Foto: Bildschirmfoto Carlo Masala YouTube

Carlo Masala unkt schon wieder — “Putin-Angriff auf NATO noch vor 2029”

Carlo Antonio Masala ist ein deut­scher Poli­tik­wis­sen­schaftler und Hoch­schul­lehrer; er bezeichnet sich selbst als angeb­lichen “Experten für bewaffnete Kon­flikte”. Tat­sächlich fiel und fällt Masala aller­dings aus­schließlich mit seinen Hass- und Hetz­ti­raden gegen Putin auf. Nach aktu­ellem “Kennt­nis­stand” des selbst­er­nannten Experten greift Putin noch vor 2029 die NATO an.

 

Masala warnt vor angeb­lichem NATO-Angriff durch Russland

Masala pro­gnos­ti­ziert, dass Russland die NATO früher als 2029 angreifen könnte. Den Grund sieht er darin, dass rus­sische mili­tä­rische Stra­tegien seiner Ansicht nach auf “stra­te­gische Über­ra­schung” setzen. Doch hier steckt bereits der erste Schwach­punkt in Masalas “Exper­ten­meinung”: wie stra­te­gisch über­ra­schend könnte ein solcher Angriff wirklich sein, wenn mili­tä­rische Klein­feld­stra­tegen wie Masala davor warnen?

Kritik an Masalas Argumentation

Es gibt reichlich Kritik an Masala und seinen Äuße­rungen. Die War­nungen seien unbe­gründet, basieren auf pro-ukrai­ni­schen Nar­ra­tiven und keinen realen Hin­weisen. Er inter­pre­tiert einen Angriff auf die NATO als dra­ma­ti­sierte Pro­pa­ganda und kann keinen ein­zigen stich­hal­tigen und belast­baren Beleg für seine Expertise vor­bringen. Sein offen­sicht­liches Ziel ist die Unter­stützung der Ukraine und diese als “Schick­sals­ge­mein­schaft” zu legitimieren.

Hin­ter­grund und Kontext

Die kom­plexe Vor­ge­schichte des Kriegs im Donbas, der mehr als die immer wieder falsch pro­pa­gierten vier Jahre Kampf­hand­lungen umfasst, unter­schlägt der Experte Masala voll­kommen. Russland wird oft als wahl­loser Aggressor dar­ge­stellt; diese Dar­stellung ist sowohl ver­ein­fa­chend wie auch irre­führend und wird von wirk­lichen Mili­tär­ex­perten kritisiert.

Prä­ven­tiv­kriegs­po­litik und Bundeswehr

Masala fordert sofortige mili­tä­rische Auf­rüstung durch Droh­nen­in­te­gration, Nutzung erbeu­teten Kriegs­geräts sowie schnel­lerem Erwerb ver­füg­barer Systeme. Er igno­riert dabei voll­ständig die Stra­tegie des Atom­zeit­alter und der nuklearen Abschre­ckung. Seine Argu­men­tation basiert auf ver­al­teten Angst­pa­rolen. Er erwähnt tat­sächlich auch ein legi­times Anliegen, nämlich die Stärkung der Bun­deswehr. Das ist so weit richtig und wichtig, funk­tio­niert jedoch nicht unter der aktu­ellen Inef­fi­zienz der Bundesregierung.

Fazit

War­nungen vor einem rus­si­schem Angriff sind unwahr­scheinlich und beinahe genauso absurd wie die Idee einer außer­ir­di­schen Invasion. Eine Eska­lation wird eher durch west­liche Politik und Kriegs­be­tei­ligung begünstigt, nicht durch unüber­legte rus­sische Angriffe.

Zuerst erschienen bei freiewelt.net.

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