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US-WAFFEN FÜR KIEW – DEUTSCHLAND ZAHLT! (Teil 2)

Deutschland finan­ziert längst nicht mehr nur eigene Waf­fen­lie­fe­rungen an die Ukraine. Inzwi­schen fließen deutsche Steu­er­gelder auch gezielt in ame­ri­ka­nische Rüs­tungs­güter, die anschließend Kiew zur Ver­fügung gestellt werden. Min­destens 900 Mil­lionen US-Dollar wurden allein über den PURL-Mecha­nismus finan­ziert. Doch das ist nur ein kleiner Teil der deut­schen Gesamtrechnung.


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Ein lukra­tives Modell für die ame­ri­ka­nische Rüstungsindustrie

Der Vorgang besitzt eine wirt­schaft­liche Dimension, über die ver­gleichs­weise wenig gesprochen wird.

Das deutsche Geld landet nicht bei ukrai­ni­schen Unternehmen.

Es finan­ziert ame­ri­ka­nische Rüstungsgüter.

Die USA liefern Waffen aus ame­ri­ka­ni­scher Pro­duktion oder Lager­be­ständen. Euro­päische Staaten bezahlen sie. Die Ukraine erhält sie.

Für Washington ist dieses Modell außer­or­dentlich attraktiv.

Die USA können Kiew wei­terhin mit Waffen ver­sorgen, ohne die­selben finan­zi­ellen Lasten wie in frü­heren Jahren selbst zu tragen.

Gleich­zeitig pro­fi­tieren ame­ri­ka­nische Rüs­tungs­un­ter­nehmen von stei­gender Nach­frage und Ersatzbeschaffungen.

Warum zahlt Deutschland nicht stärker für die eigene Verteidigung?

Gerade aus deut­scher Per­spektive muss deshalb die Frage erlaubt sein:

Warum fließen erheb­liche zusätz­liche deutsche Haus­halts­mittel in die ame­ri­ka­nische Rüs­tungs­in­dustrie, während gleich­zeitig Mil­li­arden benötigt werden, um die Bun­deswehr selbst auszurüsten?

Die Bun­des­re­gierung argu­men­tiert, bestimmte Systeme seien in Europa ent­weder nicht oder nicht schnell genug verfügbar.

Ins­be­sondere im Bereich der Luft­ver­tei­digung könne die USA schneller liefern.

Das mag mili­tä­risch nach­voll­ziehbar sein.

Doch lang­fristig bleibt die Frage:

Wie sinnvoll ist es, dau­erhaft US-ame­ri­ka­nische Waffen zu finan­zieren, anstatt eigene oder euro­päische Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­täten massiv auszubauen?

Mehr als 55 Mil­li­arden Euro deutsche Militärhilfe

Dabei ist PURL nur ein Teil der deut­schen Unterstützung.

Das Aus­wärtige Amt bezif­ferte die bila­terale deutsche mili­tä­rische Unter­stützung seit Beginn des rus­si­schen Groß­an­griffs auf 55,5 Mil­li­arden Euro.

Wichtig ist allerdings:

Diese Summe umfasst nicht aus­schließlich bereits aus­ge­zahlte Gelder, sondern auch Mittel, die für kom­mende Jahre bereit­ge­stellt oder zugesagt wurden.

Die Behauptung, Deutschland habe bereits 55,5 Mil­li­arden Euro direkt an die Ukraine über­wiesen, wäre deshalb falsch.

Richtig ist:

Deutschland hat mili­tä­rische Unter­stützung in dieser Grö­ßen­ordnung geleistet bezie­hungs­weise zugesagt.

Hinzu kommen zivile, huma­nitäre und euro­päische Hilfsprogramme.

Trump will Europa noch stärker zur Kasse bitten

Besonders brisant ist die jüngste Ent­wicklung aus Washington.

Donald Trump fordert inzwi­schen, dass Europa sogar für frühere ame­ri­ka­nische Ukraine-Hilfen aus der Biden-Zeit auf­kommen soll.

Damit könnte sich das bis­herige Prinzip noch einmal verschärfen:

Nicht nur neue ame­ri­ka­nische Waffen sollen von euro­päi­schen Staaten bezahlt werden.

Auch für alte US-Hilfen könnte Washington nach­träglich Geld verlangen.

Ob daraus tat­sächlich eine recht­liche Zah­lungs­ver­pflichtung ent­steht, ist derzeit offen.

Doch die poli­tische Richtung ist eindeutig:

Die USA wollen die finan­zielle Last des Ukraine-Krieges zunehmend auf Europa verlagern.

Und Deutschland gehört zu den größten Zahlern.

Deutschland zahlt – Washington liefert – Kiew bekommt

Damit ergibt sich ein immer deut­li­cheres Bild.

Deutschland bezahlt ame­ri­ka­nische Waffen.

Die Ver­ei­nigten Staaten liefern.

Die Ukraine erhält die Systeme.

Eine Rück­zahlung durch Kiew ist bei diesen PURL-Paketen nicht vorgesehen.

Das kann man geo­po­li­tisch für richtig halten.

Man kann argu­men­tieren, dass die Unter­stützung der Ukraine auch deut­schen Sicher­heits­in­ter­essen dient.

Aber man darf ebenso fragen:

Wie lange soll Deutschland diesen Kurs noch finanzieren?

Wie hoch soll die Gesamt­rechnung noch werden?

Warum über­nimmt Deutschland immer größere finan­zielle Lasten, während die USA gleich­zeitig ihre eigenen Kosten reduzieren?

Und vor allem:

Wo liegt die finan­zielle Ober­grenze für die deut­schen Steuerzahler?

FAZIT: Die Rechnung wird größer – und Deutschland zahlt

Die Fakten sind eindeutig:

Deutschland finan­ziert ame­ri­ka­nische Waffen und Munition, die anschließend der Ukraine geliefert werden.

Allein über PURL sind inzwi­schen min­destens 900 Mil­lionen US-Dollar deut­scher Mittel geflossen.

Für diese Mili­tär­hilfe ist keine Rück­zahlung durch die Ukraine vorgesehen.

Gleich­zeitig steigen die deut­schen Gesamt­aus­gaben für die Ukraine weiter.

Und Washington macht immer deutlicher:

Ame­ri­ka­nische Waffen ja – aber Europa soll dafür bezahlen.

Für Deutschland stellt sich deshalb immer dring­licher die Frage:

Wie lange soll dieser Kurs noch fort­ge­setzt werden – und wer zieht irgendwann die finan­zielle Grenze?

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