Politik & Aktuelles

Das letzte Hemd hat keine Taschen

29. Juli 2018

Jahrelang war das Vermögen und das Einkommen für unsere Bürger kein Thema mehr. Angesichts der moslemischen Einwanderung waren viele Bekannte mehr um das nackte Überleben besorgt, als um den schnöden Mammon. In letzter Zeit interessieren sich einige Bekannte wieder für ihr Erspartes. Insbesondere diejenigen, die erwägen das Land zu verlassen.

Ich will keine Ratschläge geben. Nur so einige Gedanken gehen mir im Kopf rum. Wenn der Euro eines Tages Geschichte ist, werden viele Kröten als abgesoffen ausgebucht werden müssen. Natürlich hat der Staat immer einige Möglichkeiten. Er kann zum Beispiel Geld drucken lassen, um die Löcher in den Bankbilanzen und bei den Lebensversicherungen zuzuschmeißen. Es herrscht ja seit Jahren kein kaufmännisches Verhalten mehr, sondern in der Währungspolitik reine Willkür. Gesetze werden laufende Meter gebrochen, Bilanzierungsregeln gelten nur für kleine Würstchen, für Banken und den Staat stehen sie nur noch auf dem Papier. Übrigens nicht nur in Europa.

Falls er sich doch annähernd regelkonform verhalten sollte, könnte der Fiskus wieder einmal wie 1923 und 1948 die Immobilien mit Zwangshypotheken belasten. Insofern sind Grundstücke und Häuser im Eurogebiet – und insbesondere in Deutschland belegene Immobilien – ein gewisses Risiko. Sie können auf die eine oder andere Weise in den Strudel der Abwicklung der Währung geraten. Ich selbst habe drei in Deutschland gelegene Baugrundstücke verkauft und für den Erlös etwas im nicht-Euro-Ausland angeschafft, was ich selbst verwalte. Selbstverständlich gibt es auch dort Risiken, insbesondere sollte man Länder mit einer stabilen Rechtsordnung und einem ordentlich geführten Grundbuch ins Auge fassen.

Ideale Fluchtländer gibts natürlich nicht. Einige sind zu teuer, in anderen ist der Grunderwerb verboten, das schönste hat eine schwierige Sprache. Und dann gibt es noch die, wo alles quer Beet Mist ist.

Auch über politische Risiken muß man sich Gedanken machen. Wie oft sind in den letzten hundert Jahren europäische Länder einfach von Nachbarn überrannt worden? Wie oft sind Volksgruppen enteignet, getötet und/oder ausgeschafft worden? Es waren ja entgegen der staatlichen Propaganda nicht nur die deutschen Juden. Ich würde zum Beispiel nie etwas in Tschechien oder in Frankreich kaufen. Die mögen uns einfach nicht. Da liegt eben das Problem von Immobilien. Sie sind immobil, man kann sie im Krisenfall bei Vertreibungen oder Bürgerkriegen nicht mitnehmen.

Hier liegt der Vorteil von kleinen leichten Wertgegenständen, die man in eine Tasche stecken kann. Gold und Schmuck sind die Favoriten. Mit einem Kilo Gold hat man über 34.000 € auf die Seite gebracht und ist hochmobil. Allerdings nur solange, wie man das Gold nicht unbedarfterweise in einer deutschen Bank lagert. In Deutschland gab es oft Goldverbot, die Nationalsozialisten beispielsweise haben die Schließfächer durchschnüffelt und Edelmetall konfisziert.

Wenn man einen Tresor kauft, dann einen gebrauchten von Privat gegen Bargeld, um keine Spuren für den Fiskus zu hinterlassen. Tresorhersteller müssen ihre Unterlagen zehn Jahre lang aufbewahren. Solange hat der Staat Zugriff auf die Daten. In einigen Finanzämtern haben ausländische bzw. eingebürgerte Einbrecherbanden Verwandte installiert, die lukrative Brüche ausbaldowern. Edelmetalle sollte man aus demselben Grund im Tafelgeschäft anonym erwerben.

Bei Einkäufen von Vermögensgegenständen sollte man kein Funktelefon und kein Navi dabei haben. Das Fahrzeug sollte auch nicht für ein Radio vorgerichtet sein. Kein elektronischer Schnickschnack. Zu Hause kein Fernseher und kein Radio, keine Haustechnik und keine Haushaltsgeräte, die von außen manipuliert werden können und mit denen die Anwesenheit ausgeforscht werden kann. Schöne neue Welt, das Jahr 1984 hat gerade erst begonnen.

Genieße den Tag, halte Papiergeld in Grenzen und meide Vorsorgeprodukte wie Lebensversicherungen und Riesterrenten. Das letzte Hemd hat eh keine Taschen.


Dieser hervorragende Beitrag von Wolfgang Prabel erschien zuerst auf prabelsblog


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