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KRIEGS­GEFAHR STEIGT – DOCH DIE BUNKER FEHLEN: Wer schützt die Deut­schen? (TEIL 1)

Die Bun­des­re­gierung setzt im Kon­flikt mit Moskau weiter auf „Kriegs­tüch­tigkeit“ – doch aus­ge­rechnet die eigene Bevöl­kerung wäre im Ernstfall so gut wie unge­schützt! Poli­tisch ver­schwiegen wird, dass hier­zu­lande Schutz­räume für Mil­lionen Men­schen fehlen. Die alten Bun­ker­an­lagen wurden größ­ten­teils auf­ge­geben, aus­rei­chender Ersatz exis­tiert bis heute nicht. Deutschland redet über Kriegs­tüch­tigkeit – aber wer schützt eigentlich die Bürger, wenn aus der Eska­lation tat­sächlich Krieg wird?


„Wir machen den Schritt von der indi­rekten Kriegs­be­tei­ligung zur direkten Kriegsbeteiligung“

General a.D. Harald Kujat, ehe­ma­liger Gene­ral­inspekteur der Bun­deswehr und Vor­sit­zender des NATO-Mili­tär­aus­schusses, warnte  ein­dringlich davor, dass Deutschland auch mit der Lie­ferung von Marsch­flug­körpern Taurus in einen direkten Krieg mit Russland ein­treten würde. Denn die Ukrainer könnten Taurus nicht ein­setzen, weil Planung, Vor­be­reitung und Durch­führung des Ein­satzes Deutsche in die Hand nehmen müssten.

Kujat: „Das heißt, wir machen den Schritt von der indi­rekten Kriegs­be­tei­ligung zur direkten Kriegs­be­tei­ligung. Wer das nicht ver­steht, der hat es nicht ver­dient, irgendein poli­ti­sches Amt aus­zuüben“.

Der hoch­rangige Militär stellte weiter fest, er ver­stehe nicht, dass eine Mehrheit im Bun­destag mög­li­cher­weise dafür stimmen könnte, „dass Deutschland sich dem Risiko der Ver­nichtung aussetzt“.

In der Tat trifft Kujat damit den Nagel auf den Kopf. Und er ist einer, der es wissen muss!

Aber was, wenn?

Was, wenn Deutschland durch Fahr­läs­sigkeit oder abso­luter Bünd­nis­treue doch die Büchse der Pandora öffnet?

Was wäre, wenn es wirklich zum Supergau kommen und Deutschland von Russland ange­griffen werden würde?

Wie sicher sind die hie­sigen Bürger?

Wie also sieht es mit dem Kata­stro­phen­schutz, den Früh­warn­sys­temen und den Bun­ker­an­lagen hier­zu­lande tat­sächlich aus?

Die bittere Wahrheit über den schein­baren „Schutz“ der Bundesbürger

Seit dem Ende des Kalten Krieges haben die Deut­schen die Risiken und Gefahren einer mili­tä­ri­schen Aus­ein­an­der­setzung mit einem feind­lichen Staat ver­drängt. Erst jetzt, im Zuge des Ukraine-Kon­flikts, wachen sie auf.

Fatal: In der Ver­gan­genheit haben poli­tisch Ver­ant­wort­liche alles dafür getan, dass der Kata­stro­phen­schutz in einem solchen Ernstfall im wei­testen Sinne „abge­schafft“, sprich „abge­wrackt“ wurde.

Das ist eine traurige und bittere Wahrheit, die jedem bewusst sein muss!

Längst schon wurden die alten Zivil­schutz­an­lagen aus dem Kalten Krieg eliminiert.

Konkret: Die rund 2.000 Bunker (öffent­liche Schutz­räume), die es in jener Zeit allein in West­deutschland gab, wurden fast alle abgebaut.

Dafür sorgte 2007 der damalige CDU-Innen­mi­nister Wolfgang Schäuble, um jährlich zwei Mil­lionen Euro einzusparen.

Im März 2022 berichtet die Ber­liner Zeitung, dass dem­entspre­chend aktuell kein ein­ziger öffent­licher Schutzraum mehr zur Ver­fügung stehen würde. Dennoch ließ das zuständige Bun­des­in­nen­mi­nis­terium ver­lauten, dass rund 600 Bunker im Notfall „reak­ti­vierbar“ wären. Damit meinte die Behörde aber auch U‑Bahn-Sta­tionen, Tief­ga­ragen und Kellerräume.

In diesen öffent­lichen Schutz­räumen würden jedoch lediglich etwa 480.000 Men­schen unter­kommen. Demnach würde nicht einmal jeder 160ste (!) eine sichere Zuflucht finden.

Die rest­lichen 84 Mil­lionen Bürger, wären den Rake­ten­an­griffen mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert.

Das ist gelinde aus­ge­drückt ein Desaster!

So viel also ist der Regierung der Schutz der eigenen Bevöl­kerung wert!

Ralph Tiesler, Prä­sident des Bun­des­amtes für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hilfe, wies aller­dings darauf hin, dass es auch früher „nie mehr Schutz­räume als für drei Prozent der Bevöl­kerung“ gegeben habe.

Soll das etwa ein Trost sein?

Schon Anfang Dezember 2024 räumte die damalige Bun­des­in­nen­mi­nis­terin Nancy Faeser doch tat­sächlich ein, dass „kurz­fristig nicht genügend Schutz­plätze für die Bevöl­kerung im Fall von einem rus­si­schen Angriff geschaffen“ werden könnten. Und das, während im rus­si­schen Fern­sehen Kreml-Getreue immer wieder Atom-Schläge gegen den Westen diskutierten.

Faesers bla­mabler und gefähr­licher „Schutz-Plan“, der seinen Namen nicht wert war, sah für den Ernstfall so aus: „Zuerst geht es um gut erreichbare Zufluchtsorte wie Tief­ga­ragen, U‑Bahn-Sta­tionen oder Keller von öffent­lichen Gebäuden, die über Navi­ga­tions- und Warn-Apps schnell zu finden sein müssen“.

Außerdem, so die damalige Minis­terin „geben wir Hin­weise, wie man mit ein­fachen Mitteln auch eigene Keller schützen kann“.

Wahrlich alles andere als beruhigend!

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