Die Stro­phanthin-Ver­schwörung — Dieses Natur­heil­mittel würde hun­dert­tau­senden Herz­pa­ti­enten helfen

Das bewährte Natur­heil­mittel würde hun­dert­tau­senden Herz­pa­ti­enten helfen, wird aber nicht mehr verordnet
Heimlich, still und leise ver­schwinden unter dem Ein­fluss der Phar­ma­in­dustrie viele bewährte Natur­heil­mittel vom Markt. Das gilt auch für Stro­phanthin, einen hoch wirk­samen pflanz­lichen Wirk­stoff, der früher vielen Men­schen mit Angina pec­toris und Herz­in­farkt das Leben gerettet hat. Wegen seiner spek­ta­ku­lären Wirkung sprach man von einem Wun­der­mittel, heute ist Stro­phanthin in der Schul­me­dizin regel­recht verfemt. Nur noch einige wenige „Out­sider“ ver­schreiben den Wirk­stoff bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Vor Jahren hatte ich von einer erfah­renen Medi­zi­nerin von Stro­phanthin gehört, einer Sub­stanz, die aus einer afri­ka­ni­schen Liane iso­liert wurde und viele Jahr­zehnte lang als hoch wirk­sames Heil­mittel bei Herz­er­kran­kungen aner­kannt war. Ein Anruf meiner Schwie­ger­mutter erin­nerte mich wieder daran. Weil sie beim Trep­pen­steigen etwas in Atemnot gerät und leicht erhöhten Blut­druck hat (im Alter von 80 Jahren nichts wirklich Dra­ma­ti­sches), hatte sie ihren Hausarzt kon­sul­tiert. Dieser dia­gnos­ti­zierte eine Herz­schwäche und ver­ordnete ein Medi­kament. Beim Studium des Bei­pack­zettels bekam meine Schwie­ger­mutter Schnapp­atmung und Herz-Rhythmus-Stö­rungen. Als mög­liche Neben­wir­kungen waren u.a. beschrieben: Müdigkeit, Depres­sionen, Asthma, Schlaf­stö­rungen, Schwindel, Über­lei­tungs­stö­rungen am Herzen, Herz­in­suf­fi­zienz, Ver­stärkung von peri­pheren Durch­blu­tungs­stö­rungen. Emma rief mich an und gab den Namen des Mittels durch. Es war ein Beta­blocker. In Anbe­tracht der hef­tigen Neben­wir­kungen lag der Ver­dacht auf der Hand, dass der Hausarzt den Teufel mit dem Beel­zebub aus­treiben wollte. Ich riet meiner Schwie­ger­mutter dringend davon ab, diese Beta­blocker zu nehmen; dann wäre es ihr garan­tiert bald wirklich schlecht gegangen. Ich empfahl Weiß­dorntee und ein alt­be­währtes Mittel, das es anders als früher nur noch in homöo­pa­thi­scher Form gibt: Stro­phanthin. Emma befolgte meinen Rat. Und fühlt sich gut mit Weißdorn und Strophanthin.
Warum hat ihr Hausarzt gleich einen „Hammer“ mit schreck­lichen Neben­wir­kungen ver­ordnet, statt das alt­be­währte Stro­phanthin, fragte ich mich – und begann zu recher­chieren, wobei ich auf einen der größten Skandale der Medi­zin­ge­schichte stieß. Über 100 Jahre wurde Stro­phanthin als Herz­mittel ein­ge­setzt, die Erfolgs­quote betrug fast 100 Prozent. Bis 1960 wurde Stro­phanthin bei akuter Herz­schwäche oder Herz­in­suf­fi­zienz ver­ab­reicht. Dop­pel­blind-Studien, Berichte von Ärzten, aus Kli­niken und Laboren doku­men­tierten die Wirk­samkeit von Stro­phanthin ohne nen­nens­werte Neben­wir­kungen. Von 1977 bis 1987 erzielte ein Kran­kenhaus in West-Berlin die welt­besten Herz­in­farkt-Über­le­bens­raten. Bei 85% der­je­nigen, die mit einem akuten Angina-Pec­toris-Anfall ein­ge­liefert wurden, war der Anfall innerhalb von 5–10 Minuten vorüber. Und knapp 99% der Pati­enten, die man vor­beugend mit Stro­phanthin behandelt hatte, waren innerhalb von zwei Wochen beschwer­defrei. Ähn­liche Resultate mit Stro­phanthin sind aus einer Klinik in Mailand und einem Kran­kenhaus in Sao Paulo bekannt. In einem deut­schen Bergwerk gab es 10 Jahre lang keinen Herz­in­farkt-Toten, weil im Notfall Stro­phanthin-Kapseln ein­ge­setzt wurden. Der Bio­che­miker W. Schoner wies nach, dass Stro­phanthin ein kör­per­ei­genes Kreis­lauf­hormon ist, welches immer dann bereit­ge­stellt wird, wenn der Körper unter Belastung steht.
Es gibt also offen­kundig ein Heil­mittel, das wesentlich wirk­samer ist als die heute ver­ord­neten modernen Herz­me­di­ka­mente. Doch warum ist Stro­phanthin von der Bild­fläche ver­schwunden? Zum einen wohl aus wirt­schaft­lichen Gründen. Stro­phanthin ist preis­günstig. Damit kann man nicht so viel Umsatz machen wie mit Sta­tinen, ACE-Hemmern und Beta­blo­ckern – und all den Pillen, die der bedau­erns­werte Herz­pa­tient gegen die unzäh­ligen Neben­wir­kungen ein­nehmen muss. Wenn all das nicht mehr funk­tio­niert, wird ein Stent ein­ge­setzt oder ein Bypass – zur Freude von Kli­niken und Phar­ma­un­ter­nehmen. Die Herz­kranken werden dadurch nicht geheilt. Häufig gibt es Re-Infarkte.
Rund 200 Mil­li­arden Euro muss der euro­päische Steu­erzahl jedes Jahr für die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkran­kungen bezahlen. In den USA sind es ca. 450 Mil­li­arden US-Dollar pro Jahr. Dabei gäbe es ein kos­ten­güns­tiges Natur­heil­mittel, welches hilft!
Nicht nur wirt­schaft­liche Inter­essen haben dazu geführt, dass Stro­phanthin in der klas­si­schen Medizin kaum noch ange­wendet wird. Der Wirk­stoff pola­ri­sierte auch die Ärz­te­schaft. Die einen fei­erten ihn als „Insulin des Herzens“, die anderen ver­un­glimpften ihn als Placebo. Stro­phanthin ver­schwand aber auch aus den Lehr­bü­chern wegen eines Wis­sen­schafts­streits über die Ursachen des Herz­in­farkts. Genau­ge­nommen war es ein Macht­kampf ortho­doxer, ein­fluss­reicher Medi­ziner gegen Anders­den­kende. Ein Landarzt namens Berthold Kern übte radikale Kritik an der herr­schenden Lehre über die Ursachen des Herz­in­farkts. Er ging davon aus, dass es durch Über­säuerung des Herz­muskels zum Infarkt kommt. Ein Pro­fessor namens Schettler, eine Koryphäe auf dem Gebiet der Arte­rio­sklerose, lan­cierte eine Anti-Stro­phanthin-Kam­pagne. Der 19. November 1971 ging in die Medi­zin­ge­schichte ein als das „Hei­del­berger Tri­bunal“. Es ging auch um die Frage, ob man auf­grund fal­scher Thesen Herz­pa­ti­enten falsch behandelt. Prof. Schettler lud Dr. Kern zu einer Dis­kussion nach Hei­delberg ein, um ihn vor 150 ver­sam­melten Medi­zinern plus Presse als Schar­latan nie­der­zu­machen. Danach trauten sich immer weniger Kar­dio­logen, das gebrand­markte Stro­phantin anzuwenden.
Stro­phantin ist in Ver­ges­senheit geraten. Es wird nicht mehr erwähnt und in der klas­si­schen Medizin nicht mehr ver­ordnet. Die Lizenz wurde nicht ver­längert. Das einstige Wun­der­mittel ist nur noch als homöo­pa­thi­sches Arz­nei­mittel erhältlich in Form von Globuli, Tabletten oder Tinktur. Dabei könnte Stro­phanthin die Rettung für hun­dert­tau­sende Herz­kranke sein.
Es gibt noch einige deutsche Ärzte, die Stro­phanthin mit Erfolg anwenden. Zu finden im Netz unter http://www.strophantus.de/aerzte-deutschland.html
Weitere Infos : http://www.news.de/gesundheit/855413804/strophanthin-skandal-der-joker-gegen-herzinfarkt/1/
Vera Wagner                                               
www.weihrauchplus.de