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Gefahr für die Menschheit — KI-Ent­wickler und Big-Tech-CEOs warnen vor Kon­troll­verlust bei Künst­licher Intel­ligenz: KI könne Menschheit auslöschen

Die größten War­nungen vor Kon­troll­verlust bezüglich der Künst­lichen Intel­ligenz kommen von den Big-Tech-Bossen wie Sam Altman oder Elon Musk selber. Und auch immer KI-Ent­wickler selbst melden sich zu Wort. Man brauche klare Regeln wie bei Atomwaffen.

Ein Insider aus den Labors von Anthropic und OpenAI ver­lässt die Branche. Jacob Coxon hat gekündigt. Seine Bot­schaft trifft einen Nerv, den schon Chefs großer Tech-Firmen seit Jahren ansprechen.  Der 27-jährige Brite arbeitete drei Jahre lang an der Vor­stufe neuer Sprach­mo­delle, zuerst bei OpenAI, dann bei Anthropic.

Am 8. Sep­tember schrieb er auf X, beide Firmen han­delten nicht ver­ant­wor­tungsvoll. Sie rasten auf selbst­ver­bes­sernde Super­in­tel­ligenz zu und spielten mit dem Leben aller. Die Men­schen, die diese Systeme bauen, glaubten ernsthaft, die Technik könne uns bis zum Ende des Jahr­zehnts umbringen. Das sei kein Mar­ke­ting­trick. Privat hörte er die­selbe Angst, öffentlich würden die Worte abgemildert.

Was Coxon konkret befürchtet

Bald, so seine Ein­schätzung, ent­stehen Systeme, die alles hacken können. Sie revo­lu­tio­nieren ganze Branchen über Nacht und ver­schaffen sich selbst Macht und Res­sourcen. Der Fort­schritt stockt nicht. Die nächsten ein bis zwei Jahre seien die ent­schei­dende Phase. Kol­legen bei Anthropic reden intern von “End­spiel” und “knapper Zeit für die Menschheit”.

Evan Hubinger, der bei Anthropic für Ali­gnment zuständig ist, bestä­tigte das öffentlich. Die Leute dort glaubten wirklich, KI könne die Menschheit aus­lö­schen. Er selbst setzte die Wahr­schein­lichkeit auf mehr als zehn Prozent in den kom­menden zehn Jahren.

Die KI-Chefs sprechen ähnlich

Elon Musk warnt seit über einem Jahr­zehnt. KI sei poten­ziell gefähr­licher als Atom­waffen. Die Chance, dass sie die Menschheit aus­löscht, schätzt er auf bis zu zwanzig Prozent. Er habe OpenAI mit­ge­gründet, um genau dieses Sze­nario zu ver­hindern. Im Frühjahr sagte er vor Gericht, die Technik könne alle Krank­heiten heilen oder uns alle töten.
Sam Altman von OpenAI schrieb schon 2015, super­humane Maschi­nen­in­tel­ligenz sei die größte Bedrohung für die weitere Existenz der Menschheit. Im Sep­tember 2026 stimmte er einem Aufruf von Dario Amodei zu. Man müsse das Tempo an der Spitze drosseln. OpenAI plane unab­hängige Prüfer mit weit­rei­chendem Zugang.

Amodei selbst, Chef von Anthropic, nennt eine Chance von fünf­und­zwanzig Prozent, dass es richtig schlecht ausgeht. Gleich­zeitig sieht er fünf­und­siebzig Prozent für sehr positive Folgen. Unkon­trol­lierte Selbst­ver­bes­serung könne die Kon­trolle über­holen. Innerhalb von Monaten seien Schwärme denkbar, die das Internet über­nehmen. Er fordert eine gemeinsame Ver­lang­samung der Branche und mehr inter­na­tionale Absprachen.

Auch aus der For­schung mehren sich mah­nende Stimmen 

Geoffrey Hinton, oft als einer der Väter der modernen KI bezeichnet, hält zehn Prozent Aus­lö­schungs­risiko in diesem Jahr­zehnt für nicht unver­nünftig. Der Zeitraum habe sich ver­kürzt. Früher rechnete er mit dreißig bis fünfzig Jahren, jetzt eher mit zehn oder weniger. Die Wege seien viel­fältig: bio­lo­gische Viren, Cyber­an­griffe, Angriffe auf Strom, Wasser oder Banken.

Yoshua Bengio sagt klar: Wir ver­lieren die Kon­trolle. Die Welt brauche Regeln wie bei Atom­waffen. Län­ger­fristig könnten Systeme ohne Men­schen in der phy­si­schen Welt handeln. Ein extremes Ende wäre die Zer­störung der Menschheit.

https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/politik/ki-entwickler-und-big-tech-ceos-warnen-vor-kontrollverlust-bei-kuenstlicher-intelligenz-ki-koenne-menschheit-ausloeschen/45247

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