co2 am Himmel? - Photo By: Zappys Technology Solutions - https://www.flickr.com/photos/102642344@N02/ - CC BY 2.0

Können wir das Klima „retten“? – Nein, aber Umwelt und Natur müssen wir schützen

Niemand kann das Klima „retten“. Kein Gott, kein Kaiser noch Tribun. Wer behauptet, wir könnten das Klima schützen, der betreibt eine dem­ago­gische Politik und nährt eine gefähr­liche und trü­ge­rische Illusion. Was wir als ver­nunft­be­gabte Wesen aber in jedem Falle tun müssen, ist unsere Umwelt und die Natur vor Raubbau, Ver­nichtung und Ver­schmutzung zu schützen. Diese Arbeit müssen wir leisten, sonst werden wir nicht überleben. 

In den 3,5 Mil­li­arden Jahren seit der Ent­stehung der ersten Ein­zeller bis zum Men­schen der Neuzeit haben sich die Lebens­be­din­gungen auf unserer Erde immer gewandelt. Kli­ma­än­de­rungen haben maß­geblich dazu geführt, dass 99 Prozent aller Krea­turen, die die Erde bisher her­vor­ge­bracht hat, bereits aus­ge­storben sind. Nur Lebe­wesen, die sich an die Kli­ma­än­de­rungen anpassen oder sich darauf ein­stellen konnten, haben überlebt. Das galt und gilt für Men­schen, Tiere und Pflanzen gleichermaßen.

Welches sind die Fak­toren, die das Klima wirklich bestimmen? 

Gesi­chert ist die Erkenntnis, dass es im Laufe der letzten 400 Mil­lionen Jahre etwa alle 100.000 Jahre Eis­zeiten gegeben hat. Nach unter­schied­lichen Angaben endete die letzte große Eiszeit ent­weder vor 10.000 oder 18.000 Jahren. Noch vor 400 Mil­lionen Jahren drehte sich die Erde während einer Umrundung der Sonne 410 Mal um ihre eigene Achse, d.h. sie drehte sich schneller als heute. Als es zum Zusam­menstoß mit einem anderen großen Jung­pla­neten kam, ist unsere Mutter Erde nur knapp ihrer Ver­nichtung ent­gangen. Eine der Folgen des Auf­pralls war die Abspaltung des Mondes, der seitdem in einer durch­schnitt­lichen Ent­fernung von 385.000 Kilo­metern die Erde umkreist. Durch die Abspaltung des Mondes ver­rin­gerte sich die Umdre­hungs­ge­schwin­digkeit der Erde. Sie dreht sich seitdem im Ver­laufe einer Son­nen­um­kreisung nur noch 365 Mal um ihre Achse, was in unserer Zeit­rechnung einem Kalen­derjahr entspricht.

Hier in aller Kürze einige der wich­tigsten Ursachen für den Kli­ma­wandel auf unserer Erde: Erstens ist unsere Erde keine Kugel. In Wirk­lichkeit ähnelt sie einer unför­migen Kar­toffel, deren Ver­tie­fungen durch Wasser auf­ge­füllt sind und sie als Kugel erscheinen lässt.
Zweitens dreht sich die Erde um eine Achse, die gegen­wärtig ca. 23° zu ihrer Umlaufbahn um die Sonne geneigt ist. Da sich die Erde wegen ihrer unre­gel­mä­ßigen Form nicht gleich­mäßig schnell dreht und die Neigung ihrer Achse sich per­manent leicht ver­ändert, hat das Ein­fluss auf ihre Gesamt­be­wegung beim Umlauf um die Sonne. Zudem ist diese Bahn nicht kreis­förmig, sondern ellip­tisch. Das hat zur Folge, dass sich die Sonne – von der Erde aus gesehen – nicht immer in der Mitte zwi­schen den beiden Brenn­punkten der Ellipse befindet, sondern sich die Bahn der Erde mal in die eine, mal in die andere Richtung ver­schiebt. Dieser Zyklus dauert etwa 100.000 Jahre, in denen die Erde mal näher und mal weiter von der Sonne ent­fernt ist. Daraus erklären sich die großen Eis­zeiten. Der Wechsel von Warm- und Eis­zeiten lässt sich über die ver­gan­genen 2,6 Mil­lionen Jahre des Quartärs nach­weisen. Warum sich die Abfolge von Warm- und Eis­zeiten vor einer Million Jahren ver­lang­samte, ist bis heute nicht geklärt.

Weitere Fak­toren, die ent­schei­denden Ein­fluss auf unser Klima haben: 

Nehmen wir zunächst die Gezeiten. Sie ent­stehen durch die Wirkung, die die Anzie­hungs­kraft des Mondes auf die Erde hat. Der Mond zieht das Wasser der Meere an, die ihm zuge­wandt sind. Durch ihre Rotation dreht sich die Erde quasi unter ihrer Was­ser­decke weiter. So bilden sich die Gezeiten aus Ebbe und Flut.

Dann sind da die großen Mee­res­strö­mungen wie der Golf­strom und der Hum­boldt­strom. Während der Golf­strom im Atlantik auf­ge­wärmtes Wasser in das Nordmeer und die Grön­landsee bringt, trans­por­tiert der Hum­boldt­strom kaltes Wasser durch warme Umge­bungs­ge­wässer entlang der süd­ame­ri­ka­ni­schen West­küste. Zusammen mit wei­teren 33 sog. Ober­flä­chen­strö­mungen beein­flussen sie unser Klima und das Wetter enorm. Ein voll­stän­diger Aus­tausch der gesamten Was­ser­massen der Ozeane dauert viele hundert Jahre.

Eine große Rolle hin­sichtlich unseres Klimas spielen die Regen­wälder am Äquator. Die dort herr­schende starke Son­nen­strahlung lässt die erwärmte Luft bis in 16 Kilo­meter Höhe auf­steigen. Von dort breitet sie sich in Richtung der Pole aus. Die so ent­ste­henden Him­mels­ströme richten sich von West nach Ost und senken sich als tro­ckene Luft ab. Wo sie auf­treffen, bilden sich Wüsten. Die tro­ckenen Luft­massen strömen aber weiter und kehren als Pas­sat­winde zum Äquator zurück, so sind auf der Erde vier Kli­ma­zonen ent­standen: Polarzone, gemä­ßigte Zonen, Sub­tropen und Tropen. Hier wird deutlich, dass der Mensch durchaus Ein­fluss auf das Klima nehmen kann, wenn er z.B. große Teile des Regen­waldes abholzt und sie nicht wieder aufforstet.

Gewaltige Vul­kan­aus­brüche können zu einer fast völ­ligen Ver­dunklung der Atmo­sphäre führen und das Son­nen­licht von der Erd­ober­fläche fern­halten. Die Folgen kann man sich leicht vor­stellen. Ebenso beein­flussen Hur­rikans, starke Erd­beben und Tsu­namis nicht nur das Wetter, sie haben auch länger anhal­tende Aus­wir­kungen auf das Klima.

Was wir Dank der wis­sen­schaft­lichen Daten­er­fassung gegen­wärtig früher als bisher ziemlich genau ver­folgen können, ist also ein Kli­ma­wandel, der sich im Prinzip schon immer voll­zieht seit es die Erde gibt.

Was behaupten die Kli­ma­schützer und wie beschreiben sie die Situation? 

Auf der UN-Kli­ma­kon­ferenz im Dezember 2015, an der zeit­weilig auch viele Staats- und Regie­rungs­chefs teil­nahmen, wurde eine neue inter­na­tionale Kli­ma­schutz­ver­ein­barung ver­ab­schiedet. Im Kern dieser Ver­ein­barung steht, dass die globale Erwärmung durch die Ver­rin­gerung des CO2-Aus­stoßes auf deutlich unter 2° Celsius, mög­lichst sogar auf 1,5° begrenzt werden soll. Die Ver­ein­barung gewährt aller­dings den Unter­zeich­ner­staaten völlige Frei­wil­ligkeit darin, ob sie ihre Ver­pflich­tungen ein­halten oder nicht. Zudem kann jeder den Vertrag nach wenigen Jahren kün­digen, d.h. der Vertrag ist eigentlich wertlos. Dennoch meinte die damalige deutsche Umwelt­mi­nis­terin Barbara Hend­ricks, dass „Paris nicht das Ende, sondern der Anfang eines langen Weges“ sei.

Die Sorgen und Bedenken gegen die wach­sende Belastung und Zer­störung der Umwelt durch ver­schiedene Fak­toren sind berechtigt. Es geht tat­sächlich darum, die Natur und die Umwelt gegen Ein­flüsse aller Art zu schützen. Ob es damit aber gelingt, Ein­fluss auf den Kli­ma­wandel zu nehmen, steht im wahrsten Sinne des Wortes in den Sternen. Der Unsinn vom Kli­ma­schutz lenkt uns nur davon ab, not­wendige Ent­schei­dungen zum Natur- und Umwelt­schutz zu treffen und durchzusetzen.

Bevor es zu unter­suchen gilt, was es mit dem CO2 auf sich hat, das angeblich ent­scheidend für die Erd­er­wärmung ver­ant­wortlich ist, reden wir erst einmal konkret über unser Land. 

Wenn es nicht gelingt, Poli­tikern wie Merkel und Hend­ricks sowie ihren frag­wür­digen Öko-Insti­tuten in den Arm zu fallen, wird sich Deutschland bald nicht mehr in der ersten Reihe der Indus­trie­staaten dieser Welt befinden. Jeder ernst­hafte Poli­tiker und Ökonom weiß längst, dass die völlige Abschaffung der deut­schen Koh­le­industrie und der vor­schnelle Aus­stieg aus der Kern­energie stra­te­gische Fehler waren, die kaum wie­der­gut­zu­machen sind. Die Folgen dieser Ener­gie­po­litik treffen zwangs­läufig die ener­gie­in­ten­siven Bereiche unserer Volks­wirt­schaft, d.h. vor allem die Groß­chemie, den Auto­mo­bilbau und damit auch den Maschinenbau.

Seit einiger Zeit spielen dabei ein frag­wür­diges Öko-Institut e.V. und der Wis­sen­schaft­liche Beirat der Bun­des­re­gierung für globale Umwelt­ver­än­de­rungen (WBGU) eine besondere Rolle. Der WGBU for­derte schon 2011 im Prinzip die Abschaffung der Demo­kratie zur Durch­setzung öko­lo­gisch gesteu­erter Regie­rungs­formen und die Abschaffung der Koh­le­industrie. Die CDU/CSU-geführten Regie­rungen haben diesen Irrsinn haupt­sächlich aus popu­lis­ti­schen Gründen mit­ge­tragen. Die Ent­scheidung zum Aus­stieg aus der Koh­le­industrie war untrennbar mit wahl­tak­ti­schen Erwä­gungen ver­bunden, wobei die Kata­strophe im japa­ni­schen Fuku­shima von Angela Merkel in sub­tiler Art und Weise genutzt wurde, um die anste­henden Wahlen zu gewinnen. Inzwi­schen hat sich diese Ent­scheidung als ver­häng­nis­voller Fehler erwiesen — u.a. auch deshalb, weil man völlig außer Acht gelassen hat, dass mit der Ein­führung und Nutzung der sog. erneu­er­baren Energien enorme Kosten ver­bunden sind. Allein der erfor­der­liche Netz­ausbau, ohne den die Energie nicht zu den Ver­brau­chern gelangen kann, kostete schon 2015 mehr als eine Mil­liarde Euro. Netz­ent­gelte machen gegen­wärtig schon 20 Prozent des Strom­preises aus, den wir alle bezahlen. Ein Ende dieser Ent­wicklung ist nicht abzu­sehen, d.h. der Strom wird immer teurer.

Wenn die Ergeb­nisse nicht passen, erleiden manche Wis­sen­schaftler Realitätsverlust 

In der öffent­lichen Debatte nach dem Aus­stieg aus der Kohle- und Kern­energie haben die Medien dann für eine weitere Ver­dummung der deut­schen Bevöl­kerung gesorgt. Während man Ver­tretern unab­hän­giger Ein­rich­tungen wie das Euro­päische Institut für Klima und Energie (EIKE) kaum zu Wort kommen ließ, durften sys­tem­kon­forme Experten wie z.B. die Pro­fes­soren Schell­nhuber und Eden­hofer vom Potsdam-Institut für Kli­ma­for­schung ihre unbe­wie­senen Behaup­tungen medi­en­wirksam ver­treten. Es ist kei­neswegs ein neues Phä­nomen, dass Wis­sen­schaftler, die sich einem bestimmten Thema und ent­spre­chenden Thesen ver­schrieben haben, Rea­li­täts­verlust erleiden, wenn die erhofften Ergeb­nisse ihrer For­schungen aus­bleiben oder nicht beweisbar sind. Schließlich hängen oftmals ihre weitere wis­sen­schaft­liche Laufbahn und die finan­zielle Situation ihrer Ein­richtung davon ab.

Makaber wird es dann, wenn solche Erschei­nungen auch auf wis­sen­schaft­liche Gremien wie den Welt­kli­marat der UN zutreffen. Dieser Aus­schuss (Inter­go­vern­mental Panel on Climate Change/Zwischenstaatlicher Aus­schuss für Kli­ma­än­de­rungen IPCC) gibt fast jährlich einen Sach­stands­be­richt für die All­ge­meinheit heraus. Während im Bericht 2013 noch steht, es könne dazu kein Urteil abge­geben werden, weil keine wis­sen­schaft­liche Über­ein­stimmung über ihren Wert an Hand von Evidenz und Studien vor­liegt, ist im Sach­stands­be­richt vom November 2014 for­mu­liert: „Es ist extrem wahr­scheinlich, dass der mensch­liche Ein­fluss der Haupt­grund für die seit 1950 beob­achtete Erwärmung ist.“

Ja ist das denn die Mög­lichkeit? Erst seit 1950 wird eine Erwärmung beob­achtet? Was war denn davor? Ist es nicht einfach so, dass diese Erwärmung sich schon seit der letzten Eiszeit voll­zieht? Und das soll niemand bemerkt haben? Da darf man die Frage stellen was unter „extrem wahr­scheinlich“ zu ver­stehen ist? Diese Kam­pagne blieb nicht ohne Folgen. Schon die bloße Erwähnung der Kern­kraft wird im per­sön­lichen Umfeld mit Ver­achtung bestraft. Selbst im auf­ge­klärten Freundes- und Bekann­ten­kreis häufen sich Auf­fas­sungen, die wider jede Ver­nunft sind. Immer mehr Men­schen glauben, man könne die zuneh­mende Erd­er­wärmung zum Bei­spiel durch den Einsatz von Elek­tro­autos ver­ringern, ohne kri­tisch zu hin­ter­fragen, wie das gelingen soll.

Wie verhält es sich tat­sächlich mit dem CO2

Halten wir uns dabei einfach an wis­sen­schaftlich erwiesene Fakten. CO2 ist ein Spu­rengas, das momentan etwa 0,04 Volu­men­prozent der Erd­at­mo­sphäre aus­macht. Das bedeutet: Auf 10.000 Moleküle der Atmo­sphäre kommen dem­zu­folge vier Moleküle CO2. Haupt­be­stand­teile der Luft sind Stick­stoff (78,08%), Sauer­stoff (20,09%) und Argon mit 0,93%. CO2 ist unsichtbar und darf nicht mit dem Rauch aus Kraft­werken und Öfen oder mit Was­ser­dampf aus Kühl­türmen ver­wechselt werden. Ent­gegen anders­lau­tenden Behaup­tungen ist bisher kein strin­genter Nachweis dafür erbracht worden, dass der men­schen­ge­machte Anteil von CO2 in der Erd­at­mo­sphäre das Klima spürbar beeinflusst.

Nach ver­schie­denen wis­sen­schaft­lichen Berech­nungen trägt der Mensch nur mit etwa 2 bis 4 Prozent zur Erhöhung des CO2 bei. Soll heißen: Vor­lie­gende Ana­lysen sind nicht bewiesen – es sind lediglich Annahmen. Was aber wis­sen­schaftlich gesi­chert ist, ist die Tat­sache, dass CO2 ein Haupt­be­standteil der Pho­to­syn­these ist, ohne die es weder Pflanzen noch Tiere und auch keine Men­schen gäbe. Im Übrigen erzeugt ein Mensch allein durch seine Atmung pro Jahr etwa 0,4 Tonnen CO2. Bei 80 Mil­lionen Ein­wohnern heißt das: Deutschland ist mit 32 Mil­lionen Tonnen beteiligt. Es wundert daher, dass die Kli­ma­hys­te­riker ange­sichts dieser Fakten nicht längst ein kom­plettes oder zeit­wei­liges Atmungs­verbot für die Bevöl­kerung gefordert haben.

Gemessen an der von Fach­leuten ermit­telten glo­balen Emis­sionen-Angaben in Koh­len­stoff © an Stelle von CO2 in Höhe von 10 GtC (Giga­tonnen Koh­len­stoff pro Jahr) ist Deutschland summa sum­marum mit rund 2 % daran beteiligt. Das ent­spricht dem­zu­folge einer Menge von 0,2 GtC. Vor­aus­ge­setzt wir würden uns ab 2050 nur noch von Feld­früchten, Pilzen und Beeren ernähren, und mit Pfeil und Bogen Felle von Tieren besorgen und keine Industrie mehr betreiben, würden wir Deut­schen der Welt in den fol­genden 35 Jahren CO2-Emis­sionen in Höhe von 3,5 GtC ersparen. Was pas­siert, wenn diese 3,5 GtC nicht ein­ge­spart werden? Zunächst gelänge nur die Hälfte davon in die Atmo­sphäre, der Rest ginge in die Ozeane und die Bio­sphäre. Im End­effekt würde sich der indus­trielle Selbstmord Deutschland nur mar­ginal auf die globale Erwärmung aus­wirken. Nach den Berech­nungen des EIKE läge er bei 0,003° C. Wenn das auch nur annä­hernd zutrifft, sollten wir uns nicht länger der Illusion hin­geben, wir könnten das Klima beein­flussen und die weitere Erd­er­wärmung ver­hindern, indem wir weniger CO2 erzeugen. An dieser Stelle sei auch daran erinnert, dass die Pro­zesse in der Erd­at­mo­sphäre gekop­pelte, nicht­li­neare chao­tische Systeme sind, für die Wis­sen­schaft noch keine aus­rei­chenden Erklä­rungen hat.

Was können wir tun, um unsere Umwelt, die Natur und unsere Erde ab sofort und nach­haltig zu schützen? 

Wir könnten – den poli­ti­schen Willen vor­aus­ge­setzt – sofort damit auf­hören, unsere Umwelt durch Ver­pa­ckungen aus Plastik und ähn­lichen Pro­dukten, die nicht auf natür­liche Weise abbaubar sind, zu belasten und zu zer­stören. Wenn wir das öko­lo­gische Gleich­ge­wicht wie­der­her­stellen wollen, müssen wir unsere Meere, Wälder und Gewässer rein­halten. Ver­ur­sacher von Umwelt­schäden müssen gerichtlich zur Ver­ant­wortung gezogen werden.

Wir könnten durch bin­dende UNO-Ver­ein­ba­rungen das Abholzen der Regen­wälder beenden. Damit wäre ihr Ein­fluss auf unser Klima gesi­chert. Umwelt- und Natur­schutz beginnt bei jedem Ein­zelnen. Die Empörung der Jugend über das Ver­sagen der Politik und ihre Sorgen um die Zukunft ist völlig ver­ständlich. Aber ihre Instru­men­ta­li­sierung im Sinne des Kli­ma­schutzes, so wie sie gegen­wärtig medi­en­wirksam betrieben wird, ist ein Irrweg.

Während die Kli­ma­hys­te­riker den Kli­ma­wandel zum Haupt­thema der öffent­lichen Debatte machen, igno­rieren sie fast voll­ständig die größte Gefahr, die der Menschheit nach wie vor droht: Die Gefahr einer ato­maren Kata­strophe, die solange besteht wie es Kern­waffen gibt. Gegen­wärtig kommen die Gespenster des Kalten Krieges zurück, ein neuer Rüs­tungs­wettlauf droht. Die latente Gefahr lokaler und auch grö­ßerer Kriege muss gebannt werden. Kriege zer­stören nicht nur die Umwelt und das Klima, sie können die ganze Erde ver­nichten. Deshalb muss der Kampf um den Frieden an erster Stelle stehen. Wir brauchen eine neue Bewegung für den Frieden.

 
 


Quelle: www.anderweltonline.com