By Sweetmelody2013 [CC BY-SA 3.0 ], from Wikimedia Commons
Politik

FPÖ-Streit: Jetzt spricht Wolfgang Ambros im ÖSTERREICH-Interview

12. August 2018

Seit Wolfgang Ambros im Interview mit der Süddeutschen Zeitung in der FPÖ „viele braune Haufen“ ortete, gingen hierzulande die Wogen hoch. FPÖ-General Christian Hafenecker bezeichnete daraufhin den Austropop-Star als „abgehalfterten Musiker“. Später schlug er Ambros vor, „auf ein Bier und ein Gulasch unter Männern“ zu gehen. Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH am Sonntag winkt Ambros ab. „Haben Sie den Typen gesehen? Mit dem würde ich mich sicher nicht an einen Tisch setzen!“

Seine Kritik an der Regierung bekräftigt er gegenüber ÖSTERREICH. Auf die Frage, wie lange es die schwarz-blaue Regierung noch geben wird, antwortet Ambros: „Ich fürchte schon noch die ganze Zeit bis zur nächsten Wahl – aber dann nimmer. Die werden noch genug Blödsinn machen, bis es der letzte Depp merkt.“ Vor allem Beate Hartinger-Klein und ihre Aussage, dass man von 150 Euro im Monat leben kann, ärgert Ambros. „Dinge, wie das mit den 150 Euro bleiben sitzen. Ist die wo ang’rennt?“, schießt er gegen die Sozialministerin.

Auch die Angriffe seitens FPÖ-Sympathisanten – sie schickten Ambros Morddrohungen per Postkarte – schüchtern den Musiker nicht ein. „Das sind doch Maulpracker – die reden nur, aber machen nichts.“ Er habe auch viele positive Reaktionen erhalten. „Die Österreicher sind super. Sicher gibt es noch jede Menge Unbelehrbare, aber die Reaktionen, die mich erreicht haben, waren zum überwältigenden Teil positiv. Ein paar waren auch für die FPÖ, aber das war nur ein Bruchteil. Die werden wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden – und daran werde ich weiter arbeiten.“

Aufgrund der politischen Debatte rund um die Austropop-Legende schoss sein Hit „Schifoan“ in den iTunes-Charts auf Platz eins. „Das gefällt mir gut“, freut sich Ambros darüber in ÖSTERREICH. „Das wird den Herren Vilimsky, Hafenecker und Konsorten zu denken geben.“ (via apa/ots)

Zuvor hatte sich der Generalsekretär der FPÖ im Interview mit OE24 zum Thema geäußert:


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