
»Ich musste der Regierung mitteilen, dass der Westen Krieg will und deshalb will, dass der Krieg weitergeht«, sagt Viktor Orbán in einem Interview. Dies sei nach dem NATO-Gipfel in Vilnius letzte Woche besonders deutlich geworden, so der ungarische Staatschef. »Der Prozentsatz und die Zahl der Kriegsbefürworter ist immer noch überwältigend. Es gibt kaum Stimmen für den Frieden, daher müssen wir darauf vorbereitet sein, dass Krieg und Sanktionen weiterhin Teil unseres Lebens sein werden«, sagt Viktor Orbán.
Ungarn ist sei 1994 Mitglied der NATO, ist aber einer der wenigen Mitgliedsstaaten des Militärbündnisses, der sich gegen Militärhilfen für Selenskij ausspricht und stattdessen Friedensgespräche mit Russland anstrebt. Für diese Haltung wird Orbán von den Kriegshetzern, hier insbesondere bei der Biden-Administration und in der Berliner Ampel, attackiert und diskriminiert. Es wird sogar versucht, über den Umweg EU Orbán und Ungarn in die Knie zu zwingen. Entweder Orbán schweigt oder es werden ihm EU-Gelder gesperrt, so der hinterlistige Handel zwischen Militär- und Wirtschaftsbündnis.
Orbán aber lässt sich nicht so leicht ins Bockshorn jagen. So war Ungarn auch das letzte Bollwerk gegen den NATO-Beitritt Schwedens. Noch hat das ungarische Parlament kein Referendum abgegeben, um den Weg dafür endgültig frei zu machen. Beobachter gehen aber davon aus, dass in Kürze in Budapest ein entsprechender Beschluss verabschiedet wird.
Quelle: freiewelt.net

























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