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Wiedereinstieg in die Atomkraft denkbar

27. Januar 2020

Die Kohlekraftwerke sollen vom Netz. Deutschland braucht immer mehr Strom. Die Entwicklung der erneuerbaren Energien hält nicht Schritt. Was tun? Sachsens Ministerpräsident Kretschmer kann sich im Notfall eine Rückkehr zur Atomkraft vorstellen. Auf jeden Fall solle Deutschland seine Kompetenzen auf diesem Gebiet bewahren.

Sogar Greta Thunberg hatte einmal gesagt, dass man im Notfall, zumindest vorübergehend, auf die Atomkraft setzen müsse. Dafür wurde sie gescholten, und sie betonte, dass sie nur von einer Übergangslösung im Notfall gesprochen habe.

Aber die Frage stellt sich ganz konkret: Wenn alle Welt auf E-Mobilität umsteigt braucht man mehr Strom. Und der muss erzeugt werden. Die erneuerbaren Energien kommen nicht hinterher. Wenn in zwei Jahren die letzten Kernenergiewerke vom Netz gehen, könnte es vielleicht zum Blackout kommen. Völlig ausschließen kann man das nicht.

Was also spricht gegen Atomkraft? Zumal es neue Verfahren gibt, mit welchen die Atomkraftwerke effizienter und sicherer sind? Ist es nicht besser, diese Energie selbst zu erzeugen als Strom aus dem Ausland hinzukaufen zu müssen?

Jetzt hat sich sogar der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer in die Diskussion eingeschaltet [siehe Bericht »Focus-Online«]. Er kann sich im Notfall die Rückkehr der Atomkraft vorstellen, wenn anders die Versorgungssicherheit nicht gewährleistet werden kann und wie es mit den Kosten der Energiewende steht, soll er gegenüber dem »Redaktionsnetzwerk Deutschland« gesagt haben.

Deutschland müsse auf jeden Fall weiter Forschung betreiben und dürfe seine Kompetenzen in diesem Bereich nicht verlieren.


Quelle: freiewelt.net