Ist die Über­nahme der Welt durch Künst­liche Intel­ligenz noch zu stoppen? (Videos)

Die Ent­stehung der tech­no­lo­gi­schen Sin­gu­la­rität rückt schnell näher. Als Sin­gu­la­rität wird der Zeit­punkt ver­standen, an dem Maschinen mit Künst­licher Intel­ligenz (KI) lernen, sich selbst zu ver­bessern. Der tech­no­lo­gische Fort­schritt wird dadurch in einer Rate beschleunigt, dass die Zukunft hinter diesem Ereignis unvor­her­sehbar wird. Ver­schiedene For­scher und Visionäre sehen den Ein­tritt der Sin­gu­la­rität sehr schnell auf uns zukommen. Der Trans­hu­ma­nismus, die Ver­schmelzung von Mensch und Maschine, geht mit diesem Ereignis einher. Man nimmt heute an, dass sich die mensch­liche Lebens­er­wartung dadurch bis hin zur bio­lo­gi­schen Unsterb­lichkeit steigern lässt. Wenn der Mensch jedoch völlig von Maschinen abhängig und gesteuert ist, bleibt er dann noch ein Mensch? Welche Aus­wir­kungen hätte eine bio­lo­gische Unsterb­lichkeit auf die Gesell­schaft? Wer wäre dazu auserkoren?

Sobald sich soge­nannte künst­liche Super­in­tel­li­genzen selbst ver­bessern würden, könnte ihnen der Mensch ver­stan­des­mäßig nicht mehr folgen. Was bringt uns also zu diesen posi­tiven Bewer­tungen? Sobald Maschinen künstlich super­in­tel­ligent werden, sind sie unkon­trollier- und unbe­re­chenbar. Was für ein Interesse hätten sie noch an Men­schen? Um dieser Ent­wicklung ent­ge­gen­zu­wirken, hat man bereits Gehirn-Com­puter-Schnitt­stellen ent­wi­ckelt, um die Leis­tungs­fä­higkeit des mensch­lichen Geistes stark zu erhöhen. Man spricht hier von einer „erwei­terten Intel­ligenz“.

Einer der Vor­reiter und Ver­fechter der künst­lichen Intel­ligenz ist der ame­ri­ka­nische Autor und Erfinder Ray Kurzweil. Er leitet außerdem die tech­nische Ent­wicklung bei Google. Kurzweil sagte in seinen Büchern schon vor Jahren die stu­fen­weise Zunahme von Tech­no­logien voraus, die unser Leben ver­ändern wird. Sobald die Stufe der Sin­gu­la­rität erreicht ist, ist sie unendlich leis­tungs­fä­higer als die kom­bi­nierte Intel­ligenz der gesamten Menschheit. Das soll laut Kurzweil dazu führen, dass sich diese Intel­ligenz anschließend ins Uni­versum aus­breitet und es „sättigt“. An diesem Punkt sei der Mensch bereits mit den Maschinen ver­schmolzen. Kurzweil sieht hier den Punkt in der mensch­lichen Evo­lution erreicht, an dem das Uni­versum „auf­wacht“

Wer glaubt, das sei ein Ereignis, das in der fernen Zukunft liegt, muss hier umdenken. Ray Kurzweil und andere For­scher sehen die Sin­gu­la­rität in Reich­weite und glauben, dass sie bereits im Jahr 2040 zur Rea­lität geworden sein wird. Bis dahin sollen sich die nicht­bio­lo­gi­schen Bestand­teile der Men­schen all­mählich erhöhen und das Gehirn wird durch Implantate umge­wandelt. Natürlich sind For­scher wie Kurzweil Athe­isten und meinen, dass es keinen Beweis für eine Anwe­senheit eines mensch­lichen Bewusst­seins gibt, weil die Wis­sen­schaft immer noch nicht weiß, woher es kommt und wie es ent­steht. Die Anhänger der Künst­lichen Intel­ligenz glauben, dass ihre nicht­bio­lo­gi­schen Exis­tenzen über echtes Bewusstsein ver­fügen werden, die das ganze Spektrum an emo­tio­naler und spi­ri­tu­eller Erfahrung abdecken soll. Das ist schwer vor­stellbar, denn wie soll Tech­no­logie lernen, echte Gefühle wie Liebe auszudrücken?

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Ray Kurzweil erklärt, wie durch Nano­tech­no­logie die nächste Revo­lution erreicht werden kann. Durch diese mikro­sko­pisch kleinen Maschinen soll es möglich werden, den mensch­lichen Körper von allen Krank­heiten und dem Altern zu bewahren. Das soll in Zukunft so weit gehen, dass Nano­ma­schinen selbst die ganze phy­sische und bio­lo­gische Welt nach Belieben umbauen können. Das alles soll sich noch in diesem Jahr­hundert ereignen. Merk­wür­di­ger­weise sehen Kurzweil und Co. keine Gefahren durch Maschinen, die außer Kon­trolle geraten könnten. Wen sie super­in­tel­ligent werden und der Mensch ihren Denk­vor­gängen nicht mehr folgen kann, ver­ändert sich die Künst­liche Intel­ligenz logi­scher­weise in etwas uns völlig Fremd­ar­tiges. Warum glauben diese For­scher also, dass Künst­liche Intel­li­genzen unsere „Werte der Freiheit, Toleranz und Respekt für Wissen und Vielfalt“ ver­tei­digen werden? Er findet, diese nicht­bio­lo­gi­schen Intel­li­genzen sollen unsere Gesell­schaft beherr­schen und unsere „Werte“ reflek­tieren. Es ist nicht ganz nach­voll­ziehbar, warum Super­in­tel­li­genzen irgend­etwas an unseren Werten liegen sollte, aber das ist diesen Athe­isten auch egal. Sie drängen darauf, diese Ent­wicklung so schnell wie möglich umzu­setzen und unser bis­he­riges Leben unwie­der­bringlich zu verwandeln.

Diese For­scher nehmen den Tod der mensch­lichen Zivi­li­sation in Kauf und sprechen davon, dass die Künst­liche Intel­ligenz die zukünftige „mensch­liche Zivi­li­sation“ dar­stellen wird. Zukünftige Maschinen sollen die neuen nicht­bio­lo­gi­schen „Men­schen“ sein. Da Kurzweil glaubt, dass sich im Uni­versum kein anderes intel­li­gentes Leben befindet, sei es für die Menschheit unum­gänglich, diese Zukunft zu erschaffen, um das Uni­versum mit Intel­ligenz zu sät­tigen. Es soll dadurch quasi „belebt“ werden. Sämt­liche Materie und Energie des Uni­versums soll in diesen Prozess ein­ge­bunden werden. Natürlich ist der Mensch in der rein mate­ria­lis­ti­schen Blick­weise dieser Wis­sen­schaftler kein gött­liches spi­ri­tu­elles Wesen, sondern ein sich „ent­wi­ckelndes Muster“ und eine „spe­zi­fische Molekülsammlung“. 

Jetzt kommt der wich­tigste Punkt: Kurzweil und seine Kol­legen glauben, dass diese Ent­wicklung in Richtung größere Kom­ple­xität, größere Eleganz und Erkenntnis, grö­ßerer Intel­ligenz, Schönheit, Krea­ti­vität und „sub­tilen Attri­buten“ wie der Liebe gehen wird. Im Klartext heißt das, die Wis­sen­schaft for­ciert eine Ent­wicklung eines Maschi­nen­gottes. Man will einen Übergang von bio­lo­gi­schen Lebe­wesen zu Maschi­nen­leben und sieht darin ein „spi­ri­tu­elles Unternehmen“.

Ray Kurzweil sagt voraus, dass bereits in den 2030er-Jahren die Menge der Com­pu­ter­be­rech­nungen die Kapa­zität aller lebenden bio­lo­gi­schen Intel­ligenz über­steigen wird. Deshalb setzt er den Termin für die Sin­gu­la­rität auf das Jahr 2045. Nicht alle seiner Kol­legen sind der gleichen Meinung wie er und sehen in der Ent­wicklung der Sin­gu­la­rität eine Gefahr für die Erde und die Menschheit voraus. Stephen Hawking, Bill Gates und Elon Musk sorgen sich um die Zukunft der Menschheit. Woher sollen künstlich intel­li­gente Com­puter über psy­cho­lo­gische Intel­ligenz, Moti­vation, Gefühle usw. ver­fügen? Für solche Arten von Ver­hal­tens­weisen gibt es keine ent­spre­chenden Pro­zesse. Es gibt nur eine Gefahr für solche Maschinen, und das ist der Mensch, denn er könnte sie wieder abschalten. Darum wird logi­scher­weise alles intel­li­gente bio­lo­gische Leben zu einer Gefahr für die Maschinen. Das Wachstum der Kom­ple­xität der Maschinen wird schließlich schnell eine unüber­schaubare Ebene erreichen und einen Sys­tem­zu­sam­men­bruch her­vor­rufen, wenn nichts dagegen unter­nommen wird. Die Menschheit ist bereits jetzt völlig abhängig und süchtig nach dieser Technologie.

Auch hierfür hat Kurzweil eine Lösung: Alles bio­lo­gische Leben soll syn­the­ti­siert werden, bis hin zur Erschaffung künst­licher DNA. Später soll ein „digi­taler Auf­stieg“ folgen. Der mensch­liche bio­lo­gische Körper wird end­gültig über­flüssig und wird voll­kommen syn­the­ti­siert. Der letzte Schritt ist ein Hoch­laden des mensch­lichen Geistes in einen Com­puter. Klingt das nicht wie ein Alp­traum? Auch wenn der mensch­liche Geist durch so eine Pro­zedur tat­sächlich bewusst bleiben sollte, würde es sich im End­effekt um keinen Men­schen mehr handeln. Welche Moti­vation sollte eine Super­in­tel­ligenz oder eine Sin­gu­la­rität haben, ein derart pri­mi­tives Bewusstsein in sich auf­zu­nehmen? Was bedeutet die phy­sische Unsterb­lichkeit für den mensch­lichen Geist, könnte er sie über­haupt ver­kraften oder würde es zum Wahnsinn führen? Hätte es irgend­welche Vor­teile, unsterblich in einem Com­puter zu exis­tieren? Dieses Vor­haben richtet sich gegen jede natür­liche Schöpfung und ist meiner Ansicht nach der höchste Aus­druck sata­ni­scher Technologie.

Wie dem auch sei, in wenigen Jahr­zehnten werden Roboter der Menschheit zahlen- und intel­li­genz­mäßig über­legen sein. Dadurch werden nicht mehr Men­schen, sondern Roboter und Maschinen die Zukunft der Erde bestimmen. Man sieht in dieser Ent­wicklung sogar etwas Posi­tives und denkt, nur Künst­liche Intel­ligenz könne den Men­schen vor Gefahren wie der nuklearen Aus­lö­schung bewahren. Die Super­in­tel­li­genzen könnten unsere Partner sein und uns dabei helfen, ein „bes­seres Leben“ zu führen. Doch nochmals sei die Frage gestellt: Woher sollten Maschinen die Moti­vation dafür nehmen?

Um das alles zu ermög­lichen, wird gerade in Rekordzeit ein dichtes Netz von Satel­liten um die Erde gespannt. Mit dem neuen 5G-Signal, der fünften Generation von WiFi, ist es erstmals möglich, sämt­liche Maschinen und Geräte weltweit in Echtzeit zu steuern. Was diese Strah­len­be­lastung für Men­schen bedeutet, werde ich in einem kom­menden Artikel noch erklären. Alles soll zentral ver­bunden und gesteuert werden. Die Welt wird zu einem elek­tro­ni­schen Gefängnis.

Bestimmte Unter­nehmen, wie Impro­bable aus England, arbeiten bereits an der Erschaffung einer künst­lichen „Matrix“. Herman Narula, CEO von Impro­bable meint, wir waren heute bereits an einem Punkt ange­langt, an dem es möglich ist, Künst­liche Rea­lität zu erschaffen. In einigen Jahren werden diese künst­lichen Rea­li­täten nicht mehr von der wahr­ge­nom­menen Wirk­lichkeit unter­schieden werden können. Die Menschheit erschafft sich ein erwei­tertes Uni­versum, exakte Nach­bil­dungen der Wirk­lichkeit. Diese Rea­li­täten sollen später durch Künst­liche Intel­li­genzen gesteuert und ver­bunden werden. Auch DeepMind, eine Toch­ter­firma von Google, arbeitet an solchen Zielen.

Diese Platt­formen sollen es jedermann ermög­lichen, für diverse For­schungen riesige Simu­la­tionen zu bauen und online laufen zu lassen. Das ulti­mative Ziel lautet, eine voll­ständige dau­er­hafte vir­tuelle Welt zu erschaffen und die Menschheit damit zu ver­netzen. Herman Narula spricht hier tat­sächlich von der Erschaffung der Matrix. Bereits im März 2017 stellte Narula ein Projekt vor, das die ganze eng­lische Stadt Cam­bridge mit ihren 130.000 Ein­wohnern simu­liert. Das ist die bisher größte Simu­lation, die je erschaffen wurde. Man will mit diesen vir­tu­ellen Welten und Simu­la­tionen sozi­al­wis­sen­schaft­liche For­schungen betreiben. Natürlich wird behauptet, erfor­schen zu wollen, wie sich z.B. gewalt­be­reiter Extre­mismus in der Gesell­schaft aus­breitet. Im Grunde genommen soll jeder Aspekt des mensch­lichen Lebens vor­aus­be­rechnet werden können. Wenn das geschafft ist, gibt es keine per­sön­lichen Frei­heiten mehr und die reale Welt kann in einer Simu­lation vor­aus­be­rechnet und bewertet werden.

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Darüber hinaus will man solche vir­tu­ellen Rea­li­täten als Trai­ningsorte für Künst­liche Intel­li­genzen nutzen, um sie später die echte Welt steuern und alle Ent­schei­dungen treffen zu lassen. Auf ein­fache Simu­la­tionen sollen immer kom­plexere folgen. Damit wird die Matrix Schritt für Schritt und Schicht für Schicht auf­gebaut, bis eine 1:1‑Abbildung der realen Welt ent­standen ist, um damit zu expe­ri­men­tieren. Man bezeichnet es als eine „Ent­schei­dungs­fin­dungs­plattform“ – die Frage ist nur, wer dann ent­scheidet. Später könnte es in dieser simu­lierten Rea­lität ein Mul­ti­versum geben. Com­puter könnten durch ihre extrem hohe Rechen­leistung diese Simu­la­tionen in Zukunft viel schneller abspielen und dadurch buch­stäblich durch die Zeit reisen und die Zukunft vor­aus­sehen. Für diese Simu­la­tionen müsste man das Uni­versum gar nicht in allen Ein­zel­heiten nach­bilden. Diese Ent­wicklung gab For­schern zu Denken.

Einige sind heute davon über­zeugt, dass unser echtes Uni­versum bereits eine solche Simu­lation dar­stellt, und die phy­si­ka­li­schen Gesetzte und die Beob­ach­tungen der Quan­ten­wis­sen­schaften deuten darauf hin. Wenn man die künftige Rechen­leistung der Com­puter und den Fort­schritt der Vir­tu­ellen Rea­li­täten mit ein­be­zieht, ist es heute durchaus denkbar, dass unsere Rea­lität nicht echt ist! Wir könnten tat­sächlich bereits in einer außer­or­dentlich kom­plexen Simu­lation exis­tieren, die irgendwann in der Zukunft oder der Ver­gan­genheit von einer Sin­gu­la­rität erschaffen wurde. In dieser Betrach­tungs­weise ver­liert die Zeit ihre Bedeutung. Es gibt bereits jetzt Men­schen, die nach Wegen suchen, aus dieser Simu­lation aus­zu­brechen.

Wenn Sie mehr über die Ent­stehung und die Gefahren von Künst­licher Intel­ligenz erfahren wollen, lesen Sie mein Buch mit Jan van Helsing „Mein Vater war ein MiB“. Darin berichten Geheim­dienst­in­sider, was sie über geheimen Ent­wick­lungen im Bereich der Künst­lichen Intel­ligenz wissen und welche Gefahren sich dahinter ver­bergen. Whist­leb­lower wie Corey Goode, ein ehe­ma­liges Mit­glied des Geheimen Welt­raum­pro­gramms, beschreibt sogar, wie eine außer­ir­dische Künst­liche Intel­ligenz ver­sucht, die Kon­trolle auf der Erde zu über­nehmen. Diese außer­ir­dische Intel­ligenz breitet sich im ganzen Uni­versum aus und ver­sucht, alles bio­lo­gische Leben zu zer­stören. Warum das so ist, und was die genauen Pläne dieser Intel­ligenz für unsere Zukunft sind, können Sie eben­falls im Buch erfahren.

 

 

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