Monsignore Carlo Viganò »fürchtet um sein Leben«, nachdem er Kritik am Papst geäußert hat
»Die Sicherheit von Erzbischof Viganò steht auf dem Spiel; Menschen machen sich um ihn Sorgen und er bangt um sein Leben; indem er mit den Anklagen an die Öffentlichkeit gegangen ist, scheint sein Leben in Gefahr zu sein. Wir wissen nicht, wo er sich derzeit aufhält.«
Mit diesen besorgniserregenden Worten beschrieb der Vatikan-Spezialist Edward Pentin die derzeitige Lage von Erzbischof Viganò, der letzte Woche mit seinem Anklage-Zeugnis Papst Franziskus und andere hohe Prälaten für die Vertuschung der Missbrauchsskandale von Kard. McCarrick verantwortlich gemacht hat.
Jetzt fürchtet Carlo Viganò um sein Leben.
Viganò offenbarte in einem persönlichen Gespräch mit einem anderen Journalisten, dass er ein „Flugticket gekauft hat“ und das „Land verlassen wird“. Er hinterließ keine Adresse, sein Handy wurde abgeschaltet und er wird nicht mehr für den Vatikan arbeiten. „Es war unser letzter Abschied”, erinnert sich der Journalist Aldo Maria Valli.
Auch ein Kollege Viganòs, Msgr. Jean François Lantheaume — der die Wahrheit der Aussagen Viganòs bestätigte –, fürchtet um sein Leben.
Lantheaume war es anvertraut, Kardinal McCarrick von den Sanktionen zu informieren, die Papst Benedikt XVI. gegen ihn verhängt hatte.
Nachdem Lantheaume von Journalisten zu den Vorwürfen gegen Papst Franziskus befragt wurde, schrieb er lapidar:
„Dies sind vielleicht die letzten Sätze, die ich schreibe… wenn sie mich mit einer Kettensäge zerstückelt finden und mein Körper in Beton eingegossen, dann wird die Polizei wohl sagen, dass man Selbstmord annehmen muss!“
Der gute Monsignore hat vermutlich nur gespaßt, doch bestehen bleibt die Tatsache, dass all diejenigen, die sich kritisch zum Papst und seinen Methoden äußern, mit dem Schlimmsten zu fürchten haben.
In der Vergangenheit wurden bereits hohe Beamte im Vatikan und sogar Kardinäle Opfer der Willkür des Papstes, und entlassen oder öffentlich beschimpft oder bloßgestellt.
Dass es Kritikern in der derzeitigen gespannten Situation sogar an den Kragen gehen kann, ist daher wenig verwunderlich. Man weiß von Diktatoren ja, dass sie mit Gegnern kurzen Prozess machen. Und dass Papst Franziskus sich nicht scheut, „derbere“ Mittel einzusetzen, um kritische Stimmen unschädlich zu machen, kann man überall nachlesen, beispielsweise in „Der Diktator Papst“. Auch der Autor dieses kritischen Werkes musste Italien verlassen und hatte ursprünglich das Buch unter einem Pseudonym veröffentlicht. Nach Aufdeckung seiner Identität geht Henry Sire davon aus, dass „sie mich holen werden.“ (jb)
Jetzt fürchtet Carlo Viganò um sein Leben.
Auch ein Kollege Viganòs, Msgr. Jean François Lantheaume — der die Wahrheit der Aussagen Viganòs bestätigte –, fürchtet um sein Leben.
Lantheaume war es anvertraut, Kardinal McCarrick von den Sanktionen zu informieren, die Papst Benedikt XVI. gegen ihn verhängt hatte.
Nachdem Lantheaume von Journalisten zu den Vorwürfen gegen Papst Franziskus befragt wurde, schrieb er lapidar:
„Dies sind vielleicht die letzten Sätze, die ich schreibe… wenn sie mich mit einer Kettensäge zerstückelt finden und mein Körper in Beton eingegossen, dann wird die Polizei wohl sagen, dass man Selbstmord annehmen muss!“
Der gute Monsignore hat vermutlich nur gespaßt, doch bestehen bleibt die Tatsache, dass all diejenigen, die sich kritisch zum Papst und seinen Methoden äußern, mit dem Schlimmsten zu fürchten haben.
In der Vergangenheit wurden bereits hohe Beamte im Vatikan und sogar Kardinäle Opfer der Willkür des Papstes, und entlassen oder öffentlich beschimpft oder bloßgestellt.
Dass es Kritikern in der derzeitigen gespannten Situation sogar an den Kragen gehen kann, ist daher wenig verwunderlich. Man weiß von Diktatoren ja, dass sie mit Gegnern kurzen Prozess machen. Und dass Papst Franziskus sich nicht scheut, „derbere“ Mittel einzusetzen, um kritische Stimmen unschädlich zu machen, kann man überall nachlesen, beispielsweise in „Der Diktator Papst“. Auch der Autor dieses kritischen Werkes musste Italien verlassen und hatte ursprünglich das Buch unter einem Pseudonym veröffentlicht. Nach Aufdeckung seiner Identität geht Henry Sire davon aus, dass „sie mich holen werden.“ (jb)
Quelle: FreiePresse.net