Ich halte die Lügen nicht mehr aus!

Jan van Helsing im Interview mit Michael Morris

Jan van Helsing: Herr Morris, Ihr erstes Buch Was Sie nicht wissen sollen! erschien im April 2011 und ist ein Best­seller, weil das Buch nicht nur die Funk­ti­ons­weise von Geld und die Fehler des Euro­systems auch für Laien leicht ver­ständlich dar­legte, sondern weil es auch Namen nannte. Ich kenne ausser Ihrem Buch bislang keines, das sich derart mit den welt­weiten Ver­stri­ckungen der durch die Roth­schilds kon­trol­lierten Unter­nehmen Blackrock und Blackstone offen­legte. Auch ihr neu­estes Buch Was Sie nicht wissen sollen! – Teil 2 ist top­ak­tuell und behandelt genau jene Themen, die uns alle derzeit beschäf­tigen, wie die zuneh­mende Unsi­cherheit und Unge­rech­tigkeit in Europa, die Hin­ter­gründe des inter­na­tio­nalen Terrors oder den Kon­flikt in der Ukraine. Was war Ihr Antrieb, dieses Buch zu schreiben? 

Michael Morris: Ich glaube, das Geheimnis des Erfolges meines ersten Buches war, dass ich dafür brannte, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ich habe den Lesern gut recher­chierte Infor­ma­tionen in leicht ver­ständ­lichen Worten geliefert, und ich habe die Ziele und die Hin­ter­männer der »Neuen Welt­ordnung« beim Namen genannt, weil mich die Feigheit und Unter­wür­figkeit der Main­stream-Presse erzürnt hat. Das­selbe gilt für mein neues Buch. Der Aus­löser für dieses Buch war zum einen der Kon­flikt in der Ukraine, der ein Stell­ver­tre­ter­krieg zwi­schen den USA und Russland ist. Ich wollte den Falsch­mel­dungen und den ein­sei­tigen Schuld­zu­wei­sungen etwas ent­ge­gen­setzen, das auf Sub­stanz beruht, anstatt auf Pro­pa­ganda. Der zweite Beweg­grund, dieses Buch zu schreiben, war, dass ich nicht wortlos zusehen will, wie Europa schlei­chend zum 51. Bun­des­staat der USA ver­kommt. Es ist mir wichtig, die Wahrheit über die Geheim­ver­träge TTIP, TISA und CETA ans Licht zu bringen.

Jan van Helsing: Genau dieses Thema kocht ja derzeit in Europa hoch, weil die Men­schen spüren, dass die Politik gegen ihren Willen und zu ihrem Nachteil gemacht wird. Die Tat­sache, dass der deutsche BND sich als ein Hand­langer für den US-Geheim­dienst NSA ent­puppt, zeigt uns, wie aktuell Ihr Buch ist und wie sehr es den Zeit­geist trifft. Ich war erschüttert, als ich las, was diese Abkommen alles beinhalten.

Michael Morris: Genau das sollten Sie auch sein. Die Europäer sollten endlich erkennen, dass die EU und der Euro keine euro­päische Idee waren, sondern ein Konzept der USA, die 1955 mit ihrem »Akti­ons­ko­mitee für die Ver­ei­nigten Staaten von Europa« damit begannen, Europa zu unter­werfen. Die USA haben die Welt im 20. Jahr­hundert wirt­schaftlich, poli­tisch und mili­tä­risch domi­niert, und ein Land nach dem nächsten unter­worfen, weil sie davon über­zeugt waren, das aus­er­korene Volk zu sein.

Doch das US-Imperium bricht in sich zusammen und die Macht­haber schlagen wild um sich. Wenn Länder wie Russland, China, Bra­silien, Indien oder der Iran den Mut haben, sich der aggres­siven US-Außen­po­litik zu wider­setzen, dann wäre es für Europa auch langsam an der Zeit, sich zu eman­zi­pieren. Die Geheime Welt­re­gierung hat seit Jahr­zehnten geplant, Europa und Nord­amerika zu ver­einen, die beiden Kon­ti­nente zu einem ein­zigen großen Staat mit einer ein­zigen Währung unter ihrer Regierung zusammenzuführen.

Diese »Ver­ei­nigten Staaten von Nord­amerika und Europa« wären der nächste logische Schritt in Richtung Welt­herr­schaft, und sie sind für die Gel­delite unver­zichtbar, weil sie sonst der China-Russland-Allianz unter­liegen würde. Der US-Dollar ist am Ende. Im Grunde will ihn niemand mehr benutzen. Der Euro war von vorn­herein eine Tot­geburt und seine Existenz hängt am sei­denen Faden. Die Ver­ei­nigung Europas und Nord­ame­rikas ist die einzige Über­le­bens­chance für die reichen angel­säch­si­schen Familien, die alle großen Kon­zerne, Banken, Poli­tiker und Medien steuern.

Jan van Helsing: Womit wir bei TTIP, CETA und TISA ange­langt wären … Diese Geheim­ver­träge werden uns als »Frei­han­dels­ab­kommen« ver­kauft und es wird behauptet, dass sie hun­dert­tau­sende neuer Arbeits­plätze schaffen würden. Was sagen Sie dazu?

Michael Morris: TTIP und CETA sind keine »Frei­han­dels­ab­kommen«, sondern hin­ter­hältige Ver­träge zur Abschaffung der Demo­kratie, der Mei­nungs­freiheit und der Men­schen­rechte. Sie werden keine Arbeits­plätze schaffen, sondern sie im großen Stil ver­nichten. Es handelt sich bei TTIP und CETA um geheime Ver­träge zwi­schen der EU, den USA und Kanada über die Abschaffung regio­naler Par­la­mente, Gesetze und Ver­ord­nungen. Alle Macht soll von den Par­la­menten an die inter­na­tio­nalen, also ame­ri­ka­ni­schen Groß­kon­zerne über­tragen werden. Kein euro­päi­sches Land soll ohne deren Zustimmung mehr neue Gesetze oder Ver­ord­nungen erlassen dürfen. Unter anderem sollen die lokale Gerichts­barkeit und Kul­tur­för­de­rungen abge­schafft, die Was­ser­ver­sorgung pri­va­ti­siert werden, und Banken sollen noch mehr Frei­heiten erhalten als sie ohnehin schon haben.

Jan van Helsing: Ich war tat­sächlich fas­sungslos über viele der Details, die Sie zu diesem The­men­komplex auf­zeigen, etwa als ich gelesen habe, dass alle Ver­hand­lungen über diese Abkommen nicht nur im Geheimen statt­fanden, sondern zudem auch per Vertrag so lange vor der Öffent­lichkeit ver­heim­licht werden sollten, bis sie unter­zeichnet und umge­setzt waren. 

Michael Morris: Ja, in den im Jahr 2012 begon­nenen TISA-Ver­hand­lungen, einem geheimen Abkommen über die Abschaffung von Arbeit­neh­mer­rechten und Min­dest­löhnen zwi­schen der EU, Nord­amerika, einigen mittel- und süd­ame­ri­ka­ni­schen Staaten und Aus­tralien, ist fest­ge­schrieben, dass die Öffent­lichkeit über diesen Vertrag erst fünf Jahre nach dessen Inkraft­treten oder Scheitern infor­miert werden darf! Wer also bislang nicht an Ver­schwö­rungen glaubte, könnte hier eines Bes­seren belehrt werden.

Jan van Helsing: Sie beschreiben auch, dass auf euro­päi­scher Seite nur vier Per­sonen in diese Ver­hand­lungen ein­ge­bunden waren oder sind, und nicht nur die Bürger, sondern auch alle anderen gewählten Poli­tiker hinters Licht geführt wurden. Woher haben Sie Ihre Informationen?

Michael Morris: Von Insidern … Ja, vier Men­schen haben ohne Ermäch­tigung durch die euro­päische Bevöl­kerung über deren Köpfe hinweg ver­sucht, ihre Rechte zu beschneiden und sie zu Sklaven der Groß­kon­zerne zu machen. Einigen mutigen Men­schen ist es zu ver­danken, dass diese Ver­schwörung ans Licht kam und geheime Infor­ma­tionen durch­si­ckerten. Dadurch konnten wir vorerst das Schlimmste abwenden. Bis jetzt haben bereits mehr als 1,7 Mil­lionen Men­schen die Bür­ger­initiative »Stopp TTIP« unter­schrieben. Dennoch ist noch lange nichts gewonnen, da die Macht­haber in den USA und in Europa sich davon bislang nur wenig beein­drucken lassen. Wir haben ein wenig Zeit gewonnen, aber die Bürger werden den Druck erhöhen müssen.

Jan van Helsing: Was ist Ihr Anliegen mit diesem Buch? Was wollen Sie erreichen?

Michael Morris: Ich möchte den Men­schen Infor­ma­tionen und Fakten liefern, die sie bislang nicht kannten. Ich möchte ihnen Zusam­men­hänge und Quer­ver­bin­dungen auf­zeigen. Ich möchte sie dazu anregen, kri­ti­scher zu sein und die rich­tigen Fragen zu stellen.

Jan van Helsing: Wie etwa?

Michael Morris: Kann es Zufall sein, dass es gerade in Frank­reich jüngst zu Ter­ror­an­schlägen kam, nachdem die fran­zö­sische Politik immer wieder die USA kri­ti­sierte und im Geheimen mit Russland und China an einer neuen Welt­währung bas­telte, die den Dollar ersetzen sollte? War es Zufall, dass Frank­reich und Deutschland gegen den Willen der USA ver­suchten, eigen­mächtig Frieden in der Ukraine zu schaffen, und wenige Tage später aus­ge­rechnet eine deutsche Pas­sa­gier­ma­schine in Frank­reich abstürzte? Kann es so viele Zufälle wirklich geben oder steckt viel­leicht doch mehr dahinter?

Jan van Helsing: Es wird die Leser kaum über­ra­schen, dass aus Ihrer Sicht sehr viel mehr dahin­ter­steckt. Sie decken unter anderem auf, dass Geheim­dienste und die NATO jahr­zehn­telang an Ter­ror­ope­ra­tionen beteiligt waren und letztlich auch die großen isla­mis­ti­schen Ter­ror­or­ga­ni­sa­tionen mit­ge­gründet haben – und sie angeblich bis heute unter­stützen. Gleich­zeitig behaupten sie aber, diese zu bekämpfen.

Michael Morris: Ja, Geheim­dienste, der mili­tä­risch-indus­trielle Komplex, Groß­kon­zerne, Banken und die Politik haben teils sehr gegen­läufige Inter­essen – in den meisten Fällen kol­li­dieren sie mit denen der Bevöl­kerung. Wir befinden uns inmitten eines welt­weiten Infor­ma­tions- und Cyber­krieges. Es wird gelogen und mani­pu­liert. Es werden falsche Fährten gelegt und Feind­bilder auf­gebaut, um von den wahren Sach­ver­halten abzulenken.

Jan van Helsing: Können Sie die in wenigen Worten erläutern?

Michael Morris: Die USA – und damit meine ich die »wahren Mächte« hinter der US-Politik – mussten mit ansehen, wie Europa und Russland unter Wla­dimir Putin immer enger zusam­men­wuchsen und Russland immer selbst­be­wusster wurde. Die Ukraine als größtes euro­päi­sches Land ist die Brücke zwi­schen Russland und Europa, und die Geheime Welt­re­gierung ließ diese Brücke sprengen, um die beiden zu ent­zweien. Es geht dabei auch um Roh­stoffe, um die End­la­gerung von Atommüll in der Tscher­nobyl-Sperrzone, um die Macht­kämpfe lokaler Olig­archen und vieles mehr.

Aber zual­lererst geht es darum, Russland und Europa zu schwächen und sie gegen­ein­ander auf­zu­hetzen. Das kann, wenn nötig, auch in einem erneuten großen Krieg auf euro­päi­schem Boden enden. Denn wenn es den USA gelingt, Europa und Russland zu zer­stören, dann bleibt nur noch China als Gegner übrig − und einem iso­lierten China fühlen sich die USA gewachsen. Einer Allianz aus Russland, China und anderen Ländern wären sie mili­tä­risch und wirt­schaftlich klar unterlegen.

Jan van Helsing: Wie kann es sein, dass die Politik und die Medien die Tat­sachen so offen­sichtlich ver­drehen? Hat denn tat­sächlich keiner von ihnen ein Gewissen? Oder wissen sie es nicht besser?

Michael Morris: Die­je­nigen, die ein Gewissen haben, werden früh aus­ge­mustert oder ver­sauern in den hin­teren Reihen. In der ersten Reihe stehen immer die folg­samen Kar­rie­risten, die genau wissen, wann sie weg­sehen oder den Mund halten müssen. Sie tun alles, um erfolg­reich zu sein. Und wenn sie eines Tages doch ihr Gewissen ent­decken, dann ist es oft zu spät. Vielen Poli­tikern fehlt das Hin­ter­grund­wissen. Sie sind auf die Infor­ma­tionen von Beratern und Lob­by­isten ange­wiesen, die meist eigene Inter­essen verfolgen.

Zudem sind die meisten Poli­tiker eitel und macht­ver­liebt. Sie haben oft nicht die mensch­liche Größe, Schwächen oder Fehler ein­zu­ge­stehen. Und solange die Bevöl­kerung sie gewähren lässt, werden sie wei­ter­machen. Poli­tiker sind die stolzen Offi­ziere der Geheimen Welt­re­gierung und sie bestimmen über die ein­fachen Sol­daten. Das sind jene braven Men­schen, die einfach nur ver­suchen, wirt­schaftlich über die Runden zu kommen, einen Job zu haben und ihn zu behalten. Sie können sich den Luxus einer eigenen Meinung nicht leisten – zumindest glauben sie das, weil sie vom System ein­ge­schüchtert und abhängig gemacht wurden. Mein Anliegen ist es auch, diesen Men­schen Mut zuzu­sprechen und sie wach­zu­rütteln, denn wir werden das Ruder nur gemeinsam her­um­reißen können.

Jan van Helsing: Tat­sächlich gibt es immer mehr Men­schen, die nach Wahrheit streben, die echte und umfas­sende Infor­ma­tionen suchen, was ja auch zum immer grö­ßeren Erfolg alter­na­tiver Medien bei­trägt. Haben Sie nicht das Gefühl, dass sich hier etwas verändert?

Michael Morris: Doch, aber mir fällt auf, dass es für ältere Men­schen ein­facher ist zu erkennen, wann sie hinters Licht geführt werden, weil sie den Ver­gleich zu früher haben. Sie erkennen, dass der größte Teil der Bericht­erstattung immer ober­fläch­licher und dümmer wird, dass es immer mehr Quan­tität auf Kosten der Qua­lität gibt. Viele junge Men­schen hin­gegen, die mit Smart­phones und Tablets auf­ge­wachsen sind, kennen gut recher­chierten Jour­na­lismus oft nicht mehr. Sie haben sich daran gewöhnt, unentwegt mit Kurz­nach­richten bom­bar­diert zu werden, immer erreichbar und ver­fügbar zu sein. Sie sind es gewohnt, sich nur noch an der Ober­fläche von Dingen auf­zu­halten. Sie ver­missen den Tiefgang nicht, weil sie ihn nicht kennen.

Jan van Helsing: Ist das nicht ein wenig pessimistisch?

Michael Morris: Nein, leider nicht. Ich finde es vielmehr rea­lis­tisch. Lassen Sie mich Ihnen ein plas­ti­sches Bei­spiel für diese moderne Bericht­erstattung geben, weil ich es so bezeichnend für unsere Zeit finde. Vor Kurzem fand in den USA der WM-Box­kampf zwi­schen Floyd May­weather und Manny Pac­quiao statt. Ich hatte das Ver­gnügen, diesen Kampf, der in den USA nur im Bezahl­fern­sehen zu sehen war, in einer rund zehn­köp­figen Gruppe im Haus von Freunden an der US-Ost­küste anzuschauen.

Mit dabei war eine junge, intel­li­gente und auf­ge­weckte Frau, die seit Kurzem für eine der größten US-Tages­zei­tungen tätig ist. Sie musste für deren Inter­net­seite live von diesem Box­kampf berichten und kurze Kom­mentare posten. Sie hatte keine Ahnung von Boxen, starrte während des gesamten Kampfes nur auf ihren Laptop und schlug in die Tasten. Sie hat den Kampf über­haupt nicht gesehen. Ihre gesamte Bericht­erstattung basierte auf unseren lai­en­haften Kom­men­taren und Anfeue­rungs­rufen. Sie fragte ständig: »Wer, glaubt ihr, hat diese Runde gewonnen? In welcher Runde sind wir? Kann ich das so schreiben?« So ähnlich spielen sich die Bericht­erstat­tungen heute auch in den Bereichen Politik und Wirt­schaft ab.

Jan van Helsing: Sie sehen das als sym­bo­lisch für den heu­tigen Jour­na­lismus an?

Michael Morris: Ja, denn viele Jour­na­listen stehen unter enormem Zeit­druck. Es gibt kaum Raum für gründ­liche Recherche oder eigene Gedanken. Meist schreiben sie nur noch ab, was ihnen intern oder von den Pres­se­agen­turen vor­ge­geben wird. Kri­tische Äuße­rungen, die etwa der »Poli­ti­schen Kor­rektheit« oder dem all­ge­meinen Konsens wider­sprechen, werden ihnen von ihren Vor­ge­setzten ver­boten. Die Angst, den Arbeits­platz zu ver­lieren, domi­niert alles. Es gibt Jour­na­listen, die gerne anders arbeiten würden, meist sind sie aber im System gefangen.

Jan van Helsing: Sie rechnen damit, dass es in naher Zukunft in Europa und den USA zu einer noch grö­ßeren Spaltung in der Gesell­schaft kommt?

Michael Morris: Ja, diese Spaltung ist gewollt und wird vor­an­ge­trieben. Die Macht­haber wollen Chaos, um Not­stands­ge­setze in Kraft setzen zu können. Sie wollen die bür­ger­lichen Rechte ein­schränken und die lückenlose Über­wa­chung durch­setzen. Sie wissen, dass das alte System zusam­men­brechen wird, und sie wissen, dass es dann unge­mütlich wird. Sie haben Angst, für ihre Ver­säum­nisse zur Rechen­schaft gezogen zu werden. In den USA stehen wir kurz vor einem Bür­ger­krieg, der als Ras­sen­kampf beginnt. Hier stehen weiß domi­nierte Insti­tu­tionen gegen eine benach­tei­ligte schwarze Bevöl­kerung. Die Stimmung ist aufgeheizt.

In Europa sind die Vor­be­rei­tungen auch längst getroffen. Hier wird Hass gegen Muslime und Flücht­linge geschürt, Deutsche werden gegen Griechen aus­ge­spielt. Die Euro­päische Gen­dar­me­rie­truppe und andere Spe­zi­al­ein­heiten trai­nieren seit Jahren uner­müdlich den Häu­ser­kampf und die Nie­der­schlagung von Volks­auf­ständen. Die Schweizer haben sich längst auf einen Bür­ger­krieg in Europa, auf die Grenz­si­cherung und auf die Abwehr von Flücht­lings­strömen vorbereitet.

Jan van Helsing: Gibt es keine Hoffnung auf eine Bes­serung der Lage in Europa?

Michal Morris: Doch, Hoffnung gibt es immer, doch wir müssen unser Ver­halten ändern, wir müssen selbst Ver­ant­wortung über­nehmen, direkte Demo­kratie umsetzen. Wir dürfen uns nicht mehr länger vom Estab­lishment ein­lullen und gegen­ein­ander auf­hetzen lassen. Wenn wir begreifen, dass Poli­tiker nur unsere Ange­stellten sind und sie mit Nach­druck daran erinnern, dann werden sie künftig nicht mehr Kon­zern­in­ter­essen dienen, sondern dem Volk.

Wir müssen klare For­de­rungen for­mu­lieren. Werden sie nicht erfüllt, dann werden diese Poli­tiker nicht mehr gewählt – oder schon vor Ende ihrer Amtszeit abge­setzt. Wir müssen uns besser, aus­ge­wo­gener, umfas­sender infor­mieren und endlich handeln. Nicht zu wählen, bestärkt Poli­tiker in ihrem Tun. Alter­nativ oder ungültig zu wählen, würde sie wach­rütteln. Wenn wir es wollen und uns Mühe geben, dann werden wir Europa befreien und zu neuem Glanz und Wohl­stand führen können. Wir müssen nur endlich wieder die Smart­phones bei­seite legen und uns der realen Welt zuwenden. Dann ist alles möglich.

Jan van Helsing: Vielen Dank für das Interview, Herr Morris!

 

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