Politik

Tommy Robinson: Verhaftung, Schnellverfahren, Verschleppung, Pressemaulkorb – Lebensgefahr! (Videos)

Es war am letzten Freitagmorgen in der Stadt Leeds in Großbritannien. Ein Gerichtsprozess vor dem Crown Court stand an. Mitglieder einer „grooming gang“ standen an diesem Tag vor Gericht. Eine Bande von muslimischen Männern, die britische Kinder und blutjunge Mädchen anlockten, mit Drogen gefügig machten und jahrelang skrupellos und grausam missbrauchten. Es ist nicht die erste Bande dieser Art. Die pakistanische Gang in Rotherham konnte ihr Geschäft jahrelang betreiben. Die Opfer und ihre Familien wurden sogar noch von den Behörden zum Schweigen gebracht und eingeschüchtert, Anzeigen wanderten in den Orkus.

Tommy Robinson ist ein unerschrockener Kämpfer und Steher. Da, wo es richtig brennt und die Fetzen fliegen, steht er und lässt sich nicht einschüchtern, schießt allerdings mit seinen Provokationen auch bisweilen über das Ziel hinaus. So auch am Freitag vor dem Gericht in Leeds. Er filmte mit seinem Handy und übertrug live, was dort passierte. Er wurde angegriffen, beschimpft und beleidigt von Muslimen, die ihn einen Hurensohn nannten und ihn massiv bedrohten und seine Mutter zu töten ankündigten. Tommy Robinson behielt die Nerven und blieb ruhig. Er schwieg. Und trotzdem: Plötzlich war er von Polizeibeamten umringt, die ihm (!) vorwarfen, den Gerichtsfrieden zu stören, ihm sein Handy wegnahmen und ihn abführten und verhafteten. Er konnte nur noch einem Freund zurufen, er möge ihm einen Anwalt beschaffen, er sei ja noch auf Bewährung.

Bitte noch einmal bewusst machen: Tommy Robinson filmt mit dem Handy draußen, vor dem Gericht und sagt und tut sonst nichts. Er wird von den Tätern massiv beleidigt und bedroht, ohne etwas zu erwidern. Aber er wird verhaftet.

Sofort im Anschluss wurde Tommy Robinson im Schnellverfahren zu 13 Monaten Gefängnis verurteilt. Er hatte keine Chance. Er konnte sich nicht vorbereiten, keine Zeugen nennen. Sollte er in eine Strafanstalt kommen, in der er mit Muslimen zusammen einsitzt, dürfte es ziemlich sicher sein, dass das sein Todesurteil wird. Bei seinem letzten Haftaufenthalt als missliebiger Journalist büßte er seine Zähne ein. Den neuen Haftaufenthalt wird er womöglich mit dem Leben bezahlen.

Wenn die Proteste gegen diese Willkürjustiz, die einen friedlichen Mann, nur, weil er mit seinem Handy VOR dem Gericht filmte, SOFORT verhaftet und SOFORT verurteilt, aber Kinderschänderbanden jahrelang gewähren und weiter missbrauchen lässt, nichts fruchten und eine mögliche Revision abgelehnt wird, dann wird Tommy Robinson tatsächlich eingesperrt. Man wird sehen, in welches Gefängnis Tommy Robinson gesteckt wird – falls man das erfährt. Und wie lange er das überlebt. Doch eines sollte den Behörden und der Regierung klar sein: Wenn sie nicht sehr darauf aufpassen, dass Tommy Robinson nichts passiert, schaffen sie einen Volkshelden und Märtyrer. Die Regierung und das Gericht würden als seine Mörder gelten. Sein Name würde unvergessen sein und Verpflichtung und Vorbild für viele kommende, dann wenig friedliche, kompromissbereite Kämpfer.

Es spielt keine Rolle, ob man Tommy Robinsons Einstellungen gutheißt um zu sehen, dass in Großbritannien ein Umgang mit Berichterstattern und Journalisten um sich greift, der barbarisch ist und eindeutig Merkmale einer Diktatur aufweist.

Und es geht noch eine Umdrehung weiter: Das Gericht hat sogar noch einen „reporting ban“ zum Fall Robinson erlassen, es darf über den Fall nicht berichtet werden. Kein Medium in England darf mehr berichten, wenn es nicht selbst strafrechtlich verfolgt werden will. Es darf auch nicht berichtet werden, wo Tommy Robinson sich zur Zeit befindet und was mit ihm geschieht.

 

 

Fast alle britische Medien haben daraufhin ihre bereits veröffentlichten Artikel zu dieser Sache zurückgezogen oder stark überarbeitet, wie beispielsweise der „Mirror“, der „Daily Record“, die „Birmingham Mail“, aber darunter auch Nicht-Mainstreammedien wie „Breitbart London“, und „Russia Today“.

1500 bis 2500 aufgebrachte, britische Bürger, auch solche, die keine Anhänger von Tommy Robinson sind, haben sich daraufhin am Samstag vor dem Amtssitz der Regierungschefin Theresa May versammelt und mit Sprechchören „Shame, shame, Shame on You!“ (Schämt, schämt, schämt Euch!) und „Freiheit für Tommy Robinson“ und „Oooh, Tommy, Tommy, Tommy Robinson!“ skandiert.

 

 

Ebenfalls vor dem Parlament sammelte sich eine Menge und Machte ihrer Empörung über Willkür und Ungerechtigkeit Luft.

 

Auch Briten, die nicht gerade Fans des inhaftierten Aktivisten sind, sind sehr besorgt über den Zustand der Meinungsfreiheit in Großbritannien. Dabei ist dieser Fall nur ein brandneuer und besonders offensichtlicher. Das Vereinigte Königreich, das einmal exemplarisch für „free speech“ gestanden hat, ist in der weltweiten Rangliste der gewiss unverdächtigen „Reporter ohne Grenzen“ auf Platz 40 abgestürzt. Sogar Costa Rica, Jamaika, Surinam, Samoa, Namibia, Ghana, Chile, Trinidad und Tobago liegen noch vor Großbritannien. Direkt gefolgt wird es von Belize und Burkina Faso. Was für ein Niedergang.

Parlamentarier aus den Niederlanden stellten bereits eine offizielle Anfrage an den niederländischen Außenminister Halbe Zijlstra:

1) Haben Sie von der Verhaftung des britischen Aktivisten und Islamkritikers Tommy Robinson wegen „Verletzung des Friedens“ gehört, während er über einen Prozess gegen islamische Vergewaltiger berichtete, und dass er innerhalb weniger Stunden zu 13 Monaten Haft verurteilt wurde? Was halten Sie von diesem Wahnsinn?

2) Ist Ihnen klar, dass, wenn der besagte Islamkritiker seine Haftstrafe unter islamischen Kriminellen verbringen muss, dies ihn sein Leben kosten kann? Was halten Sie davon?

3) Gilt Ihrer Meinung nach die Redefreiheit auch für Islamkritiker in der EU und sind Sie bereit, Ihre Unzufriedenheit über diese Verletzung der Redefreiheit durch das Vereinigte Königreich sofort gegenüber Ihrem britischen Kollegen zum Ausdruck zu bringen und seine Aufmerksamkeit für die persönliche Sicherheit der betroffenen Person zu fordern? Wenn nicht, warum nicht?

4) Ist Ihnen und Ihren Kollegen in der EU klar, dass Sie die Unzufriedenheit der Gesellschaft über die Islamisierung nicht durch Verfolgung oder Verhaftung von Islamkritikern zum Schweigen bringen können und dass ein großer Teil der Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt dies nicht mehr akzeptieren wird und sich gegen Sie und Ihre Kollegen wenden?

5) Können Sie diese Fragen vor Dienstag, 29. Mai, 11 Uhr beantworten?

Gerade, weil Tommy Robinson so offensichtlich willkürlich verhaftet, mit einem Blitzurteil aus dem Verkehr gezogen und in irgendein Gefängnis verfrachtet wurde und überdies noch ein Berichtsverbot verhängt wurde, hat sich dieser Fall sofort weltweit als schreiende Ungerechtigkeit und Behördenwillkür verbreitet. Der Versuch, alles zu ersticken, ist nach hinten losgegangen. Überall auf der Welt haben sich bereits zahllose, bekannte Youtuber für ihn eingesetzt. Unter dem Hashtag „#Free Tommy“ finden sich tausende Solidaritätsbekundungen.

Die Petition „Free Tommy Robinson auf change.org hat heute, am Montagmittag, bereits knapp 365Tausend Unterschriften gesammelt. Lasst uns gemeinsam gewaltfrei dagegen kämpfen, dass unbequeme Berichterstatter einfach wegverhaftet, an einen unbekannten Ort verschleppt, zum Schweigen gebracht und vielleicht sogar noch von irgendwem tragischerweise umgebracht werden!

Tommy Robinson wurde verhaftet und inhaftiert, weil er über eine muslimische Vergewaltigerbande berichtet hat.
Eine Arbeit, die er ohne Rücksicht auf seine eigene Sicherheit ausübt und die Öffentlichkeit über all das Unrecht informiert, das im Namen Allahs begangen wurde. Kampf gegen Widrigkeiten und Berichterstattung über Themen, bei denen unsere Mainstream-Medien zu feige sind, darüber zu berichten.
Tommy wirft Fragen auf, die unsere Gemeinschaft betreffen und die unter den Teppich gekehrt werden sollen, um sie vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Es ist Zeit, dass wir zusammen stehen, stark sind und an Tommys Seite stehen.“

FREIHEIT für Tommy Robinson!

Martin Niemöller, Wikipedia, Nationaal Archief, CC BY-SA 3.0 nl

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

(Martin Niemöller)


Jetzt eintragen und News kostenlos per E-Mail erhalten:

Ad
Ad
Ad
Ad