Streit­kräfte zusammen mit den „rie­sigen Res­sourcen der Ver­ei­nigten Staaten“ neu orga­ni­sieren könnten? Was auch immer sie wussten, sie kamen zu dem Schluss: „Das Einzige, was sicher ist, ist, dass es sehr lange dauern würde, um zu gewinnen.“

Genau wie lange, war unklar, aber viel­leicht war es die Zeit, die nötig war, um eine Art Nord­at­lan­tikpakt-Bündnis zu orga­ni­sieren, die UdSSR zu zer­schlagen und min­destens eine ihrer ehe­ma­ligen Repu­bliken, wie die Ukraine, als Rammbock gegen Russland zu bewaffnen.

Die oberste Kabale … hat uns zu dem gemacht, was wir sind

Zwei Jahre nach der For­mu­lierung des „Project Unthinkable“ entwarf die bri­tische Regierung die „Grund­lagen unserer Ver­tei­di­gungs­po­litik“ und bekräf­tigte darin, dass „die wahr­schein­lichste und größte Bedrohung für unsere Inter­essen von Russland ausgeht“ und dass es uner­lässlich sei, „die aktive und früh­zeitige Unter­stützung der Ver­ei­nigten Staaten von Amerika und der west­eu­ro­päi­schen Staaten sicherzustellen“.

Nun, da der Krieg in der Ukraine nun ein­deutig auf das­selbe Ergebnis zusteuert wie Hitlers „Ope­ration Bar­ba­rossa“, ist die aktive Unter­stützung der Ver­ei­nigten Staaten von Amerika mitt­ler­weile äußerst dringend, und deshalb war König Chuck damit beschäftigt, sein ame­ri­ka­ni­sches Publikum zu bezaubern, um das Projekt Unthinkable wiederzubeleben.

Die Rede des Königs und die jahr­zehn­te­lange Außen­po­litik seines König­reichs deuten darauf hin, dass die Beses­senheit, einen totalen Krieg gegen Russland zu führen, für die bri­tische poli­tische Klasse nach wie vor alles beherr­schend ist.

Dies stellt mitt­ler­weile eine töd­liche Gefahr für die ganze Welt dar, und wir können sicher sein, dass ihre Beses­senheit nicht bei einer Rede enden wird: Es werden heftige Lobby- und Ein­fluss­kam­pagnen ent­fesselt werden, für die viel­leicht nur ein gut insze­nierter False-Flag-Angriff nötig ist, der Russland zuge­schrieben wird.

Sollten sie mit ihrem Vor­haben Erfolg haben, ist mit einem Atom­krieg zu rechnen. Erinnern wir uns: Letztes Jahr erfuhren wir, dass das Ver­ei­nigte König­reich bereit war und ist, der Ukraine beim Bau einer Atom­waffe zu helfen.

Der kri­mi­nelle Wahnsinn, der dahin­ter­steckt, ist wirklich kaum zu begreifen und erinnert an Winston Chur­chills kryp­tische Bemerkung, als er von der bru­talen Bom­bar­dierung Rot­terdams durch die Alli­ierten erfuhr:

„Unein­ge­schränkter U‑Boot-Krieg. Unein­ge­schränkte Luft­an­griffe – das ist totaler Krieg … Zeit und Ozean und irgendein Leit­stern und eine hohe Kabale haben uns zu dem gemacht, was wir sind.“

Quellen: PublicDomain/trendcompass.substack.com am 30.04.2026

Zuerst erschienen bei Pravda-tv.com.

  • Top Artikel

  • Service-Hotline:
    0179-6695802

  • Servicezeiten:
    Mo. und Do.: 10:00 - 12:00 Uhr
    Mi.: 15:00 - 18:00 Uhr