F16 US Kampfjet
Politik

Neue Krise zwischen Atommächten: Indische Bomben auf Kashmir, Pakistan schießt zwei indische Flugzeuge ab

27. Februar 2019

Am Dienstagmorgen hat Indien einen Luftangriff auf pakistanisches Territorium in Kashmir geflogen. Nach offiziellen Angaben ging es darum, ein Lager von Terroristen zu zerschlagen. Pakistan hat am Mittwoch zwei indische Flugzeuge abgeschossen.

Zwölf indische Kampfflugzeuge des französischen Typs Mirage flogen am Dienstagmorgen einen Luftangriff auf pakistanisches Territorium [siehe Berichte »t-online«, »Tagesschau«, »Heise-Online«]. Es handelt sich um ein umstrittenes Gebiet in Kashmir. Laut offiziellen indischen Angaben soll es sich dabei um eine Aktion zur Bekämpfung von Terroristen gehandelt haben, die dort ein Camp haben sollen. Es wurden mehrere Bomben abgeworfen. Angeblich sei das Camp vollständig zerstört worden.

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Der Luftangriff war als Vergeltungsmaßnahme für einen Terrorangriff gemeint. Eine seit Jahren in Indien aktive Terroristen-Miliz hatte sich zu einem Anschlag bekannt, der sich am 14. Februar im indischen Teil Kaschmirs ereignete. Dabei waren 40 Angehörige einer indischen paramilitärischen Polizeitruppe getötet worden.

Der pakistanische Außenminister sprach nach einer Sondersitzung im Außenministerium von einer Verletzung der De-facto-Grenze durch die indische Luftwaffe. Er nannte den Vorfall eine schwerwiegende Aggression. Man behalte sich das Recht auf eine angemessene Reaktion vor.

Aktualisierung: Pakistan hat zwei indische Flugzeuge abgeschossen

Pakistan hat als Reaktion auf die Luftangriffe zwei indische Flugzeuge im pakistanischem Luftraum über Kashmir abgeschossen [siehe Berichte »n-tv«, »CNN«]. Ein Flugzeug sei auf pakistanisches, das andere auf indisches Territorium gestürzt.

Indien verkündete mittlerweile, seinerseits ein pakistanisches Flugzeug abgeschossen zu haben. Es handelt sich um einen pakistanischen Kampfjet des amerikanischen Typs F-16.

Außerdem soll es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu Gefechten zwischen Bodentruppen gekommen seien, bei denen mindestens vier Personen getötet wurden.

 


FreieWelt.net


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