Frank Magnitz, Bild: AfD
Politik

Mordanschlag auf Frank Magnitz (AfD): Die blutigen Früchte einer Bessermenschen-Hetzkampagne – Dokumentation der Ereignisse

9. Januar 2019

An die täglichen Morde, Vergewaltigungen und Messerattacken ist der deutsche Bürger ja schon gewöhnt. Die Verrohung der einst so friedlichen Gesellschaft mitten in Europa schreitet schnell voran. Und trotzdem war der Mordversuch an Frank Magnitz etwas, was eine neue Eskalationsebene darstellt. Dass der Mann überlebt hat, war reines Glück. Ein Bauarbeiter war beherzt genug, zur Hilfe zu eilen, was die Mordbuben in die Flucht schlug. Sonst hätte der sechsfache Vater nicht überlebt. Es scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann alles, was als „rechts“ angesehen wird, einfach totgeschlagen werden kann?

Dass die vermummten Beinahe-Mörder aus der Rotfaschistenszene stammen, davon gehen die meisten aus. Entsprechend wird es ja auch auf Indymedia gewürdigt. Witzigerweise begründen die, die Gewalt gegen jeden Andersdenkenden feiern, sogar einen Mordversuch (!), das alles als antifaschistischen Kampf – und sind vollkommen blind dafür, dass genau sie die Faschisten sind: Vom Staat gesponserte Schlägertrupps (bald Mordkommandos?), die das Machtmonopol des Systems aus Politikern, Lobbyisten, Großkapitalisten, Rüstungsindustrie, NATO-Kriegstreibern und Menschenhändlern vor jeglicher Opposition schützen. Super, Jungs.

Und dann schreiben sie auf Indymedia: „In Anbetracht einer faschistischen Partei im deutschen Parlament, möchte ich sagen: Jeder Schlag ins Gesicht eines Faschisten ist ein guter Schlag.“

Ansonsten fällt der Indymedia-Bericht nicht aus dem Rahmen der allgemeinen Mainstreamberichterstattung. Warum denn auch? So weit weg sind sie in dieser Frage nicht voneinander. Es ist zwar kein Mensch illegal und Menschenrechte sind das Größte, aber eben nicht für alle Menschen. Mehr als dürre Tathergangsbeschreibungen gibt es nicht.

Aber die Übergutmenschen auf den sozialen Medien lassen ihre Masken fallen. Da werden die Ach-so-Gutmenschen zu geistigen Komplizen von Attentätern:

 

 

Eine „Opferolle“ zur Verhöhnung eines Menschen, der beinahe totgeschlagen worden wäre und ein Kommentar, der eine lebensgefährliche Kopfwunde bei einem versuchten Totschlag erlitten hat mit „Mimimi“ kommentiert, unterkellert jedes Niveau.

Die elende Unterstellung von Frau Scheefeldt, dass, hätte dasselbe Schicksal jemanden mit Migrationshintergrund getroffen, wäre es Herrn Vallendar/AfD-Mitgliedern nur ein Achselzucken wert gewesen, kann sie durch nichts belegen. Sie selbst aber tut, wie sie es gerade beweist, genau das, was sie Herrn Vallendar vorwirft. Und nur ganz nebenbei: Die Ehefrau von Herrn Magnitz ist türkischstämmig. Soviel zu dem bösen Rassisten.

Interessanterweise reagieren die Parteipolitiker anders. Hier wird von den meisten scharf verurteilt und Gewalt in jedem Fall als Mittel abgelehnt. Die Bekenntnisse zur Gewaltfreiheit sind richtig und gut. Es ist auch nicht angebracht, in Frage zu stellen, wie ernst und aufrichtig diese Bekundungen sind.

Gehen wir davon aus, dass die Politiker ernsthaft betroffen sind, denn sie werden tief drinnen schon wissen, dass sie auch dazu beigetragen haben, dass es soweit kommt. Wenn ein AfD-Politiker sich eine verbale Entgleisung zuschulden kommen lässt, bebt die Republik und die Altparteien schütteln sich vor Ekel. Keine Verurteilung ist massiv und herabsetzend genug. Gleichzeitig besolden sie die linksfaschistischen Gewalttäter, die sich folgerichtig noch als Helden empfinden – und auch empfinden müssen – weil ja jede Beleidigung und übelste Verletzung jedweder menschlicher Würde die Gescholtenen zu Untermenschen stempelt, die man nicht nur straflos niedermachen, sondern mit Fug und Recht auch totschlagen darf.

In Anbetracht der jahrelangen Hassreden gegen die Opposition AfD ist das sehr wohl auch unter Ihrer Mitwirkung so weit gekommen, verehrte Politiker der Altparteien. Und es wird wahrscheinlich auch noch Tote geben. Gehen Sie dann auch mit in der Lichterkette für das lebensunwerte, weil „rechte“ Opfer?

In einem irren sich die Gutmenschen und die überheblichen Altparteienpolitiker. Sie sind es, die bald keine demokratische Legitimierung haben werden. Nur weil die Clique der sich selbst feiernden Selbstgerechten lauter sind, sind sie nicht mehr. Längst sind diejenigen mehr, die sich das üble Spiel mit Zorn und Trauer ansehen. Viele davon würden nicht gerade AfD wählen – oder noch nicht.

Im Volk brodelt es. Hadmut Danisch kommentiert das Schweigen und Stillhalten der großen Masse mit einem lesenswerten und sehr passenden Vergleich: „Wisst Ihr, wie ich den derzeitigen psychopolitischen Zustand Deutschlands bezeichnen würde? Siedeverzug. Kennt ihr nicht? Sehr gefährlich.“

Da mag ein #wirsindmehr-Konzert durchgesponsert worden sein, damit die Leute mit geschenkten Getränken und geschenkten Snacks sowie Gratis-Eintrittskarten eine schöne Kulisse für die Fernsehkameras abgeben. Beim zweiten Konzert, was nicht komplett gesponsert war, gab es mehr Darsteller als Zuschauer, weil sie eben nicht mehr sind. Wir, das Volk, #wir sind noch mehr, und wir werden unsere Stimme friedlich, aber entschlossen erheben. Wir sind Bürger und haben Bürgerrechte. Wir werden nicht hinnehmen, dass wir bedrängt, beschimpft, verprügelt, vergewaltigt und gemessert oder erschlagen werden. Und wir werden Euch zeigen, wie viele wir sind. Und dann werden wir sehen, ob ihr Demokraten seid, die eine Entscheidung Eures Volkes auch dann akzeptiert, wenn sie Euch nicht gefällt, weil Ihr Eure Pfründe verliert. Denn #wirsindnochmehr.

 

Auf der Facebookseite des Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Frank Magnitz veröffentlichten Mitarbeiter der AfD folgende Information:

„Unser Landesvorsitzender und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ist Montagnachmittag von drei vermummten Männern angegriffen worden. Sie lauerten ihm vor dem Theater am Goetheplatz auf, als er den Neujahrsempfang des Weser-Kuriers in der Kunsthalle verließ. Mit einem Kantholz schlugen sie ihn bewusstlos und traten weiter gegen seinen Kopf, als er bereits am Boden lag. Dem couragierten Eingriff eines Bauarbeiters ist es zu verdanken, dass die Angreifer ihr Vorhaben nicht vollenden konnten und Frank Magnitz mit dem Leben davongekommen ist. Er liegt nun schwer verletzt im Krankenhaus.

Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln, da die Tat politisch motiviert gewesen ist. Wir werden in den kommenden Tagen die Reaktionen der Politiker anderer Parteien genau beobachten. Nicht nur die LINKEN, sondern auch SPD und die Grünen unterstützen die Antifa und ihre Angriffe. Ist es das, was die anderen politischen Kräfte wollen? Ist das Ihr Verständnis von Demokratie? Immer wieder steht die AfD im Fokus linker Angriffe, die von den anderen Parteien nicht verurteilt oder gar unterstützt werden.
Heute ist ein schwarzer Tag für die Demokratie in Deutschland.“ (Quelle)

RT-Telefoninterview

Der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ist am Montag gegen 18 Uhr laut Zeugen von drei vermummten Männern angegriffen worden. Der Politiker befand sich auf dem Rückweg von einem Neujahrsempfang, als er auf Höhe des Theaters am Goetheplatz in Bremen zusammengeschlagen wurde. Handwerker entdeckten den bewusstlosen Magnitz und riefen einen Rettungswagen. In einem Telefoninterview mit RT Deutsch schildert Frank Magnitz aus dem Krankenhaus heraus die Situation und spricht über mögliche Tätergruppen. Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln aufgrund des Verdachts auf eine politisch motivierte Tat.

 


Ad
Ad
Ad

Jetzt eintragen und News kostenlos per E-Mail erhalten:

Ad
Ad
Ad
Ad
Ad
Ad
Ad