Hat sich die frühere Bundeskanzlerin von einem privaten, demokratisch nicht gewählten Milliardär in ein autoritäres Impf- und Coronaregime drängen lassen? In einer Sonderfolge des Handelsblatt-Podcasts „Meckel & Matthes“ schilderte Angela Merkel, wie ihr die Macht privater Vermögen bewusst wurde – nicht erst bei Algorithmen, sondern bereits durch das Auftreten von Bill Gates und seiner Stiftung.
Merkel erinnerte sich, dass die Mittel der Stiftung so umfangreich waren, dass Staatschefs den Milliardär empfingen, „mindestens so freundlich“ wie die deutsche Kanzlerin. Ein nicht gewählter Akteur stand damit auf gleicher Ebene mit der politischen Weltspitze. Die Stiftung habe das Geld nicht bloß verteilt, sondern damit gezielt Einfluss genommen. „Qua Geld moralischen Druck“, sagte Merkel.
Merkel: Wer zu wenig gab, galt als geizig
Konkret betraf das die Impfallianz. Gab Berlin nach Einschätzung der Stiftung zu geringe Beiträge, stand die Bundesregierung schlecht da. Anderen Regierungschefs, vor allem in Afrika, habe Gates mitgeteilt, Merkel sei „dieses Jahr geizig“ gewesen. Daraus sei große Macht erwachsen. Wer über Milliarden verfügt, braucht demnach kein Wählermandat, um Regierungen unter Zugzwang zu setzen.
Gates: Schnelles Geld mit Impfungen ist wichtiger als nachhaltige Ziele wie Bildung
Die damalige Bill-and-Melinda-Gates-Foundation konzentrierte sich auf wenige Felder, vor allem Impfungen. Merkel habe auch nach Bildungsinitiativen gefragt. Gates habe geantwortet, Erfolge seien dort schwerer zu messen. Die Stiftung stellte insgesamt rund 1,75 Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung der Corona-Pandemie bereit. Schätzungsweise über 250 Millionen US-Dollar flossen direkt in Pharmaunternehmen und Biotech-Firmen, die an Impfstoffen, Medikamenten und Tests forschten.
Gates Milliarden bei Biontech
Bereits am 30. August 2019 schloss die Stiftung Verträge mit BioNTech. Am 5. September 2019 wurde der Einstieg öffentlich. Vor dem Börsengang erwarb sie 3.038.674 Aktien für 55 Millionen US-Dollar. Offizielles Ziel der Partnerschaft war die Forschung an Impfstoffen gegen HIV und Tuberkulose. 2021 stieß Gates die Anteile beinahe vollständig wieder ab. 2024 rutschte BioNTech in die Verlustzone, verfügt aber weiterhin über mehr als 16,6 Milliarden Euro an Bargeld und flüssigen Mitteln aus den Gewinnen der Corona-Jahre.
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion-hh/pandemie/hat-sich-ex-kanzlerin-merkel-von-gates-in-das-autoritaere-impf-und-coronaregime-treiben-lassen/45246#google_vignette























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