Kri­mi­nelle Regie­rungen und der Einsatz von che­mi­schen Kampfstoffen

Die Geschichte der Menschheit ist von geheimen, grau­samen Expe­ri­menten an der unwis­senden Bevöl­kerung durch kor­rupte und kranke Regie­rungen geprägt. Bereits bei den ersten offi­zi­ellen Atom­tests im Jahre 1945 wurden Sol­daten als Ver­suchs­ka­ninchen miss­braucht. Im Buch „Ter­ror­staat“ habe ich die wich­tigsten Fakten und Zusam­men­hänge zusam­men­ge­tragen und ver­öf­fent­licht. Betrachten wir einige Auszüge daraus zu einer Serie über bes­tia­lische Ver­brechen an der Bevöl­kerung durch die gewählten Regierungen.

(von Dan Davis)

 Abb. oben: Im Jahre 1945 wurden ame­ri­ka­nische Sol­daten von der eigenen Regierung bei Atom­tests als Ver­suchs­ka­ninchen verwendet. 

Im Irak-Krieg wurden geschä­digte Sol­daten mit dem Golf­kriegs­syndrom ebenso von ihrer Regierung belogen und fal­len­ge­lassen, wie es Jahre zuvor in Vietnam bei den Opfern durch den Kampf­stoff Agent Orange geschah. Doch dies sind bei weitem nicht die ein­zigen schwarzen Flecken auf den augen­scheinlich blü­ten­weißen Hemden unserer Regie­rungs­ver­treter durch deren arro­gante Aus­reden, um in den Mas­sen­medien die „heile Welt“ wie einen künst­lichen Hei­li­gen­schein über sich zu wahren und dadurch nicht zuletzt auch Regress­an­sprüche abzuwenden.

So wurden bei­spiels­weise viele gebrand­markte Mas­sen­mörder aus dem Dritten Reich nach dem Zweiten Welt­krieg über die Ope­ration Paperclip in die USA gebracht, um dort unter neuer Flagge ihre grau­samen For­schungen fort­zu­führen, deren Ergeb­nisse später in Pro­jekte wie MK Ultra ein­flossen. Im Jahre 1945 wurde geistig behin­derten Kindern in staat­lichen Orga­ni­sa­tionen in Mas­sa­chu­setts zum Früh­stück radio­aktive Milch ver­ab­reicht. Klein­kindern aus far­bigen oder armen Familien wurden in den vier­ziger und sech­ziger Jahren des zwan­zigsten Jahr­hun­derts radio­aktive Jod­prä­parate inji­ziert. Alten Men­schen und Schwer­kranken wurde in den 1940er-Jahren das hoch­giftige Plu­tonium gespritzt.

Alle Regie­rungen, die sich in der Ver­gan­genheit an men­schen­ver­ach­tenden Pro­grammen betei­ligten, haben sich über die Mas­sen­medien ihres Landes oder dessen Grenzen hinaus als “die Guten” ver­kauft. An dieser Argu­men­ta­ti­ons­weise und Mani­pu­lation der Mei­nungs­bildung in der eigenen oder der Bevöl­kerung ver­bün­deter Staaten hat sich bis heute bei Ver­gehen gegen die Mensch­lichkeit nichts geändert.

Auch in Japan wurden unter den Straßen Tokios Tau­sende mensch­licher Leichen ent­deckt, die das hoch­ge­heime Regie­rungs­pro­gramm UNIT 731 mit Bio­waffen ans Tages­licht brachten, in dem unschuldige Men­schen den Ver­suchen zum Opfer fielen. Die grau­samen Funde in dem Tokioer Ortsteil Shinjuku lösten im Jahre 1989 Pro­teste und Ent­setzen aus. Die Regierung sah sich in Folge gezwungen, eines ihrer schlimmsten Regie­rungs­ge­heim­nisse ein­zu­ge­stehen. Nur wenige Meter von den Funden in Shinjuku ent­fernt befanden sich damals die Kriegs­labors von Gene­ral­leutnant Shirô Ishii, dem Leiter des hoch­ge­heimen japa­ni­schen Bio­waf­fen­pro­gramms Unit 731. Für die Expe­ri­mente ver­wendete man Men­schen aus einer Mili­tär­basis in der Man­dschurei. Der Mikro­biologe Shirô Ishii begann seine Expe­ri­mente im Jahre 1931 im Dienste der Armee mit einem hohen Etat und 300 Mit­ar­beitern unter dem Deck­namen „Togo Unit“.

Gefangene, die man für die Expe­ri­mente gegen deren Willen her­anzog, bezeichnete man als „maruta“ (über­setzt = Holz­stämme). Die Expe­ri­mente waren an Grau­samkeit kaum zu über­bieten. Wurde ein Gehirn benötigt, drückte ein Mit­ar­beiter den Gefan­genen zu Boden, während ihm ein anderer mit einer Axt den Kopf spaltete. Die nicht benö­tigten Rest­körper wurden in einem Kre­ma­torium ver­brannt. Zu Beginn wurde mit Milz­brand- und Pest­bak­terien expe­ri­men­tiert. Hierbei wurden auch chi­ne­sische Gue­ril­la­kämpfer mit Pest­bak­terien infi­ziert und am leben­digen Leibe seziert.

Man ver­giftete Gefangene mit Phos­gengas, anderen wurde Zyankali inji­ziert oder man setzte sie hohen Strom­stößen aus. Wer die Tor­turen über­lebte, bekam eine Todes­spritze oder wurde lebendig aufgeschnitten.

Abb. links: Auf­nahme aus dem japa­ni­schen Projekt UNIT 731, bei dem Tau­sende Men­schen Opfer von grau­samen Regie­rungs­ex­pe­ri­menten wurden. Abb. rechts: Haupt­quartier und Gefängnis von UNIT 731 in der Nähe von Harbin.

Im Jahre 1939 ent­stand in Pingfan das neue sechs Qua­drat­ki­lo­meter große Haupt­quartier der Einheit. Die Leichen der Pro­jekte wurden in drei rie­sigen Öfen entsorgt.

Eines der Expe­ri­mente befasste sich mit Erfrie­rungs­ex­pe­ri­menten. Man setzte die Gefan­genen eisigen Tem­pe­ra­turen aus, bis die Kör­per­teile gefroren waren und schlug sie dann mit Stöcken ab. Die Grau­samkeit dieser Expe­ri­mente wurde auch in dem Film „Men behind the Sun“ gezeigt, der in Deutschland und vielen anderen Ländern in der unge­schnit­tenen Fassung ver­boten wurde.

Der Autor Sheldon Harris berichtete in seinem Buch „Fac­tories of Death“ noch von vielen wei­teren bes­tia­li­schen Expe­ri­menten, wie bei­spiels­weise das Inji­zieren von Luft in den Körper, um zu ermitteln, wann es zu einer Embolie kommt. Offi­ziell wurde zur dama­ligen Zeit behauptet, die Expe­ri­mente würden aus­schließlich an Affen durch­ge­führt und man erklärte anders­lau­tende Berichte als die Aus­sagen von Ver­rückten. Gegen Ende des Zweiten Welt­kriegs stieg Ishii zum Rang eines Gene­ral­leut­nants auf. Die Mit­ar­beiter von UNIT 731 unter­lagen strengster Geheim­haltung. Pingfan und die anderen Ein­rich­tungen wurden zer­stört. Im Jahre 1948 wurde allen Mit­ar­beitern von UNIT 731 im Aus­tausch gegen Daten und Zusam­men­arbeit mit der US-Armee Schutz vor einer Anklage und einer straf­recht­lichen Ver­folgung zugesagt. Die Geheim­haltung und Politik des Abstreitens begann weiter zu brö­ckeln, als sich der US-Ver­tei­di­gungs­mi­nister William Perry im Jahre 1993 unter dem Druck der Öffent­lichkeit bereit erklären musste, die Unter­lagen freizugeben.

In einem Bericht aus dem Pen­tagon vom Jahr 1948 heißt es dazu: „Auf­grund der Skrupel gegenüber Men­schen­ver­suchen konnten wir der­artige Infor­ma­tionen in unseren eigenen For­schungs­labors nicht erzielen. Die Kosten für diese Daten beliefen sich ins­gesamt auf nur 250.000 Dollar, ein Trinkgeld.“

 Mit der erkauften Erkenntnis über die Sym­ptome von Pest, Typhus, Geschlechts­krank­heiten, Pocken, Kno­chen­brand, Sal­mo­nellen, Scharlach, Diph­therie, Tetanus, Keuch­husten und viele weitere töd­liche Krank­heiten, begannen die west­lichen Mächte mit skru­pel­losen Pro­grammen gegen ihre eigenen Bevöl­ke­rungen, um die effek­tivsten Methoden für Mas­sen­ver­nich­tungs­waffen zu finden.

Im Sep­tember des Jahres 1950 gaben zwei Patrouil­len­boote der US-Marine im Hafen der Bucht von San Fran­cisco eine größere Menge Ser­ratia-Mar­ce­scens-Bak­terien in die Luft ab. Sechs Wochen nach diesen vor­ge­täuschten Angriffen stellte man fest, dass das Gebiet von San Fran­cisco im Umkreis von 300 Qua­drat­ki­lo­metern infi­ziert worden ist, etwa 800.000 Per­sonen die Bak­terien ein­ge­atmet haben. Die Bak­terien wurden in der For­schungs­station Proton Down in Groß­bri­tannien ent­wi­ckelt. Im Jahre 1952 tauchten ‘harmlose Gas­wolken‘ über sechs Groß­städten der USA auf. 1955: Tampa Bay, Florida, vom CIA mit Keuch­husten infi­ziert. Ein Dokument aus dem Jahr 1956 auto­ri­siert Psych­iater in Uni­ver­si­täten, Zucht­häusern und staatlich gelei­teten Bes­se­rungs­an­stalten, neu ent­wi­ckelte Drogen an unwis­senden Insassen zu testen. In den späten 1950er-Jahren führte die US-Armee auch Feld­ver­suche in Savannah, Georgia sowie Avon Park, Georgia, durch. Eine Methode, die man sich von UNIT 731 abge­schaut hatte. Einige der Bewohner, die unter den Insek­ten­schwärmen litten, wurden krank. Es kam auch zu Todes­fällen. Ange­hörige des US-Militärs, getarnt als Mit­ar­beiter der Gesund­heits­be­hörden, unter­suchten viele der Opfer. Man nimmt an, dass die Stech­mücken mit einer Form von Gelb­fieber infi­ziert wurden, einem Virus, das hohes Fieber, Erbrechen und bei etwa einen Drittel der Infi­zierten zum Tode führte.

Weitere Tests, welche die Hilf­lo­sigkeit bei einem Angriff mit B‑Waffen auf­zeigten, wurden in den 1950er- und 1960er-Jahren in Groß­bri­tannien, Kanada und den USA durch­ge­führt, welche im Jahre 1966 mit einem Angriff auf New York gip­felten. Dort ver­sprühte ein Ein­satz­kom­mando der bio­lo­gi­schen Kriegs­führung Bazillus-Bak­terien. Schät­zungen zufolge wurden bei diesen Angriffen etwa eine Mil­lionen Bürger infi­ziert. Als Schluss­fol­gerung aus diesem Angriff zog man die Kon­se­quenz, dass es unmöglich sei, einen ter­ro­ris­ti­schen Angriff auf diesem Gebiet zu verhindern.

Die Erkennt­nisse aus solchen Test wurden im Korea-Krieg erstmals mili­tä­risch ein­ge­setzt. Als Bei­spiel dient hier die Geschichte des Dorfes Min-Chung, dessen Ein­wohner eines Nachts ein Flugzeug über sich hörten. Am dar­auf­fol­genden Tag ent­deckten die Bewohner überall im Dorf tote Wühl­mäuse, die zum Teil gebro­chene Beine hatten. Sie wurden von den Flug­zeugen über dem Dorf abge­worfen. In Panik ver­brannte man fast alle der Kadaver. Vier der Wühl­mäuse wurden unter­sucht. Sie waren mit der Pest infi­ziert. Die Vor­komm­nisse führten dazu, dass eine inter­na­tionale Unter­su­chungs­kom­mission gegründet wurde. Über den Vorfall im Dorf Min-Chung hieß es nach Abschluss der Unter­su­chungen: „Es besteht kein Zweifel, dass eine große Anzahl von mit der Pest infi­zierten Wühl­mäusen in der Nacht vom 4. zum 5. April 1952 von einem Flugzeug, das die Bewohner gehört haben, über dem Distrikt Kann-Nan abge­worfen wurde. Dieses Flugzeug wurde als ein ame­ri­ka­ni­scher F‑82 Dop­pel­rumpf-Nacht­jäger identifiziert.“

Im Vietnam-Krieg wurde gegen die Bevöl­kerung von der US-Armee das Ent­lau­bungsgift Agent Orange ein­ge­setzt. Die ver­wen­deten Gifte waren nach den Farb­codes auf den Behältern unter der Bezeichnung Agent Rot, Grün, Blau, Weiß, Orange und Rosa bezeichnet. Der gefähr­lichste, Agent Orange, kam in besonders dichten Dschun­gel­ge­bieten zum Einsatz. Er bestand aus dem Ent­lau­bungs­mittel 245‑T, ent­wi­ckelt von einem bri­ti­schen For­schungsteam, sowie einer kleinen Menge töd­lichen Dioxin. Bei der „Ope­ration Ranch Hand“ wurde ein Gebiet in der Größe Israels mit Agent Orange ver­seucht. Dabei wurden über 110 Kilo­gramm Dioxin über der Region ver­teilt. Zum Ver­gleich: Etwa 85 Gramm Dioxin, abge­geben in die Trink­was­ser­ver­sorgung von Washington D.C., würden aus­reichen, um die gesamte Bevöl­kerung der ame­ri­ka­ni­schen Haupt­stadt zu töten. Die Aktion führte zu grau­en­haften Miss­bil­dungen in der Bevöl­kerung von Vietnam und zu einer Ver­dop­pelung von Totgeburten.

Abb. links: Agent Orange-Opfer in Vietnam nach dem Einsatz des Kampf­stoffes durch die US-Regierung. Abb. rechts: Zei­tungs­ar­tikel über die Unter­su­chungen zum CIA-Projekt MK Ultra.

1961: Männ­lichen Gefäng­nis­in­sassen werden im US-Staat Oregon die Fort­pflan­zungs­organe bestrahlt, um sie zeu­gungs­un­fähig zu machen – ohne sie darüber auf­zu­klären. In den 1950er- und 1960er-Jahren wird Häft­lingen und schwan­geren Frauen radio­ak­tives Uran gespritzt, um an den Unwis­senden die Aus­wir­kungen zu stu­dieren. Es wird bekannt, dass während der 1950er- und 1960er-Jahre an über 100 bri­ti­schen Sol­daten LSD ver­ab­reicht wurde.

1965: An Häft­lingen in Phil­adelphia wird Dioxin getestet.

1968: Die CIA gibt che­mische Sub­stanzen in die Was­ser­ver­sorgung eines Washing­toner Regierungsgebäudes.

1975: Es wird bekannt, dass die CIA mit far­bigen Pati­enten expe­ri­men­tierte, ihnen täglich hohe Dosen an LSD, Mes­kalin, Mari­huana, Sko­polamin und anderen Sub­stanzen verabreichte.

1976: Schwan­geren Frauen werden im Rahmen einer Vor­sor­ge­un­ter­su­chung radio­aktive Pillen ver­ordnet. Mehrere der aus­ge­tra­genen Kinder sterben an Krebs. In den ame­ri­ka­ni­schen Städten Eugene, Portland sowie im kana­di­schen Timmins haben künstlich erzeugte starke ELF-Signale nerv­tö­tende Brumm­ef­fekte her­vor­ge­rufen, Ohren- und Hals­er­kran­kungen, Kopf­schmerzen, Schlaf­lo­sigkeit, Haut­rö­tungen sowie emo­tionale Pro­bleme werden gemeldet.

1980: Flücht­linge aus Haiti erhalten in Gefäng­nissen Hor­mon­spritzen. Das Ergebnis ist „Gynä­ko­masti“, das heißt, den Männern wachsen weib­liche Brüste.

1985: Bei der Frie­dens­de­mons­tration vor dem ato­maren Luft­waf­fen­stütz­punkt in Greenham Common, England, werden Demons­tranten mit Mikro­wel­len­strah­len­waffen abge­wehrt. Die dadurch ein­tre­tenden kör­per­lichen Beschwerden werden kur­zerhand medi­zi­nisch weg­dis­ku­tiert. Erst­ma­liger Aus­bruch von Dengue-Fieber in Nica­ragua im Anschluss an eine Zunahme von US-Aufklärungsmissionen.

1986: Es kommt an die Öffent­lichkeit, dass im Hol­mesburg-Gefängnis in Penn­syl­vania unter Projekt MK NAOMI bio­che­mische Expe­ri­mente an den Häft­lingen durch­ge­führt wurden. In deren Unwis­senheit wurde ihnen der Kampf­stoff POISON IVY verabreicht.

1987: Das US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­terium gibt die Fort­setzung der B‑Waffen-For­schung an 127 Orten der USA zu.

1994: Die US-Bot­schaft in Moskau wurde nach Angaben der ame­ri­ka­ni­schen Abwehr jah­relang mit Mikro­wellen bom­bar­diert. Mikro­wellen wirken in der ver­wen­deten Modu­lation stark krebs­er­regend und lösen echte Krank­heiten aus. Diese Waffen waren in zwei gegen­über­lie­genden Gebäuden installiert.

Das CIA-Ver­stan­des­kon­troll­pro­gramm MK-Ultra, welches als TOP SECRET ein­ge­stuft wurde, war aus dem frü­heren Projekt “Bluebird“ her­vor­ge­gangen, das offi­ziell die Aufgabe hatte, den Vor­sprung der Sowjets auf dem Gebiet der Gehirn­wäsche ein­zu­holen. Schwer­punkt der Expe­ri­mente war die Anwendung von Nar­ko­hypnose, sprich die Kom­bi­nation von bewusst­seins­ver­än­dernden Drogen und Hypnose. Später wurde das Projekt Bluebird aus­gebaut und in Arti­chocke umbe­nannt. Beteiligt waren die US-Geheim­dienst­ab­tei­lungen der Marine, Luft­waffe und des FBI. Das Ziel des Pro­jekts wurde im Jahr 1952 in einem Memo­randum auf­ge­führt: „Können wir einen Men­schen so weit beein­flussen, dass er unsere Befehle auch gegen seinen Willen aus­führt, selbst ent­gegen tief ver­wur­zelten Instinkten wie dem Selbst­er­hal­tungs­trieb?“ Teams der CIA waren in Folge weltweit im Einsatz, um das Projekt erfolg­reich umzu­setzen. Die Aufgabe der CIA-Teams bestand darin, neue Ver­hör­me­thoden zu erproben und zu gewähr­leisten, dass sich die unfrei­wil­ligen Opfer später absolut an nichts mehr erinnern können. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden unter anderem Drogen wie Mari­huana, LSD, Heroin sowie die Wahr­heits­droge Thio­pental-Natrium eingesetzt.

Am 13. April 1953 wurde das Projekt MK-Ultra ins Leben gerufen, laut den CIA-Unter­lagen ein Haupt­projekt mit 149 Unter­pro­jekten. Die 1947, im Jahre des angeb­lichen „Roswell-Absturzes“ ins Leben gerufene CIA setzte sich von Anfang an bei dem Projekt MK-Ultra über sämt­liche Vor­schriften hinweg und es wurden Ver­suche an ahnungs­losen Bürgern durch­ge­führt. Im Jahre 1973 ordnete Richard Helms kurz vor seiner Amts­nie­der­legung die Ver­nichtung sämt­licher Doku­mente zum MK-Ultra-Projekt an, so dass die wahren Ausmaße kaum mehr nach­voll­ziehbar sind. Alleine dieses Vor­gehen selbst deutet jedoch an, welch grausame Aus­wüchse hier wohl unter den Tisch gekehrt werden mussten.

Bekannt ist, dass in einem der Pro­jekte bei­spiels­weise Dr. Harris Isabel, Direktor des Public Service Hos­pital in Lex­ington, mensch­lichen Ver­suchs­ka­ninchen hohe Dosen Mes­kalin, LSD, Mari­huana, Sko­polamin und andere Sub­stanzen ver­ab­reichte. Dazu wurden gezielt farbige Pati­enten her­an­ge­zogen. Im Jahre 1975 wurde, nach einem Sturm der Ent­rüstung durch an die Öffent­lichkeit gelangte Fakten, das Projekt offi­ziell ein­ge­stellt. Doch dies geschah laut den Ent­hül­lungen von Victor Mar­chettis und anderem nur, um die auf­ge­regten Gemüter zu beru­higen. Im Jahre 1977 ließ Mar­chetti ver­lauten, dass die Behaup­tungen der CIA gelogen seien.

Als Golf­kriegs­ve­te­ranen im Jahre 1991 zurück in ihre Heimat kamen, klagten sie über mys­te­riöse Krank­heiten. Einige der Sol­daten berich­teten davon, dass im Irak auch che­mische Kampf­stoffe ein­ge­setzt wurden, was offi­ziell gerne abge­stritten wird. So ertönte an einigen Kampf­stel­lungen öfters die NBC-Warn­geräte (NBC steht für Nukleare, Biolo­gische und Chemische Waffen), die das Vor­han­densein von bio­lo­gi­schen Ner­ven­gasen signa­li­sierten. Spätere Tests mit dem NBC-Warn­system bewiesen den Einsatz von „Agent‑G“, des töd­lichen Ner­ven­gases Sarin.

Die drei „Agent‑G“, Sarin, Soman und Tabun wurden den Berichten zufolge im Dritten Reich während des Zweiten Welt­krieges von den Nazis ent­wi­ckelt und an unschul­digen Häft­lingen in Kon­zen­tra­ti­ons­lagern erprobt. Diese Gifte greifen das mensch­liche Ner­ven­system an und führen in ent­spre­chend hoher Dosierung innerhalb von Minuten zum Tod oder zu Lähmungen.

Es gibt auch starke Hin­weise darauf, dass im Irak-Krieg viele der Beschwerden der Sol­daten durch Imp­fungen ver­ur­sacht worden sein könnten, denen sie sich hatten unter­ziehen müssen. Die Imp­fungen sollten den mög­lichen Aus­wir­kungen von CBW-Waffen vor­beugen, ihre Lang­zeit­wirkung hatten aber angeblich in vielen Fällen nicht minder gefähr­liche Aus­wir­kungen. Viele der Vete­ranen behaupten bis heute, sie seien als Ver­suchs­ka­ninchen für unaus­ge­reifte CBW-Imp­fungen miss­braucht worden, was von der Regierung bil­ligend in Kauf genommen wurde.

Die Golf­kriegs­ve­te­ranen Ray Bristol und Angus Parker gaben an, dass man den Truppen die Cytokin-Injek­tionen gegen CBW-Angriffe ver­ab­reicht hatte. Das Problem wäre jedoch gewesen, dass man nicht genug Cytokin-Impf­stoff gehabt habe und man in Folge beschloss, eine zweite, noch nicht getestete Kom­po­nente bei­zu­fügen, die die Wirkung von Cytokin ver­dop­pelte. Da die Test­imp­fungen jedoch niemals offi­ziell ver­ab­reicht wurden, stritten die Behörden diese Vor­würfe ab.

Die Gefahr von Bio­ter­ro­rismus ist unvor­stellbar. Hier­durch könnten innerhalb kür­zester Zeit Hun­dert­tau­sende oder gar Mil­lionen von Men­schen sterben. Besonders grau­enhaft ist diese Vor­stellung, wenn man sich anmaßt, in Betracht zu ziehen, dass hinter vielen der angeb­lichen Ter­ror­an­schläge in der Welt Teile unserer eigenen Regie­rungen stecken. Dazu fol­gender Bericht: Am 28. November 1953 stürzte sich Dr. Frank Olson, Mit­ar­beiter des che­mi­schen Trup­pen­ver­bandes der Geheim­dienst­ab­teilung für spe­zielle Ope­ra­tionen der US-Armee, in einem New Yorker Hotel aus dem 10. Stock. Neun Tage zuvor hatte Sidney Gottlieb, Leiter des Technik- und War­tungs­per­sonals der CIA, eine Sitzung ein­be­rufen. Gottlieb hatte sich LSD beschafft, welches er an unwis­senden Teil­nehmern testen wollte. Er tat etwas davon in Olsons Glas. Ben Wilson, ein anderer Sit­zungs­teil­nehmer, erin­nerte sich später, dass Olson sich “psy­cho­tisch auf­führte“. Sidney Gottlieb und Allen Dulles, dem Direktor des Geheim­dienstes, gelang es, die wahren Umstände über Olsons Tod über Jahr­zehnte zu ver­tu­schen. Dr. Frank Olson wurde langsam ver­rückt gemacht und fühlte sich berech­tig­ter­weise verfolgt.

Abb. links: Der ehe­malige UN-Waf­fen­in­spekteur und Bio­waf­fen­ex­perte David Kelly, welcher wenige Tage nach seiner Aussage vor der BBC, in welcher er die USA und ihre Ver­bün­deten als Lügner bezeichnete, „Selbstmord“ beging. Abb. Mitte: Zei­tungs­ar­tikel über die Ermordung (offi­ziell eben­falls „Selbstmord“) von Frank Olson, welcher für die CIA im Projekt „MK Ultra“ und „Arti­choke“ arbeitete. Abb. rechts: Iraker bei der Aus­übung freier Meinungsäußerung.

Dum­mer­weise beinhaltete der gerichts­me­di­zi­nische Bericht nach dem Sturz aus dem 10. Stock, dass Olson vor dem Sturz einen starken Schlag über dem linken Auge erhalten hatte. Olson fiel kurz vor seinem Tod ein streng geheimer CIA-Rat­geber in die Hände mit dem Titel ‘A Study of Assas­sation‘, die Anleitung der Agenten aus dem Herbst 1953 für Mord­an­schläge gegen kom­mu­nis­tische Poli­tiker in Gua­temala. Die Ver­fasser des Hand­buches emp­fahlen darin unter anderem einen als Unfall oder Selbstmord getarnten Sturz „aus mehr als fünf­und­zwanzig Metern Höhe auf harten Unter­grund“, nachdem das Opfer zuvor durch einen Schlag betäubt worden sei. Sie emp­fahlen, „für einen Zeugen zu sorgen, der das Ergebnis, nicht aber das Ereignis gesehen habe (oder das Ereignis anders sah, als es in Wirk­lichkeit war…)“. Im April1996 beschloss der Staats­anwalt von Man­hattan ein Ermitt­lungs­ver­fahren wegen Mord­ver­dachts gegen Unbe­kannt ein­zu­leiten. Der Fall Olson wurde wieder auf­ge­rollt. Zehn Tage später wurde die Leiche von William Colby in einem unweg­samen Ufer­gebiet des Wicomico River in Maryland gefunden. Der ehe­malige CIA-Direktor hatte offen­sichtlich auf einer Kanu­fahrt einen Herz­in­farkt erlitten, war aus dem Boot dann leider in die Fluten gekippt und ertrunken. Colby sollte von der Staats­an­walt­schaft zum Fall Olson verhört werden, da er der Familie 1975 die angeblich voll­stän­digen Unter­lagen der CIA aus­ge­händigt hatte. Sie reisten weiter, um einen Vincent Ruwet zu befragen. Dieser erzählte den Poli­zisten nichts Neues und blieb bei den alten Aus­sagen. Aller­dings ver­starb er merk­wür­di­ger­weise nur wenige Wochen später. Der wich­tigste Zeuge war Dr. Robert Lash­brook, denn er hatte Olson sei­nerzeit nach New York begleitet. Doch dieser lehnte die Vor­ladung mit der merk­wür­digen Begründung ab, „er kenne keinen Frank Olson“. Nachdem er einige Gerichts­termine ver­weigert und ver­schoben hatte und der Rechtsweg, was Aus­flüchte anging, aus­ge­schöpft war, schal­teten sich die Anwälte der CIA ein und teilten mit, vor Lash­brooks Ver­nehmung müssten die Fragen offi­ziell abge­segnet werden. Einer der Haupt­an­ge­klagten war Sidney Gottlieb. Er ver­starb zwei Wochen, bevor er im Gerichtssaal erscheinen sollte. Die Todes­ur­sache ist offi­ziell nicht bekannt­ge­geben worden. Es hieß er habe mög­li­cher­weise eine Lun­gen­em­bolie nach einem Herz­ver­sagen erlitten, oder Selbstmord.

Nach den Anschlägen vom 11. Sep­tember 2001 in New York wurde in den Nach­richten ver­kündet, Ter­ro­risten hätten mehrere Briefe mit Milz­brand­sporen ver­sendet, worauf in Folge fünf Men­schen starben. Milz­brand­sporen sind nicht gleich Milz­brand­sporen, und so konnte nach­ge­wiesen werden, dass die ver­wen­deten Sporen in den Briefen aus Proben bestanden, welche 1991/92 aus dem USAMRIID-Labor ver­schwanden, wo diese Jahre zuvor aus einer ver­stor­benen Kuh iso­liert wurden. Nach den Milz­brand-Atten­taten erin­nerte sich die US-Armee ver­ständ­li­cher­weise nur zögernd an die Vor­fälle in Fort Detrick in den Jahren 1991/92.

Bereits 1992 stellte eine Dr. Mary Beth Downs an einem Mon­tag­morgen im Februar fest, als sie ihr Elek­tro­nen­mi­kroskop ein­schalten wollte, dass sich jemand übers Wochenende dort zu schaffen gemacht haben musste. Bei einer Inventur des Labors in den US Army Medical Research Insti­tutes for Infec­tious Diseases (USAMRIID) fehlten sie­ben­und­zwanzig Proben, dar­unter Anthrax­sporen, Ebola- und Hanta-Viren sowie zwei Glas­gefäße mit der Auf­schrift ‘Unbe­kannt‘. Unter den ver­schwun­denen Proben befanden sich auch mehrere mit Anthrax­sporen des Ames-Stranges, jene Variante also, die zehn Jahre zuvor aus einer ver­stor­benen Kuh iso­liert worden war.

Man könnte jetzt natürlich auch fragen: „Wer in Gottes Namen hat Zutritt zu dieser abge­schot­teten Ein­richtung des Infection Desease der US-Armee und der CIA außer der US-Armee und der CIA?“ N I E M A N D ?

Und was bedeutet dies? Dass auch niemand die Sporen ent­wenden konnte außer Mit­ar­beiter der eigenen Insti­tution. Und wo führt uns das hin? Hätte hier nicht eine besonders auf­ge­weckte Mit­ar­bei­terin Anfang der 1990er-Jahre Alarm geschlagen und infolge deshalb keine Inventur statt­ge­funden, niemand hätte vom Fehlen der sie­ben­und­zwanzig Proben etwas bemerkt. Wenn Abtei­lungen der CIA Proben mit Anthrax­sporen aus ihren eigenen Labo­ra­torien ent­wenden – wozu?

Und hier stellt sich die Frage, ob der gesunde Men­schen­ver­stand in Anbe­tracht dieser Dinge es als wahr­schein­licher erscheinen lässt, dass hier isla­mische Fun­da­men­ta­listen einen Anschlag aus­ge­führt haben – oder ob hier jemand isla­mi­schen Fun­da­men­ta­listen etwas in die Schuhe schieben will? Und wenn ja, dann bleiben eigentlich nur jene übrig, welche Zugang zu diesen Proben hatten: Die US-Armee und die CIA.

Und wenn dies so ist, dann wären Ame­ri­kaner getötet worden von Ame­ri­kanern, um deren Ziele und das in den Medien auf­ge­bauschte Weltbild zu stützen. Und wenn dies so wäre, könnte man dann hinter dem Anschlag auf das World Trade Center aus dem Jahr 2001 (ebenso wie im Jahr 1993) noch so ein­deutig isla­mische Fun­da­men­ta­listen ver­muten wie zuvor? Wo doch jene, welche die Unter­su­chungen beim Attentat des 11. Sep­tembers 2001 führten, die selben Geheim­dienste waren, die als einzige die Sporen ent­wendet haben können, welche in den Briefen gefunden wurden. Weil gar niemand anderes in Frage kommt, der Zutritt hat zum USAMRIID.

Als man David Kelly zum Schweigen brachte, geschah dies eben­falls nicht ohne Grund. Ein Mann in seiner Position führte die ame­ri­ka­nische Regierung und ihre Ver­bün­deten in eine unan­ge­nehme Situation. Der ehe­malige UN-Waf­fen­in­spekteur gab bereits vor dem Ein­marsch in den Irak an, es gäbe dort keine che­mi­schen Waffen. Er wohnte in der Nähe von Oxford in England. Kelly bezich­tigte die US-Regierung und deren Ver­bündete mit seiner Aussage der Lüge. Nur wenige Tage nach diesem Interview mit der BBC beging er angeblich offi­ziell Selbstmord. Sein plötz­licher „Selbstmord“, wenige Tage nach seinen Aus­sagen gegenüber der BBC („Big Brother Co-ope­ration“), sorgte dafür, dass der eng­lische Pre­mier­mi­nister und Frei­maurer Tony Blair einige unan­ge­nehme Fragen gestellt bekam und man ihm zeit­weise kein Wort mehr glaubte. Nach dem Irak­krieg wusste die Welt: David Kelly hatte die Wahrheit gesagt…

Immer wieder tauchen auch in der Gegenwart unglaub­liche Berichte über Opfer von geheimen Regie­rungs­pro­grammen in der Öffent­lichkeit auf. Doch der instal­lierte „Big-Brother“-Staat, die Mani­pu­lation der Mas­sen­medien und die neuen Anti­ter­ror­ge­setze machen es heute fast unmöglich für diese Opfer, öffentlich Gehör zu finden.