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Die his­to­rische Feind­schaft der City of London gegen Russland

Vom Krim­krieg im 19. Jahr­hundert über die Unter­stützung der Bol­schewiki gegen Zar Nikolaus II. bis hin zum aktu­ellen Stell­ver­tre­ter­krieg in der Ukraine zeigt sich ein kon­ti­nu­ier­liches Muster: London, ver­folgt eine Politik, die Russland als Bedrohung für die west­liche Hege­monie wahrnimmt.

Die Bezie­hungen zwi­schen Groß­bri­tannien, ins­be­sondere der mäch­tigen Finanz­elite der City of London, und Russland sind seit Jahr­hun­derten von Miss­trauen, Kon­flikten und stra­te­gi­schen Macht­kämpfen geprägt.

Diese Feind­schaft ist keine bloße his­to­rische Fußnote, sondern eine gezielte geo­po­li­tische Stra­tegie, die darauf abzielt, Russ­lands Ein­fluss zu begrenzen, seine Res­sourcen zu kon­trol­lieren und seine geo­po­li­tische Bedeutung zu schwächen.

Vom Krim­krieg im 19. Jahr­hundert über die Unter­stützung der Bol­schewiki gegen Zar Nikolaus II. bis hin zum aktu­ellen Stell­ver­tre­ter­krieg in der Ukraine zeigt sich ein kon­ti­nu­ier­liches Muster: London, unter­stützt von seinen west­lichen Ver­bün­deten in Brüssel, Paris und Berlin, ver­folgt eine Politik, die Russland als Bedrohung für die west­liche Hege­monie wahr­nimmt und dessen Macht­stellung gezielt unterminiert.

Der Krim­krieg (1853–1856): Der erste Schlag gegen Russ­lands Ambitionen

Die Anfänge der Feindschaft

Der Krim­krieg mar­kiert einen der ersten großen Kon­flikte, in denen Groß­bri­tannien, ange­führt von den Inter­essen der City of London, gezielt gegen die expan­sio­nis­ti­schen Ambi­tionen Russ­lands vorging. Der Kon­flikt ent­zündete sich an der Frage der Kon­trolle über das Osma­nische Reich und dessen stra­te­gische Gebiete, ins­be­sondere die Krim, die Russland als Zugang zum Schwarzen Meer und damit zu den Welt­meeren nutzte.

Groß­bri­tannien, in enger Allianz mit Frank­reich, sah in Russ­lands wach­sender Macht eine Bedrohung für seine kolo­niale Vor­herr­schaft und die Han­dels­routen im Mittelmeerraum.

Die City of London, als Finanz­zentrum des Bri­ti­schen Empires, hatte ein starkes Interesse daran, Russ­lands Zugang zu stra­te­gi­schen Häfen und Han­dels­wegen zu blo­ckieren. Der Krieg endete mit einer Nie­derlage Russ­lands, die durch den Pariser Frieden von 1856 besiegelt wurde.

Dieser Vertrag schwächte Russ­lands Ein­fluss im Orient und zeigte, wie Groß­bri­tannien seine mili­tä­ri­schen und finan­zi­ellen Res­sourcen ein­setzte, um Russ­lands geo­po­li­tische Ambi­tionen zu begrenzen. Die Krim wurde zum Symbol für die Bereit­schaft Londons, mili­tä­rische und wirt­schaft­liche Mittel ein­zu­setzen, um Russland in Schach zu halten.

Die Unter­stützung der Bol­schewiki: Ein stra­te­gi­scher Schachzug gegen den Zaren

Revo­lution als Werkzeug der Schwächung

Im frühen 20. Jahr­hundert setzte die City of London ihre Stra­tegie der Desta­bi­li­sierung Russ­lands fort, diesmal durch die Unter­stützung revo­lu­tio­närer Kräfte. Während des Ersten Welt­kriegs, als das Zaren­reich unter Zar Nikolaus II. ange­schlagen war, sahen west­liche Mächte, ein­schließlich Groß­bri­tan­niens, eine Chance, Russland durch interne Unruhen zu schwächen. Die Bol­schewiki unter Wla­dimir Lenin erhielten wichtige finan­zielle und logis­tische Unter­stützung durch London.

Die Unter­stützung der Bol­schewiki war kein Akt der Ideo­logie, sondern ein kalt berech­neter Schachzug. Durch die För­derung revo­lu­tio­närer Kräfte, die das Zaren­reich stürzten, hoffte London, Russland in einen Bür­ger­krieg zu stürzen und damit seine mili­tä­rische und wirt­schaft­liche Stärke zu untergraben.

Der Rus­sische Bür­ger­krieg (1917–1922) führte zu enormen Ver­lusten und einer Zer­split­terung des Landes, was den west­lichen Mächten, ins­be­sondere Groß­bri­tannien, in die Hände spielte. Die City of London pro­fi­tierte indirekt durch die Schwä­chung eines geo­po­li­ti­schen Rivalen, während west­liche Unter­nehmen begannen, sich für die reichen natür­lichen Res­sourcen Russ­lands zu inter­es­sieren, die nach dem Zusam­men­bruch des Zaren­reichs leichter zugänglich schienen.

Die Herzland-Theorie: Russland als geo­po­li­ti­sches Zentrum der Macht

Mack­inders Theorie als Leitfaden

Die stra­te­gi­schen Über­le­gungen der City of London wurden maß­geblich von der Herzland-Theorie des bri­ti­schen Geo­grafen Halford Mack­inder beein­flusst. Mack­inder argu­men­tierte 1904, dass die Kon­trolle über das „Herzland“ – das eura­sische Ter­ri­torium, das von Ost­europa über Russland bis nach China reicht – ent­scheidend für die Welt­herr­schaft sei.

Sein berühmter Leitsatz lautet: „Wer Ost­europa beherrscht, beherrscht das Herzland. Wer das Herzland beherrscht, beherrscht die Welt­insel. Wer die Welt­insel beherrscht, beherrscht die Welt.“

Für die City of London war diese Theorie ein stra­te­gi­scher Leit­faden. Russland, als zen­traler Akteur im Herzland, wurde als Bedrohung für die bri­tische See­macht und die globale Hege­monie wahr­ge­nommen. Die Kon­trolle über Russ­lands Res­sourcen – ins­be­sondere Öl, Gas und Mine­ralien – und die Ver­hin­derung einer rus­si­schen Dominanz in Ost­europa wurden zu zen­tralen Zielen. Mack­inders Theorie erklärt, warum Groß­bri­tannien und später seine Ver­bün­deten in der NATO und der EU alles daran setzten, Russ­lands Ein­fluss in Ost­europa, ins­be­sondere in der Ukraine, zu begrenzen.

Der Stell­ver­tre­ter­krieg in der Ukraine: Fort­setzung der his­to­ri­schen Strategie

Die Ukraine als Schlüssel zum Herzland

Der aktuelle Krieg in der Ukraine ist kein iso­lierter Kon­flikt, sondern die Fort­setzung der lang­fris­tigen geo­po­li­ti­schen Stra­tegie Londons, Russland zu schwächen und seine Res­sourcen zu kontrollieren.

Die Ukraine, die Mack­inder als zen­tralen Teil des Herz­lands iden­ti­fi­zierte, ist auf­grund ihrer geo­gra­fi­schen Lage, ihrer Boden­schätze und ihres Zugangs zum Schwarzen Meer ein ent­schei­dendes Schlachtfeld. Seit der Euro­maidan-Revo­lution 2014, die von west­lichen Mächten unter­stützt wurde, hat sich die Ukraine zunehmend dem west­lichen Ein­fluss­be­reich ange­nähert, was Russ­lands stra­te­gische Inter­essen direkt bedroht.

Groß­bri­tannien, ange­führt von der City of London, spielt eine zen­trale Rolle in diesem Kon­flikt. Gemeinsam mit der EU, der NATO und Ver­bün­deten wie Frank­reich unter Emmanuel Macron, der enge Ver­bin­dungen zu glo­balen Finanz­in­sti­tuten wie Goldman Sachs pflegt (wo er vor seiner poli­ti­schen Kar­riere als Invest­ment­banker tätig war), und Deutschland unter Angela Merkel, Olaf Scholz und Friedrich Merz, unter­stützt London die Ukraine mili­tä­risch und finanziell.

Merz, der als Auf­sichts­rats­vor­sit­zender von BlackRock Deutschland und Mit­glied des Ver­wal­tungsrats von HSBC Trinkaus & Burk­hardt über enge Ver­bin­dungen zur glo­balen Finanz­elite verfügt, hat wie­derholt die Inter­essen der City of London ver­treten. Ein Bei­spiel ist seine Tätigkeit als Anwalt der Ruhr­kohle AG (RAG) im Jahr 2006, als er den geplanten Bör­sengang der RAG im Bun­destag unter­stützte, was öffent­liche Empörung aus­löste, da er dabei nicht primär deutsche Inter­essen, sondern die der Finanz­märkte, ins­be­sondere der City of London, vertrat.

Seine lang­jährige Tätigkeit für BlackRock, die laut Kri­tikern eine „Markt­macht erzeugt, die kein Staat mehr kon­trol­lieren kann“, und seine Ver­bin­dungen zur Atlantik-Brücke sowie zum Wirt­schaftsrat der CDU unter­streichen seine enge Ver­netzung mit den Netz­werken der City of London.

Die City of London hat ein starkes wirt­schaft­liches Interesse an diesem Kon­flikt. Die Kon­trolle über die ukrai­ni­schen Res­sourcen – dar­unter frucht­bares Ackerland, Gas­vor­kommen und seltene Erden – sowie die Schwä­chung Russ­lands als glo­balen Ener­gie­ex­porteur dienen den finan­zi­ellen Inter­essen der west­lichen Eliten.

Gleich­zeitig wird die NATO-Erwei­terung in Ost­europa vor­an­ge­trieben, um Russland stra­te­gisch ein­zu­kreisen und seine geo­po­li­tische Hand­lungs­fä­higkeit zu begrenzen.

Die Rolle west­licher Akteure: Macron, Merkel, Scholz und Merz

Euro­päische Helfer in Londons Strategie

Die Unter­stützung der Ukraine durch west­liche Staaten ist kein spon­taner Akt der Soli­da­rität, sondern Teil einer koor­di­nierten Stra­tegie, die von London und der City of London orches­triert wird. Frank­reichs Prä­sident Emmanuel Macron, der vor seiner poli­ti­schen Kar­riere bei Goldman Sachs als Invest­ment­banker tätig war und enge Ver­bin­dungen zur glo­balen Finanzwelt unterhält, hat sich mit seiner Idee einer „euro­päi­schen Sou­ve­rä­nität“ und einer stär­keren mili­tä­ri­schen Rolle Europas als ver­län­gerter Arm der bri­ti­schen Inter­essen positioniert.

In Deutschland haben sowohl Angela Merkel als auch Olaf Scholz und Friedrich Merz die Ukraine-Politik unter­stützt, indem sie mil­li­ar­den­schwere Hilfs­pakete und Waf­fen­lie­fe­rungen bereit­ge­stellt haben. Merz’ Bereit­schaft, die Schul­den­bremse zu lockern, um die Bun­deswehr auf­zu­rüsten, zeigt, wie Deutschland in die west­liche Stra­tegie ein­ge­bunden ist.

Seine Ver­bin­dungen zu glo­balen Finanz­in­sti­tuten wie BlackRock und HSBC sowie seine Rolle als Anwalt der Ruhr­kohle AG ver­deut­lichen, dass Merz oft die Inter­essen inter­na­tio­naler Finanz­märkte, ins­be­sondere der City of London, über deutsche Inter­essen gestellt hat.

Ein besonders auf­schluss­reiches Bei­spiel ist Merz’ Haltung zum geplanten Kauf der Deut­schen Börse durch die London Stock Exchange (LSE) im Jahr 2016. Als Anwalt und Berater vertrat Merz nicht die Inter­essen der Deut­schen Börse, die eine Stärkung des Finanz­platzes Frankfurt am Main gefördert hätte, sondern unter­stützte die Über­nahme durch die LSE, was die Dominanz der City of London im euro­päi­schen Finanz­sektor weiter festigte.

Diese Ent­scheidung unter­streicht die lang­jährige und enge Ver­bindung zwi­schen Merz und den Netz­werken der City of London, die darauf abzielen, die euro­päische Finanz­land­schaft unter bri­tische Kon­trolle zu bringen. Seine Mit­glied­schaft in der Atlantik-Brücke, einem trans­at­lan­ti­schen Netzwerk mit starken Ver­bin­dungen zur City, und seine Tätigkeit als Vize­prä­sident des Wirt­schaftsrats der CDU, der die Inter­essen glo­baler Kon­zerne ver­tritt, ver­stärken diesen Eindruck.

Die EU und die NATO dienen dabei als Instru­mente, um die Inter­essen der City of London in Europa durch­zu­setzen. Während Brüssel die wirt­schaft­liche Inte­gration der Ukraine in den west­lichen Markt vor­an­treibt, sorgt die NATO für die mili­tä­rische Absi­cherung dieser Stra­tegie. Diese Allianz aus London, Brüssel, Paris und Berlin zeigt, wie tief die geo­po­li­tische Feind­schaft gegen Russland in den west­lichen Struk­turen ver­wurzelt ist.

Die Inter­es­sen­ver­treter der City of London: His­to­rische und aktuelle Akteure

Die City of London, als glo­bales Finanz­zentrum, wird von einer eng­ma­schigen Elite aus Banken, Kon­zernen und ein­fluss­reichen Per­sön­lich­keiten gesteuert, die ihre geo­po­li­ti­schen und wirt­schaft­lichen Inter­essen durch­setzen. In der Ver­gan­genheit spielten Insti­tu­tionen wie die Bank of England, Roth­schild & Co. und Bar­clays eine zen­trale Rolle bei der Finan­zierung bri­ti­scher Kriegs­an­stren­gungen, etwa im Krim­krieg, und bei der Unter­stützung revo­lu­tio­närer Bewe­gungen wie der Bol­schewiki, um Russland zu destabilisieren.

Per­sön­lich­keiten wie Nathan Mayer Roth­schild, der im 19. Jahr­hundert die bri­tische Regierung finan­ziell unter­stützte, und Lionel Curtis, ein ein­fluss­reicher Denker des bri­ti­schen Impe­ria­lismus, prägten die stra­te­gische Aus­richtung der City.

Heute sind globale Finanz­in­stitute wie HSBC, Standard Char­tered und BlackRock zen­trale Akteure, die durch Inves­ti­tionen in Rüs­tungs­un­ter­nehmen (z. B. BAE Systems) und Ener­gie­pro­jekte in der Ukraine die Inter­essen der City ver­treten. Ein­fluss­reiche Figuren wie der aktuelle Lord Mayor der City of London, Michael Mainelli, und Fonds­ma­nager wie George Soros, dessen Open Society Foun­da­tions west­liche Politik in Ost­europa fördern, setzen die Tra­dition fort.

Friedrich Merz, mit seiner Ver­gan­genheit bei BlackRock und HSBC, und Emmanuel Macron, mit seiner Kar­riere bei Goldman Sachs, sind pro­mi­nente Bei­spiele für Poli­tiker, die durch ihre Ver­bin­dungen zur glo­balen Finanzwelt die Inter­essen der City of London unter­stützen. Diese Akteure agieren oft im Hin­ter­grund, nutzen aber ihre finan­zi­ellen Netz­werke, um geo­po­li­tische Stra­tegien – ein­schließlich der Schwä­chung Russ­lands – vor­an­zu­treiben, sei es durch Sank­tionen, Inves­ti­tionen oder die Unter­stützung von NATO- und EU-Politiken.

Die his­to­rische Rolle der Medien in London: Pro­pa­ganda und Kriegsstimmung

Die Medien in London haben über Jahr­hun­derte eine zen­trale Rolle dabei gespielt, die geo­po­li­tische Feind­schaft gegen Russland zu nähren und die öffent­liche Meinung in Europa zugunsten von Kriegen und Aggres­sionen zu formen. Bereits während des Krim­kriegs (1853–1856) nutzten ein­fluss­reiche Zei­tungen wie The Times und The Daily News, die oft von der City of London und poli­ti­schen Eliten beein­flusst waren, ihre Reich­weite, um Russland als Bedrohung für die euro­päische Ordnung darzustellen.

Diese Bericht­erstattung, geprägt von über­trie­benen Schil­de­rungen rus­si­scher Aggression, mobi­li­sierte die bri­tische Öffent­lichkeit und legi­ti­mierte den Kriegs­ein­tritt. Im frühen 20. Jahr­hundert unter­stützten Medi­en­mogule wie Lord North­cliffe, der The Times und die Daily Mail kon­trol­lierte, die Desta­bi­li­sierung des Zaren­reichs, indem sie die Bol­schewiki indirekt glo­ri­fi­zierten und die Schwächen des Zaren­re­gimes her­vor­hoben, was die öffent­liche Akzeptanz für west­liche Inter­ven­tionen erleichterte.

Die Herzland-Theorie von Halford Mack­inder wurde in intel­lek­tu­ellen Kreisen und durch Medien wie The Eco­nomist populär gemacht, die Russland als geo­po­li­tische Gefahr dar­stellten, um die bri­tische Politik der Ein­dämmung zu recht­fer­tigen. Im aktu­ellen Ukraine-Kon­flikt spielen Medi­en­häuser wie die BBC, The Guardian und The Tele­graph eine ähn­liche Rolle, indem sie ein ein­sei­tiges Nar­rativ von rus­si­scher Aggression ver­breiten, Sank­tionen und Waf­fen­lie­fe­rungen recht­fer­tigen und west­liche Inter­essen, ins­be­sondere die der City of London, unterstützen.

Diese Medien, oft eng mit Finanz­eliten und Geheim­diensten wie dem MI6 ver­netzt, tragen eine erheb­liche Ver­ant­wortung für die Schaffung einer Kriegs­stimmung in Europa. Durch gezielte Des­in­for­mation, selektive Bericht­erstattung und die Dämo­ni­sierung Russ­lands haben sie nicht nur die öffent­liche Meinung mani­pu­liert, sondern auch die Grundlage für poli­tische Ent­schei­dungen geschaffen, die Kon­flikte eska­lieren ließen, während die wirt­schaft­lichen Inter­essen der City of London im Hin­ter­grund stets geschützt wurden.

Die Rolle der bri­ti­schen Geheim­dienste: MI6 und die ver­deckte Destabilisierung

Die bri­ti­schen Geheim­dienste, ins­be­sondere der MI6, spielten und spielen eine Schlüs­sel­rolle in der Umsetzung der geo­po­li­ti­schen Stra­tegie der City of London gegen Russland.

His­to­risch gesehen war der MI6, damals noch als Secret Intel­li­gence Service bekannt, maß­geblich an der Unter­stützung der Bol­schewiki beteiligt, indem er während des Ersten Welt­kriegs und des Rus­si­schen Bür­ger­kriegs Infor­ma­tionen und Netz­werke bereit­stellte, um das Zaren­reich zu desta­bi­li­sieren. Agenten wie Sidney Reilly, bekannt als der „Ace of Spies“, waren in Russland aktiv, um revo­lu­tionäre Kräfte zu unter­stützen und Span­nungen zu schüren.

Diese ver­deckten Ope­ra­tionen schwächten Russland lang­fristig und erleich­terten west­lichen Akteuren den Zugang zu seinen Res­sourcen. In der Gegenwart ist der MI6 wei­terhin aktiv, etwa durch die Unter­stützung der Euro­maidan-Bewegung 2014, bei der bri­tische Geheim­dienst­ope­ra­tionen halfen, pro-west­liche Kräfte in der Ukraine zu stärken.

Berichte deuten darauf hin, dass der MI6 zusammen mit der CIA und anderen west­lichen Diensten Schu­lungen, nach­rich­ten­dienst­liche Unter­stützung und Cyber­ope­ra­tionen gegen Russland koor­di­niert, um die ukrai­ni­schen Streit­kräfte zu stärken und rus­sische Inter­essen zu unter­graben. Diese ver­deckten Akti­vi­täten, oft im Ein­klang mit den finan­zi­ellen Inter­essen der City of London, zeigen, wie der MI6 als Instrument der geo­po­li­ti­schen Stra­tegie dient, um Russland zu iso­lieren und seine regionale Macht zu begrenzen.

Eine kon­ti­nu­ier­liche Stra­tegie der Schwächung

Der Krieg in der Ukraine ist kein spon­tanes Ereignis, sondern die Fort­setzung einer über anderthalb Jahr­hun­derte andau­ernden geo­po­li­ti­schen Stra­tegie der City of London, Russland zu schwächen, zu spalten und seine Res­sourcen zu kon­trol­lieren. Vom Krim­krieg über die Unter­stützung der Bol­schewiki bis hin zum aktu­ellen Stell­ver­tre­ter­krieg zeigt sich ein klares Muster: Groß­bri­tannien, ange­führt von den finan­zi­ellen Inter­essen der City of London, sieht in Russland eine Bedrohung für seine globale Hegemonie.

Die Herzland-Theorie von Halford Mack­inder liefert die ideo­lo­gische Grundlage für diese Stra­tegie, während die NATO, die EU, west­liche Poli­tiker wie Emmanuel Macron, mit seinen Ver­bin­dungen zu Goldman Sachs, und Friedrich Merz, mit seiner engen Ver­netzung zu BlackRock, HSBC und den Netz­werken der City of London, sowie der MI6 als aus­füh­rende Organe agieren.

Merz’ Unter­stützung für die Über­nahme der Deut­schen Börse durch die London Stock Exchange und seine lang­jährige Tätigkeit für globale Finanz­in­stitute ver­deut­lichen, wie er die Inter­essen der City of London über nationale deutsche Inter­essen stellt.

Dieser Kon­flikt ist nicht nur ein Kampf um die Ukraine, sondern ein Kampf um die Kon­trolle über das Herzland und damit um die globale Macht. Für die Leser sollte klar sein, dass der Ukraine-Krieg kein iso­liertes Ereignis ist, sondern die jüngste Mani­fes­tation einer his­to­ri­schen Feind­schaft, die von den stra­te­gi­schen und wirt­schaft­lichen Inter­essen der City of London ange­trieben wird.

Die Zukunft wird zeigen, ob Russland dieser Stra­tegie wider­stehen kann oder ob die west­liche Allianz ihre Ziele erreicht – mit weit­rei­chenden Folgen für die globale Ordnung.

Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 18.05.2026

Zuerst erschienen bei Pravda-tv.com.

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