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3,6 Millionen Haushalte verweigern GEZ-Zwangsgebühr

14. Juli 2020
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Stell Dir vor, es ist öffentlich-rechtlicher Rundfunk und keiner sieht hin. So oder so ähnlich bricht sich eine Bewegung in Deutschland Bahn, die den per Zwangsabgabe finanzierten öffentlich-rechtlichen Medien und den in den Rundfunkräten vertretenen Altparteien überhaupt nicht gefallen wird.

Von den etwa 40 Millionen Haushalten in Deutschland sind derzeit lediglich 2,7 Millionen Haushalte von der Abgabe der Zwangsgebühr befreit, die GEZ-Zentrale hat diese Zahl in 2019 im Vergleich zu 2018 um satte 12,3 Prozent drücken können.

Im Gegenzug aber steigt die Zahl der Zwangsabgabeverweigerer weiter an. Fast 3,6 Millionen waren es im Jahr 2019, ein klares Plus gegenüber 2018. Die Anzahl der Beitragskonten mit Mahnstatus hat sich nach Angaben der GEZ, sich selbst jetzt euphemistisch Beitragsservice nennend, um rund 2,2 Prozent erhöht. Knapp 19 Millionen Zwangsmaßnahmen wurden 2019 von der Eintreibeabteilung verhängt, 6,23 Prozent mehr als noch 2018.

Zimperlich gehen diese Leute dabei nicht vor. Da werden dann mal Konten gepfändet (kleiner Tipp: wem es möglich ist, der sollte ein P-Konto einrichten), der beauftragte Gerichtsvollzieher steht in aller Herrgottsfrühe mit einem Beschluss vor der Wohnungstür oder, und auch das ist schon ziemlich oft vorgekommen, man wird zur Abgabe der eidesstattlichen Verischerung eingeknastet.

Doch trotz all dieser Drangsalierungen nimmt die Zahl der GEZ-Verweigerer stetig zu. Mit der so gut wie feststehenden Erhöhung der Zwangsabgabe wird, so sehen Experten die Entwicklung voraus, wird sich diese Zahl kontinuierlich weiter erhöhen.


Quelle: freiewelt.net