








Dem Psychiater Werner Teuter, der Ruby auf seine Schuldfähigkeit hin untersuchte, berichtete er, das Attentat sei ein Regierungsumsturz gewesen. Und er würde wissen, wer Kennedy ermordet habe.Ruby zu Teuter:
„Ich hatte keine andere Wahl! Ich wollte nicht sterben! … Ich bin nicht verrückt! Ich wurde gezwungen, Oswald zu töten!“
„Wir konnten ihn nicht erwischen! … Sie ließen ihn von Ruby töten.“
Die damals bekannte US-Kolumnistin Dorothy Kilgallen hatte Ruby bereits etwa anderthalb Jahre vor seinem Tod interviewt. Danach plante sie ein Buch über das Kennedy-Attentat zu publizieren. Ihrem Rechtsanwalt Mark Lane erzählte sie: „Sie haben den Präsidenten ermordet, und die Regierung ist nicht bereit, uns die Wahrheit zu sagen. Ich werde den Fall offenlegen!“
„Das muss eine Verschwörung sein! Die (Warren-)Kommission ist lächerlich. Ich werde die Wahrheit aufdecken. Das wird der Coup des Jahrhunderts!“
Am 8. November 1965 wurde Dorothy Kilgallen tot in ihrem Haus aufgefunden. Zu Beginn behauptete man, sie wäre an einem Herzanfall gestorben. Später diagnostizierte man eine Überdosis Schlaftabletten und Alkohol.
Ruby folgte Lee Harvey vor den Todesschüssen auf Oswald wie ein Schatten. Zwischen 16 Uhr und 19.30 Uhr wurde er immer wieder zwischen den Journalisten gesehen, die zu diesem Zeitpunkt das Polizeipräsidium belagerten. Am Abend ging er für ein paar Stunden nach Hause und besuchte als gläubiger Jude die Synagoge. Aber gegen 23 Uhr erschien er bereits wieder im Polizeipräsidium, verteilte Sandwiches unter den Beamten. Doch er folgte offensichtlich zuvor auch Präsident John F. Kennedy in dessen letzten Stunden wie ein Schatten.



Tatsächlich existieren in den Massenmedien bislang keine Berichte über den mysteriösen Polizei-Hubschrauber, der die Eskorte aus der Luft begleitet hat. Er taucht auch auf den Filmaufnahmen nirgends auf. Erwähnt wird er nur in vereinzelten über die Jahre auftauchenden Randbemerkungen zu diesem Thema.























