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Matrix: Sind Back­rooms real – Eine Recherche offenbart die Wahrheit (Videos)

Der eine oder andere mag sich noch erinnern, als in dem Film „Die Matrix“ so genannte Back­doors auf­ge­zeigt wurden, die hinter der All­tagswelt exis­tieren und es ermög­lichen, jeden belie­bigen Ort in der Welt instant auf­zu­suchen. Nun gibt es dazu schon seit vielen Jahren die selts­amten Geschichten dazu…

Alles begann mit einem Foto (s.u.), das im Darknet gepostet wurde. Es zeigte einen Raum, der in einen wei­teren führte. Jeder Raum war gelb, d.h. mit stets der­selben alt­mo­di­schen gelben Tapete, einem gelben Teppich und kalten Neon­röhren an den Decken.

Viele ant­wor­teten dann auf das Foto, dass es sich unheimlich anfühle, andere sagten sogar, dass sie beim Betrachten des Fotos ein Déjà-vu erlebten und glaubten, schon einmal dort gewesen zu sein.

In diesem Moment war die Geschichte geboren. Viele glaubten, dass es Back­rooms gäbe, durch die man hin­durch­glitchen könne. Zutritt zu diesen Back­rooms bekommt man, sobald man nachts träumt, man falle immer tiefer und tiefer, sprich einen Fall­traum erlebt. Sodann kann es pas­sieren, dass man in den Back­rooms landet.

Man kennt es aus Com­pu­ter­spielen. Manchmal kann es vor­kommen, dass man durch die Map rutscht, d.h. man befindet sich in einem Raum oder auf freiem Gelände und plötzlich scheint man in eine Art Loch zu fallen und sieht die Com­pu­terwelt von unten.

Das war von den Pro­gram­mierern so nicht vor­ge­sehen und es handelt sich hierbei um einen so genannten „Bug“, ein Fehler im Spiel. Dieses Hin­durch­fallen unter die Map des Spiels nennt man glitchen.

Genau dieses soll manchmal vor­kommen, wenn man nachts einen Fall­traum hat – so sagen es zumindest jene, die an die gelben Back­rooms glauben.

Man fällt aus der Map (der irdi­schen Welt) und landet in diesen Back­rooms. Am anderen Morgen hat man schlichtweg ver­gessen, dass man in den Back­rooms gewesen ist oder… man wacht gar nicht mehr auf, wenn man es nicht schaffte, aus ihnen zu entfliehen.

 

 

Kane Pixels Found Footage Videos

Back­rooms mit sur­rendem Neon­licht und feuchtem Tep­pich­boden, häufig mit Bedro­hungs­mo­menten durch unbe­kannte Enti­täten, die einem nach dem Leben trachten. Das Phä­nomen wurde durch Kane Pixels Found-Footage-Videos erst mal richtig viral und er ver­öf­fent­lichte zig Videos, scheinbar auf­ge­nommen mit einer VHS-Kamera der 90er Jahre, die endlose Back­rooms und seltsame Monster zeigt.

Kane Pixels (eigentlich Kane Parsons, geboren 2005) ist ein ame­ri­ka­ni­scher You­Tuber, VFX-Artist, Regisseur und Musiker, der mit seiner Back­rooms-Serie riesig bekannt geworden ist. Er hat die Cree­py­pas­ta/In­ternet-Legende der Back­rooms erschaffen.

Am 7. Januar 2022 hat der damals 16-jährige Kane das erste Video hoch­ge­laden: „The Back­rooms (Found Footage)“. Es zeigt einen jungen Fil­me­macher (namens Kane Pixels im Video), der am 23. Sep­tember 1996 plötzlich in die Back­rooms fällt, sie mit einer alten Kamera erkundet und von einer unheim­lichen, draht­ar­tigen Kreatur ver­folgt wird. Das Video ging viral mit über 70 Mil­lionen Views, weil die VFX, die Kame­ra­arbeit und die Atmo­sphäre extrem rea­lis­tisch wirkten – obwohl alles selbst gemacht war.

Seit 2023 arbeitet Kane Pixels an einer großen Kinofilm-Adaption für A24, mit dabei sind Atomic Monster, Chernin Enter­tainment und 21 Laps. Er führt selbst Regie bei seinem Feature-Debut. Der Film soll am 29. Mai 2026 in die Kinos kommen.

Der Backroom Mythos

Laut denen, die daran glauben, wird aus­gesagt, dass es mehrere Arten von Back­rooms gibt, in denen man den Ausgang finden muss und in das nächste Level führt. Man spricht von acht Levels, also ver­schie­denen Arten von Back­rooms. Das erste Level sind die gelben end­losen Räume, auf­gebaut wie ein Irrgarten.

Das nächste Level sind Kel­ler­räume, die von einer Fabrik stammen könnten und das nächste Level ist eine Tief­garage, endlos und mit zig Plätzen.

Danach folgt ein rie­siger Komplex an Räumen, die unter Wasser stehen. Wenn man den Begeg­nungen mit selt­samen Wesen über­standen hat, kommt man irgendwann in das letzte Level, in dem man den Ausgang aus den Back­rooms auf­finden kann und wieder in seiner ver­trauten Welt landet.

Wie gesagt, aus­gelöst wurde der Mythos über die gelben Back­rooms durch ein Foto aus dem Darknet im Jahre 2018. Danach folgten immer mehr Fotos und auch Videos, die Men­schen zeigten, dass sie sich in den Back­rooms befanden. Es wurde ein rich­tiger Hype. Com­pu­ter­spiele dazu gibt es eine ganze Menge und es wird jetzt in diesem Jahr sogar einen Film mit dem ent­spre­chenden Titel dazu geben.

Die Recherche des Fotos

Nun haben einige findige Recherchen kürzlich ergeben, dass das Foto, das diesen ganzen Mythos aus­gelöst hat, in Wirk­lichkeit von einer Reno­vie­rungs­firma kam und im Internet ver­öf­fent­licht wurde. Es war eine Foto­grafie, die das Ergebnis der Reno­vierung zeigen sollte und die Halle, u die es hierbei ging, befindet sich noch heute in Arkansas, USA.

Diese Ent­de­ckung geschah, als man das Foto auf seine EXIF-Daten über­prüfte und konnte her­aus­finden, dass es im Jahre 2002 erstellt wurde und sogar mit welcher Kamera. Durch diese Daten fand man in Inter­net­ar­chiven den Fotografen.

Auf diese Weise spürte man den Besitzer auf, dem diese Halle gehört und er erkannte das besagte Foto sofort. Er reagierte sehr locker, musste aber lachen, als er hörte, was Back­rooms sein sollen.

Somit ist ein Mythos zer­schollen und das Foto nur das Ergebnis einer Reno­vie­rungs­firma aus dem Jahre 2002. Trotzdem hat Kane Pixels seine Backroom-Serie sehr gut gemacht und man darf auf seinen Film gespannt sein.

Doch gibt es die Back­rooms wirklich?

In jedem Com­pu­ter­spiel gibt es Back­doors. Der Pro­gram­mierer lässt sich diese Option offen, um nach­träglich Ver­än­de­rungen im kom­pletten Pro­gramm vor­nehmen zu können.

Ebenso in jeder Simu­lation, Spiele-Simu­lation, exis­tieren Back­rooms. Auf diese Weise kann der Pro­gram­mierer spontan Ver­än­de­rungen vor­nehmen. Von seinen Ände­rungen bemerken die Spieler nichts. Updates werden bei­spiels­weise den Spielern außerhalb der Simu­lation mit­ge­teilt, aber für gewöhnlich nicht im Spiel selbst.

Sind Back­doors real? Durchaus. Sie dienen als Hin­ter­türen, die nur die Pri­vi­le­gierten nutzen dürfen bzw. sollten.

In der Film­reihe „Die Matrix“ geht es im zweiten Teil darum, dass Neo, der Prot­agonist, einen so genannten Schlüs­sel­meister  auf­spüren soll, mit denen man die Back­doors nutzen kann. Als Neo den Schlüssel erhält, dann er an jeden belie­bigen Ort der Welt reisen. In Spielen bezeichnet man dies als „Schnell­reisen“ oder Teleportation.

 Da in meinem Blog auf­ge­zeigt wurde, dass die All­tagswelt eine abge­speckte Version der wahren Rea­lität ist, eine Simu­lation, exis­tieren hierbei auch die Gesetze, die in Com­pu­ter­spielen die Norm sind.

In der Regel erschafft ein Simu­la­ti­ons­pro­gram­mierer die fol­genden Ele­mente in einem Spiel:

  • NPCs: Um den Spieler zu unter­halten und ihm Quests zu ermöglichen
  • Back­doors: Hin­ter­türen und Portale, um Pri­vi­le­gierten bzw. guten Spielern Vor­teile zu bieten
  • Easter Eggs: Ver­steckte Special-Moves oder geheime Fea­tures, falls ein Pri­vi­le­gierter das Spiel auch mal nutzen möchte
  • Secrets: Geheime Neben-Quests, die man optional auf­finden kann
  • Com­pa­nions: Begleiter, die einem helfen sollen oder auch indi­rekte Tipps geben (z.B. Haustiere)
  • God Mode: Um die Mög­lich­keiten im Spiel unein­ge­schränkt nutzen zu können

Dies sind so die Stan­dards, die ein Pro­gram­mierer in einer Simu­lation für gewöhnlich einbaut. Nun ist davon aus­zu­gehen, dass diese auch in unserer 3D-Matrix exis­tieren, doch, wie in jedem Spiel, wenn man mitten drin ist, verrät die einem niemand, sondern, man muss sie selbst entdecken.

Doch mehr dazu in einem anderen Artikel.

Mehr über die Pro­gramme in der Matrix lesen Sie im Buch „Die Welt-Illusion„.

Dieser Artikel wurde ver­fasst von © Matrixblogger.de

Autor: Jonathan Dilas (Der Matrixblogger)

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Quellen: PublicDomain/matrixblogger.de am 02.05.2026

Zuerst erschienen bei Pravda-tv.com.

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