Okkulte Pädo-Eliten: „Hoch­rangige pädo­kri­mi­nelle Netz­werke, Sata­nismus & Ritualmorde!“

PÄDO­KRI­MI­NELLE NETZWERKE+++KINDESMISSBRAUCH+++KANNIBALISMUS+++SODOMIE+++SCHWARZE MESSEN+++RITUALMORDE

Jeffrey Epstein, Marc Dutroux, Jimmy Saville – Bei­spiele für Hand­langer von Pädo­kri­mi­nellen Netz­werken, gedeckt von mäch­tigen, ein­fluss­reichen Eliten. Das alles sind mit­nichten Hirn­ge­spinste oder Ver­schwö­rungs­theorien, wie manche Kri­tiker behaupten, sondern knall­harte Fakten.

All das habe ich bereits in meinem Faction-Thriller „Sodom Satanas – Die Politik der Per­version“ beschrieben.

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Sodom Satanas ist ein »fik­tiver« Roman. Und doch ist er mehr als das. Viel mehr. Denn die Quint­essenz stammt aus meinen eigenen, über Jahr­zehnte hinweg andau­ernden, gefähr­lichen Recherchen zum Thema Kin­des­miss­brauch, pädo­kri­mi­nellen Netz­werken, Kin­der­handel- und Kin­der­pro­sti­tution, Geheim­po­litik, Staats­terror, Sata­nismus und Okkultismus.

In diesem Fall ent­schied ich mich für die bel­le­tris­tische Form der Reality (Rea­listic) Fiction. Also für einen Faction-Thriller, der lebensecht, rea­lis­tisch und glaub­würdig ist. Damit kleide ich die Wahrheit, die Fakten und Infor­ma­tionen, die mir vor­liegen, nicht nur in ein anderes Gewand als in das eines nüch­ternen Sach­buches, sondern bringe dem Leser auch die hilflose oder erschre­ckende und oft grau­en­hafte Emo­tio­na­lität der Prot­ago­nisten so nahe wie möglich. Die Ame­ri­kaner sprechen in diesem Zusam­menhang von der »real-to-life-fiction«.

Donatien-Alphonse-François de Sade, besser bekannt als der »Marquis de Sade«, der in Sodom Satanas einen pro­mi­nenten Platz ein­nimmt, sagte einmal: »Was hier vor­liegt, soll kein Roman sein: Die ent­setz­liche Wahrheit der Tat­sachen, wie wir sie hier schildern werden, gehört zu den (…) berühmten Ereig­nissen, über die ganz Europa sei­nerzeit gesprochen hat. Wie viele Men­schen haben davor geschaudert? Wie viele emp­findsame Wesen haben Tränen des­wegen ver­gossen? Aber warum ent­sprechen die Ein­zel­heiten, wie sie hier dar­ge­stellt werden, nicht ganz denen, die uns Berichte (…) über­liefert haben? Der Grund ist der: Nicht alles war (…) bekannt, und nicht alles stand in den Doku­menten (…) Da wir den Dingen aber näher standen (…) haben wir unserer Dar­stellung eine größere Genau­igkeit geben können (…)«

Weiter: »Warum aber haben wir die Form eines Romans gewählt? Das kommt daher, dass diese Form dem Ablauf der Tat­sachen näher­kommt und dass nichts roman­hafter sein könnte als die tra­gi­schen Ereig­nisse, von denen wir berichten. Wir hätten die Tat­sachen ver­fälscht, wenn wir sie abge­schwächt hätten. Wenn aber auch bei unserer Dar­stellung nichts gemildert wurde, so können wir doch ver­si­chern, dass wir nichts ent­stellt haben (…) Wir ver­wahren uns also mit Bestimmtheit dagegen, die Wahrheit der Tat­sachen in irgend­einer Art ver­fälscht zu haben. Hätten wir sie abge­schwächt, wäre dies unseren Inter­essen ent­ge­gen­ge­standen, hätten wir sie dagegen über­trieben, hätte uns das den Abscheu ein­ge­tragen, den man Scheu­salen schuldet, wenn man ihnen begegnet. 

Und: Mögen uns also die Leser, die die genaue Wahrheit über die Geschichte (…) zu wissen wün­schen, mit dem Interesse folgen, das nur reine Tat­sachen ver­dienen und mögen die­je­nigen, die bei his­to­ri­schen Erzäh­lungen mög­lichst viele erfundene, schmü­ckende Ein­zel­heiten lieben, uns nicht vor­werfen, dass wir es vor­ge­zogen haben, in jeder Zeile nur die reine Wahrheit zu sagen – die ein­fachen und nackten Tat­sachen (…)«[1]

Marquis de Sade hat es auf den Punkt gebracht. So konnte auch ich vieles, was ich weiß, nur im Rahmen eines Romans ver­öf­fent­lichen: sei es aus recht­lichen Gründen, aus denen des Opfer­schutzes oder anderen, über die ich hier nicht berichten kann. Dennoch habe ich viele dieser hoch­bri­santen, erschre­ckenden Erkennt­nisse in Sodom Satanas mit ein­fließen lassen, auch wenn es im engeren Sinne »nur« eine (rea­lis­tische) fiktive Erzählung ist.

Ich bin davon über­zeugt, dass ich so eine breite Leser­schaft auf die tabui­sierte The­matik des ritu­ellen Kin­des­miss­brauchs und Kin­der­mordes in eli­tären und damit auch poli­ti­schen Kreisen auf­merksam machen kann.

Gewiss, Sodom Satanas ist ein grau­sames, in weiten Teilen sogar wider­liches Buch und in den Worten von Donatien-Alphonse-François de Sade: »(…) So habe ich ein (Buch) geschrieben, das selbst den Teufel anwidern könnte.« 

Vor allem jedoch ist Sodom Satanas ein gefähr­liches Buch, weil es in großen Teilen auch wahr ist! Und gerade deshalb ist Sodom Satanas die Hölle.

[1] Zitiert nach: Die Sünden der Mar­quise – Eine berühmte Affäre aus dem 18. Jahr­hundert, München 1979, S. 5, 6

Bereits im November 2016 schrieb ich diesen bri­santen und auf­se­hen­er­re­genden Artikel:

Noch immer behaupten viele Medien hier­zu­lande, dass es Pädo­philen-Netz­werke, in denen unfassbar Grau­sames mit unseren Kindern geschieht und denen auch hoch­rangige Poli­tiker ange­hören, so nicht gibt.

Ich weiß, von was ich spreche. Meine jah­re­langen Recherchen in den dun­kelsten Abgründen der mensch­lichen Gosse, in denen Kinder gefoltert, gequält, in sata­nis­ti­schen Logen rituell miss­braucht werden, Sodomie und sogar Kan­ni­ba­lismus verüben müssen, bis hin zum Mord, haben all das gezeigt.

Auch um den Ent­füh­rungsfall Natascha Kam­pusch soll ein pädo­kri­mi­nelles Netzwerk bestehen, in dem  (zumindest) ein hoch­ran­giger Poli­tiker mit invol­viert sein soll. Diese Ermitt­lungen kos­teten dem Soko­leiter Oberst Franz Kröll schließlich das Leben. Die Mär von seinem angeb­lichen Selbstmord ist meines Erachtens das gleiche, wie das vom Suizid des Ent­führers Wolfgang Prik­lopil. Dazu werde ich dem­nächst auf meinem Blog neue Erkennt­nisse veröffentlichen.

Nun hat die nor­we­gische Polizei mehrere Pädo­phi­len­netz­werke gesprengt – und damit ver­mutlich den größten Miss­brauchs­skandal in der Geschichte des Landes auf­ge­deckt. Fotos und Videos zeigen unfassbare Gräu­el­taten an Kindern und Babys.

Der Stern schreibt dazu:

Es ist ein Skandal, der ange­sichts seiner Trag­weite in die nor­we­gische Geschichte ein­gehen dürfte. Ermittler des Landes haben im Internet gleich mehrere Pädo­phi­len­netz­werke auf­ge­deckt, deren Grau­samkeit und Per­version kaum zu über­bieten ist. Unzählige Fotos, Filme und Chat­ver­läufe beweisen, wie sich die Täter an Kindern und Babys ver­griffen – ins­gesamt 150 Tera­bytes an Daten beschlag­nahmten die Ermittler. 20 Männer wurden bei der „Ope­ration Dark Room“ fest­ge­nommen, teilte die Polizei mit. Gegen 31 werde ermittelt. Die Täter kämen aus ver­schie­denen Regionen Norwegens.

Auf einer Pres­se­kon­ferenz gaben die Ermittler am Sonntag Aus­kunft über den schreck­lichen Fall. „Das Material zeigt unter anderem die Pene­tration von Kindern, gefes­selte Kinder; Kinder, die Sex mit Tieren haben und Kinder, die Sex mit anderen Kindern haben“, sagte Chef­er­mitt­lerin Hilde Reikras laut der Zeitung„The Local Norway“.

Und weiter:

Die Täter – aus­schließlich Männer – hätten sich im Dark Net getroffen, um sich unge­stört und in Ruhe aus­zu­tau­schen. Unter den Beschul­digten seien zahl­reiche hoch gebildete Men­schen mit besten Com­pu­ter­kennt­nissen. „Sie haben ver­schlüsselt mit­ein­ander kom­mu­ni­ziert“, hieß es.

Einer der Männer habe eine schwangere Freundin gehabt und mit einem anderen Mann darüber dis­ku­tiert, wie er das Baby sexuell miss­brauchen kann, sobald es auf der Welt sei, sagten die Ermittler. Andere Täter miss­brauchten Kinder – zum Teil ihre eigenen – vor lau­fender Kamera und über­trugen die Szenen live im Netz.

Unter den mut­maß­lichen Tätern sind nach Poli­zei­an­gaben ein Poli­tiker, ein Vor­schul­lehrer und ein Polizist. Ihnen droht laut Bericht eine Strafe von bis zu 15 Jahren Gefängnis.
Quelle: https://www.stern.de/panorama/stern-crime/paedophilenring-in-norwegen-gesprengt–kinder-wurden-zum-sex-mit-tieren-gezwungen-7203488.html

Der Miss­brauchs­skandal in Groß­bri­tannien weitet sich aus. Unter den Tätern eines eli­tären, pädo­kri­mi­nellen Netz­werks sind Pro­mi­nente aus dem Show­business sowie ein­fluss­reiche Poli­tiker. Jah­relang wurden die abar­tigsten Ver­brechen gedeckt und ver­tuscht. Sogar Morde an Kindern. Bis heute.

Das Ausmaß des Miss­brauchs-Skandals, der seit Monaten die bri­tische Politik erschüttert, ist bei­spiellos im Ver­ei­nigten König­reich. Die Opfer gehen in die Tausende.

In England, Wales, Schottland und Nord­irland ermittelt die Polizei gegen 1433 mut­maß­liche Kin­der­schänder. Dar­unter 76 Poli­tiker, 135 Promis aus TV, Film und Radio, 43 aus der Musik­in­dustrie, weitere aus dem Sport sowie Mit­ar­beiter von Schulen, Kin­der­heimen, Kirchen und Sport­ver­einen. 216 Ver­dächtige sind bereits gestorben. Einige noch lebende Täter wurden zwi­schen­zeitlich ver­haftet und ver­ur­teilt. Die Ermittler rechnen bis Ende des Jahres mit 116.000 Anzeigen. Bear­beitet werden Fälle von 1977 bis 2014.

„König Jimmy“

Aus­löser dafür sind die wider­wär­tigen Umtriebe des bri­ti­schen BBC-Mode­rators und Disc­jo­ckeys James „Jimmy“ Wilson Vincent Savile. Erst nach seinem Tod im Oktober 2011 kam die grausige Wahrheit ans Licht: Über sechs Jahr­zehnte hinweg hatte sich „König Jimmy“, wie er scherzhaft genannt wurde, an circa 500 Kindern, Jugend­lichen und Erwach­senen im Alter von fünf bis 75 Jahren ver­gangen. Seine Opfer suchte er sich regel­mäßig in Kran­ken­häusern und Kin­der­kli­niken, sogar in einem Hospiz. Wie der staat­liche Gesund­heits­dienst NHS fest­stellte, schreckte der pro­mi­nente Anchorman nicht einmal davor zurück, Tote in Hos­pital-Kühl­räumen oder Lei­chen­hallen zu schänden. Savile hatte wohl auch Zugang zu einem Kin­derheim auf der Insel Jersey, auf der es jahr­zehn­telang zu sys­te­ma­ti­schen Ver­ge­wal­ti­gungen an Hun­derten von Opfern kam.

Schwarze Messen und ritu­eller Kindesmissbrauch

Jimmy Savile soll sogar Mit­glied eines sata­ni­schen Kults gewesen sein. Das jeden­falls berichtet Valerie Sinason, Direk­torin der Klinik für dis­so­ziative Studien in London, die als The­ra­peutin ein ehe­ma­liges Opfer des Enter­tainers betreut. Demnach feierte der Mode­rator 1975 in einem Raum im Unter­ge­schoss des Stoke Man­de­ville Hos­pitals in Buck­ing­ham­shire, dessen Schirmherr er war, mit pädo­philen Sata­nisten Schwarze Messen. Sie ver­ge­wal­tigten und schlugen das damals zwölf­jährige Mädchen. Um nicht erkannt zu werden, trugen sie Masken und Roben. Das Opfer konnte Savile jedoch vor allem an seiner mar­kanten und aus Funk und Fern­sehen bekannten Stimme identifizieren.

Fünf Jahre später erzählt eine andere Zeugin von einer Teu­fels­messe in einer wohl­ha­benden Lon­doner Gegend, in der sie mit wei­teren jungen Frauen miss­braucht wurde. Jimmy Savile soll der Zere­mo­nien­meister gewesen sein.

2013 kamen die Metro­po­litan Police und die Kin­der­schutz­or­ga­ni­sation NSPCC zu dem Schluss, dass es zumindest im Stoke Man­de­ville Hos­pital dreißig Miss­brauchs­fälle gab. Das spricht für die Glaub­wür­digkeit der Zeugen.

„König Jimmy“ und die Prominenz

Stellt sich die Frage, weshalb Savile seinen per­versen Trieben so lange unbe­helligt nach­kommen konnte? Die Antwort darauf ist erschre­ckend und beschämend für Justiz und Politik.

Als regel­mä­ßiger Orga­ni­sator von Wohl­tä­tig­keits­ver­an­stal­tungen besaß „König Jimmy“ ein hohes gesell­schaft­liches Ansehen. Schon 1972 wurde er zum „Officer of the Order of the British Empire“ ernannt. Er war ein Freund der Familie von Pre­mier­mi­nis­terin Mar­garet Thatcher und – nach eigenen Angaben – Ver­trauter von Prinz Charles und Diana. 1990 schlug ihn die Queen zum Knight Bachelor, erhob ihn damit in den per­sön­lichen Adels­stand. Im selben Jahr machte ihn Papst Johannes Paul II. zum Ritter des Gre­go­ri­us­ordens. Zudem war Savile Ehren­doktor der Uni­versity of Leeds sowie der Uni­versity of Bedford­shire. Nach ihm wurden sogar Straßen benannt. Der so hofierte Kin­der­schänder, der rund 50 Mil­lionen Euro für wohl­tätige Zwecke sam­melte, war unan­tastbar und über alles erhaben. Einmal bekannte er öffentlich, Kinder zu hassen. Doch später räumte er ein, dass dies nicht der Wahrheit ent­sprechen würde. Aller­dings hätte es perfekt funk­tio­niert, um Ver­däch­ti­gungen des Kin­des­miss­brauchs im Keim zu ersticken. Denn Anschul­di­gungen gegen ihn gab es tat­sächlich schon lange.

Kultur der Vertuschung

Saviles Neffe, Guy Marsden offen­barte der Presse, dass sein Onkel seit Ende der 60er-Jahre Lie­ferant eines Pädo­phi­len­rings gewesen sei, der die Lon­doner Pro­mi­szene ver­sorgte. Obwohl es bereits zu dessen Leb­zeiten ein halbes Dutzend Ermitt­lungen gegen ihn gab, ver­liefen alle im Sande. Vielmehr wurden die miss­brauchten und trau­ma­ti­sierten Opfer von der Polizei als Ver­rückte beschimpft, bedroht und ein­ge­schüchtert, Aus­sagen igno­riert und Beweise ver­nichtet. Im Nach­hinein warf Staats­an­wältin Alison Levitt den offi­zi­ellen Stellen vor, Anschul­di­gungen gegen Savile nicht ener­gisch genug nach­ge­gangen zu sein. Gesund­heits­mi­nister Hunt ent­schul­digte sich im Namen der bri­ti­schen Regierung.

Ein­fluss­reiches Pädophilennetzwerk

Die Opfer belas­teten auch Mit­glieder der Regie­rungs­partei, in eine Miss­brauchs­serie in Wales in den 1970/80er Jahren ver­strickt zu sein. 2012 sprach Tom Watson, stell­ver­tre­tender Vor­sit­zender der Labour Partei, von einem orga­ni­sierten und ein­fluss­reichen Pädo­phi­len­netzwerk mit mög­lichen Ver­bin­dungen in eine einstige Regierung. Die Medien spe­ku­lierten, dass es sich dabei um jene von Edward Heath handeln musste. Heath war Anfang der Sieb­ziger Jahre kon­ser­va­tiver Premier, bis ihm 1974 Mar­garet Thatcher folgte. Ein „Spezi“ Saviles, wie es hieß.

Im Juli 2012 berichtete der Tele­graph, dass unter den wei­teren Ver­däch­tigen im Miss­brauchs­skandal ehe­malige, teils noch aktive Poli­tiker sein sollen, die ent­weder selbst Kinder miss­brauchten oder die Ver­brechen durch ihr Schweigen deckten. Dar­unter Par­la­ments­mit­glieder aller großen Par­teien. Sogar Ex-Minister. Namentlich bekannt wurden die Abge­ord­neten Cyril Smith und Sir Peter Mor­rison. Beide waren jedoch längst verstorben.

Ver­schwundene Akten und ein Pädophilen-Bordell

Der Kin­der­schutz­ak­tivist Peter McKelvie sam­melte Namen und Beweise in einem Dossier, das gegen­wärtige und ehe­malige Poli­tiker belastete. Der Miss­brauchs­skandal weitete sich zu einer wahren Staats­affäre aus. Aller­dings ver­schwanden Akten auf mys­te­riöse Weise im Innen­mi­nis­terium. Bis heute bleiben sie unauf­findbar. McKelvies gab jedoch eine Namens­liste an die Medien weiter, sodass sich Premier David Cameron Mitte 2014 gezwungen sah, eine Wie­der­auf­nahme der Unter­su­chungen anzuordnen.

Bereits früher schon gingen hoch­bri­sante Unter­lagen scheinbar ver­loren. Etwa jene, die der kon­ser­vative Abge­ordnete Geoffrey Dickens 1983 dem dama­ligen Innen­mi­nister Leon Brittan aus­hän­digte. Darin war wohl auch Cyril Smith auf­ge­führt, ein enger Freund von Jimmy Savile.

Im „Elm Guest House“ im Süd­westen Londons soll der Abge­ordnete Ende der sieb­ziger Jahre bis 1982 mit per­versen Gleich­ge­sinnten Jungen aus einem benach­barten Heim miss­braucht haben. Die Betrei­berin des als Pension getarnten Pädo­philen-Bor­dells wurde fest­ge­nommen, kurz darauf jedoch tot auf­ge­funden. Die pro­mi­nenten Gäste hin­gegen kamen offenbar ohne Verhör davon. Vis­hambar Meh­rotra, der Vater eines mut­maß­lichen Opfers, glaubt, dass sein 8‑jähriger Sohn Vishal im Guest House ermordet wurde. Er wirft der Polizei Ver­tu­schung vor. Dieser Ver­dacht ist kei­nes­falls abwegig, denn Cyril Smiths Akte war nicht, wie von den Behörden behauptet, ver­loren gegangen. Es stellte sich heraus, dass sie vom Inlands­ge­heim­dienst MI5 beschlag­nahmt worden war.

Ende 2014 gab Scotland Yard bekannt, dass Mit­glieder des Pädo­philen-Rings nicht nur Kinder gefoltert und miss­braucht, sondern zudem getötet haben sollen.

„Nick“ will in den acht­ziger Jahren Augen­zeuge gewesen sein, wie ein Tory-Abge­ord­neter einen 12-jäh­rigen Jungen während einer Sex-Orgie erwürgte. Monate darauf kam es scheinbar im Beisein von „mäch­tigen Männern“ zu einem wei­teren Mord an einem Jungen. Ein Dritter wurde offenbar absichtlich über­fahren. „Nicks“ Aus­sagen werden von der Polizei als glaub­würdig und wahr ein­ge­stuft. Er selbst behauptet, jah­relang von eli­tären Per­sonen, dar­unter einem ehe­ma­ligen Minister des That­cher­ka­bi­netts, miss­braucht worden zu sein. „Nick“ iden­ti­fi­zierte auch den frü­heren Bot­schafter Sir Peter Hayman, der zu jener Zeit lei­tender Beamter des bri­ti­schen Aus­lands­ge­heim­dienstes MI6 war. Tat­sächlich wurde bei diesem in den acht­ziger Jahren kin­der­por­no­gra­fi­sches Material sicher­ge­stellt. Zudem betä­tigte er sich im „Pae­do­phile Infor­mation Exchange“, einer Kon­takt­börse für Kin­der­schänder. Trotz allem wurde Hayman nie ange­klagt und starb 1992 unan­ge­tastet von der Justiz. Der Abge­ordnete Geoffrey Dickens stellte zuvor im Unterhaus die Frage, warum der pädo­phile Poli­tiker nicht straf­ver­folgt wurde. Nach eigener Aussage wurde er dafür mit dem Tode bedroht.

Damals wie heute setzt das elitäre, pädo­kri­mi­nelle Netzwerk alle Hebel in Bewegung, um weitere Ermitt­lungen im Keim zu ersticken. Aller­dings gelingt es nicht immer. Inwieweit die Ver­haftung von Patrick Rock im Februar 2014, im Zusam­menhang mit Kin­der­por­no­gafie-Vor­würfen damit zu tun hat, bleibt unklar. Rock diente der kon­ser­va­tiven Regierung seit drei Jahr­zehnten als Berater. Unter anderem arbeitete er an Richt­linien für Inter­net­filter zur Abwehr por­no­gra­fi­scher Inhalte. Ein Schelm, wer Böses denkt.

Im Mai 2015 wird ein neuer Name im Pädo­phi­len­skandal öffentlich: Lord Gre­ville Janner, Mit­glied der Labour Party. Von der Staats­an­walt­schaft wird er einige der „schlimmsten vor­stell­baren Sexu­al­ver­brechen“ beschuldigt. Konkret des schweren sexu­ellen Kin­des­miss­brauchs in 22 Fällen in einem Kin­derheim in Lei­ces­ter­shire zwi­schen 1970 und 1980. Angeblich ist Janner an Alz­heimer erkrankt, was wohl keinen Prozess zulässt, der viel­leicht neue Quer­ver­bin­dungen des pädo­kri­mi­nellen Netz­werkes an die Öffent­lichkeit gebracht hätte. Aller­dings soll der Lord noch sechs Tage, bevor er wegen seiner Erkrankung begut­achtet wurde, als Geschäfts­führer seiner eigenen Firma aktiv gewesen sein. Die Opfer sind empört. Seit 1991 ist bekannt, dass Janner sich an kleinen Jungen ver­gangen hatte. Unter­nommen wurde jedoch nichts. Es scheint geradeso, als funk­tio­niere die Kultur der Ver­tu­schung weiter.

„Das Estab­lishment  muss geschützt werden!“

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Der ehe­malige kon­ser­vative Minister Norman Tebbit brachte die Spe­ku­la­tionen hin­sichtlich einer staat­lichen Geheim­haltung im Jahr 2014 auf einen Nenner: „Damals dachten die meisten Leute, dass das Estab­lishment, das System geschützt werden müssen, und dass es, wenn mal ein paar Sachen schief­laufen, wich­tiger ist, das System zu schützen als zu tief in die Sachen einzusteigen.“

Das System zu schützen heißt wohl bis heute, das elitäre pädo­kri­mi­nelle Netzwerk zu decken. Die „schief­ge­lau­fenen Sachen“, von denen Tebbit sprach, sind abar­tigster sexu­eller Kin­des­miss­brauch bis hin zu Kapi­tal­ver­brechen. Viele Täter sind bis heute weder bekannt, noch dafür bestraft worden.

Ver­ur­teilte Pro­mi­nente wegen Kindesmissbrauchs:

2013:

BBC-Mode­rator Stuart Hall: 15 Monate Haft.

2014:

PR-Guru Max Clifford: 8 Jahren Haft (sexuelle Nötigung)

TV-Mode­rator Rolf Harris:  5 Jahre, 9 Monate Haft

2015:

Glam-Rockstar Gary Glitter: 16 Jahre Haft

TV-Mode­rator Fred Talbot: 5 Jahre Haft

Doch Anfang 2016 stellt Scotland Yard die Mord­fälle an drei Jungen, die sich zwi­schen 1975 und 1985 ereignet haben sollen und damit zu dem pro­mi­nenten Pädo­phi­lenring ein.

„Ope­ration Midland“ sei beendet. Alle Ver­neh­mungen und Hin­weise seien ins Leere gelaufen.

Der Stern:

Ins­gesamt waren 31 Ermittler mit dem Fall befasst, die Unter­su­chung ver­schlang umge­rechnet rund 2,2 Mil­lionen Euro. Ihr Leiter Steve Rod­house ver­tei­digte die Ent­scheidung, den Vor­würfen nach­zu­gehen. Es sei richtig gewesen, sie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern sie sorg­fältig zu prüfen. Jedoch sei es aus­ge­sprochen schwierig, Jahr­zehnte-alte Vor­würfe zu überprüfen.

Die Vor­würfe kamen nach dem Skandal um den bekannten BBC-Mode­rator Jimmy Savile ans Licht. Nach Saviles Tod im Jahr 2011 wurde bekannt, dass er zu Leb­zeiten hun­derte Kinder, junge und auch ster­bens­kranke Men­schen sexuell miss­braucht hatte. Im Sommer 2014 wurde zudem bekannt, dass die Akten zu 114 Fällen von mut­maß­lichem Kin­des­miss­brauch zwi­schen 1979 und 1999 aus den Archiven der zustän­digen Minis­terien ver­schwunden waren.

Quelle: https://www.stern.de/panorama/stern-crime/britische-polizei-stellt-ermittlungen-gegen-prominenten-paedophilenring-ein-6758508.html

Sie sehen also: Hoch­rangige Poli­tiker und Pro­mi­nente  können nach wie vor walten und schalten wie sie wollen. Akten ver­schwinden, die Geheim­dienste haben auch noch ihre Finger im Spiel, um das „Pädo-Estab­lishment“ zu verteidigen.

Unsere Kleinsten, unsere Kinder, können vor ihm nicht geschützt werden. Viele Fälle haben das gezeigt, u.a. auch der Fall Marc Dutroux. Ganz im Gegenteil: Für per­verse, abartige, sata­nisch-okkulte Rituale werden sie weiter als Opfer dienen – das Heer der ver­schwun­denen Kinder, das täglich größer wird.

Von wegen Ver­schwö­rungs­theorien! Ich sage Ihnen: Die stellen jene auf, die diese unglaublich grau­samen Ver­brechen an den Kindern ver­tu­schen, um sich selbst zu schützen!

Gewiss, nicht alle Ver­schwun­denen landen in den Händen von Per­versen. Viele aber doch. Und noch immer scheuen sich Medien, Ermittler und Poli­tiker diese Tat­sache anzuerkennen.

Warum?

Ganz einfach: Weil einige von ihnen mit zu diesen Kreisen zählen.


Guido Grandt — Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors www.guidograndt.de