Der mutmaßlich durch Selbstmord gestorbene Milliardär Epstein hatte weitreichende Verbindungen, die jetzt Stück für Stück ans Licht kommen. Nun kommt heraus, dass er nicht nur Dutzende blutjunger Mädchen missbrauchte, sondern dass die Zahl bei über 1000 liegt. Die „Jerusalem Post“ berichtet, dass eine französische Model-Agentur ihn mit jungen Mädchen zum Missbrauchen „beliefert“ haben soll.
Eine Model-Agentur zur Beschaffung junger Mädchen

Jeffrey Epstein besaß quer über den Globus verschiedene Anwesen, so auch eine luxuriöse Wohnung in der Pariser Innenstadt. Dort sollen viele minderjährige Mädchen zusammen mit Prominenten gesehen worden sein. Die Namen dieser Celebrities durften bisher jedoch nie genannt werden.
Eines der Opfer Epsteins machte hierzu eine wichtige Zeugenaussage. Sie gab an, sie habe für die Modelagentur Jean-Luc Brunos gearbeitet und sei zusammen mit Epstein in Südfrankreich gewesen. Dort sei sie von Jeffrey Epstein und einem Hotelketten-Mogul vergewaltigt worden.
Auch die Hauptzeugin, Virginia Giuffre (geb. Roberts) gab vor Gericht zu Protokoll, dass die Mädchen im jungen Teenager-Alter von Jean-Luc Brunel mithilfe von Model-Visa in die USA geschleust wurden und dann an Epstein und andere Prominente zum Missbrauch ausgeliefert wurden. Auch sie selbst, Virginia Roberts, sei von Brunel mehrfach in Epsteins Häusern missbraucht worden.
12-jährige Drillingsschwestern als Geburtstagsgeschenk zum Missbrauch
Sie beschrieb auch, wie Monsieur Brunel ein 12-jähriges Drillings-Schwestern-Kleeblatt als Geburtstagsgeschenk für Epstein zum oralen vergewaltigen einflog. Epstein soll sich nach ihrer Aussage sogar damit gebrüstet haben, dass die Familie der Mädchen arm sei und das Geld, das sie für ihre drei Töchter erhalten hat, dringend brauchte. Epstein sei völlig von den „niedlichen Mädelchen“ begeistert gewesen und dass sie so wunderbar jung gewesen seien. Immer wieder habe er davon gesprochen. Brunel habe in Paris die drei Kinder den Eltern unter den üblichen Versprechungen einer Modelkarriere abgekauft und Epstein habe sich sehr darüber amüsiert, wie leicht man doch alles und jeden kaufen könne. Das enthüllen nun entsiegelte Dokumente.
Brunel bestreitet dies alles.
Es gibt aber noch andere, damals sehr junge und recht bekannte Models, die dies von Herrn Brunel behaupten:
„Thysia Huisman, then an 18-year-old Dutch model staying at the apartment, alleged that one such evening in September 1991, she began feeling woozy after being given a drink by Brunel, and was taken to his bedroom. I recall him lying on top of me, me trying to push him off,” she said in an interview. “I remember trying to move, but not really being able to. Like almost being paralysed. I heard the sound of my blouse – a black blouse – ripping. I had a black skirt, too. I felt him – this is difficult – between my legs. Pushing.” Huisman said the rest was a blur. She woke the next morning in a kimono that wasn’t hers, with soreness on her inner thighs. “I felt we had had sex,” she said. “I knew. I know.”

Der Guardian berichtet auch noch von einem weiteren Opfer Brunels, Courtney Soerensen und ihren Erfahrungen mit Jean-Luc Brunel.
Das Kinderschänder-Freundespaar Jean-Luc Bruno und Jeffrey Epstein habe sich aber vor vier Jahren verstritten, berichtet die Jerusalem Post, und Bruno verklagte Epstein wegen Verleumdung.
Fluchtvorbereitungen: Diamanten, stapelweise Bargeld und ein österreichischer Pass
Laut der Staatsanwaltschaft von New York wurde in einem Safe in Epsteins Herrenhaus in Manhattan ein anscheinend echter, aber abgelaufener österreichischer Reisepass mit dem Bild Epsteins, aber einem falschen Namen, und Wohnsitz in Saudi Arabien neben 70.000 Dollar Bargeld und 48 Diamanten gefunden. Den Reisepass soll Epstein benutzt haben, als er in den 1980er Jahren nach Frankreich in seine Pariser Wohnung flog, um dort Sexparties zu feiern. Einreisestempel in dem Pass sollen laut dem „business insider“, der Einsicht in die Unterlagen der Staatsanwaltschaft erhielt, belegen, dass der Pass auch zu Einreise nach Spanien, Großbritannien, Saudi Arabien und Frankreich benutzt wurde.
„The passport contains numerous ingress and egress stamps, including stamps that reflect use of the passport to enter France, Spain, the United Kingdom, and Saudi Arabia in the 1980s,” they said in the court documents seen by Business Insider.”
Das Dokument kann hier eingesehen werden.

Die französische Regierung will nun untersuchen, ob Epstein auch in Frankreich einen Sexhandelsring mit Minderjährigen betrieben hat und ob die Pariser Wohnung auch dazu diente.
Die österreichische Seite „unzensuriert“ fragt:
„Hatte Epstein einen gefälschten österreichischen Pass oder hatte er einen echten falschen Pass, der ihm in Österreich verschafft wurde? Wenn der Pass aus Österreich stammte, wer hat ihm einen solchen verschafft? Das Innenministerium war von 1970 bis 1997 in der Hand der SPÖ. Was wissen die Innenminister der 1980er Jahre, in deren Zuständigkeit das Passwesen fällt?“
In dem New Yorker Anwesen von Epstein fand die Polizei jedenfalls bei der Durchsuchung nicht nur Kinderpornos, sondern auch den (abgelaufenen) österreichischen Reisepass. Epstein war wirklich überraschend gut mit allem ausgestattet. Wahrscheinlich hatte er mehrere solche Wohnungen mit perfekter Fluchtvorbereitung, Geld und Papieren. Ob er wohl tatsächlich irgendwo sicher und gut ausgestattet in einem Luxus-Versteck sitzt?
























