Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Russischer Physiker: Sind wir die Zerstörer des Universums? Die Rolle der CERNologen

24. Juni 2020

Terra-Mystica.Jimdo.com berichtet: Ein russischer Physiker hat eine neue Theorie vorgestellt, die erklären soll, warum wir noch nicht auf intelligentes außerirdisches Leben gestoßen sind.

Die Frage, ob wir allein im Universum sind, bleibt eines der größten philosophischen Rätsel unserer Zeit und obwohl es eigentlich unvorstellbar erscheint, dass unsere eigene Zivilisation die einzige im Universum sein soll, spricht die Tatsache, dass wir noch keine Spuren fremdes intelligentes Leben gefunden haben, für diese Möglichkeit – doch ebenso gibt es Argumente für das Gegenteil.

Das Fermi-Paradoxon zeigt den Widerspruch zwischen der wahrscheinlichen Existenz außerirdischer Zivilisationen und der Tatsache, dass wir immer noch nie einer begegnet sind. Es legt die Schlussfolgerungen nahe, dass es entweder keine Außerirdischen gibt oder dass sie so selten sind, dass es unwahrscheinlich ist, dass wir ihnen jemals begegnen würden. Aber was wäre, wenn es eine andere Erklärung gäbe?

Nun hat der theoretische Physiker Alexander Berezin von der Nationalen Forschungsuniversität für Elektronische Technologie (MIET) in Russland eine Theorie entwickelt, die er als »First in, last out«-Lösung bezeichnet und die nicht nur erklären könnte, warum wir noch kein außerirdisches Leben entdeckt haben, sondern auch, was letztendlich in der Zukunft passieren könnte.

In seiner auf dem Dokumentenserver arXiv.org veröffentlichten Studie hält er es für möglich, dass die erste Spezies, die interstellare Reisefähigkeit erreicht, notwendigerweise jede Konkurrenz auslöschen könnte, um seine eigene Expansion voranzutreiben.

Das bedeute aber nicht zwangsweise, dass eine fortgeschrittene außerirdische Rasse absichtlich umherzieht und alle anderen Zivilisationen auslöscht, sondern dass sie es vielleicht einfach gar nicht merken würden. So wie ein Bautrupp unbeachtet einen Ameisenhaufen zerstört, um ein Gebäude zu errichten, weil ihnen der Impuls fehlt, ihn zu schützen.

Der Anreiz, alle verfügbaren Ressourcen für sich zu nutzen, könnte groß sein und eine einzige außerirdische Spezies könnte reichen, um das Gleichgewicht von Leben im Universum zu stören, ohne die Möglichkeit zu haben, sie daran zu hindern, dass sie sich auf interstellarer Ebene ausbreitet.

Deutet Berezin damit an, dass wir die Ameisen sind und der einzige Grund dafür, dass wir noch nicht auf Außerirdische gestoßen sind, darin liegt, dass unsere eigene Zivilisation noch nicht von solch unvorstellbar überlegenen Lebensformen vernichtet worden ist? Nein. Weil wir wahrscheinlich nicht die Ameisen sind, sondern genau das Gegeteil: die zukünftigen Zerstörer jener lebensfreundlichen Welten, nach denen wir die ganze Zeit suchen.

Seine Erklärung ist bezieht sich auf das anthropische Prinzip. Wir sind die ersten, die das Stadium interstellarer Raumfahrt erreichen und werden höchstwahrscheinlich auch die letzten sein, die sie nutzten.

Aber wenn ein solches Szenario tatsächlich wahr wäre, heißt das, dass wir eines Tages ebenfalls vernichtet werden? Laut Berezin, höchstwahrscheinlich ja, weil genau wir die Zerstörer sind, die er beschreibt.

Dabei müssten wir noch nicht einmal selbst die Schuldigen sein, auch eine von uns erschaffene fehlerhafte künstliche Intelligenz (KI) könnte einen kompletten Supergalaxienhaufen mit Kopien von sich selbst bevölkern und jedes Sonnensystem in eine Art Supercomputer verwandeln. Und es wäre völlig sinnlos zu fragen, warum sie das tun würde. Ausschlaggebend ist nur, dass sie es kann.

© Fernando Calvo für Terra-Mystica.Jimdo.com am 11.06.2020

Könnte das CERN-Experiment die Zerstörung des Universums einleiten?

CERN: Wissenschaftler spielen Gott

CERNologen: Die enthemmte Haltlosigkeit einer sich im Rausch des Forschungsdranges befindlichen Wissenschaftselite, stellt heute eines
der größten Gefahrenpotentiale für das Weiterleben der Menschheit dar.

Wissenschaft hat die Aufgabe, Neues zu erforschen, um dem Fortschritt den Weg zu ebnen. Doch ist ein Fortschritt, der zur Auslöschung der Menschheit führen kann, noch als Fortschritt zu bezeichnen? Oder ist es nicht eben ein Rückschritt, der bewusst in Kauf genommen wird, wenn Experimente durchgeführt werden, die möglicherweise nicht mehr angehalten werden können.

Die modern Physik stellt uns heute vor die Aufgabe zu erkennen, dass das mathematische Halteproblem bei Hochenergieexperimenten ein riesiges Gefahrenpotential manifestiert, über dessen Konsequenzen sich Wissenschaftler, die völlig enthemmt im Umgang mit unbekannten Risiken agieren, sich keinerlei Gedanken mehr zu machen scheinen.

Die enthemmte Haltlosigkeit einer sich im Rausch des Forschungsdranges befindlichen Wissenschaftselite, stellt heute eines der größten Gefahrenpotentiale für die das Weiterleben der Menschheit dar. Ohne dass wir uns der eigentlichen Risiken von Hochenergieexperimenten im Formel 1 Oval der CERNologen bewusst sind, werden Experimente durchgeführt, deren Ausgang nicht nur die Physik neu schreiben, sondern dem Blauen Planeten auch eine völlig neue Dimension einhauchen können.

Das Weiterleben des Blauen Planeten als schwarzes Loch ist zwar nicht das Ende der Welt, jedoch das Ende des Planeten wie wir ihn kennen. Es muss deshalb die Frage gestattet sein, warum Experimente mit ungewissem Ausgang, nicht erst dann durchgeführt werden, wenn das Abschätzen der Technologiefolgen sich auf breiteren Wissensfundamenten abstützen kann. Auch die Wahl eines sichereren Ortes wie z.B. des Mondes sollte als Option nicht verworfen werden.

Kapitulation vor der Gier nach Nobelpreisen

Der Illusionismus der heutigen CERNologen, einer Gruppe von Wissenschaftlern, denen Nobelpreise mehr bedeuten, als das Überleben des Blauen Planeten, ist eine Zeiterscheinung, die wir auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen beobachten. Der CERNologe kann als Vernichter von Vielfalt in Erscheinung treten, wenn er Phasenübergänge los tritt, die er zwar nicht beabsichtigt hat, jedoch scheinbar zufällig auslöst, wenn er seine Experimente ohne Kalkül fortsetzt.

Die bedingungslose Kapitulation der Wissenschaft vor der Gier nach Nobelpreisen macht heute vor dem höchsten Gut des Menschen, dem Leben, keinen Halt mehr. Die Auslöschung des Lebens auf dem Planeten durch einen Gravitationsgau oder einen Hypertemperaturschock wird von den Ideologen des neuen Forschungsimperialismus billigend in Kauf genommen, weil das Risiko keine Anerkennung zu finden scheinbar höher ist, als kollektiv mit allen anderen Weltbürgern unterzugehen.

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Der CERNologe wird somit zum Wegbereiter eines neuen Reduktionismus, diesmal von Vielfalt durch Eliminierung der eigenen Existenzgrundlagen. Der berühmte Satz, dass man nicht dem Ast absägen sollte auf dem man sitzt, erfährt durch die CERNologen eine neue Wirklichkeitsdimension. Geschwindigkeitsweltrekorde, die zu neuen Hitzeweltrekorden führen sind die Maßstabe mit denen alle anderen Maßstäbe außer Kraft gesetzt werden. Wissenschaftliche Beweisbarkeit wurde abgelöst durch die Ektase des Hochgeschwindigkeitsrausches.

Speed als Opium für CERNologen, die irgendwann wie Niki Lauda festgestellt haben, dass im Kreis herum fahren langweilig ist, wenn man nicht den tödlichen Unfall riskiert.

Wissenschaftsdespotismus führt in den Untergang

Für die CERNologen scheint Besonnenheit ein antiquierter Zustand zu sein, der zudem auch noch höchst unwahrscheinlich ist. Diese Form des technologischen Pragmatismus dominiert nicht nur den Bau von Hightechprodukten, sondern hat auch in der Politik in Form des finanziellen Bailouts Einzug gehalten.

Die Enthemmung im Umgang mit der Vernunft führt zu Absurditäten, die nicht nur den gesunden Menschenverstand als pathologisch erscheinen lassen, sondern vielmehr darauf abzielen, die Kritiker als Personen zu denunzieren, die besser im Irrenhaus untergebracht wären als sich in Freiheit die Anmaßung der Kritik leisten sollten.

Doch wenn wir eines aus Dürrenmatts Buch „Die Physiker“ gelernt haben, so dies, dass die eigentlichen Irren heute nicht unbedingt eingesperrt sein müssen, sondern möglicherweise frei in Forschungslaboratorien ihren Frankensteinschen Experimenten nachgehen, deren Ausgänge so ungewiss sind, dass man auf deren Gewissheiten nach Abschluss des Versuch- und Irrtumsprozesses getrost verzichten könnte.

Der Weg der Wissenschaft kann nur derjenige der Bescheidenheit und der Demut sein. Waghalsige Forscher und Draufgänger sind in der Wissenschaft ebenso gefährlich wie Tyrannen und Despoten, die die Welt erobern wollten. Es ist notwendig, dass wir eine zeitlang innehalten und uns Gedanken darüber machen, ob dass was wir tun, nicht zu gefährlich ist, um es fortzusetzen.

Nicht mehr und nicht weniger. Man kann auch ein Optimist in Sachen Fortschritt sein, wenn man Verzicht übt, und zwar so lange bis man mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass die Mehrheit der Menschen auf dem Blauen Planeten die Selbstmordversuche der CERNologen überleben wird.


Quelle: pravda.tv