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Nach Tele­fonat mit Selenskij kündigt Ursula von der Leyen weitere Mili­tär­hilfe an — Schulden für den Krieg: EU über­weist Ukraine weitere 3,3 Mil­li­arden Euro für Raketen und Drohnen

Die EU-Kom­mission stellt der Ukraine erneut hohe Summen für die Ver­tei­digung bereit. Ursula von der Leyen bestä­tigte nach einem Gespräch mit dem ukrai­ni­schen Prä­si­denten Selenskij die Aus­zahlung von 3,3 Mil­li­arden Euro.

Die EU setzt ihre Unter­stützung für die Ukraine fort. Am 17. Sep­tember 2026 führte EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dentin Ursula von der Leyen ein Tele­fonat mit Selenskj. Unmit­telbar danach kün­digte sie an, dass Brüssel am fol­genden Tag 3,3 Mil­li­arden Euro an Kiew aus­zahlen werde. Das Geld ist aus­drücklich für den Kauf von Raketen und Drohnen bestimmt.

Unter­stützung aus dem großen Ukraine-Kredit

Die Mittel stammen aus dem 90-Mil­li­arden-Euro-Unter­stüt­zungs­kredit, den die EU-Staaten Ende 2025 beschlossen hatten. Dieser Kredit umfasst für die Jahre 2026 und 2027 ins­gesamt 30 Mil­li­arden Euro für Haus­halts- und Bud­get­hilfen sowie 60 Mil­li­arden Euro für Verteidigungsausgaben.

Die aktuelle Tranche von 3,3 Mil­li­arden Euro ist bereits die vierte Aus­zahlung im Ver­tei­di­gungs­be­reich in diesem Jahr. Damit hat die Kom­mission der Ukraine 2026 bereits nahezu 15 Mil­li­arden Euro für Ver­tei­digung und weitere Unter­stützung überwiesen.

Ursula von der Leyen erklärte zudem, dass die EU in der Vor­woche bereits die Finan­zierung von Patriot-Sys­temen im Rahmen des Ukraine-Unter­stüt­zungs­kredits frei­ge­geben hatte.

Wieder Geld aus Brüssel erhalten: Selenskij spricht von “pro­duk­tivem Gespräch”

Der ukrai­nische Prä­sident bezeichnete das Tele­fonat als “sehr pro­duktiv”. Nach Angaben seines Büros ging es vor allem um Schritte zur Stärkung der Ver­tei­di­gungs­fä­higkeit und um die Finan­zierung der ukrai­ni­schen Streit­kräfte. Selenskij begrüßte zudem den Vor­schlag, ver­blei­bende Mittel aus dem SAFE-Pro­gramm für gemeinsame Rüs­tungs­pro­jekte von EU und Ukraine zu nutzen. Beide Seiten ver­ein­barten, sich in der kom­menden Woche am Rande der UN-Gene­ral­ver­sammlung in New York zu treffen.

Weitere gemeinsame Pro­jekte geplant: Mehr Geld, mehr Waffen, mehr Schulden

Von der Leyen kün­digte an, die rest­lichen Mittel des SAFE-Instru­ments für ein neues gemein­sames Pro­gramm einzusetzen.

Ziel sei die Ent­wicklung eines euro­päi­schen Luft- und Rake­ten­ab­wehr­systems, das auf dem bestehenden Freya-Projekt aufbaue. Dabei solle die Kampf­erfahrung der Ukraine mit der tech­no­lo­gi­schen und indus­tri­ellen Stärke Europas ver­bunden werden, heißt es.

Die Kom­mis­si­ons­prä­si­dentin machte zugleich klar, dass weitere Unter­stützung nötig sei und Schritt für Schritt weitere Mittel frei­ge­schaltet würden.

Und wer bezahlt das alles? Alle steu­er­zah­lenden EU-Bürger erfahren die Antwort, wenn sie in den Spiegel schauen.

https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/konflikte/schulden-fuer-den-krieg-eu-ueberweist-ukraine-weitere-33-milliarden-euro-fuer-raketen-und-drohnen/45286

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