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HEINZ G. JAKUBA: »MERZ-REGIERUNG«: Kein Geld für die Deut­schen – neue Mil­li­arden für die Ukraine!

Immer neue Mil­li­arden für Kiew, während die Deut­schen auf Ver­zicht und Ein­spa­rungen ein­ge­stellt werden: Deutschland zählt bereits zu den größten Geld­gebern der Ukraine – und soll nun auch den Löwen­anteil eines wei­teren NATO-Mil­li­ar­den­pakets tragen. Für viele Bürger stellt sich deshalb die Frage: Wo setzt die Bun­des­re­gierung ihre Prioritäten?


Während die Bun­des­re­gierung die Bürger auf harte Ein­schnitte ein­schwört, Renten- und Sozi­al­re­formen dis­ku­tiert und immer wieder auf knappe öffent­liche Kassen ver­weist, steht auf inter­na­tio­naler Ebene bereits das nächste mil­li­ar­den­schwere Hilfs­paket für die Ukraine im Raum.

Nach Infor­ma­tionen der Welt plant die NATO ein Unter­stüt­zungs­paket von 140 Mil­li­arden Euro für die Jahre 2026 und 2027.

Deutschland soll dabei den größten natio­nalen Finan­zie­rungs­anteil übernehmen.

Für viele Bürger ent­steht damit ein auf­fäl­liger Wider­spruch. Im Inland heißt es, Deutschland müsse sparen, Reformen seien unver­meidlich und der Staat könne sich vieles nicht mehr leisten.

Gleich­zeitig scheint bei der Unter­stützung der Ukraine immer wieder Spielraum für neue Mil­li­ar­den­be­träge vor­handen zu sein.

Dabei handelt es sich kei­neswegs um die erste große Finanz­zusage. Seit Beginn des rus­si­schen Angriffs­krieges im Februar 2022 gehört Deutschland zu den größten Unter­stützern der Ukraine.

Nach Daten des Kiel Instituts wurden bis 2026 staat­liche Hilfen in Höhe von rund 25,7 Mil­li­arden Euro zugesagt – hinzu kommen Deutsch­lands erheb­liche Bei­träge über den EU-Haushalt und gemeinsame euro­päische Finan­zie­rungs­in­stru­mente. Damit zählt Deutschland zu den größten euro­päi­schen Gebern.

Und nicht zu ver­gessen die Auf­nahme und Ver­sorgung von über 1,3 Mil­lionen Flüchtlingen.

Nach dem NATO-Gipfel  könnte die Belastung nochmals deutlich steigen. Hin­ter­grund ist vor allem der weit­ge­hende Rückzug der USA aus der bis­he­rigen Finan­zierung. Euro­päische NATO-Staaten sollen diese Lücke schließen.

Nach den vor­lie­genden Pla­nungen wird Deutschland dabei erneut eine Schlüs­sel­rolle über­nehmen und den größten natio­nalen Beitrag leisten.

Kri­tiker stellen deshalb eine grund­sätz­liche Frage: Wenn für inter­na­tionale Hilfs­pakete immer wieder zwei­stellige Mil­li­ar­den­be­träge mobi­li­siert werden können, warum sind dann gleich­zeitig tief­grei­fende Spar­maß­nahmen, höhere Belas­tungen und Reformen für die eigene Bevöl­kerung alternativlos?

Sie sehen darin eine poli­tische Prio­ri­tä­ten­setzung, die viele Bürger zunehmend als unge­recht empfinden.

Fest steht: Deutschland wird seine ohnehin bereits umfang­reichen Leis­tungen für die Ukraine erneut deutlich aus­weiten – während im eigenen Land gleich­zeitig über Spar­zwänge und schmerz­hafte Reformen gestritten wird.

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