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Jesus war blond – und was du alles sonst nicht wissen sollst

Ein Beitrag von Christian Kindlimann.

Jesus kam aus dem Nahen Osten, sah ent­spre­chend aus, starb am Kreuz, ist auf­er­standen und dann in den Himmel gefahren. Das ist, was wir glauben sollen. Und dann sollen wir sein Blut trinken und seinen Leib essen. Weil er uns so liebt.

Sorry. Schon als kleiner Junge fand ich das mehr als seltsam. Eigentlich abartig. Dazu muss ich sagen: Ich erlebte dieses Ritual nur als Zaungast. Meine Eltern waren pro­tes­tan­tisch. Aber meine Groß­mutter hatte eine sehr starke reli­giöse Ader. Mit ihr habe ich Jesus das erste Mal wirklich erlebt, und das im Wald. Das ist eine längere Geschichte. Aber daher kommt wohl mein Faible für Bäume und alles, was im Wald stattfindet.

Dass Jan van Helsing und Jason Mason sich jetzt diesem Thema widmen und den Titel „Jesus war blond“ gewählt haben, finde ich per­sönlich sen­sa­tionell. Ich freue mich sehr darüber. Die beiden bringen mit diesem Werk wieder einiges ins Wanken. Und das ist gut so.

Erst kürzlich habe ich einen Theo­logen über das Tho­mas­evan­gelium sprechen hören. Natürlich bekam auch das Evan­gelium der Maria Mag­dalena sein Fett ab. Mir standen die Haare zu Berge. Nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der Art, wie er sprach. Ich musste unwei­gerlich an Karl Lau­terbach denken, der über Covid sprach: So von sich und seinem ver­meint­lichen Wissen über­zeugt, dass es schon fast wehtat.

Was so viele Theo­logen zu wissen glauben, kommt aus Büchern, die ihre Lehrer ihnen zu lesen gegeben haben. Der Gedanke allein, dass Jesus blond gewesen sein könnte und gal­lische Wurzeln gehabt hätte, sprengt nicht nur das Weltbild der Gläu­bigen, er sprengt die auf­ge­baute Welt­ordnung. Aber genau so, wie Jesus nicht am Kreuz gestorben ist, ist das Römische Welt­reich nicht unter­ge­gangen. Wer Augen hat zu sehen, der sehe:

  • Wir haben das Römische Recht. 
  • Wir haben das Kapitol. 
  • Den Senat.
  • Die Archi­tektur der Macht, die sich durch Jahr­tau­sende zieht und heute in Washington genauso aus­sieht wie damals in Rom. 
  • Wir haben ein Salär – ein Wort, das von Salz kommt, weil die Römer ihre Sol­daten damit bezahlten.
  • Und wir haben eine Kirche, die sich nicht einfach katho­lisch nennt, sondern römisch-katho­lisch. Katho­lisch bedeutet über­setzt die all­um­fas­sende Gemein­schaft. Der voll­ständige Name lautet: Römisch-Katho­lische Mut­ter­kirche. Mit dem Vatikan als Mutter. Als Ursprung. Als Zentrum, von dem aus der Glaube in die Welt geht. Nicht unter­ge­gangen. Nur umbenannt.

Aber was braucht selbst eine Kirche? Geld. Besser gesagt: Gold – also welt­liche Macht. Deshalb die Anekdote: Der Banker sagt zum Papst: „Du hältst sie dumm und ich halte sie arm.“ Zwei Seiten, das­selbe System.

Natürlich funk­tio­niert die Börse nach einer Logik. Aber auch diese ist nur ein wei­teres Gewand des­selben Glaubens: Kirche, Geld, Materie. Alle drei stehen auf dem­selben Fun­dament: der Über­zeugung, dass die Welt fest ist, dass sie außen ent­schieden wird, dass wir nur Zuschauer sind.

Die moderne For­schung hat dieses Fun­dament längst durch­brochen. Anton Zei­linger erhielt den Nobel­preis dafür, expe­ri­mentell zu zeigen, was die Quan­ten­physik schon lange ver­mutete: Beob­achtung ver­ändert das Beob­achtete. Die Materie ist nicht das feste Ding, das man uns gelehrt hat. Sie reagiert auf Bewusstsein. Das ist keine Eso­terik mehr. Das ist Nobelpreis.

Und genau hier wird es per­sönlich. Ich habe selbst erlebt, wie radikal sich ein Leben ver­ändert, wenn man bereit ist, die eigenen Über­zeu­gungen zu ver­ändern, die alle auf dem­selben Fun­dament stehen: Kirche, Geld, Materie. Solange sie unbe­ob­achtet bleiben, tun sie einfach ihren Job. Sie halten dich in den gewohnten Bahnen. „Das König­reich ist in euch.“ Dieser Satz steht in der Bibel. Und ich erlebe ihn jeden Tag in meiner Arbeit.

Die Gnos­tiker nannten die Kräfte, die uns davon abhalten, „Archonten“. Nicht zwingend als Teufel gedacht, sondern als Wesen, die selbst von der höchsten Wirk­lichkeit getrennt sind und genau deshalb Begrenzung und Illusion her­vor­bringen. Sie wirken über Angst, Begierde, Iden­ti­fi­kation und Unbe­wusstheit. Erlösung geschieht laut den Gnos­tikern durch Gnosis – durch Erkenntnis und durch das Erwachen zum gött­lichen Funken im Menschen.

Genau diese Struk­turen sieht meine Frau, Sadia Akhtar, mit ihrer Arbeit bei Astral Clear: Felder, die inkar­na­ti­ons­über­greifend ganze Fami­li­en­systeme steuern. Muster, die den meisten Men­schen ver­borgen bleiben. Man kann sich nur ent­fernt vor­stellen, wie schwierig es ist, als junge Frau von allen für ver­rückt gehalten zu werden, weil man sieht, was für 99 Prozent der Men­schen unsichtbar ist.

Ja, es kann gut sein, dass jemand das nicht nach­voll­ziehen kann, was für seine Augen unsichtbar ist. Dass Wasser nass ist, lernen wir auch erst, wenn wir die Erfahrung gemacht haben. Genauso lernen wir erst, wie einfach es ist, innere Über­zeu­gungen zu ver­ändern, wenn wir uns ent­scheiden, diese Erfahrung zu machen. Wis­sen­schaftlich nennt sich das Memory Recon­so­li­dation, Gedächtnis-Rekon­so­li­dierung – ein gut belegter Prozess aus der Neu­ro­wis­sen­schaft. Früher glaubte man, Erin­ne­rungen seien nach ihrer Spei­cherung fest abge­spei­chert. Heute weiß man: Wenn eine Erin­nerung akti­viert wird, zum Bei­spiel durch Beob­achtung, wird sie für kurze Zeit wieder formbar.

Als ich begann, meine Über­zeu­gungen wirklich zu ver­ändern, ver­än­derten sich Infor­ma­ti­ons­felder in mir. Kör­perlich. Messbar. Schmerzen, die gingen. Muster, die sich auf­lösten. Auch meine Niko­tin­sucht, ein Muster, das tiefer saß als Gewohnheit, konnte sich lösen. In dem Moment, in dem ich wirklich an meinen Über­zeu­gungen gear­beitet habe, kam das, was von außen kam, nicht mehr an mich ran.

Jan van Helsing und Jason Mason fragen nicht, wer die Geschichte geschrieben hat. Sie zeigen, gut recher­chiert, was dir vor­ent­halten wurde. Das Buch fördert Erkenntnis über die Welt und was dort draußen geschieht. Was alles ver­dreht wurde, um dir ein A für ein O zu verkaufen.

Diese Geschichten haben uns, ganz per­sönlich und global, zu dem gemacht, was wir heute sehen. Es wird keinen Erlöser von außen geben. Wir haben die Macht, uns selbst zu befreien aus den Ver­stri­ckungen, die uns über Gene­ra­tionen ver­macht wurden. Hilfe wird allen gewährt, die sich dazu ent­schließen, ihren gött­lichen Funken leuchten zu lassen.

Falls du dich aus diesen geis­tigen und mul­ti­di­men­sio­nalen Ver­stri­ckungen lösen möchtest: Schreib mir oder Sadia, direkt dort, wo es für dich am besten passt. Wir freuen uns, dich kennenzulernen.


Christian Kind­limann ist Wahr­neh­mungs­trainer und Gründer von
www.FlussSein.com –
info@flusssein.ch

Gemeinsam mit seiner Frau Sadia Akhtar begleitet er Men­schen dabei, ein­schrän­kende Muster auf allen Ebenen zu lösen –
www.sadia-akhtar.com/astral-clear (mail@sadia-akhtar.com)

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